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Pferde im Fokus

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Dressur für

Dressur für Westernreiter: Reining Der Begriff stammt vom englischen Wort „reins“ für Zügel und beschreibt eine Westernreitdisziplin. Die Ursprünge des sogenannten Reining liegen in der Arbeitsreitweise des amerikanischen Westens. Für die tägliche Arbeit bei den Rindern war das Pferd lebenswichtig. Es musste bei einhändiger Zügelführung gehorsam und willig auf die Hilfen des Reiters reagieren, um die Rinder kontrollieren zu können. Die Stopps und Wendungen haben sich zu eigenen Manövern entwickelt, die den Reiz des modernen Reiningsports ausmachen. Rasante Stopps, Hinterhandwendungen, Rückwärts-Richten und Drehungen auf der Hinterhand (Spins) werden von einem guten Reining-Pferd erwartet. Expertentipp Von Bundestrainer Nico Hörmann Ein gutes Reiningpferd verschmilzt mit den Gedanken seines Reiters. Beide wollen und denken in die gleiche Richtung, in derselben Geschwindigkeit und bilden in dem Moment eine Einheit, die für mich nach wie vor besonders ist. Reitvereine der Region REITERVEREIN VOERDE E.V. Dressurreiten · Springreiten · Voltigieren · Fahren · gegründet 1926 Wir bieten einen Reitkindergarten, Reitunterricht auf Schulpferden, Dressurreiten, Springreiten, Voltigieren und Fahren an. Wir freuen uns wenn ihr Interesse habt! Reiterverein Voerde e.V. Rönskenstraße 56, 46562 Voerde Tel: 0 28 55 / 39 03, www.rv-voerde.de Sowohl ambitionierten Turnier-, als auch reinen Freizeitsportlern, bietet der Reitverein Schmalbroich-Kempen am Schmeddersweg ein opt. Zuhause. Die Halle (20 x 60 m) läßt Reiterherzen höher schlagen und bietet zusätzlich genügend Platz für anspruchsv. Lehrgänge in allen Reitsparten. Das Außengelände sorgt mit seinem gr. Springplatz und Dressurviereck für opt. Turnierbedingungen. Wasserdurchritt u. Wall können für ein ausgewogenes Training genutzt werden. www.rfv-schmalbroich-kempen.de Junger Reit- und Sportverein mit viel Gemeinschaftsgefühl und generationsübergreifender Kommunikation sucht Dich RV Xanten e. V. Dorsewald 7 46509 Xanten Foto: Gerhard Seybert Foto: FN/Helkenberg zur Mitgestaltung von gemeinsamen Sport- und Freizeiterlebnissen. Reitsportgemeinschaft Aderdeich e. V. 0172/2148080 0173/5637197 www.rv-xanten.de - Schulbetrieb - Dressur- und Springunterricht auch auf dem eigenen Pferd - Voltigieren - Einstieg jederzeit für Anfänger und Fortgeschrittene möglich „Reining ist schon dadurch besonders, dass es die einzige FEI-anerkannte Disziplin aus dem Bereich des Westernreitens ist“, erklärt Nico Hörmann, Reining-Bundestrainer aus Warendorf. „Sie unterscheidet sich stark von den anderen Reitsportdisziplinen, da es sich um eine völlig andere Reitweise handelt.“ Die Dressur im Western-Reitstil wird fast ausschließlich im Galopp geritten. Die einzelnen Prüfungselemente stammen aus der amerikanischen Arbeitswelt zu Pferd, die in Anlehnung an die klassische Dressur in eine sportliche Form umgesetzt wurde. Es werden schnelle und langsame Galoppzirkel geritten, aber auch fliegende Wechsel, rasante Stopps, Hinterhandwendungen, Rückwärts-Richten oder sogenannte Spins, also Drehungen auf der Hinterhand. „Die Willigkeit, Einsatzbereitschaft und Rittigkeit stehen bei dieser Disziplin im Vordergrund“, hebt Nico Hörmann hervor. „Starke und gut sichtbare Hilfen der Reiter sind unerwünscht, denn ein gutes Reiningpferd hört dem Reiter so gut zu, dass minimale Hilfen ausreichen, um das volle Potential der Pferde abzurufen.“ Reining soll somit leicht und mühelos aussehen und darf trotz hoher Geschwindigkeiten nicht gehetzt oder überritten wirken. Wer sich für Reining interessiert, sollte sich an gute und erfahrene Trainer wenden. „Schulpferde sind leider selten“, weiß Nico Hörmann. Im Reiningsport benötigt der Reiter daher früher oder später ein eigenes Pferd. Wie in jeder Reitdisziplin ist auch Reining zeitintensiv. „Wer fünf bis sieben Mal die Woche mit seinem Pferd und unter entsprechender Anleitung trainiert, sollte nach zwei bis drei Jahren ganz ansehnlich eine Reining reiten können“, sagt der Bundestrainer. „Um Topniveau zu erreichen, bedarf es jedoch wie immer einer extra Portion Talent, Fleiß und jahrelanger Erfahrung.“ 24

Mannschafts-Reiterspiele: Mounted Games Foto: VRMGDeV Geschicklichkeit und Geschwindigkeit sind gefragt bei den Mounted Games. Die rasanten Mannschafts-Reiterspiele zählen zu den spannendsten Disziplinen im Reitsport – insbesondere für Jugendliche. Mehrere Teams aus jeweils fünf Reiter treten gegeneinander an. „Zwischen Start- und Wechsellinie sind von Reiter und Pferd verschiedene Aufgaben zu bewältigen“, erklärt Volker Baasch, 1. Vorsitzender des Verbands für Reiterspiele Mounted Games Deutschland. „Dabei sind Schnelligkeit, Präzision und Beweglichkeit von Pony und Reiter gefragt.“ Gespielt wird in einer etwa 50 mal 100 Meter großen Arena. Es gibt 26 verschiedene, genau reglementierte Spiele. So werden im Galopp Luftballons mit Lanzen zerstochen, Becher von einer Stange auf die nächste gesetzt, Bälle aus Wassereimern gefischt, auf galoppierende Pferde aufgesprungen oder Slalom geritten. Es wird nicht um Zeit oder Fehler geritten, sondern Team gegen Team. Ein Hauptschiedsrichter und fünf Linienrichter überwachen die Einhaltung der Regeln, zu denen auch sportlich-faires und pferdefreundliches Verhalten gehört. „Die IMGA, die International Mounted Games Association, ist die Dachorganisation, der momentan 23 Nationen angehören“, sagt Volker Baasch. „Seit 1990 gibt es Mounted Games auch in Deutschland und ebenfalls unseren Verband. Derzeit haben wir rund 450 persönliche Mitglieder und 60 angeschlossene Reitvereine.“ Expertentipp Von Volker Baasch, erster Vorsitzender des Verbands für Reiterspiele Bei Mounted Games ist das perfekte Zusammenspiel zwischen Pferd, Reiter und Teamkollegen die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg. Die Sportart kann man am einfachsten lernen, wenn man sich an einen Verein wendet, in dem sich die Disziplin bereits etabliert hat. Ein Vereinsverzeichnis gibt es auf den Verbandsseiten unter www.vrmgd.de. Foto: Privat 25

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