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Pferde -05.06.2018-

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ANZEIGE Heisterfeldshof, Rennverein Hier fühlt sich das Pferd zu Hause Ruhig ist es auf dem Heisterfeldshof in Bedburg-Hau. Kein Wunder, dass sich die hier betreuten Pferde wohlfühlen. Und genau das ist auch das vorrangige Ziel von Uwe Zevens und seiner Familie. Der 57-Jährige betreibt das Gestüt seit 1990. „Damals war es ein reines Trainingszentrum für Trabrennpferde. Heute ist es ein Zentrum für alle Pferdesportarten“, erzählt der Pferdewirt mit Schwerpunkt Trabrennen. 19 Hektar umfasst das gesamte Areal des Heisterfeldhofs. Ein großer Teil hiervon entfällt auf die Rennbahnen – die 950 Meter lange Naturrennbahn sowie die 1000 Meter lange Rennbahn, die mit einer Drainage versehen und somit das ganze Jahr über nutzbar ist. Hinzu kommt ein Ausreit-Weg, der über zweieinhalb Kilometer führt. Doch damit nicht genug: Eine Reithalle (20 x 40 Meter), ein Außenspringplatz (30 x 55) sowie in Kürze auch ein Dressurplatz (20 x 60) sind ebenfalls auf dem Heisterfeldshof zu finden. Kurzum: Pferdebesitzer, ganz gleich, ob sie Turnier-, Freizeit-, Fahr-, Aufzucht- oder „Rentner“-Pferde ihr Eigen nennen, finden auf dem Heisterfeldshof optimale Bedingungen vor. Über 65 Boxen verfügt der Hof, wobei Interessenten zwischen Vollpension, bei dem die komplette Versorgung der Pferde übernommen wird, sowie dem bloßen Mieten einer Box wählen können. In der letzteren Variante kümmert sich der Besitzer selbst um sein Pferd. Aktuell gibt es einige freie Boxen auf dem Heisterfeldshof. Interessenten sollten unbedingt einen Blick auf die Homepage des Hofs werfen. Dort können sie sich einen Eindruck über das gesamte Spektrum verschaffen. Dazu gehören beispielsweise auch eine Führmaschine mit integriertem Longier-Zirkel und ein Aqua-Trainer, der nicht nur ein ideales Gerät für das Bewegungstraining ist, sondern sich auch für die Rehabilitation verletzter oder kranker Pferde hervorragend eignet. Ein weiterer Pluspunkt sind die umfangreichen Wiesen des Gestüts. „Auf 15 Hektar bestem Weideland können sich die Pferde ganzjährig aufhalten“, sagt Zevens. Uwe Zevens mit einem Pferd in einer der 65 Boxen auf dem Heisterfeldshof Durch Bodenarbeit zum Füreinander Pferde sind oft die besten Lehrmeister. So erging es Lukas Umbach mit seinem Wallach Alf. Er hat maßgeblich den Lebens- und Berufsweg des Pferde trainers mitbestimmt. Von Birthe Rosenau Der Reitplatz, auf dem Lukas Umbach mit seinen drei Pferden arbeitet, ist zu zwei Seiten offen. „Die Pferde entscheiden selbst, ob und wie lange sie Lust haben, mit mir zu arbeiten“, erläutert er. Woran es liegt, dass sie meist wollen? „Die Beschäftigung muss so cool sein, dass die Pferde es spannend finden“, sagt Umbach. Was so banal klingt, war auch für den Pferdetrainer ein langer Weg. Als kleiner Junge von etwa sechs Jahren begann er mit dem Reiten. Sechs Jahre später hatte er seinen Eltern überzeugt, ihm ein eigenes Pferd zu kaufen. Der Haflingerwallach Alf ist heute 21 Jahre alt, und er war maßgeblich an Umbachs Lebensweg beteiligt. Denn mit dem eigenen Pony wurde keineswegs plötzlich alles ganz leicht und schön. Alf hatte viele Wehwehchen, immer wieder war ein Umdenken gefragt. Dem Traum von gemeinsamen Ausritten standen Krankheiten gegenüber. Das Reiten verlor für Umbach an Stellenwert, nahm irgendwann nur noch etwa zehn Prozent von der täglichen Arbeit mit dem Pferd ein. Er beschäftigte sich intensiver mit Longieren, Zirkuslektionen und freien Formen der Bodenarbeit. Sein Händchen für Pferde, diese starke Leidenschaft, hätte er gerne gleich zum Beruf gemacht. Doch zunächst studierte Umbach Sozialpädagogik. „Ich dachte, ich lande mal im Bereich tiergestützte Therapie. Doch das war nicht das Richtige für mich“, erzählt er. Parallel zum Studium begann er eine Physiotherapieausbildung. Seit drei Jahren ist Lukas Umbach nun Pferdetrainer, Physiotherapeut, Menschentrainer. Denn: „Arbeit mit dem Pferd bedeutet immer auch Arbeit am Menschen.“ Jeder Mensch bringe seine eigenen Themen mit: Es sind Erwachsene, die als Kinder immer schon reiten wollten, es aber nie durften. Gestresste Büroarbeiter oder Mütter, die den Ausgleich suchen. „Wenn ich einen neuen Kunden kennenlerne, dann will ich gar nicht, dass er mir so viel erzählt“, sagt Umbach. Er schaut lieber zu, wie 14

