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Schule.Studium.Weiterbildung -09.03.2019-

Schule.Studium.Weiterbildung

Schule.Studium.Weiterbildung. RHEINISCHE POST FÜR JEDEN DAS PASSENDE ANGEBOT SAMSTAG, 9. MÄRZ 2019 ENTSCHEIDUNGSHILFE Worauf es bei der Studienwahl ankommt Rankings, Bewertungen von Studenten im Internet oder die Nähe zu den Bergen: Bei der Wahl der Hochschule zählen viele Faktoren. Manches erfahren Studienbewerber aber nur bei einem Besuch vor Ort. VON JULIA FELICITAS ALLMANN Ist der Ruf des Lehrstuhls wichtiger oder ein großes Angebot an Studentenkneipen? Welche Rankings helfen bei der Orientierung? Die Entscheidung, an welcher Hochschule man studieren möchte, fällt oft nicht leicht. Wenn die Studienrichtung feststeht, lautet eine der ersten Fragen: Fachhochschule oder Universität? „Der Hauptunterschied liegt im Fokus von Forschung und Lehre“, sagt Björn Albrecht von der Zentralen Studienberatung der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Traditionell gilt: Universitäten seien eher wissenschaftlich ausgerichtet, sie bilden den akademischen Nachwuchs aus. Fachhochschulen hätten einen stärker praktischen Bezug. Zwar verschwimmen die Grenzen zunehmend. Dennoch sollten Studienbewerber sich überlegen, ob sie eher praktisch veranlagt sind und etwa gerne im Labor arbeiten oder mehr der Theorietyp sind. So zeigen Studien des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), dass sich FH-Studenten besser auf den Beruf vorbereitet fühlen als ihre Kommilitonen an der Uni. Auch die Größe der Hochschule spielt eine Rolle: An ▶Neue Sprachkurse bei LIVE & LEARN am Zoo / www.live-and-learn.de, ☏ 0 21 51 / 39 17 71 ▶ERF. ENGLISCHLEHRER ertlt. Konversationsunterricht sowie intens. Nachhilfe, 0211/ 5560513 manchen kann es passieren, dass mehr als 500 Studenten in einem Hörsaal sitzen. Das ist an der FH laut DZHW ein geringeres Problem. Ebenfalls wichtig: die Zulassungsvoraussetzungen. „Zunächst muss man die Aufnahmebedingungen prüfen“, erklärt Thorsten Schütz, der als Coach in Bonn tätig ist und kostenpflichtige Studienberatungen anbietet. Handelt es sich um einen zulassungsfreien Studiengang? Gibt es einen Numerus Clausus (NC) oder ein besonderes Auswahlverfahren? In so einem Fall empfiehlt es sich, nicht nur auf eine Hochschule zu setzen, die den Wunsch-Studiengang anbietet. Denn auch Bewerber mit guten Noten können in individuellen Auswahlverfahren durchfallen – für diesen Fall hilft ein Plan B an einer anderen Hochschule. NC-Werte vergangener Jahre können Schulabgänger meist online einsehen und so die eigenen Chancen einschätzen. „Die Werte schwanken meist ein wenig von Semester zu Semester, aber selten um mehr als 0,2 bis 0,3 Punkte“, sagt Schütz. Informationen zu Zulassungsverfahren sind in der Regel ebenfalls online zu finden, alternativ fragen Bewerber bei der Studienberatung der Hochschule nach. Auch wenn die Zulassung erteilt ist: Studenten sollten ihren Platz nur annehmen, wenn sie Nachhilfe/gezielte Förderung von erfahrener Lehrkraftin Englisch, Französich, Latein und Deutsch. 