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Neusser Wohnprojekte

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NEUSSER WOHNPROJEKTE Ein Traum vieler Familien: das eigene Heim. Immer mehr Menschen möchten diesen Traum im Rhein-Kreis Neuss verwirklichen. FOTO:THINKSTOCKFOTO.COM/ALTRENDO IMAGES Begehrt: Wohnen in Neuss Zum dritten Mal lud die Neuß-Grevenbroicher Zeitung zum Forum „Neusser Wohnprojekte“ ein. Immobilien-Fachleute, lanungsexperten, Architekten und Finanzierer diskutierten am Runden Tisch über die Lage auf dem Wohnungsmarkt im Rhein-Kreis. Der Rhein-Kreis Neuss ist, über alle acht Städte und Gemeinden hinweg, ein beliebter Wohnort. Das hat mit der Lage zu tun – die Nähe zu den Metropolen Köln und Düsseldorf macht sich insbesondere dort bemerkbar, wo sich Menschen angesichts der Wohnungsknappheit in den größeren Städten nach Alternativen im Umland umschauen. Es hat aber auch mit dem Rhein-Kreis selbst zu tun: Die Städte und Gemeinden weisen intakte Strukturen auf, Familien finden hier genauso ein Zuhause wie ältere Menschen, die eine barrierefreie, möglichst zentrumsnahe Wohnung suchen oder gut situierte Paare, die die Vorzüge des ländlichen Lebens mit denen des Lebens in der Stadt verbinden wollen – um nur ein paar Lebensentwürfe zu nennen. Tatsache jedenfalls ist: Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 6750 neue Wohnungen in Neuss entstehen, um Nachfrage und Bedarf zu decken – eine große Herausforderung für Stadtplaner, Politik und Verwaltung, aber auch für die Immobilienwirtschaft. Zum dritten Mal hatten die Neuß-Grevenbroicher Zeitung und die Rheinische Post Experten aus der Immobilien-Branche, Planer, Architekten und Finanzierer an den Runden Tisch zum Forum „Neusser Wohnprojekte“ in das Konfe- Die Teilnehmer des Forums Wohnimmobilien (von links, hintere Reihe): Sven Retz, Verkaufsleiter Immobilien und Stellenmarkt Rheinische Post, Martin Wildtraut (Peter Busch Immobilien), Guido Lichius (Gert Lichius Immobilien), Eckehard Wienstroer, Architekt, Bernd Meier (Hüttig und Rompf), Thomas Schüttken (Böcker-Wohnimmobilien), Jörg Mehl, Rheinland Presse Service (Co-Moderator), Bastian Hesse, Medieberater/Key Account Rheinische Post. Vordere Reihe: Carsten Boell (Interboden Innovative Gewerbewelten), Stefan Zellnig und Ulrich Brombach, beide Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Neuss, Karl Heinz Baum, Ratsherr (CDU) und Planungsexperte, Dr. Alfred Laufenberg (Laufenberg Immobilien), Dirk Reimann (Neusser Bauverein) und Ludger Baten, Redaktionsleiter der NGZ (Moderator). FOTO: ALOIS müller der sich mit Karl Heinz Baum, Planungsexperte der CDU, ein Fachmann aus der Politik gesellte. Am Runden Tisch wurden wichtige Zukunftsfragen diskutiert: Wie kann es gelingen, den Bedarf zeitgerecht zu derenzzentrum der Rheinischen Post nach Düsseldorf-Heerdt eingeladen, um über die Lage am Wohnungsmarkt im Rhein- Kreis zu diskutieren. Ludger Baten, Redaktionsleiter der Neuß-Grevenbroicher Zeitung, moderierte die Runde, zu cken? Wie ist die Herausforderung zu meistern, ganze Areale über zehn, 15 Jahre hinweg zu entwickeln, so dass lebendige, funktionierende Wohnquartiere entstehen? Wie entsteht günstiger Wohnraum? Und was braucht es auch von Ge- setzgebern und Behörden, um das Schaffen neuer Wohnräume zu erleichtern und zu beschleunigen? Einig waren sich die Teilnehmer des Forums darin, dass der Rhein-Kreis enormes Potenzial birgt. Und das nicht nur, weil er von der angespannten Lage auf dem Immobilienmarkt der umliegenden Metropolen profitiert. Sondern weil er aus sich heraus spannende, gefragte Wohnquartiere zu entwickeln in der Lage ist. rps Eine ausführliche Dokumentation der spannenden Diskussion am Runden Tisch und eine Übersicht über bemerkenswerte Bauund Wohnprojekte im Rhein- Kreis Neuss finden Sie auf den folgenden Seiten dieser Ausgabe.

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