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Mönchengladbacher Wohnprojekte -27.09.2018-

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Mönchengladbacher Wohnprojekte

MÖNCHENGLADBACHER WOHNPROJEKTE FACHLEUTE DISKUTIEREN AM RUNDEN TISCH DER RHEINISCHEN POST Sie diskutierten im RP-Verlagshaus in Düsseldorf-Heerdt über den Wohnimmobilienmarkt in Mönchengladbach (hinten, von links): Frank Mund, Frank Mund Immobilienberatung, Bastian Brusinski, Vivawest Wohnen, Jörg Schufen, Schotes Bauträger, Sven Olaf Retz, Verkaufsleiter RP Immobilien und Stellen, Steffen Schmidt, MG GRUND Immobilienvermittlung, Bernd Meier, Hüttig & Rompf, Bastian Hesse, RP-Key Account Immobilienmarkt, Norbert Bienen, Bienen und Partner, Jörg Mehl, Co-Moderator, Rheinland Presse Service. Vordere Reihe, von links: Sebastian Obrock, G. Obrock Immobilien, Ralph Dominick, Dornieden Generalbau, Jochen Morjan, Immobilienvermittlung Stadtsparkasse, Yannick Sieben, Engel & Völkers, Denisa Richters, Leiterin Lokalredaktion Mönchengladbach der Rheinischen Post, Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Mönchengladbach, und Dr. Burkhard Schrammen, Schrammen Architekten. FOTO: ALOIS MÜLLER Eine Stadt verändert sich Wer könnte besser die Lage der Immobilienbranche in und um Mönchengladbach beurteilen, als Makler, Planer und Finanziers? Im Konferenzzentrum des Verlagshauses Rheinische Post in Düsseldorf trafen sich Experten am Runden Tisch, um zum fünften Mal über Mönchengladbacher Wohnprojekte zu berichten und über die Situation der Stadt zu diskutieren. VON HOLGER LODAHL UND JÖRG MEHL Es sei wohl ein einzigartiges Treffen zum Ideenaustausch, für Diskussionen und zum Kennenlernen, sagt Sven Retz, Verkaufsleiter RP Immobilien und Stellen, der die Teilnehmer an den Runden Tisch geladen hatte, zur Begrüßung der Fachleute rund um die Immobilienbranche Mönchengladbachs. „Wir wollen heute Mönchengladbach als Immobilienmarkt betrachten und die Möglichkeiten, Probleme und Pläne für die Zukunft beleuchten.“ Moderiert wurde die Runde von zwei Journalisten. Vom heinland Presse Service kam Jörg Mehl, selbst wohnhaft in Mönchengladbach. Er sagte: „Mönchengladbach ist eine wachsende Stadt. Ist sie gut ufgestellt für den Immobiienmarkt der Zukunft?“ Denia Richters, Leiterin der RP-Loalredaktion Mönchengladach, hat nach ihrem Umzug von Düsseldorf nach Mönhengladbach unlängst erfahen, wie rasant die Stadt wächst und wie sie sich veränert. „Das ist schön zu sehen – ber es gibt auch Hürden, die s zu überwinden gilt.“ „Lage, age, Lage – wo ist sie in Mönchengladbach gut, wo ist die Nachfrage am höchsten?“, fragte Jörg Mehl eingangs. Jörg Schufen (Schotes Firmengruppe) wusste eine knappe Antwort: „Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern ist ungebremst hoch“, und Jochen Morjan von der Stadtsparkasse MG Immobilienvermittlung konnte hinzufügen: „Besonders gebrauchte Immobilien sind knapp. Was auf den Markt kommt, geht durch Verkauf sofort wieder raus. Das ist zwar ein Traum eines jeden Maklers, zeigt aber auch die angespannte Situation.“ Dieses Kaufinteresse läge am noch immer niedrigen Zinsniveau, wusste Mönchengladbach hat großes Potenzial – und Nachholbedarf. So werden beispielsweise für den Stadtteil Eicken (hier eine Luftaufnahme von Theo Titz) spannende Entwicklungen erwartet. Immobilienberater Frank Mund. „Die Menschen legen ihr Geld weiterhin gern in Immobilien an.“ Der Mangel an Einfamilienhäusern habe einen Grund, berichtete Steffen Schmidt von der MG GRUND Immobilienvermittlung. „Viele Objekte kommen erst gar nicht auf den freien Markt. Sie werden meist innerhalb der Familie übertragen oder oder im erweiterten Bekanntenkreis verkauft.“ Und hinsichtlich der Frage nach guter oder schlechter Lage sagte Yannick Sieben (Engel & Völkers): „Alle Kunden wollen an Top-Adressen wohnen. Da hat sich auch Rheydt verbessert, das war vor fünf Jahren noch ganz anders.“ Anderer Meinung war Burkhard Schrammen vom Schrammen Architekten. „Eine Top-Lage wie am Bunten Garten ist zwar wichtig, aber nicht mehr so dominant“, sagte er. „Ältere Käufer zum Beispiel orientieren sich bei ihrer Wahl eher an der Herkunft ihrer Familie.“ Diese Erfahrung hat auch Jörg Schufen gemacht. „Gute 50 Prozent der Immobilienkäufer suchen in dem Ort, aus dem sie kommen oder in dem sie ohnehin schon wohnen.“ Norbert Bienen (Bienen und Partner) schätzte diese Entwicklung positiv ein. „Diese Stadtteilbezogenheit spricht für Mönchengladbach.“ Michael Deussen (Michael Deussen Immobilien) ergänzt: „Besonders in den dörflich geprägten Stadtteilen wie Bettrath oder Giesenkirchen ist die enge Verbundenheit mit dem Heimatort spürbar. Hier werden nicht die klassischen Lagekriterien angelegt, oft ist es einfach die Nachbarschaft, die man bereits seit Schultagen kennt. Dies macht besonders auch den Wohnungsbau in diesen Regionen notwendig, da auch ältere Menschen gerne in ihrem Wohnumfeld verbleiben möchten, wenn sie sich von ihrem Einfamilienhaus trennen.“ Und auch Bernd Meier (Hüttig & Rompf) lobt diese hohe Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt. „Das habe ich anderswo noch nicht in einem so hohen Maße erlebt – ein Aspekt, der Mönchengladbach besonders attraktiv macht und ein positives Image ausstrahlt.“ Ralph Dominick (Dornieden Generalbau) schätzte den Wert einer Lage allerdings anders ein. „Die besten Lagen für Häuser sind die, von denen wir zukünftig, also für die nächsten fünf oder sechs Jahre, ein Wachstum erwarten – Eicken zum Beispiel hat einen Nachholbedarf, dort wird viel passieren.“ Wie das Gespräch am Runden Tisch zum Thema Wohnimmobilien weiterging, lesen Sie auf den folgenden Seiten dieser Sonderausgabe.

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