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Pferde -05.06.2018-

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Unterwegs mit Holz,

Unterwegs mit Holz, Polyester oder Aluminium Als das Familienunternehmen Böckmann vor 62 Jahren die ersten Pferdeanhänger baute, waren diese schlicht: im Grunde ein Kasten aus Holz auf Rädern, erzählt Josef Hespe, Gesamtleiter Marketing und Vertrieb. Heute wie damals ist das Unternehmen einer der Vorreiter im Pferdetransport. Herr Hespe, was hat sich seit 1956 auf dem Markt getan? Josef Hespe: Die Familie Böckmann ist dem Pferdesport eng verbunden, das Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ füllen wir hier Tag für Tag mit Leben. Eine echte Revolution war zum Beispiel Anfang der 70er Jahre die Einführung von Vollpolyester-Modellen. Erstmals erhielt man Anhänger ohne Planenverdeck und damit komplett geschlossen. Auch heute tut sich noch viel im Bereich Material. Neben den Vollpolyester-Aufbauten haben sich Aluminium-Anhänger durchgesetzt. Auch im Bereich Sicherheit bringen wir ständig Verbesserungen auf den Markt. Welche Transportlösung ist für mich die richtige? Hespe: Ist bereits ein Pkw vorhanden, lautet der erste Schritt: Welche Anhängelast hat dieser? Dann stellt sich die Frage: Für welche Pferde ist der Anhänger gedacht, wie groß und schwer sind sie? Hier gilt es, die Unterschiede von Kleinpferden bis hin zu Großpferden zu beachten. Denn danach richtet sich nicht nur das notwendige Ladegewicht, sondern auch die Innenausstattung wie etwa die Höhe der Trennwände oder der Seitenpolster. Dann geht es natürlich auch um die Ansprüche des Reiters: Welcher Komfort wird gewünscht und benötigt? Ob man Holz, Polyester oder Aluminium wählt, ist schließlich eine Frage des Geschmacks – und des Geldbeutels. Wie lange hält ein Pferdeanhänger eigentlich? Hespe: Das kommt sehr stark darauf an, was ich damit mache und wie ich ihn pflege. Wenn Sie sich gut darum kümmern, kann ein Aluminiumanhänger ohne Weiteres deutlich über 20 Jahre alt werden. Dazu gehört eine regelmäßige Wäsche, das Entfernen der Einstreu nach der Nutzung, vorbeugende Wartung und Check-Ups zu Beginn der Saison. Was beinhaltet ein solcher Check-Up? Hespe: Bremsen einstellen, Auflaufeinrichtung fetten, Kupplung und Kugelkopf überprüfen, den Foto: Böckmann Josef Hespe gesamten Anhänger auf Beschädigungen untersuchen und diese möglichst sofort reparieren, sowie natürlich eine Kontrolle der Reifen und des Fahrwerks. Für einen sicheren Transport kommt es nicht nur auf die Technik an… Hespe: Das stimmt, wir tun alles dafür, um den Transport so sicher und komfortabel zu machen wie es nur geht. Wir erreichen das zum Beispiel über die sehr tiefen Schwerpunkte der Anhänger. Dadurch lassen sich Pferde bereits mit dem Standard CFF Fahrwerk stressfrei bewegen. Noch besser funktioniert das mit dem WCF Schraubenfeder-Fahrwerk. Diese federn fast alle für das Pferd unangenehme Stöße ab. Der Fahrer trägt einen erheblichen Teil dazu bei, indem er zunächst das Pferd sicher anbindet. Bei der Fahrt selbst sollte man mit angemessener Geschwindigkeit fahren, ausreichend Pausen einplanen, Abstand halten und starke Bremsmanöver vermeiden. Reiter und Pferd werden so entspannter ankommen. Pferdetransporter sind im Kommen. Welches Klientel sprechen Sie damit an? Hespe: Die Kunden stammen aus allen Bereichen, von Amateur bis Profi. Für zwei bis zwölf Pferde ist alles möglich. Gerade Pferdetransporter mit einem Wohnbereich erfreuen sich großen Zuspruchs. Auch hier ist die Frage ähnlich wie bei Pferdeanhängern. Entscheidend sind zum Beispiel: Anzahl der Pferde, Größe und Ausstattung der Wohnung, Anzahl der Schlafplätze, Umfang des Equipments etc. Hinzu kommt: Welcher Führerschein wird benötigt beziehungsweise ist vorhanden? Birthe Rosenau stellte die Fragen Alles für den Pferdestall Technik, die verbindet - zwischen Mensch und Pferd Pferdeboxen • Pferdeställe • Paddocks • Wasserleitungen • Fütterung • Zubehör deutschlandweite Lieferung! Heulage verschiedene Ballengrößen entstaubtes Heu Telefon 0 21 66 − 85 05 48 Langestr. 26 • D-79348 Freiamt Tel.: 07645/9108-0 • Fax: -35 info@sulzberger.de www.sulzberger.de 18

