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Niederrheinische Blätter -12.10.2017 Nord-

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Seit fast 30 Jahren

Seit fast 30 Jahren steht Uwe Lyko als Herbert Knebel auf der Bühne. Aber Lyko kann noch mehr. Geballte Entladung einer lustigen Kindheit im Pott Das Kassengestell macht den Knebel aus. Foto: Archiv Im Liegen geht’s. Foto: Archiv Willemsen Uwe Lyko ist auch in Zivil unterwegs. Foto: Archiv Probst Auf der Bühne brilliert Lyko als Elvis. Foto: Archiv Kulturbüro „Rocken bis qualmt“ heißt das Programm, mit dem Uwe Lyko als Herbert Knebel zurzeit tourt. Gemeinsam mit seiner Band, den Brüdern Popolski, packt Knebel seine kultigsten Songs aus: „Rentner Love“, „Auf’m Heimweg zu schnell“ und „Papa war bei de Rolling Stones“ ist da zu hören. „Das ist ein reines Musikprogramm, aber es gibt witzige Anmoderationen und ein bisschen Geplänkel untereinander, so dass die Zuschauer auch was zu lachen haben“, erzählt Uwe Lyko. Seit fast 30 Jahren steht der gebürtige Duisburger als Herbert Knebel auf der Bühne. Knebel ist ein schimpfender, hüftsteifer Rentner aus Altenessen, der mit viel Wortwitz aus dem Alltag plaudert, die große Kunst der Pointe beherrscht, das Herz am richtigen Fleck hat und hin und wieder Musik macht. „Die Figur lässt mir unheimliche viele Freiheiten“, sagt Lyko, der den Knebel deshalb auch nach all den Jahren nicht satt hat. Ihre Wurzeln habe die Figur vor allem im familiären Bereich. „Mein Vater hatte sieben Brüder, die alle etwas skurril waren. Ich hatte als Kind viel Spaß mit diesen schrägen Leuten“, erzählt der 63-Jährige. Auch seine Oma Charlotte sei sehr witzig gewesen. „Ich glaube, Knebel ist die geballte Entladung meiner Kindheitserinnerungen.“ Die Texte für das „Affentheater“ schreibt der Kabarettist seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Autor und Regisseur Sigi Domke und dem Bassisten Martin Breuer. „Rocken bis qualmt“ Dass dem Trio nicht immer sofort etwas Originelles einfällt, gibt Lyko unumwunden zu. „Im Laufe der Jahre sind zwar neue Themen wie Internet, Tattoos oder E-Bikes hinzugekommen, aber wir haben doch schon viel erzählt, deshalb wird es immer schwerer, sich was auszudenken.“ Das nächste „Affentheater“ soll es erst im Herbst 2018 geben. Untätig ist Lyko, der in Essen lebt, bis dahin aber nicht. Neben dem Musikprogramm „Rocken bis qualmt“ tourt er zurzeit mit seinem Soloprogramm „Im Liegen geht’s!“ Außerdem gehört der Mann aus dem Ruhrgebiet weiterhin zur Stammbesetzung der WDR-Sendung „Mitternachtsspitzen“. Humor ist für Lyko eine Triebfeder. Er selber mag am liebsten Situationskomik. „Ich liebe Jerry Lewis, und ich kann auch noch lachen, wenn er zum dritten Mal gegen eine Tür läuft.“ Am niederrheinischen Humor mag der 63- Jährige die Schlichtheit und die Derbheit, die sich mit Herzlichkeit paart. „Kurze knappe Sprüche, die es in sich haben, zeichnen den Humor aus.“ Gar nicht komisch findet der Kabarettist hingegen Witze über Minderheiten. „Auch sexistische Witze oder Witze auf Kosten von B-Promis, die sowieso schon am Boden sind, finde ich nicht lustig.“ Auch für Knebel käme es nie in Frage, sich auf Kosten anderer lustig zu machen. „Der Witz bei Knebel entsteht aus der eigenen Unzulänglichkeit und ist zwar schon mal zotig, aber nie sexistisch“, betont Lyko, dem das ebenso wichtig ist, wie die Tatsache, dass sein „Affentheater“ ein gemischtes Publikum anzieht. „Ich bin stolz darauf, dass wir kein Kabarett für bestimmte Leute machen, sondern jüngere und ältere Menschen begeistern können und Zuschauer aus allen Gesellschaftsschichten haben.“ INFO Stephanie Wickerath Mit „Rocken bis qualmt“ sind Herbert Knebel und Band im Oktober in Langenfeld (13.), Castrop-Rauxel (14.) und Erkrath (20.) zu sehen. Im November gibt es Auftritte in Dortmund, Hamm, Olpe und Mönchengladbach. Das Soloprogramm „Im Liegen geht’s!“ geht am 17. Oktober in Gummersbach, am 12. November in Detmold und am 14. November in Düsseldorf über die Bühne. 6 Niederrheinische Blätter — 4/2017

