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Neue Hundetagesstätte lädt zur Besichtigung ein -10.02.2018-

Neue Hundetagesstätte lädt zur Besichtigung ein

RHEINISCHE POST WOCHENENDE 10./11. FEBRUAR 2018 Die Tierwelt xD-TIER B11 EINFACH TIERISCH Schicken Sie uns Ihre Geschichte! Juni geht jeden Tag eine Runde im Sternwartepark in Düsseldorf-Bilk spazieren – und zwar seit 15 Jahren. Dort kennst sie jeden Baum, jeden Stein. Zu Menschen ist der kleine Parson Russell Terrier sehr zutraulich und schon oft ausgebüxt. Glücklicherweise hat Juni auf ihren Streifzügen immer freundliche Nachbarn getroffen. So wie eine Frau, die Juni sofort mochte und die weiße Hündin mit nach Himmelgeist zum Spazierengehen nahm. Eine ziemlich große Reise für Juni, die ja sonst nur den Park in Bilk kennt. Aber der Ausflug an den Rhein war nur kurz. Die Frau fand an Junis Halsband eine Telefonnummer und rief das echte Frauchen an, so dass Juni schnell wieder in Bilk zu Hause war. Inzwischen ist Juni etwas ruhiger geworden. Aber Juni freut sich noch immer, wenn sie einen Nachbarn trifft. Denn sie weiß genau, welcher Mensch etwas Leckeres für sie hat und wer ihr gern über das weiße Fell streichelt. Diese Geschichte erzähle Susanne Radscheid aus Düsseldorf. Haben Sie eine interessante Tiergeschichte erlebt? Dann schicken Sie sie uns per E-Mail – mit Ihrem Namen, Ihrem Wohnort und Ihrer Telefonnummer. Die Textlänge sollte 150 Wörter nicht überschreiten, und ein Foto im jpg-Format sollte dabei sein. Die schönsten Geschichten veröffentlichen wir hier – vorbehaltlich Kürzungen und anderer nötigen Änderungen. Senden Sie Ihre Geschichten unter dem Stichwort „Einfach tierisch“ an: redaktion@rheinland-presse.de Faszination des Fliegens Sie können gewaltige Distanzen zurücklegen und fliegen 80 bis 100 Kilometer pro Stunde: Brieftauben. Mit dem Menschen verbindet sie eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte. VON ANN-KATHRIN MARR Lars Maibaum hält Brieftauben, seit er zehn Jahre alt ist. Anders als viele seiner Kollegen hat er dieses Hobby nicht von seinem Vater geerbt, sondern ist durch einen Nachbarn auf den Geschmack gekommen: „Der hatte Brieftauben, und das hat mich so begeistert, dass ich selbst damit anfangen wollte.“ Heute gehört Maibaum mit 40 Jahren immer noch zu den jüngeren Mitgliedern des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter. Die meisten sind bereits im Rentenalter. So wie Maibaums Vater, der ihn bei der Pflege seiner 80 Brieftauben unterstützt. Neben dem Vollzeitjob wäre das sonst kaum zu schaffen, sagt Maibaum. Die gemeinsame Geschichte von Mensch und Taube ist lang - und auch die Brieftaubenzucht hat eine jahrhundertelange Tradition. Noch heute widmen sich 40.000 Menschen allein in Deutschland diesem Hobby. Drei bis vier Stunden verbringen Vater und Sohn täglich mit den Tauben. Der Schlag muss gesäubert, die Tiere müssen gefüttert werden. Zweimal täglich für jeweils ein bis zwei Stunden dürfen die Tauben frei fliegen. „Da ist es wichtig, dass man dabei ist, damit sie nicht von Greifvögeln angegriffen werden“, sagt Maibaum. Greifvögel sind für viele Taubenzüchter ein Problem. Manche schränken daher den Freiflug zeitweise stark ein. Tierschützer wie Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund kritisieren das: „Um Verluste zu vermeiden, lassen die Züchter viele Tiere teilweise über mehrere Wochen und Monate in ihren Verschlägen.