CHIO Aachen ANZEIGE Sport und Gesellschaft, Legenden und Winke-Winke beim CHIO Aachen 2018 Foto: CHIO Aachen/ Holger Schupp Im Hauptstadion tritt vor 40.000 Zuschauern die Weltelite des Pferdesports an. Angefeuert von mehr als 350.000 Besuchern, messen sie sich in den fünf Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Vierspännerfahren und Voltigieren. Die Stadien sind Tempel ihres Sports, 40.000 Besucher fasst das Hauptstadion, mehr als 6.000 finden im Deutsche Bank-Stadion Platz, wo die Dressurwettbewerbe stattfinden. Doch werden beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2018 (13. bis 22. Juli), nicht nur die herausragenden sportlichen Leistungen gefeiert. Zahlreiche Gäste aus Sport und Medien, aus Kultur, Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichem Leben reisen nach Aachen, um dabei zu sein, wenn das Turnier prunkvoll eröffnet wird – mit der traditionellen Eröffnungsfeier am Dienstagabend. Oder wenn sich Stars und Sternchen auf dem Roten Teppich der „Media Night“ treffen. Denn längst ist das Turnier, das der 1898 gegründete Aachen-Laurensberger Rennverein organisiert, ein gesellschaftliches Großereignis. Im Mittelpunkt der zehn Tage von Aachen stehen einige der berühmtesten Prüfungen der Welt. Der 1927 erstmals ausgetragene „Rolex Grand Prix“, Großer Preis von Aachen, zum Beispiel. Oder der Mercedes-Benz Nationenpreis, das prestigeträchtige „Länderspiel“ der Springreiter. Die großartigsten Dressurreiter der Welt messen sich im Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen. Die Namen aller Sieger stehen an der silbernen Tafel am Einritt zum Hauptstadion. Hier den eigenen Namen zu lesen, krönt jede Sportlerkarriere. „Um in unserem Sport ein wirklich Großer zu sein, musst Du in Aachen gewonnen haben“, sagt Springreit- Legende Hans Günter Winkler. Längst ist der CHIO Aachen auch digital ein Großereignis. Moderne Technik macht den Sport transparent, eine kostenlose App informiert und unterhält glänzend. Spezielle Features – wie das Audience Judging – begeistern auch Laien. Die bekanntesten Blogger des Pferdesports berichten intensiv und oft live vom Turniergeschehen, und das CHIO Aachen Social Media-Team nimmt die Fans und Follower vor und hinter die Kulissen mit. Doch Aachen ist auch ein Fest des Publikums, ein Volksfest. Die am Sonntagabend einen ganz besonderen Ausdruck findet: Wenn am Nachmittag des 22. Juli die letzte sportliche Entscheidung gefallen ist, dann zücken Besucher wie Aktive ihre weißen Taschentücher, um sich beim gegenseitigen „Winke-Winke“ das Versprechen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zu geben. Hier im Wimbledon, dem Wembley der Reiterei. Gewinnspiel Wir verlosen unter unseren Lesern 5 x 2 Freikarten für die Eröffnungsfeier des CHIO Aachen 2018 am Dienstag, 17. Juli. Mitmachen und gewinnen! Wer von heute an bis Samstag, 30. Juni, 24 Uhr unter 01379 88 67 19 (50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) anruft, kann gewinnen. Oder SMS mit dem Kennwort „rp9“, Leerzeichen, Ihrem Namen und Adresse an 1111 (ohne Vorwahl, 50 Cent/SMS) schicken! Teilnahme erst ab 18 möglich; ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags oder verbundener Unternehmen. Das Los entscheidet, und die Gewinner werden kurzfristig benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns kann nicht erfolgen. Im Übrigen finden Sie unsere Teilnahmebedingungen auch unter www.rp-online.de/teilnahmebedingungen. 19

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