Arbeit am Pferd bedeutet immmer auch Arbeit am Menschen, sagt Lukas Umbach Umbach beobachtet genau das Miteinander und die gegenseitige Aufmerksamkeit. Er hilft den Menschen, Signale des Pferdes besser zu deuten und ihre eigene Körpersprache zu verfeinern. „Wege ins Füreinander“ nennt er sein Konzept, für das es lediglich eine Voraussetzung bei Mensch und Tier gibt: Offen für Neues sein. Was macht meinem Pferd Spaß? Wie lernt es am besten? Wie wecke ich die Motivation des Pferdes? All das sind Dinge, die Umbach mit den Besitzern erarbeitet. Je nach Ziel kann Bodenarbeit ein völlig anderes Gesicht haben. „Sie gymnastiziert, macht und hält Pferde fit, bereitet Jungpferde aufs Reiten vor und ist eine gute Abwechslung. Sie macht den Pferdealltag bunter“, zählt Lukas Umbach Beispiele auf. Durch eine gute gemeinsame Basis werden schließlich auch alle Abläufe rund ums Pferd sicherer. das Miteinander von Pferd und Mensch aussieht. Oft identifiziert er dann schon innere Themen wie eine hohe Erwartungshaltung, übertriebenen Anspruch, große Wut, wenig Selbstvertrauen oder Angst – etwa nach einem Reitunfall. Bodenarbeit ist ein gutes Mittel, um ein Vertrauensverhältnis zwischen Reiter und Pferd aufoder auszubauen. Gründe für die Bodenarbeit gibt es also mehr als genug. Bei Lukas Umbach kommt noch ein weiterer hinzu: „Ich glaube inzwischen, dass es einfach Pferde gibt, die nicht geritten werden wollen.“ Mit seinen beiden fünfjährigen Hengsten, Mansun und Daniyal, hat er bis vor Kurzem ausschließlich vom Boden aus gearbeitet. Mit Daniyal betritt er nun eine neue Ära: Er reitet ihn frei an, ein Projekt etwas fernab der konventionellen Vorstellung von Reiten zu entwickeln. „Ich habe seine Erlaubnis dafür“, sagt Umbach. www.lukasumbach.de SeaBis GmbH ANZEIGE SeaBis: Jetzt kommt Farbe in die Sättel! SeaBis bietet außergewöhnliche und überraschende Produkte für alle Pferde- und Reitsportbegeisterten an – so wie die Geschichte des berühmten Rennpferdes Seabiscuit, das in den 1930er-Jahren in Amerika für Furore sorgte und von dem das Unternehmen seinen Namen herleitet. SeaBis Lederprodukte werden sorgfältig in Handarbeit aus hochwertigen, englischen Ledern gefertigt. Stiefeletten und Chaps genauso wie Gurte, Trensen und Halfter. Und natürlich Sättel. Diese bietet SeaBis jetzt auch ganz aktuell in den verschiedensten Farben an. Unsere Zeitung verlost Sea- Bis-Gutscheine im Gesamtwert von 500 Euro. Der 1. Preis ist ein Gutschein über 250 Euro, der 2. Preis ein Gutschein über 150 Euro, und der 3. Preis ein Gutschein über 100 Euro. Mitmachen und mit etwas Glück gewinnen ist ganz einfach: Wer von heute an bis Samstag, 30. Juni um 24 Uhr unter 01379 88 67 11 (50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) anruft, kann gewinnen. Oder SMS mit dem Kennwort „rp10“, Leerzeichen, Ihrem Namen und Adresse an 1111 (ohne Vorwahl, 50 Cent/SMS). Teilnahme erst ab 18 möglich; ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags oder verbundener Unternehmen. Das Los entscheidet, und die Gewinner werden kurzfristig benachrichtigt. Eine Bar auszahlung des Gewinns kann nicht erfolgen. Im Übrigen finden Sie unsere Teilnahmebedingungen auch unter www.rponline.de/teilnahmebedingungen. Der Gutschein kann nur im Sea- Bis Shop unter www.seabis.de/ shop-startseite/ eingelöst werden und gilt nicht für Sättel. Weitere Informationen unter www.seabis.de Seabis GmbH Mail: info@seabis.de Telefon 02825-100347 15

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