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Schule.Studium.Weiterbildung

Schule.Studium.Weiterbildung. WIE ES NACH DEM ABI WEITER GEHEN KANN Wege in die Hotellerie Die Koch-Leidenschaft zum Beruf machen, in Luxushotels hochkarätige Gäste betreuen, oder ein ganzes Hotel managen: Die Möglichkeiten, seinen Traumberuf in der Hotellerie zu finden, sind vielfältig und gefragt. (rps) Ambitionierte Nachwuchskräfte werden in der Hotelbranche gesucht und geschätzt. Ein Grund mehr, sich mit den verschiedenen Ausbildungswegen auseinanderzusetzen. Doch egal, ob man sich für ein Studium oder eine Ausbildung entscheidet, das zusätzliche Sammeln praktischer Erfahrung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wer ein Hotel managen möchte, muss wissen, wie es in seinen Strukturen funktioniert. „Die meisten Hotelmanager haben ihren Beruf von der Pike auf gelernt. Wenn man sich für ein Studium im Hotelbereich entscheidet, ist begleitende Praxiserfahrung also nicht nur wichtig für die Vorbereitung auf eine Führungsposition, sondern auch ein entscheidender Vorteil, um sich später auf dem Arbeitsmarkt abzuheben“, erklärt Annegret Wittmann-Wurzer, Professorin für Tourismuswirtschaft an der IUBH (Internationale Hochschule Bad Honnef · Bonn). Der Vorteil des dualen Studiums ist der direkte Einstieg parallel in Theorie und Praxis. Mit dem Schwerpunkt Hotelmanagement lernen die Studierenden der IUBH im wöchentlichen Wechsel bei renommierten Hotelpartnern die praktische Arbeit kennen, während sie sich in der Hochschule das theoretische Wissen aneignen. „Die wöchentliche Abwechslung verhindert, dass man sich weder im Studium noch in der Arbeit festfährt. Ich würde mich jederzeit wieder so entscheiden“, so Juliane Rackl, Absolventin der IUBH. Die Vorteile aus der Kombination von Praxiserfahrung und Managementwissen winken auch bei einem Fernstudium. Berufsbegleitend bietet es Berufstätigen und auch Branchenfremden die Möglichkeit, sich auf den nächsten Karriereschritt vorzubereiten. Zielt man auf eine internationale Karriere ab, bietet sich ein englischsprachiger Bachelor oder Master an. „Das Konzept an der IUBH, bei dem Praktika Infoabend zum Praxis-Studium (rps) Wer Prognosen über den Arbeitsmarkt der Zukunft betrachtet, stellt fest: Globalisierung, Digitalisierung und Robotisierung verändern die Berufsbilder. Was der Arbeitnehmer der Zukunft braucht, ist vor allem Anpassungsfähigkeit. Außerdem gewinnen praktische Erfahrungen mehr Bedeutung im Vergleich zu Bachelor- oder Masterabschlüssen, die oft zu theoretisch erworben wurden. Mitarbeiter, die anpacken und Probleme lösen können, werden gesucht. Die Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation bietet berufsbegleitend ein Praxis-Studium an mit dem Titel „Marketing-Kommunikationswirt“. Der anerkannte Abschluss kann im zweijährigen Abendstudium und im einjährigen Tagesstudium erworben werden. Vor Beginn der neuen Kurse im Herbst lädt die Akademie zu einem Infoabend ein. Hier werden alle Fragen zum Studium beantwortet. Termin: Donnerstag, 13. Juli, 18.30 Uhr, Kaiserstraße 23, Düsseldorf, Anmeldung und Information: www.damk.de, Telefon 0211 373900. und Auslandssemester in das Studium integriert sind, war für mich ein Volltreffer“, meint Hospitality Management-Absolvent Christoph Heyn, der inzwischen für die Hotelkette Marriott International in Washington arbeitet. Andere möchten sich lieber in einem Fachbereich spezialisieren und ziehen ein Ausbildungsprogramm vor – die Auswahl an Ausbildungsberufen in der Hotelbranche ist nicht nur groß, die ausgebildeten Fachkräfte sind auch sehr gefragt. Köche, Hotelökonomen, Serviceassistenten, Hotelfachfrauen – Fachkräfte sind in der Hotelbranche äußerst gefragt, die Jobaussichten sind rosig. Bosse Danielsen hat die Ausbildung zum Hotelökonom an der Steigenberger Akademie absolviert. An der Arbeit im Hotel begeisterten ihn schon immer die verschiedenen Kulturen und das Zusammenspiel Wer im Hotel Karriere machen möchte, sollte alle Bereiche kennen und seinen Beruf von der Pike auf lernen. FOTO: PATRICK SEEGER/DPA vieler individueller Menschen. Den Vorteil einer Berufsausbildung in der Hotelbranche sieht Danielsen in der direkten Verknüpfung von Lehre und Praxis: „Ich fand den Aufbau einfach super: Erst die Theorie lernen, dann die Theorie in die Praxis umsetzen und zuletzt diese Erfahrungen nutzen, um das Verständnis für die Theorie zu erweitern. Nach der Ausbildung konnte ich direkt in einem gefragten Fünf-Sterne- Hotel anfangen. Ich gehe gerne zur Arbeit und möchte mich jetzt vielleicht mit einem zusätzlichen Studium weiterentwickeln.