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Passion for Fashion 28.07.2017

Passion

Passion for Fashion 10 Passion for Fashion 11 Samt-Ankleboots in Champagner von Steffen Schraut INDUSTRIE-STYLE TRIFFT AUF SCHICKES SCHUHWERK ÜBER 500 LABELS BEI DER GALLERY SHOES Ende August ist es so weit: Vom 27. bis zum 29. präsentiert die Igedo Company die neue Schuhmesse. Prokuristin und Projektleiterin Ulrike Kähler macht im Interview Lust auf die neue Orderplattform. Die traditionsreiche GDS ist vor einem halben Jahr ausgelaufen. An ihre Stelle tritt nun die erstmalig von der Igedo Company organisierte Gallery Shoes. Was machen Sie anders? Ulrike Kähler: Mit der Gallery Shoes erfolgt ein Neustart für internationales Schuh-Business in Düsseldorf. Damit bleibt das über 60-jährige Schuhmesse-Heritage des international bekannten Standortes erhalten und wird in neuem Rahmen sicher in die Zukunft geführt. Gallery Shoes versteht sich als neue, frische und zeitgemäße Orderplattform. Wir bilden sowohl wichtige große Keyplayer als auch kleine exklusive und innovative Brands ab – jedoch kuratiert, ausgewählt und für den internationalen Fachbesucher in verschiedene Segmente aufgeteilt. Sie können es mit dem begehrlichen Flair perfekt inszenierter Schuhabteilungen weltweit führender Department Stores vergleichen. Auch dort ist auf limitiertem Raum auf einen Blick alles abgebildet, was an Marken für den europäischen Markt entscheidend ist. Ein schneller Überblick und ein gut zusammengestelltes Sortiment treffen in unserem schnellen und gebündelten Online-Zeitalter den Zeitgeist am besten. Einkäufer kommen zum Messezeitpunkt vorbereitet für ihre Sortimentseinteilung, und entsprechend stellen sich auch die Aussteller auf dem neuen Format auf: auf den Punkt gebracht! Das gilt für entfrachtete Standgrößen ebenso wie für auf das Beste konzentrierte Sortimente. Sandalen in Schwarz mit goldenen Nieten und Tasche in Beige/Schwarz beides von Liu Jo Die Gallery Shoes feiert gleich zwei Mal Premiere: Die Messe ist brandneu – und wird erstmalig in den Hallen des Areals Böhler präsentiert. Mehr als 500 Aussteller stehen bereits in den Startlöchern und sind gespannt. Der Grund dafür ist die Gallery Shoes. Sie löst die traditionsreiche GDS ab, die zuletzt – trotz ein paar Veränderungen – zu wenig Zuspruch fand. Für die neue Schuhmesse ist nun die Igedo Company verantwortlich. Sie hat ein neues Konzept auf die Beine gestellt, von dem sie hofft, dass es Aussteller, Einkäufer, Mode-Agenturen – kurzum alle, die irgendwie mit Schuhen zu tun haben – überzeugt. Die Anmeldezahlen deuten bereits jetzt darauf hin, dass die Organisatoren richtig liegen. An drei Tagen – also vom 27. bis zum 29. August – kommt das Fachpublikum zusammen. Aber nicht an irgendeinem Ort oder in der Messe Düsseldorf, wo die GDS stattfand. Die Igedo Company hat sich für das Areal Böhler entschieden. „Das freut uns natürlich sehr. Neben der Modemesse und den -schauen ist das ein großer Zugewinn“, sagt Patric Gellenbeck, zuständig für Vertriebs- und Locationmanagement. Vermieter des Areals sind die Unternehmen voestalpine Edelstahl Deutschland GmbH und Broich Catering. Sie firmieren unter dem Dach Areal Böhler. Die Gallery Shoes nutzt alle sechs Hallen. Und wegen des enormen Feedbacks kommen noch zwei temporäre Leichtbauhallen hinzu. Der Aufbau soll laut Gellenbeck in Kürze beginnen. „Zwei Wochen vor der Gallery Shoes legen wir los.“ Als Vertriebs- und Locationmanager kennt er die Vorzüge des Areals Böhler. „Wir schließen in Düsseldorf eine Lücke. Es gibt hier kaum Hallen mit diesem Industrieflair und -charme“, betont Gellenbeck. Ein weiterer Vorteil seien die Kosten. „Veranstalter müssen nicht viel Geld für Auf- oder Umbauten in die Hand nehmen.