01 77 /470 08 74 Fontys Venlo University of Applied Sciences Tag der offenen Tür Samstag, 16. März 2019 10:00 - 14:00 Uhr Weitere Infos unter: fontysvenlo.nl Bachelor- & Masterstudiengänge auf Deutsch & Englisch • Wirtschaft & Management • Ingenieurwesen • Informatik • Logistik Unsere Vorteile 500 + Partnerunternehmen 125 + Partnerhochschulen 30 Studenten pro Kurs ▶Lateinunterricht f. alle Klassen, 0211/4982315 Ausbildung optional mit Studium Tag der offenen Tür Samstag 16.3.19 10-14 Uhr Physiotherapeut/in Ergotherapeut/in - plus Studium - Gymnastiklehrer/in / Bewegungspädagoge/in Motopäde/in Tanzpädagoge/in Präha Gesundheitsschulen Düsseldorf Deine Zukunft www.praeha.de info@praeha.de Anatomische Theorie oder lieber praktische Arbeit im Labor? Bei der Hochschulwahl müssen Studenten überlegen, was ihnen eher liegt. FOTO: WALTRAUD GRUBITZSCH/TMN von der Hochschule überzeugt sind. Hannelore Vásárhelyi von der Personalberatung Strametz & Associates aus Warburg (Nordrhein-Westfalen) sagt: „Eine gute Hochschule ist ordentlich ausgestattet, bietet Möglichkeiten zur Projektarbeit und zu Auslandsaufenthalten.“ Vorteile für die Karriere hat es, wenn sie Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern hat und praxisnah aufgestellt ist. Auch Bildungsmöglichkeiten im Bereich Soft Skills dürften nicht fehlen. Möglicherweise spielen für Studenten auch Nachhilfe/gezielte Förderung von erfahrener Lehrkraftin Englisch, Französich, Latein und Deutsch. 01 77 /4700874 Oberstudienrat erteilt Nachhilfe in Mathematik,Physik und Chemie 01 63 /351 88 24 Mit Spaß zum Erfolg! Qualifizierte Nachhilfe in Mathematik. Auch Abiturvorbereitung, ZP und ZK 01 70 / 2 21 22 32 die internationale Ausrichtung und das Angebot von aufbauenden Studiengängen eine Rolle. Etwa dann, wenn sie schon vor dem Bachelor wissen, dass sie direkt den passenden Master anschließen möchten. Es gibt verschiedene Rankings, die solche Kriterien bewerten. Das Hochschulranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) aus Gütersloh gibt einen Überblick zu deutschen Hochschulen. Ergebnisse werden je nach Fachbereich veröffentlicht, neben objektiven Zahlen und Fakten fließen die Bewertungen von Studierenden und Lehrenden ein. International ist vor allem das Ranking Times Higher Education anerkannt: Jährlich werden die 1000 besten Universitäten der Welt gekürt. Im Fokus stehen unter anderem Lernumgebung, Relevanz der Forschungsarbeit und internationale Ausrichtung. Ähnliche Schwerpunkte legt das internationale QS World University Ranking. Wem persönliche Einschätzungen wichtig sind, der kann Bewertungsportale ansteuern, in denen Studierende und Absolventen ihre Meinung äußern. „Diese Portale stellen einen einfachen Weg dar, um sich schnell ein Bild zu machen“, sagt Vásárhelyi. Allein darauf sollte man sich nicht verlassen. Schließlich seien die Bewertungen subjektiv und decken sich nicht zwingend mit den eigenen Ansichten. Wer wissen will, wie gut eine Hochschule zu ihm passt, sollte sich selbst ein Bild machen. Auch Björn Albrecht rät, sich die Hochschulen einmal anzuschauen: „Die Studienberatungsstellen bieten dafür ein breites Spektrum an Orientierungsmöglichkeiten.“ Studierende können zum Tag der offenen Tür kommen, aber auch unabhängig davon die Hochschule ansehen, Termine bei der Studienberatung machen, Vorlesungen besuchen oder sogar – nach Absprache mit Professoren – an Seminaren teilnehmen. „Natürlich spielen bei der Wahl der Hochschule auch sehr persönliche Faktoren eine Rolle“, sagt Albrecht. Möchte man am bisherigen Wohnort bleiben? Ist die Größe der Stadt wichtig oder die Nähe zu den Bergen? Wie hoch sind die Mietpreise, und welche Ausgehmöglichkeiten gibt es? „Solche Fragen können