Aufrufe
vor 3 Monaten

Niederrheinische Blätter -13.06.2018-

  • Text
  • Markt
  • Viersen
  • Niederrheinische
  • Stadt
  • Archiv
  • Zeit
  • Krefelder
  • Fest
  • Stoffmarkt
  • Krefeld

Hobbykünstler,

Hobbykünstler, Profiverkäufer und jugendliche Trödler beleben das Blütenfest in Willich. Willich wird blumig Mit dem neuen Namen „Blütenfest“ und einem neuen Konzept hat der Werbering Willich im Jahr 2014 sein Frühlingsfest Anfang Mai etabliert. „Wir möchten dabei möglichst viele Talente und unterschiedliche Interessen der Bürger – die ja auch unsere Kunden sind – in das Fest integrieren“, erklärt Thomas Mathes, Leiter des Fitness- und Gesundheitsstudios Halle 22 und langjähriger 2. Vorsitzender des Werberings. Das Blütenfest findet immer an einem Sonntag statt – mit „Warm up- Event“ am Freitagabend. Ein zentrales Element ist deswegen immer die „Hobby- und Kreativmeile“ auf der Peterstraße: Hier können die Willicher Hobby-Künstler und – Kunsthandwerker oder – Köche ihre Erzeugnisse präsentieren. „Hier finden sich immer Tiffany-Arbeiten neben handgenähter Mode für Groß und Klein, Bilder und Zeichnungen oder Blumengestecken… Das Kreativ-Potenzial der Auf dem Kaiserplatz erwartetet die Besucher ein umfangreicher Trödelmarkt. Foto: Archiv Prümen Werbung für die Tage der Kunst Willicher ist jedes Jahr beeindruckend“, so Mathes. Wichtig auch: Wer möchte, kann an seinem Stand Mitmach-Möglichkeiten anbieten und zum Beispiel Ketten oder Armbänder basteln lassen. Weitere Möglichkeit der „Selbstbeteiligung“ der Bürger/ Kunden ist ein großer Trödelmarkt, bei dem auch Kinder mitmachen können. Ihre Stände sind traditionell kostenfrei. Außerdem beteiligen sich Willicher Künstler immer mit einer Gemeinschafts- Aktion „offene Ateliers“ und zeigen Malerei, Schmuckgestaltung, Beton-Art… Musik-Inseln in der Stadt Auch Musik ist beim Blütenfest immer wichtig – der Werbering organisiert „Musik-Inseln“ an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet. Auch wichtig sind Kinderspielaktionen – in diesem Jahr hatten die Kids viel Spaß daran, an der Wasserrinne auf dem Kaiserplatz zu spielen. Zum Fest gehört traditionell der verkaufsoffene Sonntag. Das Fest ist immer gut besucht, „ich finde den Mix aus professionellem Handel und Hobby-Produkten sehr spannend“, meint zum Beispiel Martina Brüggen, die regelmäßig das Fest besucht. Nadia Joppen INFO Das Blütenfest in Willich findet jedes Jahr Anfang Mai statt. Im Waldnieler „Schwalmtaldom“ schwebt die „Barke Gallegiante“ von Jens Meyer immer noch. Was als Beitrag für die „Tage der Kunst“ 2017 gedacht war, hat Bestand, denn am Fronleichnamstag 2018 ist das schwebende Kunstwerk offiziell der Pfarrei St. Matthias für die Kirche St. Michael übergeben worden. Ursprünglich sollte diese „fast masselose, schwebende, scheinbar federleichte Skulptur aus zwei Carbonstäben und etwa zehn gedeckt weißen Tuchdreiecken, die miteinander verspannt sind“, nur drei Monate lang bis September 2017 die Besucher der Gottesdienste zu Gedankenflügen anregen. Das wird sie nun auch künftig tun. Nicht jedes Kunstwerk, das seit 2001 bei den „Tagen der Kunst“ in Schwalmtal vorgestellt wurde, hat diese nachhaltige Wirkung erzielt. Entstanden sind die Kunsttage aus einer fixen Idee, die Stefie Postler- Lamken (Schmiedenhof) und Yvonne Jerkovic-Racic hatten. Sie wollten ihre Mitbürger für die Arbeit der in Waldniel und Amern lebenden Künstler interessieren: „Öffnet die Ateliers!“ Daraus wurde im Laufe der Jahre eine Begegnung mit Kunst weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus. Mit Hilfe des Kunstsammlers und Kurators Bernd R. Meyer (Meerbusch) gelang es, Künstler aus der ganzen Republik alle zwei Jahre für die Teilnahme zu gewinnen. Die Barke Gallegiante von Jens Meyer. Foto: Archiv Ausstellungsorte waren nicht mehr nur die Ateliers, sondern auch Kirchen und öffentliche Räume. Dazu gehörten 2017 ein Zimmer im Hotel Rath und zwei kleine Buden auf dem Markt, denn über allem stand das Thema „Unterwegs“. Insgesamt wurde Kunst an 18 Orten der Gemeinde präsentiert. Für das erste September-Wochenende 2019 „habe ich schon zahlreiche Künstler für eine Teilnahme gewinnen können“, teilt Meyer mit, „aber die Finanzierung ist noch nicht gesichert“. So bleibt abzuwarten, ob die Schwalmtaler „Tage der Kunst“ wieder in das Projekt „Neuland“ passen. „Da muss jetzt noch geworben werden“, sagt Meyer. Tage der Kunst Schwalmtal, Thomas Höpfner, Tel. 02163 946152, www.tagederkunst.de. Manfred Meis 14 Niederrheinische Blätter —2/2018