Anzeige Helene Ernst musste lange Schmerzmittel einnehmen. „Endlich ohne Schmerzen!“ Helene Ernst lebt in Leverkusen. Die 78-jährige gebürtige Duisburgerin litt jahrelang unter unerträglichen Schmerzen, die schubweise vor allem im unteren Lendenwirbelbereich auftraten. „Das wurde mit der Zeit immer schlimmer und schlimmer, ich verspürte nicht zu ertragende Schmerzen, die vom Gesäß aus in die Beine zogen“, erinnert sich Helene Ernst. Zudem traten öfter Schwindelanfälle auf. „Beim Aufstehen morgens, beim Duschen, besonders aber beim Bücken erlebte ich heftige Taumelgefühle “, sagt die zweifache Mutter und Großmutter dreier Enkelkinder. Ein Orthopäde ließ bei Frau Ernst eine genaue Untersuchung per MRT vornehmen, seine Diagnose: Bandscheibenschäden und eine Spinalkanalstenose, also eine Verengung des Wirbelkanals. Nachdem auch ein Neurologe sie eingehend untersucht hatte, hieß es, dass eine Operation bei ihr zu riskant sei. Also sollte die Patientin weiterhin Schmerzmittel einnehmen. „Das half immer nur kurzfristig, es hatte keinen nachhaltigen Erfolg“, erzählt sie. „Es war nicht mehr auszuhalten, ich konnte nicht mehr an Veranstaltungen meines Kegelklubs teilnehmen, ich konnte nicht mehr Rad fahren und schließlich kaum noch gehen.“ Kostenfreies Infogespräch Da brachte ihr eines Tages ihr Schwager eine Zeitung mit, in der über die Praxis für Naturheilkunde und Schmerztherapie des Mönchengladbacher Heilpraktikers Ingomar Polley berichtet wurde. „Ich fasste wieder Mut, meldete mich zum kostenfreien Informationsgespräch an“, berichtet Helene Ernst. Sie stimmte erwartungsvoll einer Therapie zu. Nach- Heilpraktiker Ingomar Polley erklärt Patientin Helene Ernst am Bildschirm die Therapie. Patientin Helene Ernst mit Heilpraktiker Ingomar Polley beim kostenfreien Informationsgespräch. Fotos: Madeja dem Ingomar Polley die Patientin untersucht und sich die Krankenbefunde angeschaut hatte, begann der Experte mit einer Serie von Spritzenbehandlungen, in einer Kombination aus Schlangengiftenzymen und modifizierten Stammzellextrakten. Vier Behandlungen Bereits nach vier Behandlungen spürte sie die lang ersehnte Besserung: „Die Schmerzen nahmen ab, ich konnte mich wieder viel besser bewegen“, gibt die früher in einem Architekturbüro tätige kaufmännische Angestellte an. Nach zehn Behandlungen stellte sie fest, dass sie nahezu beschwerdefrei war. „Ich kann wieder gut laufen, kann stundenlange Radtouren mit meinem Mann unternehmen, ich gehe wieder kegeln und bin überhaupt viel unternehmungslustiger geworden“, erzählt Helene Ernst. Auch die Hausarbeit erledigt sie wieder mit der Routine jüngerer Jahre. „Ich bin mit der Behandlung durch Herrn Polley sehr, sehr zufrieden“, zieht sie Bilanz, „dafür bin ich ihm außerordentlich dankbar!“ Nebenbei verschwanden dank der Behandlung in der Praxis für Naturheilkunde im Bunten Garten in Mönchengladbach auch ihre Schwindelanfälle, und sogar ihre Arthrose in den Fingern quält sie mittlerweile nicht mehr. „Ich habe ein ganz neues, tolles Lebensgefühl“, bestätigt Frau Ernst. So freut sie sich auf die langen Herbstspaziergänge, die sie nun unbeschwert kann. INFO genießen Tel.: 02161 4951-369, Ingomar Polley, Heilpraktiker, Praxis für Naturheilkunde und Schmerztherapie, Schürenweg 19, 41063 Mönchengladbach, www.praxis-polley.de. 4/2017 — Niederrheinische Blätter 7

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