Informationsmaterialien oder Rankings nicht beantworten“, sagt Albrecht. Gegen den Fachkräftemangel Das Land Nordrhein- Westfalen übernimmt 70 Prozent des Schulgeldes. Auch eine Einrichtung in Düsseldorf setzt sich für die Schulgeldfreiheit ein. (rps) Seit Jahren zeichnet sich in Deutschland ein eklatanter Fachkräftemangel in therapeutischen Berufen ab. Dies liegt zum einen an der demografischen Entwicklung und zum anderen an den hohen Kosten für die berufsfachschulischen Ausbildungen. Ob Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Massage oder Pharmazeutisch-technische Assistenz: Eltern mussten bisher bei derartigen Berufswünschen ihrer Kinder Berufswünschen tief in die Tasche greifen. Seit September 2018 wirkt das Land NRW dem Fachkräftemangel nun mit der Schulgeld-Bezuschussung in Höhe von 70 Prozent entgegen. „Die Entscheidung der Landesregierung begrüßen wir sehr“, sagt Petra Witt, Geschäftsführerin der Präha Gesundheitsschulen in Düsseldorf. „Nun können sich mehr Familien die Ausbildungen leisten. Wir haben in Düsseldorf einen zusätzlichen Anreiz geschaffen, die akademische Qualifikation mit der Ausbildung zu kombinieren“, meint Petra Witt. Witt berichtet, dass ihre Schüler in den Fachrichtungen Ergo- und Physiotherapie dank einer neuen Kooperation mit der staatlichen Hochschule Niederrhein mit Sitz in Krefeld, den ausbildungsintegrierenden Bachelor of Science „Angewandte Therapiewissenschaften“ studieren können. Dafür fallen keine Studiengebühren an. Das Konzept des schulischen Unterrichts ist kompetenz- und problemorientiert und entspricht den festgelegten Standards der Hochschule Niederrhein. Die Präha Gesundheitsschulen sind offiziell kooperierende Fachschulen. Ganz gleich ob mit oder ohne Hochschulabschluss: Physiotherapeuten und Ergotherapeuten müssen sich laut der Geschäftsführerin um ihre berufliche Zukunft keinerlei Sorgen machen. Rehabilitation, Therapie und auch Prävention sind Themen, die zukünftig noch mehr Gewichtung bekommen werden. Neben den Therapeuten profitieren auch Gymnastiklehrer beziehungsweise Bewegungspädagogen hinsichtlich der beruflichen Aussicht. Die großen Vorteile von Präventionsangeboten haben längst auch Krankenkassen und Arbeitgeber erkannt und unterstützen ihre Kunden und Mitarbeiter mittels Bonusprogrammen. Online und persönlich vor Ort Bei Fernunterricht sollten vor allem die Präsenzzeiten geprüft werden. (tmn) Eine Weiterbildung abschließen oder das Abitur nachholen – das klappt für viele nur dann, wenn sie weiter ihrem Beruf nachgehen. Solche Ziele können Berufstätige mit Fernstudiengängen oder Fernunterricht erreichen. Wichtig ist, dass Interessenten bei der Auswahl der Kurse auf die Präsenzzeiten achten. Darauf weist Michael Lammersdorf, Geschäftsführer des Verbands Forum Distance-Learning hin. Es gelte zu prüfen, ob sich die Zeiten, zu denen die Teilnehmer online oder persönlich anwesend sein müssen, mit dem Beruf vereinbaren lassen. Daran schließt sich die Frage an, wo der Unterricht oder die Seminare stattfinden und wie sich die Anreise gestalten lässt. „Ein weiterer Punkt ist, genau hinzugucken, wie viele Stunden pro Woche man für den jeweiligen Kurs aufbringen muss“, erklärt Lammersdorf. Wer neben dem Beruf einen Abschluss anstrebt, müsse die Balance zwischen Familie, Hobby und Arbeit finden. Nicht zuletzt spiele es bei der Wahl des Kurses eine Rolle, ob man