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Niederrheinische Blätter -ET 13.07.2017 Nord-

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Der Park am Schloss

Der Park am Schloss lädt bei heißen Temperaturen unter schattenspendenden, alten Bäumen zum Verweilen ein. Drei Stunden in Neersen In Anbetracht sommerlicher Temperaturen wollen wir sie heute nicht durch eine Stadt hetzen, sondern Sie ganz entspannt ins Schloss Neersen und in seinen Schlosspark entführen. 14.00 Uhr Das Schloss ist Verwaltungssitz der Gemeinde und zu den üblichen Bürozeiten offen. Im eleganten Trauzimmer können Paare „Ja“ sagen. Viel interessanter ist das Schloss von außen mit seinem schönen Innenhof, in dem jedes Jahr in den Sommermonaten die Schlossfestspiele unter freiem Himmel stattfinden. 15.00 Uhr Genießen Sie den Schlosspark mit dem italienischen Garten, dem „Park der Sinne“,und schönem alten Baumbestand. Die Eva-Lorenz- Umweltstation ist ebenfalls im Park ansässig. 16.30 Uhr Lassen Sie den entspannten Nachmittag im Eiscafé im Park mit Blick auf das Schloss ausklingen. Margit Leuchtenberg Drei Stunden in Neersen 14.00 Uhr Starten Sie Ihren Besuch am Schloss Neersen, Verwaltungssitz der Gemeinde. 15.00 Uhr Ruhe und Entspannung unter alten Bäumen im Schlossgarten. 16.30 Uhr Sommerlicher Ausklang im Eiscafé im Park. Italienischer Garten Schloss Neersen Das Schloss entstand als „Motte“ - eine von Wasser umgebene Insel - vor etwa 800 Jahren. Der Park war im Rahmen der Euroga 2002 Teil der überregionalen Landesgartenschau NRW. Virmondstraße Schloss Neersen Nierssee Chloer Kirchhofstraße Schlossgarten Hauptstraße Rothweg Schlosspark Hauptstraße Hauptstraße FOTOS: STADT WILLICH | GRAFIK: ZÖRNER Innenhof Am Schwarzen Pfuhl Eisdiele Chloer Hier sehen allsommerlich rund 20.000 Zuschauer die Festspiele Schloss Neersen. Wegweiser zum Bauerngarten „Das Prinzip Bauerngarten: mit relativ geringem Arbeitsaufwand aus der begrenzten kleinen Fläche ein Optimum an Erntegut und Blütenpracht herauszuholen.“ So beschreibt Robert Sulzberger in seinem Buch „Bauerngärten, anlegen und pflegen“ die beliebte Gartenform. Der Gartenbau Ingenieur beschreibt auf 127 Seiten die Geschichte des Bauerngartens, unterschiedliche Formen, Zäune und Einfassungen. Detailliert führt er die Blumen, Kräuter und Pflanzen auf, die sich im Bauerngarten wohlfühlen. Wunderschöne Fotos runden den kleinen, praktischen Wegweiser ab. Als nützliches Paradies tituliert Bärbel Steinberger ihren Bauerngarten und gibt auf 153 Seiten Tipps zur Anlage und Pflege. Besonders hilfreich ist der Arbeitskalender zum Ende des reich und schön bebilderten Buches. Hier werden Monat für Monat alle Arbeitsschritte aufgezählt, die zu erledigen sind. Weiterhin führt sie in die Geschichte des Bauerngartens ein, der zum einen das kleine Gärtchen für Nutzpflanzen hinter dem Bauernhaus sein konnte, aber auch Anlehnung an den Apothekerund Mönchsgarten verkörpert. Sie widmet sich auch nachdrücklich der Planung und Anlage. Denn Natur und Kultur sollen auf kleinem Raum vereint werden und hilfreich dabei ist der klassische Grundriss mit Wegekreuz und betonter Mitte, die für Ordnung und Überblick verschafft. Für Genießer unter den Gärtner hat Bärbel Steinberger im hinteren Teil des Buches noch Rezepte hinzugefügt. Mit den Erträgen aus dem Bauerngarten lassen sich Quittenbrot und Johannisschnaps, Glasierte Maronen und kandierte Angelikastängel herstellen. Margit Leuchtenberg INFO Bauerngärten, Anlegen und pflegen, Robert Sulzbegrer, 9,99 Euro, blv Buchverlag, München. Mein Bauerngarten, Geschichte, Brauchtum, Praxis, Bärbel Steinberger, blv Buchverlag, 19,95, München. 30 Niederrheinische Blätter — 3/2017

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