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Pferde im Fokus

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Foto: Thinkstockphotos.de/Jupiterimages Gemeinschaft und Zusammenhalt Im Verein ist vieles leichter. Dort finden Reiter nicht nur Gleichgesinnte, sondern treten auch nach außen geschlossen für ihre Interessen ein. Vor allem für Turnierreiter ist Mitgliedschaft ohnehin Pflicht. Von Birthe Rosenau Gemeinsam sind wir stark – so abgedroschen das auch klingen mag, genau das erlebt die Deutsche Reiterliche Vereinigung (Fédération Equestre Nationale, FN) momentan am Beispiel der Pferdesteuer. „Wir schreiten seit fünf Jahren konsequent bei jedem kleinen Feuer ein, führen Gespräche, sind präsent, protestieren wo immer die Steuer eingeführt werden soll“, betont Rolf-Peter Fuß, Sprecher des Vorstandes des Pferdesportverbandes Rheinland. Mit gut 60 000 Mitgliedern ist die Gruppierung mit Sitz in Langenfeld die sechstgrößte Organisationseinheit der FN. Die wiederum ist der nationale Dachverband des Pferdesports und mit 690 995 Mitgliedern die weltweit größte Vereinigung dieser Art. Die meisten Vereinsmitglieder registriert der Landesverband Westfalen mit 99 215, gefolgt von Baden-Württemberg (98 151) und Bayern (93 554). In Addition von Westfalen und Rheinland käme Nordrhein-Westfalen auf 159 365 Mitglieder. „Das ist schon eine gewaltige Schlagkraft“, weiß Fuß. Natürlich engagieren sich nicht alle davon gleich stark, und nur ein Bruchteil davon auf Landesebene. Ein Großteil der Arbeit läuft auf Kreisver- bandsebene oder häufiger noch eine Organisationseinheit darunter, im klassischen Reitverein um die Ecke. „Der mitgliederstärkste Verein ist da meines Wissens nach zur Zeit Gillbach in Rommerskirchen mit 658 Mitgliedern“, berichtet Fuß. Lobbyarbeit ist das eine. Doch mindestens genauso wichtig ist die Gemeinschaft. „Ich finde im Verein Gleichgesinnte, bin in der Reiterszene gut vernetzt“, sagt der Verbandssprecher. Davon profitieren auch die Freizeitreiter. Für Turniersportler ist die Mitgliedschaft im Verein hingegen Pflicht. Über die FN gibt es die Jahresturnierlizenz, häufig auch Reitausweis genannt. Die Veranstalter der Turniere wiederum können auf ein funktionierendes Regelwerk für die Durchführung ihrer Prüfungen, Wettbewerbe und Seminare zurückgreifen. Vieles läuft auf ehrenamtlicher Basis. „Das Ehrenamt ist das wichtigste Pfund, mit dem wir wuchern können“, betont Rolf Peter Fuß. Etwa sieben bis zehn Personen umfasst für gewöhnlich ein Vorstand eines Reitvereines. An Turniertagen sind auf der Reitanlage zwischen 20 und 30 Ehrenamtliche unterwegs. „Aber all das ginge wiederum auch nicht ohne die hauptamtliche Unterstützung“, weiß Fuß. Wie überall hat allerdings auch der Pferdesportverband Rheinland mit rückläufigen Mitgliederzahlen zu kämpfen. „In den vergangenen zehn Jahren haben wir um die ein- bis eineinhalb Prozent verloren, seit 2001 sind das in Zahlen dann schon 10 000 Reiter“, erläutert Fuß. Die Gründe sind die üblichen: Ganztagsschulen etwa – der Nachwuchs bleibt oft aus. Auch die demographische Mitte bricht komplett weg, da die Menschen beruflich immer mehr eingespannt sind oder ihre wenige Freizeit anders verbringen. „Wir müssen versuchen, darauf zu reagieren“, weiß Fuß. Eine Maßnahme ist die Kampagne „Vorreiter Deutschland“ mit der Botschaft: Rauf aufs Pferd! Rein in den Verein! Anfangs sei die FN mit dem Ziel gestartet, die Mitgliederzahlen zu steigern. „Jetzt sind wir froh, wenn wir sie halten können.“ So ändern sich die Zeiten. 32

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