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Mein Willich -14.02.2019-

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Mein Willich

Mein Willich EINE STADT UND IHRE GESCHICHTEN RHEINISCHE POST PORTRÄT Zu Fuß im Revier unterwegs olizeihauptkommissar Michael Weber geht täglich mehrere Stunden durch einen Bezirk und hat ein wachsames Auge. Er kennt viele, die hier leben und st für sie Ansprechpartner für Dienstliches und Privates. Von Peter Kummer WILLICH Montag Morgen kurz vor acht Uhr am Kreisel Park-Bahnstraße: Es herrscht ein Gewusel von schier endlosen Autoschlangen mit Berufspendlern und Hunderten von Schülern auf ihren Rädern. Dazu kommen die vielen Fußgänger, die zu den Bushaltestellen streben. Mittendrin steht Michael Weber. Der Polizeihauptkommissar ist Bezirksdienstbeamter der Wache an der Grabenstraße. An vielen Tagen führt sein erster Gang hierher, um ein wachsames Auge auf den Verkehr zu haben, um zu ermahnen, manchmal auch zu verwarnen. „Nach meiner Erfahrung läuft es aber doch sehr geordnet, wenn ich hier stehe. Man versucht, alles richtig zu machen“, berichtet der Krefelder in der dunkelblauen Uniform. Im September 2017 hat er die Aufgabe als Bezirksdienstbeamter von der Innenstadt östlich der St. Töniser Straße bis zur Ortsgrenze nach Osterrath übernommen. Er zeigt polizeiliche Präsenz auf der Straße, zumeist zu Fuß, um so in Kontakt mit den Menschen zu kommen, hat aber unterwegs auch immer Zeit für ein privates Gespräch, wenn ihm die Menschen von ihren Sorgen und Wünschen berichten möchten. Bezirksdienstbeamter - das ist eben mehr als allein ein Ordnungshüter zu sein. Michael Weber ist einer von fünf Kollegen, die in den Stadtteilen Willich, Anrath, Schiefbahn und Neersen die jeweiligen Bezirke betreuen. Dort hat die Polizei weitere Büros als Anlaufstellen, die zu festen Zeiten an zwei Tagen in der Woche besetzt sind. Ein Vierteljahrhundert hat Michael Weber in der Wache im Schichtdienst gearbeitet. Drei Schichten hat der Tag, sieben Tage die Woche. Das bedeutete auch Dienst am Samstag oder Sonntag. Vor knapp anderthalb Jahren wechselte er dann auf die freigewordene Stelle im Stadtgebiet Willich. „Das Schöne ist, dass ich selbstbestimmt arbeiten kann“, umreißt er seine Arbeit. Die Dienste liegen in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 7 und 16 Uhr, „einmal in der Woche auch länger für die Menschen, die ich sonst tagsüber nicht erreiche“. Manchmal muss er allerdings auch am Wochenende ran, wenn ein öffentliches Fest ansteht. Dienstbeginn ist in der Regel morgens um sieben mit einem Überblick über die Vorfälle vom Vorabend und von der Nacht. „Teilweise arbeite ich das dann in meine Aufgaben für den Tag mit ein“, sagt der Krefelder. Wurde zum Beispiel ein Einbruch gemeldet? Dann nimmt er sich die Zeit, im Laufe des Tages bei dem Opfer vorbeizuschauen, um weitere Hilfe anzubieten. „Sie sind twa 20 Prozent der Arbeitszeit nimmt Arbeit auf der Wache ein. m Schreibtisch wird der Tagesablauf geplant. oft froh, dass jemand von uns noch mal vorbeikommt und sich kümmert. Die Menschen berichten von ihren Ängsten, von ihren Gefühlen eines Unbehagens.“ Ein Einbruch ist für sie oft mehr als nur der materielle Verlust, wenn etwas gestohlen wurde. Selbst wenn man zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht in der Wohnung war, psychologisch empfinden ihn die Menschen als ein Eindringen in die Privatsphäre. Da hat jemand Fremdes in den Sachen gewühlt. Michael Weber: „Ich schaue, ob ich etwas tun kann, gegebenenfalls auch Anlaufstellen nennen, bei denen man sich weitere Hilfe geben kann. Es soll niemand alleine bleiben.“ Nur zu 20 Prozent der Arbeitszeit sitzt er am Schreibtisch. Zumeist ist der 52-Jährige zu Fuß in seinem Revier unterwegs. Zehn Kilometer kommen so am Tag zusammen, manchmal auch mehr, wenn er eine zweite Runde einlegt. Theoretisch könnte er im Dienst-BMW durch den Bezirk fahren. Aber nur wenn es aus Eimern schüttet, schnappt er sich auf der Wache die Autoschlüssel. Denn beim Gang durch die Stadt kommt er viel besser und öfter mit den Menschen in Kontakt. „Jeder grüßt freundlich, jeder hat etwas zu erzählen.