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School’s out ANZEIGE Schule aus - was nun? Studium oder Ausbildung? Der Wechsel ach der Schulzeit ist der Beginn eines neuen ebensabschnitts. Hier ein paar Tipps, wie der Start gelingt. Es dauert nicht mehr lange, dann ist das Schuljahr zu Ende und die Sommerferien beginnen. Für die Abschlussschüler bedeutet dieser Tag gleichzeitig der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Wie geht es jetzt weiter? Geht es auf eine weiterführende Schule, auf die Uni oder gleich in eine Ausbildung? Die Auswahl an Berufen ist groß. Da heißt es einen kühlen Kopf und den Überblick behalten. Kinderwünsche wie Lokomotivführer oder Feuerwehrmann weichen meistens von der Realität ab. Die eigenen Fähigkeiten für den weiteren Lebensweg haben Schüler schon bei der Berufsberatung oder in einem Praktikum für sich herausgefunden. Nach Bewerbung und Vorstellungsgespräch steckt nun bestenfalls ein Ausbildungsvertrag in der Tasche. Damit das Einleben im Ausbildungsbetrieb gelingt, sind gute Umgangsformen gefragt. Dazu zählen Pünktlichkeit und das passende Outfit. Um nicht zu spät oder abgehetzt am Arbeitsplatz zu erscheinen, ist es ratsam, den Arbeitsweg schon vorab auszutesten. Unpünktlichkeit kann mitunter Verzögerungen des Arbeitsablaufs mit sich bringen. Die Kleidung sollte dezent und seriös sein. Wer auf seine neuen Kollegen achtet, findet schnell heraus, welches Outfit für den Arbeitsalltag angemessen ist. Tischmanieren in der Kantine sind genauso selbstverständlich wie das freundliche Grüßen der Kollegen und Vorgesetzten. Auch für Studierende ist die Umstellung nicht immer leicht. Eventuell ist ein Umzug notwendig und die erste eigene Wohnung oder WG steht an. Am Anfang sind Studenten oft erschlagen von den vielen Vorlesungen und Bücherlisten. Ein guter Zeitplan und Organisationstalent sind hier wichtig. Zudem sollte die richtige Balance zwischen Uni und Unileben gefunden werden. Der Hochschulsport bietet Ausgleich und man lernt schnell Leute kennen. Das ist besonders am Anfang wichtig, wenn noch alles fremd und neu ist und man niemanden kennt. „Im ersten Semester sollte man sich das Ziel setzen, sich einzuleben und nicht gleich die ganze Bibliothek zu lesen“, raten erfahrene Studenten. Egal ob Azubi oder Student: Die Zeit der Ausbildung ist eine Chance, um persönlich zu wachsen und sich selbst kennenzulernen. Herausforderungen fördern die Entwicklung und stärken zudem das Selbstbewusstsein. Auch kleine Fehler oder Misserfolge sind kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Immerhin sind Azubis erst dabei den gewählten Beruf zu erlernen. Fehler gehören dazu. Nach der Schule wird der Weg für die Zukunft eingeschlagen. Die Ausbildung ist eine wichtige Zeit, um persönlich zu reifen und danach gestärkt und selbstbewusst ins Berufsleben zu starten. Maximilian Haas (16) aus Rheinberg absolvierte im Januar 2017 ein Praktikum im Stadtarchiv. Über das Praktikum zur Ausbildung Schon vor dem letzten Schuljahr informieren. Ein Praktikum lohnt sich! Hier können Jugendliche nicht nur herausfinden, ob der Beruf zu ihnen passt – im besten Fall springt sogar ein Ausbildungsvertrag dabei heraus. Die IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid unterstützt das Thema und bietet dazu auch Beratungsgespräche an. Viele Schulen bieten ihren Schülern bereits die Möglichkeit, während der Schulzeit ein Betriebspraktikum zu absolvieren. Hierbei haben die Jugendliche die Chance, die Vorstellungen von ihrem Wunschberuf mit der Berufspraxis abzugleichen oder neue Berufsfelder kennen zu lernen. Sie erhalten einen realistischen Einblick in den Berufsalltag, erlangen praktische Fähigkeiten und lernen einzuschätzen, ob ihre Interessen und Fähigkeiten zu den Anforderungen des Berufs passen. Auch der Arbeitgeber kann sich während des Praktikums ein Bild davon machen, ob der oder die Jugendliche gut ins Team passt und den Anforderungen der Ausbildung gewachsen sein wird. Es lohnt sich also, sich frühzeitig – am besten bereits vor dem letzten Schuljahr – über Ausbildungsmöglichkeiten und ein damit verbundenes Praktikum zu informieren. LEITFADEN Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Ministerium für Arbeit und Soziales haben den Leitfaden „Praktika - Nutzen für Praktikanten und Unternehmen“ herausgegeben. Er erläutert die rechtlichen Regelungen und enthält Informationen zur Sozialversicherung wie auch Musterverträge. Ausbildung auf Messers Schneide Metallberufe beim Spezialisten