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Mit dem Auto in den Winter -30.10.2018-

Mit dem Auto in den Winter

Mit dem Auto in den Winter Sicher unterwegs in der nasskalten Jahreszeit In Herbst und Winter lauern auf Autofahrer einige Gefahren. Mit etwas Vorbereitung und einem intakten Fahrzeug können Nässe, Kälte, Rutschgefahr und schlechte Sicht aber kommen. Experten geben Tipps, wie sich Autofahrer auf die rutschige Jahreszeit am besten vorbereiten. Dunkelheit, rutschiges Laub und Regen – nicht immer ist der Herbst gemütlich und golden. Autofahrer sollten sich immer daran anpassen und beispielsweise rechtzeitig Tempo rausnehmen. Checkliste Folgende Dinge können Autofahrer mit ein paar Handgriffen in Eigenregie erledigen oder checken lassen: - Beleuchtungseinrichtung kontrollieren, defekte Lampen austauschen. - Scheinwerfer, Rück- und Nebelleuchten sowie Blinker regelmäßig putzen. - Fahrzeuge und Fensterscheiben von innen und außen reinigen. - Scheibenwischer kontrollieren. Ziehen diese Schlieren, Scheibe reinigen und notfalls Wischerblätter ersetzen. - Wischwasser mit Reiniger auffüllen, am besten gleich mit Winterzusatz. - Luftdruck und Reifen kontrollieren. Sommerreifen sollten mindestens drei Millimeter Profil haben. Notfalls im Oktober schon auf Winterreifen wechseln. Die sollten mindestens vier Millimeter Profil haben. - Batterie und Bremsflüssigkeit checken lassen. - Fällige Reparaturen nicht anstehen lassen: Das ist sicherer und meist günstiger, als sie lange aufzuschieben. seit über 40 Jahren Ihr KFZ - Meisterbetrieb Unfallschäden Klima-Service An- und Verkauf über 30 Jahre ANZEIGE Tel.: 0 21 91 . 76 776 · www.autohilbert.de H KRAFTF AHRZEUG A N DW K Lüttringhauser Str. 103 RS-Lüttringhausen 0 21 91 - 6 54 74 Wir machen Ihr Auto Winterfit Wir montieren Winterreifen und besorgen neue wenn nötig, überprüfen die Batterie, den Frostschutz, die Wischerblätter und Scheiben, die Beleuchtung sowie die Türdichtungen. 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Viele Werkstätten bieten während Licht-Test-Wochen zusammen mit dem ZDK und der Deutschen Verkehrswacht im Oktober eine kostenlose Beleuchtungsüberprüfung an. „Wenn das Auto regelmäßig gewartet ist, dürfte es im Herbst keine großen Probleme geben“, sagt Hans-Ulrich Sander vom Tüv Rheinland. Viele Werkstätten bieten Checks an, bei denen Pflegemaßnahmen für kleines Geld erledigt werden. Doch auch die Fahrer müssen sich jetzt umstellen. „Im Herbst ändern sich die Straßenverhältnisse stark. Laub in Verbindung mit Feuchtigkeit kann ähnlich glatt werden wie Schnee“, sagt Jürgen Bente vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). „Viele Autofahrer passen auch bei Regen und Nebel ihren Fahrstil nicht an den Herbst an, das ist ein Fehler“, sagt Jürgen Bente. Wer langsamer unterwegs ist, fährt sicherer. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Sichtweiten unter 50 Metern liegt bei maximal 50 km/h. Außerdem kann die nun wieder tiefstehende Sonne Autofahrer stark blenden. Bei Nässe droht immer auch Aquaplaning: „Drohendes Aquaplaning lässt sich beispielsweise an Veränderungen der Motordrehzahl und der Wassergeräusche erkennen“, sagt Gunnar Beer vom ACE Auto Club Europa. Bei leise gedrehtem Radio nehmen Autofahrer Umgebungsgeräusche besser wahr. Ein weiterer Tipp: „Ein Anhaltspunkt für die reduzierte Griffigkeit einer Fahrbahn ist die Reflexion des Lichts. Je stärker sich das Licht spiegelt, umso mehr Vorsicht ist geboten“, sagt er. Autofahrer sollten sich bei schlechter Sicht durch Nebel nicht auf die Lichtautomatik oder das Tagfahrlicht verlassen, sondern selbst aktiv das Licht einschalten. Die Automatik kann nur zwischen hell und dunkel unterscheiden, nicht aber zwischen diffusem und klarem Licht. Eine große Gefahr sieht Sander aber auch durch mangelnde Aufmerksamkeit: „Zwar sollten sich Autofahrer unabhängig der Jahreszeit nicht von Smartphone oder Laptop während des Fahrens ablenken lassen. Aber im Herbst und Winter müssen Autofahrer noch schneller reagieren können.