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Neugestaltung der Jugendheimstätten Niederrhein 20.09.2017

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Neugestaltung der Jugendheimstätten Niederrhein

Neugestaltung der Jugendheimstätten Niederrhein ANZEIGE Erwacht aus dem Dornröschenschlaf Die Jugendheimstätten Niederrhein feiern am Freitag ihr 65-jähriges Bestehen sowie die gelungene Grundsanierung des Haupthauses. Schmuck sieht das Jugendwohnheim an der Duisburger Zeppelinstraße aus, wo im Haupthaus die Jugendheimstätten Niederrhein e.V. ihren Sitz haben. Ein richtiger Hingucker. Der Abschluss der umfangreichen farbenfrohen Gestaltung inklusive der Grundsanierung im Inneren sowie die gärtnerische Neuanlage des Außengeländes bieten genügend Anlass für ein Sommerfest. „Wir feiern gleichzeitig das 65-jährige Bestehen der Jugendheimstätten Niederrhein“, erläutert Einrichtungsleiter und Geschäftsführer Karl-Heinz Franze den Hintergrund der Feierlichkeiten. Los geht es am kommenden Freitag, 22. September, 14 bis 18 Uhr, für geladene Gäste, Bewohner und Mitarbeitende aus den verschiedenen Standorten. Die Vorbereitungen für das Sommerfest auf der Außenanlage vom Stammhaus, Zeppelinstraße 2, laufen auf Hochtouren. Leckereien, Unterhaltung, Spiel, Sport und Spaß bestimmen das familiäre Fest, zu dem rund 150 Ehrengäste erwartet werden. Lange lag das Haupthaus in einem Dornröschenschlaf. „Das Gebäude war grau und sehr trist. Es entsprach nicht dem jungen, fröhlichen und frischen Geist, der bei uns im Haus gelebt wird“, so der 64- jährige Pädagoge. Das farbenfrohe Ergebnis kann sich sehen lassen, denn es vermittelt nicht nur eine ansprechende zeitgemäße Optik, sondern schafft mit der gewählten Farbgebung Identität. „Wir haben mit den Hier wird Solidarität gelebt: In den Jugendheimstätten Niederrhein ist dank der Sanierung jetzt noch mehr Platz dafür. Geschäftsführer Karl-Heinz Franze vor der neu gestalteten Außenfassade. gischen Leitideen. „Wir investieren in die Zukunft. Eines unserer Ziele lautet, die jungen Menschen im Alter von zwölf bis 21 Jahre mit einer guten schulischen Ausbildung für das Leben fit zu machen. Bildung gilt bei uns als der Schlüssel zum Erfolg. Wir begleiten die Jugendlichen so lange wie nötig auch beim Start in den Beruf“, sagt Franze. Entsprechend hochqualifizierte pädagogische Teams stehen den Jugendlichen im offenen Jugendwohnheim zur Seite. Drei weitere Wohnprojekte sind unter dem Dach der Jugendheimstätten zu finden: die Außenwohngruppe Watereck und das Wohnprojekt Gerokstraße in Duisburg. Die Außenwohngruppe Amalienstraße lebt in Dinslaken. Die Einrichtung Niederrhein, Trägerverein für Jugendsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung, wurde in den 1950er Jahren im Rahmen der schen Nachkriegszeit gegründet. Jugendheimstätten Flüchtlingsarbeit der deut- Kontakt AdresseJugendheimstätten Niederrhein e.V. Zeppelinstraße 2 47053 Duisburg 1. Vorsitzende: Simone Modlinski Telefon 0203/7385030 E-Mail info@jugendheimstaettenduisburg.de ausführenden Firmen gemeinsam ein Farbkonzept erarbeitet. Das ging Hand in Hand. Die leuchtenden Farben Orange, Blau und Gelb, die in unserem Logo verwendet werden, finden sich in der äußeren Fassadengestaltung wieder“, sagt Franze. Für die gute Zusammenarbeit danken die ausführenden Handwerksbetriebe, die mit ihren Gewerken an verschiedenen Sanierungsphasen beteiligt waren. MB Malerbetrieb Horst Münzberger war zuständig für die Farbgestaltung, Jörg Eickhoff für die Umgestaltung der Außenanlage mit Schaffung neuer Angebote zur Freizeitgestaltung. Der Haustechnikspezialist Hopff e.k. mit Mitarbeiter M. Brencher kümmerte sich um die Sanitäranlagen. Dacharbeiten führte Die Farben des Logos Orange , Blau und Gelb finden sich in der Gestaltung des Hauses wieder Dachdeckermeister Steffen Bißels aus. Hans Brücken sorgte für den sicheren Gerüstbau. Elektro Roland Gnauk war für die elektrotechnische Installation zuständig. Der Betrieb Travertino Natursteinwelt lieferte Natursteinmaterialien. Bei dem Familienfest werden die rund 40 beteiligten Handwerker die Phasen der Sanierung in einer Leistungsschau präsentieren. Die Sanierung insgesamt stellte sich im laufenden Betrieb des Jugendwohnheims als große logistische Herausforderung heraus, die souverän durch die erfahrenen Handwerksbetriebe gemeistert wurde. Franze: „Zu danken ist an dieser Stelle auch unseren Bewohnern und unseren Mitarbeitenden, die viel Lärm und Schmutz mit großer Gelassenheit ertragen haben.„Mitarbeiterbüros erhielten ein neues Outfit. Schritt für Schritt werden nun die Zimmer der Bewohner saniert. Wo früher zwei Jugendliche in einem Raum zusammenlebten, befindet sich nun das Reich für eine Person. Derzeit leben 31 Jugendliche im Haupthaus. Im Familienverbund werden sie gestärkt und finden selbstbestimmt ihren Weg ins Leben. Teamfähigkeit, Solidarität und ein gesundes Miteinander im Alltag gehören zu den pädago- 31 Jugendliche leben derzeit im Haupthaus. Der Billardtisch ist beliebter Treffpunkt. Die Küchenhilfen kümmern sich zuverlässig um das leibliche Wohl der jungen Bewohner.

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