für Maschinenmesser: Das Unternehmen Winterhoff Picard bildetet regelmäßig in zwei gewerblichen Berufssparten aus. Wer hat keine Lust darauf, in seinem Beruf etwas zu schaffen, dessen Ergebnis man jeden Tag sieht? So ist das bei Winterhoff Picard. Denn die Maschinenmesser, die das Unternehmen produziert, schneiden alles, was lecker ist und was jedermann Tag für Tag braucht: Bonbontüten, Tütensuppen, Orangennetze, Kaffeepackungen oder Osterhasen-Alufolien gehören dazu. „Toll, wenn man sagen kann, dass der Beutel, aus dem man gerade leckere Lakritze oder Gummibären lutscht, mit einem Messer geschnitten worden ist, das man selbst gefertigt hat,“ fasst Geschäftsführerin Dagmar Hüttebräucker das Wir-Gefühl im Team zusammen. Maschinenmesser können ganz unterschiedlich sein. Sie erzeugen entweder einfache glatte Schnitte oder auch Zackenschnitte, häufig mit integrierter Aufreißhilfe. Dazu kommen Messer, die perforieren – mit ihnen kann man Küchenkrepp oder Mülltüten abreißbar machen. Der Hersteller für Maschinenmesser spielt ganz vorne mit, wenn es um einen modernen Maschinenpark geht, mit dem verschiedenste Messer hergestellt werden. Dazu kommen die unterschiedlichsten Werkstoffe, Beschichtungen, Oberflächen und Härteverfahren, mit denen die Messer für den optimalen Einsatz auf den Industriemaschinen gefertigt werden. „High-End Messer brauchen High-End Maschinen und helle Köpfe!“ sagt Geschäftsführer Ralf Hüttebräucker, „Bei uns sind modernste Bearbeitungszentren und Robotik-Anwendungen im Einsatz. Damit um- Azubi Max Gartmann lernt an einem hochmodernen Bearbeitungszentrum. zugehen lernen unsere Auszubildenden natürlich auch.“ Das Unternehmen hat für 2017 schon seine Auszubildenden rekrutiert. Für 2018 wird gerade an der Planung gearbeitet. Seit diesem Jahr bildet das Unternehmen nicht nur zur Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Zerspanungstechnik (m/w) sondern auch zum Zerspanungsmechaniker (m/w) Fachrichtung Schleifmaschinensysteme aus. „Wir haben mit den IHK- Ausbildungsberatern gemeinsam analysiert, welche zukunftsorientierten Berufe wir mit unseren Technologien anbieten können. Die Fachrichtung Schleifmaschinensysteme ist wie für uns gemacht,“ fasst Peter Schröder, Betriebsund Ausbildungsleiter, das Ergebnis zusammen. In Zusammenarbeit mit dem BZI wird zusätzlich das Rundschleifen während der Ausbildung intensiv geschult. Der „fertige“ Auszubildende kann später die Maschinen und -zentren einrichten, ist fit in CNC-Programmierung und plant auch die Arbeitsprozesse selbst. Den „Sportwagen“ des Maschinenparks bildet das Robotik-Bearbeitungszentrum. Die neue Spezialmaschine übernimmt mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsschritte der hochpräzisen Messerbearbeitung in einem gesamten Arbeitsgang. Mit exakter Wiederholfrequenz und dem Einsatz in Langschicht überzeugt die komplexe Maschine, die das Spezialisten-Team von Winterhoff Picard im letzten Jahr erfolgreich in Betrieb genommen hat. „Unsere Mitarbeiter arbeiten immer am Puls der Zeit. Die Anforderungen unserer Markenkunden sind sehr hoch. Daher müssen unsere Messer extrem lange und extrem gut schneiden. Wenn eine große Schokoriegelverpackungsmaschine stehenbleibt, soll es schließlich nicht an unseren Messern liegen,“ beschreibt Betriebsleiter Peter Schröder die Qualitätsanforderungen an den Hersteller. Dafür bildet das Unternehmen regelmäßig aus. Detaillierte Informationen über beide Ausbildungsberufe stellt das Unternehmen auf seiner Website www.winterhoff-picard.de zur Verfügung. Wer neugierig auf Winterhoff Picard ist, kann sich den dreiminütigen Imagefilm anschauen oder einfach eine Tüte Gummibärchen kaufen und genüsslich den perfekten Zackenschnitt und das leichte Aufreißen bewundern. Kontakt und Details: www.winterhoff-picard.de Impressum School’s out Anzeigensonderveröffentlichung Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Geschäftsführer: Dr. Karl Hans Arnold, Patrick Ludwig, Hans Peter Bork, Johannes Werle, Tom Bender (verantwortl. Anzeigen), Stephan Marzen Druck: Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Anzeigen: Coretta Preyer, 02191 999616, E-Mail: coretta.preyer@rheinische-post.de Dörthe Töpfer, 02191 999615, E-Mail: doerthe.toepfer@rheinische-post.de Redaktion: Rheinland Presse Service GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf, José Macias (verantwortlich), Heike Karsten Kontakt: 021152018-0, E-Mail: redaktion@rheinland-presse.de

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