“ Das sei nicht artgerecht. Bodo Busch von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) sieht das nicht ganz so problematisch: „Wenn die Habichte ihre Jungtiere haben, müssen die Tauben unter Umständen drinnen bleiben.“ Das ließe sich eben nicht ändern. Eine Voliere, die den Vögeln Bewegungsraum bietet, sei dann aber umso wichtiger. Auch der Heimatschlag sollte geräumig sein. Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter macht hier keine verbindlichen Vorgaben. Die TVT empfiehlt eine Besatzdichte von zwei Tauben pro Kubikmeter. Bei Jungtauben sollten es nur halb so viele Tiere sein. Für einen Taubenschlag mit mehreren Abteilen eignen sich Dachböden, aber auch ebenerdige, separate Stallgebäude. Lars Maibaum hält pro Abteil 20 Taubenpaare. „Tauben sind Schwarmtiere, daher sollten die Gruppen nicht zu klein sein.“ Jungtauben vor der Geschlechtsreife leben in einem eigenen Abteil. Viele Züchter haben auch getrennte Abteile für Tauben, die vor allem zur Zucht gehalten und solche, die für die sogenannten Distanzflüge eingesetzt werden. Zu diesen Wettflügen starten die Tauben von April bis September. Ein Speziallastwagen bringt die Tiere zum Abflugort, von wo aus sie in den heimatlichen Brieftauben sollten in ihrem Schlag genug Platz haben. Zwei Tiere brauchen mindestens einen Kubikmeter Fläche. FOTO: CAROLIN SEIDEL Schlag zurückfliegen. Bis zu 600 oder 700 Kilometer legen die Tauben während eines solchen Distanzflugs zurück. Tierschützer sehen das kritisch. „Die Wettflüge basieren auf induziertem Stress der Tiere“, sagt Tünte. Tauben sind ortstreue Tiere, die es zurück in ihren Schlag und zum Partner zieht. Dieses Verhalten werde im Brieftaubensport ausgenutzt, beispielsweise durch die sogenannte Witwermethode. Dabei werden Taubenpaare vor dem Flug getrennt und auf diese Weise zur möglichst schnellen Heimkehr motiviert. Maibaum bezeichnet das Verfahren lieber als Schonmethode: „Die Tauben sollen sich auf nur eine Sache konzentrieren, also in diesem Fall auf die Reise und nicht Zu den Wettflügen starten die Tiere von April bis September. Dabei legen sie oft bis zu 700 Kilometer zurück. FOTO: VERBAND DEUT- SCHER BRIEFTAUBENZÜCHTER E.V./C. SCHULTE auf die Zucht“, erklärt er. Während der Flugsaison soll das Taubenpaar keine Jungen aufziehen und wird daher zeitweise getrennt. Damit die Tiere die großen Distanzen bewältigen, beginnen Brieftaubenzüchter die Saison mit Trainingsflügen und steigern die Entfernungen nach und nach. „Zu Anfang sind das 60 oder 80 Kilometer“, sagt Maibaum. Er mag „das Kribbeln“, das sich während der Wettflüge einstellt. „Für den Züchter ist es das Erlebnis schlechthin, wenn er seine Tauben von einem Distanzflug zurückkommen sieht“, beschreibt auch Lutz Ruth, Geschäftsführer beim Verband Deutscher Brieftaubenzüchter, die Faszination dieses Hobbys. Nicht nur die Wettflüge, auch die Zucht ist für die meisten Taubenbesitzer nicht Beruf, sondern Hobby. „Hauptberufliche Züchter gibt es in Deutschland nicht mehr als eine Handvoll“, erzählt Maibaum. Er verkaufe seine Nachzucht „eher zu Futterkosten.