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Niederrheinische Blätter -12.10.2017 Süd-

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Comedian Christian

Comedian Christian Macharski aus Erkelenz ist ein „bekennendes Landei“ – ganz wie sein Alter Ego, Bauer Hastenraths Will. Auf und außerhalb der Bühne der Region sehr verbunden Stellt man ihm die Frage, wie viel von ihm selbst in seiner Kunstfigur Hastenraths Will steckt, muss Christian Macharski nicht lange überlegen: „Auch ich bin ein bekennendes Landei, bin im Erkelenzer Land groß geworden und lebe hier weiterhin. Das hier ist meine Heimat“, bekräftigt der 48-Jährige – und schiebt nach: „Das heißt ja nicht, dass man alles gut finden muss, was um einen herum passiert. Um Missstände auszudrücken, ist das Stilmittel der Satire ein sehr gutes Werkzeug.“ Die Liebe zur Heimat und vor allem zu den Menschen hierzulande hat er in sehr ausgeprägter Form seinem Alter Ego eingehaucht – eben dem Bauern Hastenraths Will. „Diese Figur ist tief im Niederrhein verwurzelt, setzt sich aus verschiedenen Typen zusammen. Will ist herzlich, heimatverbunden und mit großer Bauernschläue gesegnet – er ist also geradewegs prädestiniert für die Region“, erläutert Macharski. Seit 1999 gibt es den Will Die Figur Hastenraths Will gibt es schon sehr lange. Genau gesagt seit 1999. Da hat Macharski sie gemeinsam mit Marc Breuer, seinem damaligen Partner beim legendären Rurtal Trio, aus der Taufe gehoben – im Programm „Löschen, retten, Keller leerpumpen“ erblickte der charismatische Landwirt aus Saeffelen das Licht der Welt. Bereits damals prägte auch diese Figur des Rurtal Trios eine ebenso liebe- wie humorvolle und auch subtile Zeichnung. „Hastenraths Will ist ja im Grunde auch eine liebenswerte Figur, keinesfalls bösartig“, charakterisiert ihn sein Schöpfer. Seit knapp 20 Jahren bringt Macharski diesen Charakter nun schon auf die Bühne – im Karneval und abendfüllend auf der Kabarettbühne ist er damit sehr erfolgreich im gesamten Rheinland unterwegs. Den Will gibt es aber nicht nur live zu sehen oder auf CD zu hören. Denn in Macharskis Dorfkrimis, die alle im Saeffelener Mikrokosmos samt seinen weiteren ebenfalls sehr skurillen Figuren spielen, schlüpft Will stets in die Rolle des Ermittlers – sieben Mal hat er das bislang schon mit Erfolg getan. Als eine Art Brecht’schen Verfremdungseffekt hat Macharski dabei das Dehnungs-„E“ in Saeffelen schon vor langer Zeit eliminiert – quasi getreu dem Motto „Sa(e)ffelen ist überall“. Dass subtil gezeichnete Dorfcomedy mit starker Tendenz zur Realsatire nicht nur am Niederrhein bestens funktioniert, hat Macharski übrigens zu Rurtal-Trio-Zeiten erlebt. „Da haben wir auch in etablierten Theatern zum Beispiel in Hamburg und Berlin gespielt. Auch dort sind wir sehr gut angekommen – gute Gags funktionieren eben unabhängig von der Herkunft.“ Apropos Herkunft: Nicht nur, weil Hastenraths Will der sicherlich bekannteste Gummistiefelträger der Region ist, ist er vergangenen Monat von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Bauer Hastenraths Will in seiner Arbeitsmontur auf der Bühne in Aktion. Foto: Archiv Knappe Kreis Heinsberg ganz offiziell zum „Botschafter für das Heinsberger Land“ ernannt worden – mit Hastenraths Will als Vorzeigefigur soll nun der dortige Tourismus kräftig angekurbelt werden. „Dass man mich dafür auserkoren hat, betrachte ich als große Ehre“, sagt Macharski völlig ernst. Übrigens: Für die Rheinische Post Mönchengladbach schreibt Macharski in seiner Kolumne „Will erklärt die Welt“ regelmäßig Glossen. 70 davon kommen mitsamt Erläuterungen im November als Buch heraus. Mario Emonds INFO Christian Macharskis neues Programm „Die Welt ist ein Dorf“ (natürlich wieder als Hastenraths Will) feiert fünf Vorpremieren – darunter eine in Burg Brüggen. Dort tritt er auf am Mittwoch, 18. Oktober, Beginn 20 Uhr. www.hastenrathswill.de. Christian Macharski mit Kaffeebecher. Foto: Archiv Hastenraths Will mit Kaffeebecher. Foto: Archiv Venedey 6 Niederrheinische Blätter — 4/2017

