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Niederrheinische Blätter

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Kaufläden

Kaufläden Kaufläden. Da denken wir gleich an den Spielzeug-Klassiker. Dessen Regale voller wunderbarer Überraschungen steckten. Der uns einst die Gesetze von Warentausch und Handel lehrte. Und uns doch stets König sein ließ. Zum Wiederentdecken alter Kaufläden fahren wir heute ins Museum. Aber es gibt immer noch echte Kaufläden – am Einkaufen, Kunst und Vernissage dafür steht das „ars vivendi“ in der Duisburger City. Auf der Suche nach außergewöhnlichen Designerstücken wird der Kunde im geschmackvoll eingerichteten Ladenlokal schnell fündig. Dabei werden sowohl Stücke, die in den Duisburger Werkstätten für Menschen mit Behinderung hergestellt wurden, als auch Geschmackvolles aus europäischen Behindertenwerkstätten angeboten. In Kooperation mit Design-Studenten der Universität Essen/ Duisburg werden Objekte Niederrhein. Meinen wir jedenfalls, und stellen Ihnen hier Beispiele vor. Es sind Läden mit Produkten, die man gar nicht braucht im Alltag, die ihn aber schöner machen. Kaufläden, für die sich eine längere Anfahrt lohnt. Weil sie alte Erinnerungen wecken – und das Kaufen wieder zum Spiel werden lassen . . . Ausgezeichnete Mode entwickelt, die sowohl gut aussehen als auch nützlich sind. Darauf sind die Handwerker und die Verkäufer im Laden zu recht sehr stolz. Genauso auch auf die erste eigene Modelinie „esthétique“. Menschen mit Behinderung werden hier zu ausgezeichneten Modedesignern: „esthétique! wurde der German Design Award Spezial 2017 verliehen. Text: M. Leuchtenberg/Foto: A. Probst INFO ars vivendi, Tonhallenstraße 11, 47051 Duisburg, Tel.: 0203 2982090, Öffnungszeiten: Mo-Sa 10 bis 20 Uhr. Vielleicht im etepeteete Wer sich öffentlich geziert und pingelig aufführt, dem sagt man nach, er sei „etepetete“. Tatsächlich bedeutet das französische „être, peutêtre“ im deutschen „kann sein, vielleicht“. Und das trifft auch auf das von Stefanie und Frank Grosse im Jahr 1998 gegründete Geschäft „Etepeteete“ zu, denn bei der Überfülle des Angebotes darf einem schon ein „être, peut-être“ entschlüpfen, bevor ein „ich gönne mir einfach etwas“ daraus wird. Auf vier Etagen mit 450 Quadratmetern findet jeder, was das Herz begehren kann: Tee, Kaffee, Schokoladen, Pralinen, Fruchtaufstriche, Feinkost, Destillate, Essig und Öl, Pasta & Pesto und vieles mehr. Hinzu kommen Wohnaccessoires. Wer Rheydter Geschmack erleben oder ein besonderes Geschenk aus Rheydt mitbringen möchte, darf eine Sahnelikör-Komposition probieren, die sicher weitaus besser schmeckt als ihr Name: Niersschlamm. Text: Friedhelm Ruf/Foto: privat INFO etepeteete, Hauptstraße 37, 41236 Mönchengladbach, www.etepeteete.de, Tel.: 02166 944 443, info@etepeteete.de. 12 Niederrheinische Blätter —2/2017

AUSFLUG Offene Gärten im Kleverland. Ein Blick über den Zaun Tierisch schön: der Garten von Ralf und Petra Dammasch in Goch. Foto: Archiv Diese Gärten sind dabei: Ralf und Petra Dammasch, Reidelstraße 2, Goch-Pfalzdorf (Besonderheit: englischer Garten, Themennischen); Gabi Schepers, Stephanusstraße 38, Bedburg- Hau (Stauden, Gehölze, 300 Quadratmeter); Gerd und Brigitte Koschorreck, Uedemer Straße 50, Bedburg-Hau; Atelier im Garten, Detlef Theinert, Frankenstraße 19, Kleve (Gartenskulpturen, Stadtgarten); gAR- Ten Atelier Peters, Nicole Peters und Waldemar Kowalewski, Maasstraße 12, Goch-Asperden (Sitzecken); Gerda Baumann, Steinberg 23, Uedem; Heinz-Josef und Lydia Deckers, Kranichweg 2, Kleve-Keeken (Buchsbaum, Rasen, Gemüse-/Kräutergarten); Villa the Garden, Frank Fritschy und Dorothee Dahl, Kapellenhofstraße 58, Goch-Viller (Gartenarchitektur); Bienengarten Loth, Goch-Pfalzdorf; B.C. Koekkoek- Haus, Koekkoekplatz 1, Kleve; Maria Seegers, Weidenweg 26, Kalkar; Museum Schloss Moyland, Am Schloss 4, Bedburg-Hau; Klimahaus, Lehr- und Schaugärten, Prof. Dr. Jens Gebauer, Marie-Curie-Straße 1, Kleve (Forschungs- und Tropenkammern, Jahresgarten, Barfußlehrpfad); Marian Slenders, Schenkenschanz 31 a, Kleve-Schenkenschanz; Margret und Klemens Tennagels, Herscheler Weg 7, Straelen-Herongen (exotische Pflanzen aus 15 Ländern); Gisela und Peter Hilgers, Im Vogelkamp 5, Kevelaer- Twisteden; (Daelgarten); Uta Bolz, Birkenweg 12 Kleve-Donsbrüggen. Gartenfreunde haben sich ohnehin den Termin in ihren Kalender eingetragen. Zu einer privaten Gartenschau in den Gärten im Kleverland öffnen Gartenliebhaber ihre privaten Pforten am Samstag, 25. Juni, 11 bis 17 Uhr. Der Kreisverband Kleve für Heimatpflege unterstützt diese Initiative, in der mehr als ein Dutzend Teilnehmer die ganze Pracht ihres kleinen „Paradieses“ präsentieren. Im Verlauf der privaten Gartenschau besteht für die Besucher die Chance, sich individuell mit den Eigentümern zu Fachsimpeln, Besonderheiten, manchmal sogar Geheimtipps im Umgang mit Flora und Fauna zu erfahren. Überwiegend wird ein kleiner Eintrittspreis erhoben. Teilweise wird Kaffee/Tee oder sogar Kuchen angeboten). Monika Kriegel INFO www.heimatpflege-kreiskleve.de. 2/2017 — Niederrheinische Blätter 13

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