“ Der Gewinn liegt woanders: im täglichen Umgang mit seinen Tieren. TIERISCHE NEWS Jetzt Nistkästen für Stare aufhängen (tmn) Stare kehren jetzt aus dem Süden zurück und sind auf der Suche nach Nistplätzen. Wer möchte und Platz hat, kann nun Nistkästen für die Vögel aufhängen. Staren-Nistkästen sind etwas größer als Meisenkästen und sollten ein- Einflugloch von 45 Millimetern Durchmesser haben, erläutert der bayerische Landesbund für Vogelschutz. Zu finden sind die Kästen entweder im Fachhandel oder man baut sie selbst. Haben Stare einen geeigneten Nistplatz gefunden, beginnen sie je nachWitterung ab Februar mit dem Nestbau. Ab März beginnen die Weibchen mit dem Eierlegen, zwei Wochen später schlüpfen die Küken. Jetzt ist eine gute Zeit, um die ersten Nistkästen für Stare aufzuhängen. FOTO: ANDREA WARNECKE Tipp der Woche (tmn) Hunde nicht mit zum Karnevalsumzug zu nehmen, sollte für Tierhalter eigentlich selbstverständlich sein. „Doch wir beobachten dass immer wieder, dass Tiere mit dabei sind“, sagt Diplom-Biologin Ursula Bauer von der Aktion Tier. Doch was für den Halter lustig ist, wird für das Tier schnell zur Qual. Auf einmal abgefeuerte Kanonenschüsse und der Lärm der Zuschauer verängstigten die Tiere und seien für sensible Hundeohren zuviel. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Vierbeiner sich an herumliegenden Scherben verletzen. Richtig verknüpft Neue Hundetagesstätte lädt zur Besichtigung ein ANZEIGE Die Hundeschule „Richtig verknüpft“ präsentiert am Sonntag, 18. Februar, ihre neue Hundetagesstätte. Auf etwa 1000 Quadratmetern hat der Vierbeiner zahlreiche Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, herumzutollen und auszuruhen. „Unsere Kunden sollen ein gutes Gefühl haben, wenn sie ihren Hund zu uns in die Betreuung bringen“, sagt Inhaber Thorsten Schedwill. len oder auf dem überdachten Sandkasten graben und wühlen. „Hunde müssen sich entwickeln und ihre Neugierde ausleben“, sagt Thorsten Schedwill. Wichtig sei auch, so betont der Hundespezialist, der abgetrennter Ruheraum für ihren Mittagsschlaf. Thorsten Schedwill legt viel Aufmerksamkeit auf gute Vorbereitung. „Für jeden Hund kommen wir zum Kunden für Thorsten Schedwill und Hund Jackson freuen sich auf die Hundetagesstätte. Die Räume hat er aufwendig renoviert. Es gibt zahlreiche Attraktionen für die Hunde: Ein Bällebad, mehrere Liegeflächen, nachgebaute Gartenbereiche mit Hütten und Rasen sowie sogar Strandkörbe, in denen es sich die Hunde gemütlich machen können. In den Außenbereich laufen die Hunde durch eine stets geöffnete Tür und können dann unter freiem Himmel herumtolein Beratungsgespräch, um den Hund kennen lernen“, sagt er. Das sei wichtig, um das Tier nach Rasse und Charakter in eine passende Gruppe einzugliedern. Pro Tag gibt es zwei Gruppen mit bis zu zehn Hunden. „Individualität ist der Schlüssel zum Erfolg. Darauf baut unsere Hundeschule und auch unser neues Betreuungskonzept.“ Es heißt „2 in 1“ und bedeutet „Betreuung und Training in einem“. Die Hunde erhalten während der Betreuung ein zusätzliches gezieltes Ausbildungstraining. Für Sonntag, 18. Februar, lädt „Richtig verknüpft“ von 12 bis 16 Uhr zu einem Tag der Offenen Tür an die Pestalozzistraße 132a ein, um die Räumlichkeiten sowie das „2 in 1“- Betreuungskonzept vorzustellen. www.richtig-verknuepft.de PFERDE HUNDE Schicke 5-jähr. Rappstute von Pascavello x Rubin Royal Reitpferde vorgestellt, aus Zeitmangel nur in gute Hände, Preis: VS. 01 72 / 2 91 79 33 ▶Lustige Cairn-Terrier aus Liebhaberzucht suchen ein neues Zuhause, ☏ 0 28 25 / 5 84 ¬HUNDEERZIEHUNG VOM FACHMANN fl 02 11 / 836 86 06 www.hundeschule-a1.com ¬www.welpenstube-winkel.de 02362 / 45458 RUND UMS TIER Dr. Simone Schneider und Daniela Schäfer Spichernstraße 8/Metzerstraße 2 40476 Düsseldorf Telefon: 02 11-4801 06 E-Mail: info@tierarztpraxis-spichernplatz.de www.tierarztpraxis-spichernplatz.de

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