Anzeige Helene Ernst musste lange Schmerzmittel einnehmen. „Endlich ohne Schmerzen!“ Helene Ernst lebt in Leverkusen. Die 78-jährige gebürtige Duisburgerin litt jahrelang unter unerträglichen Schmerzen, die schubweise vor allem im unteren Lendenwirbelbereich auftraten. „Das wurde mit der Zeit immer schlimmer und schlimmer, ich verspürte nicht zu ertragende Schmerzen, die vom Gesäß aus in die Beine zogen“, erinnert sich Helene Ernst. Zudem traten öfter Schwindelanfälle auf. „Beim Aufstehen morgens, beim Duschen, besonders aber beim Bücken erlebte ich heftige Taumelgefühle “, sagt die zweifache Mutter und Großmutter dreier Enkelkinder. Ein Orthopäde ließ bei Frau Ernst eine genaue Untersuchung per MRT vornehmen, seine Diagnose: Bandscheibenschäden und eine Spinalkanalstenose, also eine Verengung des Wirbelkanals. Nachdem auch ein Neurologe sie eingehend untersucht hatte, hieß es, dass eine Operation bei ihr zu riskant sei. Also sollte die Patientin weiterhin Schmerzmittel einnehmen. „Das half immer nur kurzfristig, es hatte keinen nachhaltigen Erfolg“, erzählt sie. „Es war nicht mehr auszuhalten, ich konnte nicht mehr an Veranstaltungen meines Kegelklubs teilnehmen, ich konnte nicht mehr Rad fahren und schließlich kaum noch gehen.“ Kostenfreies Infogespräch Da brachte ihr eines Tages ihr Schwager eine Zeitung mit, in der über die Praxis für Naturheilkunde und Schmerztherapie des Mönchengladbacher Heilpraktikers Ingomar Polley berichtet wurde. „Ich fasste wieder Mut, meldete mich zum kostenfreien Informationsgespräch an“, berichtet Helene Ernst. Sie stimmte erwartungsvoll einer Therapie zu. Nach- Heilpraktiker Ingomar Polley erklärt Patientin Helene Ernst am Bildschirm die Therapie. Patientin Helene Ernst mit Heilpraktiker Ingomar Polley beim kostenfreien Informationsgespräch. Fotos: Madeja dem Ingomar Polley die Patientin untersucht und sich die Krankenbefunde angeschaut hatte, begann der Experte mit einer Serie von Spritzenbehandlungen, in einer Kombination aus Schlangengiftenzymen und modifizierten Stammzellextrakten. Vier Behandlungen Bereits nach vier Behandlungen spürte sie die lang ersehnte Besserung: „Die Schmerzen nahmen ab, ich konnte mich wieder viel besser bewegen“, gibt die früher in einem Architekturbüro tätige kaufmännische Angestellte an. Nach zehn Behandlungen stellte sie fest, dass sie nahezu beschwerdefrei war. „Ich kann wieder gut laufen, kann stundenlange Radtouren mit meinem Mann unternehmen, ich gehe wieder kegeln und bin überhaupt viel unternehmungslustiger geworden“, erzählt Helene Ernst. Auch die Hausarbeit erledigt sie wieder mit der Routine jüngerer Jahre. „Ich bin mit der Behandlung durch Herrn Polley sehr, sehr zufrieden“, zieht sie Bilanz, „dafür bin ich ihm außerordentlich dankbar!“ Nebenbei verschwanden dank der Behandlung in der Praxis für Naturheilkunde im Bunten Garten in Mönchengladbach auch ihre Schwindelanfälle, und sogar ihre Arthrose in den Fingern quält sie mittlerweile nicht mehr. „Ich habe ein ganz neues, tolles Lebensgefühl“, bestätigt Frau Ernst. So freut sie sich auf die langen Herbstspaziergänge, die sie nun unbeschwert kann. INFO genießen Tel.: 02161 4951-369, Ingomar Polley, Heilpraktiker, Praxis für Naturheilkunde und Schmerztherapie, Schürenweg 19, 41063 Mönchengladbach, www.praxis-polley.de. 4/2017 — Niederrheinische Blätter 7

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