die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Für verschiedene Kurse werde eine bestimmte Vorbildung bereits vorausgesetzt. Angaben dazu finden Interessierte im Informationsmaterial der jeweiligen Fernlehrinstitute. Um einen Überblick zu bekommen, empfiehlt Michael Lammersdorf, sich auf der Website der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) gründlich zu informieren: Alle Angebote dort sind staatlich zugelassen und didaktisch geprüft. Bachelor Plus: Programm wird vorgestellt (sdt) Mit dem Programm Bachelor Plus können Studenten gleich zwei Abschlüsse erwerben und obendrein noch ein Auslandsjahr absolvieren. In Düsseldorf studieren die Teilnehmer den Bachelor International Business Management an der DAA Wirtschaftsakademie. Zudem machen sie eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Kaufmännischen Assistenten und studieren im fünften sowie sechsten Semester in Lancaster. Wer mehr über Bachelor Plus erfahren möchte, kann sich am Samstag, 6. April, von 9.30 bis 14 Uhr beim Tag der offenen Tür in der DAA Wirtschaftsakademie am Hauptbahnhof Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 9, informieren. Die Besucher erfahren unter anderem mehr über Aufnahmebedingungen, Unterrichtskonzept und Karriereperspektiven. Dem Englandjahr an der University of Cumbria wird ebenfalls ein Vortrag gewidmet. Um zwölf Uhr findet eine Schnuppervorlesung statt. Eine individuelle Studienberatung ist zwischen 9.30 und 14 Uhr durchgehend möglich. Digitale Tools helfen Azubis (tmn) Digitale Hilfsmittel können Jugendliche bei ihrer Ausbildung unterstützen. Darauf weist das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) hin. So würden sich spezielle Lernprogramme für Azubis eignen, um Lerninhalte zu erarbeiten – und zwar im individuellen Tempo. Entsprechende Software gebe sofort Rückmeldung über Lernergebnisse und könne den Kontakt zum Ausbilder sinnvoll ergänzen. Andere digitale Tools helfen laut ifaa bei konkreten Arbeitsaufgaben und ermöglichen das Austesten von eigenen Ideen. Eine Datenbrille kann beispielsweise veranschaulichen, wie eine Aufgabe an der Werkbank zu lösen ist. Tipps rund um die Stimme (rps) Am 18. März heißt es von 17 bis 20 Uhr „Stimmstark punkten“ auf der Wasserburg Rindern. Insbesondere für Frauen ist es wichtig, dass Kompetenz sichtbar und hörbar wird. Nur so kann eine Kommunikation auf Augenhöhe und ein wertschätzendes Miteinander entstehen. Anlässlich des Equal pay day wird Nicola Rosen in einem interaktiven Vortrag wertvolle Tipps aus ihrer über 20-jährigen Erfahrung als Expertin für Stimme und Person geben. Einstiegsinformationen liefert die equal pay Beraterin Magdalene Denissen. Interessierte Männer sind ebenfalls willkommen. In der Teilnahmegebühr von 15 Euro sind ein Imbiss sowie Getränke enthalten. Um Anmeldungen wird unter 02821 7321717 gebeten. Beruf & Karriere Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf, Geschäftsführer: Johannes Werle, Patrick Ludwig, Hans Peter Bork, Matthias Körner, Druck: Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf, Anzeigen Verkaufsleiter: Sven Retz, Rheinische Post Medien GmbH, Tel. 0211 505-2863, E-Mail: stellenmarkt@rheinische-post.de, Redaktion: Rheinland Presse Service GmbH, Monschauer Straße 1, 40549 Düsseldorf, José Macias (verantwortlich), Sarah Schneidereit, Tel. 0211 528018-34, redaktion@rheinland-presse.de

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