“ Außerdem fallen dann eher Menschen oder Autos auf, die möglicherweise nicht in den Bezirk gehören. Die polizeilichen Akten liegen zumeist digital auf den Servern. Überfüllte Aktenschränke sucht man vergebens in seinem Büro. In einem der wenigen Ordner sind die Ermittlungsersuchen anderer Behörden eingeheftet. Mit diesen Informationen geht er los, um Haftbefehle zu vollstrecken. Nicht bei den wirklich Kriminellen und „schweren Jungs“, sondern zumeist handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten, angefangen bei der hartnäckigen Weigerung, ein Knöllchen zu bezahlen. In diesen Fällen kommen Polizeibeamte wie Michael Weber vorbei, um den ausstehenden Betrag entweder zu kassieren oder ansonsten den Betroffenen mitzunehmen. „Es war bisher immer ein sehr friedvolles Auf seinem Gang durch die Stadt kommt Michael Weber mit vielen Menschen ins Gespräch. Manchmal geht es um dienstliche Themen, wie hier die Parkplatzsituation, die mit Alfred Erren erörtert wird, manchmal kommt auch Privates zur Sprache. Meist ist der Polizeihauptkommissar zu Fuß unterwegs. Nur in Ausnahmen nimmt er den Dienstwagen, bei Regen oder wenn sein Ziel weiter entfernt ist. Denn der Bezirk von Michael Weber ist groß. Miteinander“, sagt der Bezirksdienstbeamte. „Die Menschen wissen, dass das alles eine Vorgeschichte hat und rechnen damit, dass wir irgendwann vor der Haustür stehen.“ Wer nicht zahlen will oder kann, geht mit ihm und in Eintracht zur Wache; die Handschellen bleiben stecken. Beim Aufzählen der Vorteile seiner Aufgabe muss der Krefelder gar nicht lange überlegen, bei den Nachteilen „muss ich schon etwas länger suchen“. Ein Nachteil, der aber alle seine Kolleginnen und Kollegen betrifft, sind die Dienste während der Veranstaltungen. „Wir sind zwar auch da, aber eben nicht privat“, sagt er mit Blick zum Beispiel auf Schützenfeste oder bei Karnevalsumzügen. Am Nachmittag oder frühen Abend muss sich Michael Weber dann doch noch einmal an den Schreibtisch setzen und den Tag aufarbeiten. Berichte und Meldungen schreiben, Akten aktualisieren, ehe er dann nach Krefeld zurückkehrt. ls wenn die Gänge durchs Revier nicht schon genug körperliche Betätigung waren, nutzt er für die Fahrt von und nach Hause zumeist das Rad. Auch hier gilt: Nur bei sehr schlechtem Wetter kommt ein Auto zum Zuge. AUFGABEN Schule, Jugend und Senioren Als Bezirksdienstbeamter betreut Polizeihauptkommissar Michael Weber auch mehrere Schulen. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Zusammenarbeit mit den Verkehrssicherheitsberatern in der Radfahrausbildung in der dritten Klasse und die Schulwegbegehung für die Schulstarter. In der Jugendarbeit besucht er auf Einladung der Sozialarbeiter regelmäßig den städtischen Jugendtreff, um einerseits den direkten Kontakt zu dieser Altersgruppe zu pflegen und um andererseits zu erfahren, bei welchen Problemen der Jugendlichen die Polizei helfen kann. Weiteres regelmäßiges Angebot ist der Kontakt zur Gruppe der Senioren. In der städtischen Einrichtung „Altenhilfe“ werden im lockeren Gespräch auch Themen wie jetzt aktuell die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter am Telefon“ besprochen. Auch Fundsachen, die die Senioren gefunden haben, werden ihm übergeben. 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Die Implantation kann perfekt vorbereitet und der Zahnersatz in Teilen schon vorgefertigt werden. Patient steht im Mittelpunkt „Direkt nach der Behandlung –auch gerne in Vollnarkose – können die Patienten wieder nach Hause gehen und essen, trinken und beißen“, so Dr. Marc-Thilo Sagner, der dank dieses Angebotes eine Vielzahl zufriedener Patienten hat: „Wir sind keine Zahnfabrik, sondern stellen den Patienten mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Das ist recht zeitintensiv und führt deshalb immer zu einer zufriedenstellenden Lösung, hinter der der Patient und das Behandlerteam gemeinsam stehen.“ MASTER OF SCIENCE IMPLANTOLOGIE und ORALCHIRURGIE ·ZAHNARZT ·SPEZIALIST IMPLANTOLOGIE (DGZI) Dr. med. dent. Marc-Thilo Sagner, Msc Feste, schöne Zähne –alles an einem TAG! •Implantate für jede Situation •Computernavigierte Implantation •Sofort belastbare Implantate •Knochenaufbau und -rekonstruktion •3-D-Röntgen-CT •Vollnarkose •Oralchirurgie •Lasermedizin www.zdi-willich.de

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