“ Da zähle jede Sekunde. Folgende Fahrtipps geben die Experten in Herbst und Winter: - Möglichst früh Licht einschalten. Denn das Tagfahrlicht leuchtet nur nach vorne, die Rückleuchten bleiben dunkel. - Vorsicht vor Flüssen und bei Senken: Dort kann Regenwasser stehen und Aquaplaning verursachen. Die Reifen verlieren die Haftung, und das Auto lässt sich nicht mehr lenken. Dann grundsätzlich den Fuß vom Gas nehmen, das Lenkrad gerade halten und auszuppeln. - In Tunneln und Unterführungen nach Starkregen sehr langsam fahren, um Wasserschlag zu verhindern. Sonst kann Wasser in den Ansaugtrakt des Motors laufen. - Auf Brücken von Landstraßen und Autobahn langsam fahren und auf Seitenwinde vorbereitet sein. Gefährliche Windböen drohen auch nach dem Überholen von Lastwagen. - Eisglätte: Am frühen Morgen kann Reif die Straßen bedecken. Dadurch kann es an Schattenstellen glatt sein. - Wildwechsel: Vor Wald- und Wiesenstücken Tempo reduzieren und reaktionsbereit sein – besonders in der Morgen- und Abenddämmerung und bei Abschnitten mit Warnschildern. - Erntezeit: Es fahren vermehrt Traktoren, Schlepper und Mähdrescher mit breiten Geräten auf Landstraßen. Überholen ist gefährlich, die Fahrbahn oft verschmutzt und rutschig. Kommt Regen dazu, entsteht dadurch das sogenannte Bauernglatteis. - Parken: Bei Sturm und starken Winden sollte man sein Auto nicht unbedingt unter Bäumen parken. Herabfallende Äste können das Fahrzeug beschädigen. - Bei Nebelbänken frühzeitig und kontrolliert abbremsen und den nachfolgenden Verkehr durch die Warnblinkanlage warnen. Scheinwerfer: Licht ins Dunkle Mit neuer Lichttechnik lassen sich alte Scheinwerfer optimieren. Allerdings funktioniert das nicht bei allen. Und nicht alles ist erlaubt. Im Herbst und Winter müssen Autofahrer früher zum Lichtschalter greifen – sofern das keine Automatik übernimmt. Dann wünschen sie sich oft mehr Licht auf der Straße, insbesondere wenn sie kein Auto mit LED- oder Xenonscheinwerfern fahren. Doch auch Halogen-Scheinwerfer lassen sich aufrüsten. „Die Leuchtkraft von Halogen-Scheinwerfern lässt sich unkompliziert durch Einbau einer qualitativ hochwertigeren und leistungsfähigeren Glühbirne verbessern“, sagt Marcel Mühlich vom Auto Club Europa (ACE). Er hält eine Aufrüstung bei Halogenscheinwerfern mit Für bessere Sicht lassen sich häufig Lampen nachrüsten. einem geringen Aufwand für möglich und empfehlenswert. Oft stecken in günstigeren Fahrzeugklassen leistungsschwächere Glühbirnen, die sich durch stärkere ersetzen lassen. „Neue Glühbirnen für 15 bis 20 Euro können die Sicht erheblich verbessern und so zur Verkehrssicherheit beitragen.“ Besseres Licht am Auto bedeutet, dass Personen, Radfahrer und Hindernisse bei Dämmerung und Dunkelheit früher erkannt werden. Das senkt das Unfallrisiko. „Sind die Scheinwerfer eher klein, sollte jedoch nicht die stärkste Glühlampe gewählt werden - sie könnte sonst zu heiß werden und schnell kaputt gehen“, sagt Mühlich. Der Zulieferer Osram bietet sogenannte Performance-Lampen an, um die Lichtausbeute zu erhöhen. Osrams hellste Halogenlampe heißt Night Breaker Laser und soll im Vergleich zu einer konventionellen Lampe bis zu 130 Prozent mehr Licht und einen 40 Meter längeren Strahl erzeugen. Rund 20 Prozent weißeres Licht soll für bessere Sichtverhältnisse sorgen. Hersteller wie Hella oder Philips verkaufen ebenfalls Upgrade-Lampen, die bei gleicher elektrischer Leistung mehr Licht auf die Straße bringen. „Es darf aber nur der Lampentyp eingebaut werden, der für den entsprechenden Scheinwerfer zugelassen ist. Ein Blick ins Bordbuch hilft“, sagt Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Upgrade-Lampen sollten paarweise eingebaut und anschließend in der Werkstatt auf korrekte Einstellung geprüft werden. Jedoch ist nicht alles erlaubt, was Erleuchtung bringt: Verboten sind Sonderlampen für den Rallyesport mit bis zu 100 Watt (statt 55 Watt) oder Nachrüst-Xenon-Sets mit Xenon-Lichtquelle, Kabeln und Vorschaltgerät. Xenon- und LED-Scheinwerfer sind nur vom Profi mit erheblichem Aufwand und hohen Kosten nachrüstbar, sagt Mühlich. Aber auch nur dann, wenn es denselben Fahrzeugtyp optional mit solch einer Technik gibt. „Auch Scheinwerfer sind nur für einen bestimmten Lampentyp typgenehmigt. Nur unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, die Scheinwerfer komplett gegen andere typgenehmigte Leuchten zu tauschen“, sagt Christian Buric vom ADAC. Reifen · Auto-Service Heizöl · SB-Tankstelle Kraft- und Schmierstoffe Kraft- Wir halten Sie mobil. Auf Wunsch stellen wir Ihnen ein Ersatzfahrzeug während der Werkstattzeit zur Verfügung. Oder Sie nutzen unseren Hol-/Bringservice innerhalb Radevormwald. Auto-Service aus Meisterhand Vom Ölwechsel bis hin zur Reparatur und Inspektion. Wir bieten Ihnen ab sofort den KFZ-Rundum-Service! DER KOMPETENTE RUNDUM-SERVICE VOM MEISTERBETRIEB • Inspektion • Stoßdämpferservice • HU/AU • Ölwechsel • Auspuffservice • Glasservice • Bremsenservice • Achsvermessung • Klimaservice Manfred Krämer GmbH & Co. KG Elberfelder Straße 128 · 42477 Radevormwald Telefon 021 95/20 03 · Telefax 02195/2005 info@kraemer-gmbh.de · www.kraemer-gmbh.de

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