Aufrufe
vor 5 Monaten

Nordflügel des Marien-Hospitals Wesel

Nordflügel des Marien-Hospitals

Nordflügel des Marien-Hospitals Wesel Marien-Hospital setzt neue Maßstäbe Nach 14 Monaten Bauzeit ist der erste Abschnitt des Nordflügels fertig. Herzstück ist die neue Intensivstation, die zukunftsorientierte Spitzenmedizin bietet. Modern, großzügig, hell – die neue Intensivstation des Marien-Hospitals Wesel, hier der zentrale Dienstplatz und eines von acht Einzelzimmern. Außerdem gibt es drei Doppelzimmer. Wechsel nach und unterstützt so den Schlaf-Wach-Rhythmus des Patienten. Auf diese Weise lassen sich die gefürchteten Verwirrtheitszustände (Delir) vermeiden. Bereits begonnene Die erste Bauphase im erweiterten und modernisierten Nordflügel des Marien-Hospitals Wesel ist abgeschlossen. Und schon jetzt lässt sich sagen, dass das Krankenhaus mit diesem Schritt neue Maßstäbe im medizinischen Leistungsspektrum und der Patientenversorgung setzen wird. Über drei Etagen erstrecken sich im Bauteil A moderne Stationen für Altersmedizin und Alterstraumatologie (30 Betten), Orthopädie/Unfallchirurgie (29 Betten) und Intensivmedizin. Helle, freundliche Zimmer, innovative Technik, kurze Wege – der Nordflügel verbindet zukunftsorientierte Spitzenmedizin mit hoher Aufenthaltsqualität für Patienten, Besucher und Personal. Geschäftsführer Dr. Dieter Morlock spricht nicht ohne Grund von einem „Meilenstein, über den wir uns freuen und auf den wir stolz sind“. 14 Monate dauerten die Bauarbeiten. „Herzstück“ des Nordflügels ist die neue Intensivstation. Sie misst 1270 Quadratmeter und nimmt die komplette dritte Etage ein. Die Station verfügt über 14 Betten, pro Jahr werden dort etwa 2000 Patienten betreut. „Mit der neuen Intensivstation auf universitärem Niveau beginnt eine neue Ära“, sagt Dr. Marc Achilles, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Die Intensivstation ist eine der ersten in Deutschland, auf der eine neue innovative Lichttechnik verbaut wird. Durch automatische Anpassung von Helligkeit und Farbton ahmt sie den natürlichen Tag-Nacht- wissenschaftliche Untersuchungen dazu (Charité, Berlin) legen einen klaren Behandlungsvorteil nahe. „Wir konnten die sehr große Station auf einer Freifläche von Grund auf konzipieren und so bauen, dass alle Strukturvorgaben erfüllt sind“, erklärt Dr. Achilles. Dazu zählen Einzelzimmer mit Schleusen und eine besondere Klima-/ Lüftungstechnik, um den Hygienevorschriften in besonderer Weise Rechnung zu tragen. Die Intensivstation wird über vier Aufzüge angesteuert, so ist eine gute Anbindung an den Zentral-OP, die Herzkatheterlabore und die Zentrale Notaufnahme gewährleistet. Die Aufzüge verfügen über einen Sensor zur Bettenerkennung, der automatisch Vorfahrt gibt. Zur Ausstattung der Station zählen modernes Monitoring Geschäftsführer Dr. Dieter Morlock bei der offiziellen Eröffnung der Intensivstation. zur Rundum-Überwachung der Patienten und Beatmungsgeräte der neuesten Generation. Diese lassen dem Personal mehr Zeit für die ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten – ein großes Plus an Patientensicherheit. Zur Ausstattung gehören ebenfalls spezielle Lifter zur fachgerechten Lagerung von schwergewichtigen Patienten. Die neue Station bietet darüber hinaus weitere therapeutische Möglichkeiten. „Wir sind sehr froh, für Patienten mit schwerer Lungenfunktionsstörung oder Lungenversagen ein neues Verfahren anbieten zu können“, sagt Chefarzt Dr. Achilles. Sie kommt zum Dr. Marc Achilles, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Beispiel bei COPD (chronische Entzündung der Bronchien) zum Einsatz. Dabei wird – in Ergänzung der Standardtherapie – durch CO 2 -Dialyse das Kohlendioxid (die „verbrauchte“ Luft) aus dem Blut gezogen. Mit einem „Tag der offenen Klinik“ für die Bevölkerung wurde die Intensivstation und damit auch der Nordflügel am 1. Juli dieses Jahres offiziell mit Schlüsselübergabe an Geschäftsführer Dr. Morlock eröffnet. Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp sagte in einem Grußwort, mit der neuen Intensivstation werde das Marien-Hospital „einmal mehr seinem Ruf als modernes Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen gerecht“. Für die Stadt, so die Bürgermeisterin weiter, sei das Marien-Hospital „einer der wichtigsten Arbeitgeber und spielt auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine bedeutende Rolle für Wesel und die Region“. Pfarrer Stefan Sühling, Aufsichtsratsvorsitzender der pro homine, nahm die Segnung sowohl der Intensivstation als auch des Nordflügels vor. In der zweiten Nordflügel- Bauphase werden ab der zweiten Jahreshälfte 2017 weitere Stationszimmer für Gefäßchirurgie, Geriatrie und Orthopädie/Unfallchirurgie entstehen. ANZEIGE

Sonderveröffentlichungen