“ Die Türen zum gehobenen Management sind Ausbildungsabsolventen keineswegs verschlossen. Mit ihrer mehrjährigen Praxiserfahrung und einem zusätzlichen Hochschulabschluss werden die Interessierten zu gefragten Experten. Doch ob man nun Sternekoch werden, prominente Gäste betreuen oder ein eigenes Hotel aufbauen möchte – wichtig ist, genau zu wissen, auf was es im späteren Traumberuf ankommt und seinen Ausbildungsweg nach diesen Bedürfnissen auszurichten. Weitere Informationen zu Studiengängen und Ausbildungsprogrammen unter www.iubh.de , www.iubh-dualesstudium.de und www.steigenberger-akademie.de . Duale Studiengänge im Bereich Hotel und Tourismus verbinden einen Bachelor-Abschluss mit einer klassischen Ausbildung im Hotel: So stehen den Absolventen später Wege in die Führungsebenen offen. FOTO: IUBH Freiwilliges Soziales Jahr in der Forschung – so geht es An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg kann man im Labor mitarbeiten. dium und zum Teil als Vorpraktikum angerechnet werden. Nicht zuletzt deshalb ist ein FSJ eine sinnvolle und attraktive Alternative zu einem direkten Studien- oder Ausbildungsbeginn. Sass gibt einen kleinen Einblick in das, was das FJS bieten wird: „Wir werden mit dem Bedienen von Waagen und dem Pipettieren von Wasser anfangen, danach sollen aber recht bald Techniken der Zellkultur erlernt werden. Im Idealfall bleibt es danach nicht nur beim Hineinschnuppern und Mithelfen in verschiedenen Forschungsprojekten, sondern es kann am Ende auch ein ,eigenes’ kleines Projekt bearbeitet werden.“ Das Freiwillige Soziale Jahr steht grundsätzlich allen bis einschließlich zum 27. Lebensjahr offen, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Während ihrer zwölfmonatigen Tätigkeit an der H-BRS bekommen die Freiwilligen ein Taschengeld ausgezahlt. Sie (rps) Ausbildung, Studium oder erst ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), das der Persönlichkeitsentwicklung und der beruflichen Orientierung dient? Vor dieser Frage stehen derzeit viele Abiturienten. Erstmals bietet nun die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Kooperation mit dem Internationalen Bund (IB) ab September ein FSJ in Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit am Campus Rheinbach an und schafft eine Schnittstelle zwischen FSJ und Studium. Im Mittelpunkt dieses FSJ wird eine Mitarbeit in der Forschung zu angeborenen Stoffwechselstörungen in der Arbeitsgruppe von Jörn Oliver Sass, Professor für Bioanalytik und Biochemie an der H-BRS, stehen. Dabei sollen Grundfertigkeiten im Labor erlernt und Einblicke in biowissenschaftliche Studiengänge und Berufsfelder gewonnen werden. Das FSJ bietet zusätzliche Pluspunkte im Lebenslauf und kann als Wartezeit für ein Stuhaben Anspruch auf Urlaub und sind für die Dauer ihres Einsatzes sozialversichert. Auch Kindergeld und (Halb-) Waisenrente werden gezahlt, sofern ein rechtlicher Anspruch besteht. In Seminaren können die Freiwilligen ihre Erfahrungen reflektieren und selbst gewählte Themen aus unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen bearbeiten. Mehr Infos gibt es bei Jörn Oliver Sass unter Telefon 02241 8659668 sowie unter joern.oliver.sass@h-brs.de. Karriere als Touristiker (rps) An der Touristikfachschule Guzay startet am 24. Juli sowie am 17. August die bewährte und mehrfach ausgezeichnete Umschulung für Tourismuskaufleute IHK. Zudem werden mehrere Qualifizierungen und Weiterbildungen angeboten, darunter ein sechswöchiger Lehrgang zur Vorbereitung auf eine Umschulung sowie die „Touristische und kaufmännische Qualifizierung“ mit dem Abschlusszertifikat Touristikmanager. Auch startet eine Vorbereitung auf die Weiterbildungs-Prüfung zum Tourismusfachwirt vor der Industrieund Handelskammer. Infos unter www.touristikfachschule.de ▶KLavierunt. erteilt dipl., sehr freundliche Lehrerin. in D‘dorf und Meerbusch, 0163/9062426

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