In diesem Jahr feiert man Anfang Oktober auf dem Gelände des ehemaligen Kreuzherrenklosters den 20. Bauernmarkt. Haus Hohenbusch im Herbst Haus Hohenbusch ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Immer Anfang Oktober, am ersten Wochenende des Monats, wenn der Herbst sich ankündigt, das Laub der Blätter schon in den schönsten Farben zu leuchten beginnt und die Sonne noch wärmende Strahlen schickt, verwandelt sich das Gelände des ehemaligen Kreuzherrenklosters in den Bauernmarkt. Was damals als kleine Veranstaltung begann, lockt heute an zwei Tagen die Menschen zu Tausenden nach Hohenbusch – in diesem Jahr 2018 wird es übrigens die schon 20. Auflage der Erfolgsveranstaltung sein. Der Bauernmarkt steht für das, was die heimische ländliche Region ausmacht: Die Atmosphäre ist urig, gemütlich, ein Stück weit sogar historisch. Vor allem die Landwirtschaft präsentiert sich, einerseits mit ihren vielfältigen Produkten. Und auch uralte Geräte, die zeigen, wie Landwirtschaft früher funktionierte und wie beschwerlich die Erledigung der vielfältigen Arbeiten eines Bauern längst vergangener Zeiten waren. Die Besucher bekommen so ein Gefühl dafür, landwirtschaftliche Produkte zu wertschätzen. Gemüse. Kartoffeln, Äpfel, Kürbisse, Milch, Wurst, Fleisch und eine Menge mehr – die angebotenen Produkte stammen aus biologischem und konventionellem Anbau. Auch altes Handwerk kommt zum Zug, so dass der Besuch des Bauernmarktes zu einem schönen Ausflug in die Geschichte werden kann. Der Bauernmarkt ist aber noch viel mehr: Neben Tieren wie Alpakas und Schafen bekommt auch Kunsthandwerk seinen großen Platz in Hohenbusch und ist ebenfalls sehr gefragt. Die Marktbeschicker kommen mittlerweile auch aus der ferneren Umgebung, es sind Landwirte, Kunsthandwerker oder auch Vereine wie die Rheinischen Landfrauen. „Der Bauernmarkt auf Haus Hohenbusch ist ein überregionales Highlight, das seit vielen Jahren gute Berechtigung im Veranstaltungskalender der Stadt Erkelenz und der Region hat. Wie ich aus vielen Gesprächen mit Besuchern weiß, schätzen sie das Programm und das Angebot des Bauernmarktes“, sagt etwa Dr. Hans- Heiner Gotzen, der Erste Beigeordnete der Stadt Erkelenz. In der Tat: Der Hohenbuscher Bauernmarkt sucht seinesgleichen. Kuchen im Klostercafé Bunte Früchte werden auf dem Bauernmarkt für die passende Herbstdekoration daheim angeboten. Fotos (2): Archiv Laaser Besuch der Kartoffelkönigin. Foto: Archiv Knappe den erfolgreich in seinen Händen hält. Das ganze Team leistet jedenfalls hervorragende Arbeit, um diese Mammutaufgabe zu stemmen. Unterm Strich: Der Bauernmarkt, auf dem es so viel zu entdecken Noch viel schöner ist aber, dass der Bauernmarkt ganz nebenbei ein Treffpunkt ist. Hier kommen Jung und Alt zusammen. Zahlreiche Möglichkeiten gibt es, um unter anderem Kaffee und Kuchen zu genießen und einfach zu klönen. Das Klostercafé, das seit einiger Zeit die Gaumen der Besucher zu verwöhnen weiß, bietet dazu ebenfalls tolle kulinarische Angebote. Hinter all’ dem steht eine eifrige Gemeinschaft, die sich Veranstaltergemeinschaft Bauernmarkt nennt. Hier sind die Mitglieder der beiden Schützenbruderschaften St. Stephanus Golkrath und Unserer lieben Frau Erkelenz vereint. Federführend ist es Wilfried Bürgers, der heutige Ehrenbrudermeister der Golkrather Stephanusschützen, der die Fägibt, ist so etwas wie ein großes Fest für die ganze Familie. Anke Backhaus INFO Mühlrather Hof Café-Restaurant •Biergarten •Kegelbahn Kürbisse in allen Größen und Formen. täglich Frühstück von 09.00 bis 11.00 Uhr abwechslungsreiche Speisekarte von 11.30 bis 22.00 Uhr mit frischen Forellen, Wildspezialitäten, Toastgerichten, knackigen Salattellern, saftigen Steaks, Kinder- und Seniorentellern Zur Kaffeezeit servieren wir hausgebackene Torten &Waffeln Wir sind stets eine gute Adresse für Ihre Betriebs- bzw. Familienfeier Ihre Familie Langer &Team www.bauernmarkt-hohenbusch.de. Am Hariksee ·41366 Schwalmtal ·Tel. 02163/28 01 (Für's Navi: Mühlrather Hof, 41372 Niederkrüchten) www.muehlrather-hof.de ·DIENSTAG RUHETAG 2/2018 — Niederrheinische Blätter 15

Sonderveröffentlichungen