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Niederrheinische Blätter -13.06.2018-

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Dank einer Urkunde vom

Dank einer Urkunde vom kurkölnischen Kurfürsten Dietrich von Moers lockt Kempen seit 1444 mit dem Halbfastenmarkt. Dorado für Schnäppchenjäger Unkaputtbare Gemüse- Schnibbler. Foto: Kaiser Archiv Preisfrage: Wo riecht’s nach Räucherfisch, nach Anisbonbon, Püfferkes oder Reibekuchen? Diese Frage ist gar nicht einfach zu beantworten. Denn alles vermischt sich zu einem Geruchssammelsurium – beim traditionellen Halbfastenmarkt in der Kempener Altstadt. „Weltneuheiten“ gibt’s auch Dort finden Schnäppchenjäger alles für Mutters Küche und Kleiderschrank, für Vaters Hobby-Werkstatt, das Spielzimmer der Kleinen, das coole Outfit pubertierender Mädels und fürs leibliche Wohl (oder Unwohl). Und überall gibt’s was auf die Ohren. Aus den Boxen der CD-Händler oder von den Marktschreiern, die Praktisches, Nutzloses und „Weltneuheiten“ anpreisen. Ein richtiger Krammarkt, der die Besucher seit Jahrhunderten in die niederrheinische Kleinstadt lockt, die bereits 1372 das Marktrecht erhielt. Und wie Dr. Friedhelm Weinfort in seiner 1993 erschienenen Stadtgeschichte „Campunni – Kempen“ berichtet, wird in einer Urkunde des kur– kölnischen Kurfürsten Dietrich von Moers vom 23. August 1444 der dritte Dienstag in der Mitte der Fastenzeit als Markttag bestimmt. Der Halbfastenmarkt findet aufgrund der Urkunde von 1444 am dritten Dienstag nach Aschermittwoch statt. Doch 2008 war es anders – und das sorgte für heftige Diskussionen in der Stadt: Der Halbfastenmarkt wurde auf den dritten Mittwoch nach Aschermittwoch verlegt – auf Wunsch der Händler des dienstags stattfindenden Wochenmarkts, da diese wegen des Halbfastenmarkts auf den nicht beliebten Kirchplatz ausweichen mussten. Empörung im Stadtrat, die von Vizebürgermeister Karl-Heinz Hermans auf den Punkt gebracht wurde: „Wir rühmen uns oft unserer historischen Altstadt; ein historisches Datum ist für mich ebenfalls von großem Wert.“ Der Mittwochs-Termin 2008 war ein Ausrutscher. Denn seitdem findet der Halbfastenmarkt wieder am gewohnten Dienstag statt. Also heute schon für 2019 vormerken: Am Dienstag, 26. März, kommen die Händler in Kempens Altstadt wieder in Hochform und preisen lautstark an – Gemüse- Schnibbler, die unkaputtbar sind, rosafarbene Mieder in Übergrößen, Gesundheitsgel gegen Pickel und Haarausfall, Senf süß und scharf, nie klemmende Reißverschlüsse und und und. Und natürlich genügend Süßes und Herzhaftes gegen Hunger, Säfte, Bier, Wein, Kaffee gegen Durst. Ein erlebnisreicher Krammarkt, dieser Kempener Halbfastenmarkt – Dank sei dem kurkölnischen Kurfürsten Dietrich von Moers. Folkmar Pietsch INFO Der Kölner Kurfürst Dietrich von Moers, der neben Siegfried von Westerburg oder Friedrich von Saarwerden für die Kempener Geschichte des späten Mittelalters eine der bestimmenden Gestalten auf dem Kölner Bischofssitz werden sollte, verordnete in der Urkunde vom 23. August 1444 ein siebentägiges freies Geleit für alle Besucher der Kempener Jahrmärkte, also auch für den Halbfastenmarkt. So steht es in der Stadtgeschichte, in der das Marktrecht für Kempen ausführlich beschrieben wird. Homepage: www. kempen.de Stadtmarkt Krefeld: Blumen, Obst und vegane Küche Knackig frisches Gemüse macht Lust auf das Kochen am heimischen Herd. Foto: Lothar Strücken Frische Blumen, ein kühles Glas Wein und leckere Suppe. Das sind die Eckdaten, die den Krefelder Stadtmarkt grob umschreiben. Mitten in der Krefelder City ist auf eine private Initiative hin im Mai 2006 der Stadtmarkt mit einheitlichen, fest installierten Ständen eröffnet worden. Die Interessengemeinschaft Königstraße hat diesen mittlerweile bei jungen und alten Krefeldern beliebten Treffpunkt ins Leben gerufen. „Die Bürger schätzen ihren Viktualienmarkt in klein“, erklärt Ulrich Cloos vom Krefelder Stadtmarketing. Die Besucher lieben das große Obst- und Gemüseangebot und probieren gerne vegane Lebensmittel, chinesische Spezialitäten oder Currywurst. Auch umliegende Restaurants und ein Feinkostgeschäft sind in das gelungene Konzept Stadtmarkt erfolgreich integriert worden. Beim Besuch des Marktes werden alle Sinne angesprochen, denn die frischen Blumen des Floristen duften herrlich in der Nase und der Gaumen wird mit Speisen und Getränken verwöhnt. Urbanes Lebensgefühl wurde hier erfolgreich in die City geholt, und die Bürger haben dieses Angebot sofort angenommen. Bei den gastronomischen Ständen hat es in der Vergangenheit einiges an Fluktuation gegeben. Das schadet dem Markt jedoch nicht. So bleibt er attraktiv, und ein Besuch lohnt sich immer wieder. In der Mittagspause, am Samstagvormittag oder nach Büroschluss. Margit Leuchtenberg 6 Niederrheinische Blätter — 2/2018