“ Das Ambiente der alten Industriehallen spreche für sich. Neben denkmalgeschützter Architektur aus der Gründerzeit von 1914 reihen sich Gebäude verschiedener Epochen bis zu den 1970er-Jahren. Die ehemaligen Produktionshallen wurden so saniert, dass der historische Originalzustand erhalten blieb. Den Reiz macht der Kontrast aus: Schwere, robuste Stahlträger und altes Mauerwerk treffen auf europäische Schuhkreationen, die frau und Mann im kommenden Frühjahr und Sommer tragen sollen. Andriana Sakareli Beteiligte Personen Styling: Alexander Radermacher Haare/Makeup: Marta Uzunova Model: Julia Jansen Fotos: Dennis Häntzschel Fotoassistent: Marcel Maffei Produktion: Claudia Sander Espadrilles mit Leoprint von Billi Bi Wovon profitieren die Aussteller noch? Wir stellen den Ausstellern ein ganz neues atmosphärisches Passepartout zur Verfügung, um sich im Segment befreit von Größenzwang zu inszenieren und zu präsentieren. Es geht hier vielmehr um die Präsenz und das Dabeisein. In einem früheren Interview haben Sie mal gesagt, dass Sie für die Gallery Shoes vor allem europäische Aussteller aus dem mittleren bis gehobenen Schuhsegment gewinnen möchten. Sind Ihre Bemühungen erfolgreich gewesen? In jedem Fall. Unser gesetztes Ziel einer Präsentation von 500 Labels konnte bereits im Juni erreicht werden. Wir sind eigentlich schon überbucht und mussten daher eine zweite Leichtbauhalle auf dem Gelände installieren, die die Ausstellungsfläche erweitert. Neu ist nicht nur das Konzept, sondern auch die Location. Warum haben Sie sich für das Areal Böhler als Austragungsplattform entschieden? Wir sind mit der Gallery seit Januar 2016 dort. Die Atmosphäre der alten lichtdurchfluteten Hallen im hochwertig renovierten Industrial Style sind einzigartig und perfekt für das Format Fashion und Lifestyle. Das lässt sich natürlich auch auf Schuhe übertragen. Ein stilvoller Rahmen, in dem sich nicht nur Aussteller und Besucher wohlfühlen, sondern auch die gezeigten Kollektionen zeitgemäß in Szene gesetzt werden können. Mit klaren, servicegerechten Ulrike Kähler Segmentierungen dürfen Aussteller und Facheinkäufer internationales Messe-Business in moderner, zeitgemäßer Atmosphäre mit höchstem Serviceanspruch auf dem Arealy Böhler erwarten. Außerdem bietet uns das Areal Böhler einen weiteren Mehrwert: Der neue Termin liegt für die Order ideal und kann in Zukunft weitaus flexibler angepasst werden, als dies in einem engmaschigen Kalender auf einem Messegelände der Fall war. Welches Ziel streben Sie bei der Zahl der Fachbesucher an? Wir rechnen mit 8000 bis 10.000 internationalen Käufern. Neben wichtigen Key-Accountern und großen Zentraleinkäufern, für die Düsseldorf ein Must bleibt, erwarten wir auch wieder den unabhängigen europäischen Facheinzelhandel. Der Schuhfachhandel ist zwar kleiner geworden, dafür sprechen wir seit der Entwicklung reiner Modeanbieter in Richtung Concept Stores mit einer Schuhmesse natürlich auch einen weiteren Kreis an Händlern an, die selektiv auch Schuhe in ihren Sortimenten anbieten. Diese Tendenzen tragen auch dazu bei, dass wir bereits auf der Gallery, der Fashion-Schwester zum früheren Termin im Juli, einige Schuhlabels zeigen. Wir nutzen die Synergien und den gemeinsamen Konzeptgedanken der beiden Plattformen auch zukünftig und verbinden sie mit gemeinsamem Cross-Marketing. Das Interview führte Andriana Sakareli Plateau-Sneakers von NiRa Rubens Peeptoe- Sandalette von OIM by Silvana Lauri Peeptoe- Plateausandale in gelber Schlangenoptik von RAS

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