Anzeige Erst eine naturheilkundliche Spritzenkur brachte Edith Becker ihre Lebensqualität zurück. Schmerzfrei nach Höllenpein Edith Becker lebte nur noch von starken Schmerztabletten, denn erfreulich waren ihre Lebensumstände in den vergangenen 15 Jahren ganz und gar nicht. „Ich litt aufgrund von starkem Verschleiß an der Lendenwirbelsäule an immer unerträglicher werdenden Schmerzen“, berichtet die 80-jährige dreifache Mutter, vierfache Oma und Uroma. Frau Becker hatte zwei Jahre lang ihre Großmutter gepflegt, später vier Jahre ihrer pflegebedürftigen Mutter tatkräftig beigestanden. Sie vermutet, dass sie beim häufigen Drehen und Wenden der pflegebedürftigen Frauen im Bett sich ihre Bandscheiben ruiniert hat. Die ehemalige kaufmännische Angestellte erinnert sich, dass sie „zeitweilig weder sitzen noch stehen konnte“. „Ich musste mich immer nach kurzer Zeit hinlegen, mich flach machen und das Kreuz langziehen, um die Schmerzen überhaupt ertragen zu können.“ Als dann im vergangenen Jahr bei ihr schwere Schäden an der Lendenwirbelsäule diagnostiziert wurden, verschlimmerte sich ihr Zustand so sehr, dass auch an erholsamen Schlaf nicht mehr zu denken war. „Es war die Hölle!“, berichtet Edith Becker. Mehrere Orthopäden und andere Fachärzte verordneten ihr stets dreierlei: Spritzen, Tabletten und Krankengymnastik. „Das brachte immer nur kurzzeitige Besserung, aber die hielt leider nicht lange an“, erzählt Edith Becker. „Mein rechtes Bein war wie gelähmt, ein Nerv war eingeklemmt. Ich wurde dann operiert, aber das Ergebnis war so niederschmetternd“, berichtet die leidgeprüfte Patientin. Nach der Operation konnte sie vorerst nur noch mit Rollator gehen. An selbstständiges Einkaufen im Supermarkt war nicht zu denken. „Wenn ich in der Küche Essen zubereiten wollte, musste ich am Herd auf einem Stuhl sitzen, den mir mein Mann hinschob“, erinnert sich Edith Becker. Und auch alle Arbeitsmittel und Zutaten für die Speisen musste ihr Ehemann bereitlegen. Kostenfreies Infogespräch In einer Zeitung las Frau Becker dann von der Praxis für Naturheilkunde und Schmerztherapie des bekannten Heilpraktikers Ingomar Polley. Sie meldete sich im Mai 2017, also vor einem Jahr, zum kostenfreien Informationsgespräch an und entschloss sich danach sofort zur Behandlung. Nach vier, fünf Spritzenbehandlungen, berichtet sie, hätten Familienangehörige und Bekannte beobachtet, dass sie neuerdings wieder einen geraden, aufrechten Gang habe und viel beweglicher wirke. „Vorher konnte ich, mit einer Hand ins Kreuz gestützt, gerade mal 50 Meter gehen, das wurde nun immer besser“, berichtet Edith Becker. Endlich wieder ohne Rollator Nach zehn Spritzenbehandlungen mit Schlangengiftenzymen und modifizierten Stammzellextrakten ist die Patientin bis heute im Mai 2018, also nach einem Jahr, nahezu Heilpraktiker Ingomar Polley beim Abschlussgespräch mit der wieder mobilen Patientin Edith Becker. Foto: Madeja beschwerdefrei. „Das ist heute ein ganz neues Leben dank Herrn Polley“, sagt sie. Inzwischen braucht Edith Becker ihren Rollator überhaupt nicht mehr, wenn sie mit ihrem Mann zum Einkaufen fährt. Sie nimmt, wie sie bestätigt, keine Schmerztabletten oder andere Schmerzmittel mehr ein. Zwar ist sie noch vorsichtig beim Radfahren, das sie lieber auf gelegentliche Trimmeinheiten auf ihrem Trainingsrad zu Hause beschränkt, aber sie traut sich jetzt wieder zu, ihren Garten intensiv zu pflegen. Insgesamt ist Edith Becker auf jeden Fall überglücklich, dass sie wieder so gut zu Fuß ist. „Dann können wir dieses Jahr unbeschwert unsere Diamantene Hochzeit feiern“, erzählt Edith Becker voller Vorfreude. „Meinen guten Zustand habe ich nur Ingomar Polley zu verdanken“, lobt sie den erfahrenen Heilpraktiker. Der Heilpraktiker Ingomar Polley führt seit mittlerweile 17 Jahren eine Praxis für Naturheilkunde und Schmerztherapie in Mönchengladbach. Der Experte für die Behandlung von Verschleiß im Bereich des Rückens und der Gelenke stellt seine Therapie nach medizinischen Befunden individuell auf seine Patienten ab. Etliche seiner vielfach bewährten Therapieformen, Präparate und Rezepturen hat Polley von seinem verstorbenen Vater, dem Arzt Walter Polley, übernommen. Der Sohn Ingomar Polley konzentriert seine Behandlung auf Arthrose in Rücken und Gelenken, Bandscheibenvorfälle, Allergien, chronische Schmerzzustände, Fibromyalgie und Migräne. INFO Tel.: 02161 4951-369, Ingomar Polley, Heilpraktiker, Praxis für Naturheilkunde und Schmerztherapie , Schürenweg 19, 41063 Mönchengladbach, www.praxis-polley.de. 2/2018 — Niederrheinische Blätter 7

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