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Schützenfest in Hassels -24.05.2018-

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Schützenfest in Hassels

DONNERSTAG, 24. MAI 2018 BENRATHER TAGEBLATT D6 BENRATH URDENBACH GARATH HOLTHAUSEN ITTER HIMMELGEIST HASSELS REISHOLZ WERSTEN HELLERHOF BAUMBERG MONHEIM rHEINISCHE POST AUS DEN VIERTELN Jubiläums-Turnier im Sportpark Niederheid HOLTHAUSEN (hel) Rund 100 Gäste werden am Samstag beim Jubiläums-Turnier der Alten Herren des SFD im Sportpark Niederheid erwartet. Auch zahlreiche Ehemalige wollen sich ab 14 Uhr zu der gemütlichen Feier einfinden und beim 60. in Erinnerungen schwelgen. Auf dem Kunstrasenplatz gibt es ein Blitz-Turnier, wo neben der SFD- Formation um Spielführer Gerry Hermes „Oldies“ vom VfL Benrath, SG Benrath-Hassels und SV Wersten 04 ihre Kräfte messen. „Stühle vor die Tür“ an der Bahlenstraße 118 HOLTHAUSEN (rö) Am morgigen Freitag werden in Holthausen wieder Stühle nach draußen gestellt und zwar an der Bahlenstraße 118. Die sind nicht für den Sperrmüll gedacht, sondern für eine gesellige Runde, die sich dort ab 14 Uhr spontan einfinden soll. Das Zentrum plus in Holthausen hat im April die Aktion „Stühle vor die Tür“ gestartet. Das ist jetzt der zweite Termin. DRK eröffnet in Wersten Fahrradwerkstatt WERSTEN (rö) Am Montag um 15 Uhr eröffnet das Deutsche Rote Kreuz an der Leichlinger Straße 65 seine neue Fahrradwerkstatt. Repariert werden dort für die Bewohner des Viertels bald kostenfrei Rollstühle, Fahrräder oder Kinderwagen. Zudem sind Fahrradkurse für Frauen geplant. Barrierefreiheit endet an der Haustür Joachim Scheider ist Rollstuhlfahrer und zog Ende vorigen Jahres in die Klimaschutzsiedlung Am Wald. Die Wohnungen gelten als barrierefrei. Weil die Haustür nicht automatisch öffnet, kann der 67-Jährige nicht ohne Hilfe hinausfahren. VON SONJA SCHMITZ BENRATH Als Joachim Scheider im vorigen Sommer die Erdgeschosswohnung an der Forststraße 77 besichtigte, da war sie noch im Rohbau. „Eine Haustür gab es damals noch nicht, nur ein Provisorium“, erinnert sich der 67-jährige Rollstuhlfahrer. Zwar waren die Wohnungen in der Klimaschutzsiedlung nicht als behindertengerecht ausgewiesen, aber sie seien komplett barrierefrei, erfuhr Scheider und so steht es auch heute noch auf der Internetseite der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWD). Er habe gedacht, dass er sich darauf einstellen könne. Ende vorigen Jahres zog Scheider, der an einer fortschreitenden neurologischen Krankheit leidet, in die Wohnung ein. Dabei erlebte er eine unangenehme Überraschung: Die Haustür stellte für ihn ein unüberwindbares Hindernis dar. Durch seine Krankheit hat er nicht genügend Kraft, die Tür zu öffnen. Zumal er mit einer Hand noch den Rollstuhl steuern muss. Will Scheider das Haus verlassen, benötigt er dazu die Hilfe eines Assistenten. Eine automatische Türöffnung würde sein Problem lösen. Solche eine automatische Türöffnung gebe es für die Zufahrt der Tiefgarage. Warum also nicht auch für ihn als Rollstuhlfahrer?, fragt Alleine kann der Rollstuhlfahrer die Haustür nicht öffnen. Dazu hat er nicht genug Kraft. Mit einer Hand muss er außerdem sein Fahrzeug lenken. RP-FOTO: ANNE ORTHEN Scheider. Er ärgert sich darüber, dass bei der feierlichen Eröffnung der Klimaschutzsiedlung wiederholt betont wurde, dass dort das Soziale eine wichtige Rolle spiele. „Diesen Anspruch muss man dann auch erfüllen“, findet er. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft, an die er sich mit diesem Anliegen wandte, erklärte, dass die Wohnungen eben nicht behindertengerecht seien. Das hätte Scheider vorher wissen können, wenn er sich bei ihnen danach erkundigt hätte. „Er hätte im Detail absprechen müssen, was er braucht“, meint auch Verbraucherschützerin Beate Uhr. Denn mit dem Begriff „Barrierefreiheit“ sei kein einheitliches Konzept verbunden. „Es gibt rollstuhlgerechte und und es gibt altengerechte Wohnungen, für sie gelten unterschiedliche Normen“, sagt Uhr. Scheider dagegen stützt sich bei der Frage, was Barrierefreiheit bedeutet, auf das Behindertengleichstellungsgesetz. Danach spricht man von barrierefrei, wenn bauliche und sonstige Anlagen „für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind“ (§4). Beim Mieterverein hält Geschäftsführer Michaelo Damerow den Einbau einer automatischen Tür auf Kosten des Mieters zumindest für rechtlich möglich. Auf Anfrage unserer Redaktion erklärt Jürgen Heddergott, Geschäftsführer der SWD, schließlich seine ablehnende Haltung. Er habe in anderen Objekten bereits schlechte Erfahrungen mit den automatischen Türen gemacht. „Sie sind wartungs- und reparaturanfällig.“ Auf diese Weise entstünden meist hohe Folgekosten. Außerdem befürchtet er, dass der Einbau einer automatischen Tür am Eingang weitere Umbauten, sei es im Keller oder an der Wohnungstür, nach sich zögen. Laut Heddergott sei aber die Wohnberatung im Wohnungsamt aktiv geworden. So habe die SWD für sie drei Angebote für entsprechende Türen eingeholt. Es werde geprüft, ob Fördermittel für den Einbau der automatischen Tür und die Wartungskosten möglich seien, heißt es beim Amt für Wohnungswesen. Schützenfest in Hassels DIE ST. ANTONIUS SCHÜTZENBRUDERSCHAFT LÄDT VOM 25. BIS ZUM 29. MAI EIN Investition in die Jugend ist jeden Cent wert (arc) Für das Brauchtum Nachwuchs zu finden, ist für die Verantwortlichen oft genug eine Herkulesaufgabe. In Hassels sieht das der Vorstand der St. Antonius Bruderschaft dagegen relativ locker. 17 Jungund Schülerschützen umfasst die Jungschützenkompanie aktuell. Dies ist zur Zeit die größte Schützenjugend im Bezirk Düsseldorf-Süd. Die erste Jungschützenkompanie hat sich schon am 1. Oktober 1932 gegründet, also bereits etwas mehr als fünf Jahre nach Gründung des Schützenvereins 1927. „Wie wichtig eine gute Jugendarbeit ist, ist in unseren Reihen schon seit damals sehr gut sichtbar. So wurde der erste Hauptmann der Jugend Hubert Maus in der Nachkriegszeit 17 Jahre später auch Erster Brudermeister“, berichtet Tobias Kaiser, der im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Und auch sonst sind viele, die später einmal Ämter als Oberst, Major oder auch Brudermeister inne hatten (beziehungsweise immer noch haben), in der Schützenjugend groß geworden und lernten so das Schützenwesen von der Pike an kennen. Der ultimative Beweis dafür, dass die Arbeit Früchte trägt, ist die Antonius Kompanie, die sich 2007 komplett aus der Jugend heraus gegründet hat. „All dies wäre jedoch ohne Jungschützenmeister nicht möglich. Die aktuelle Bande an Jungschützen im Alter bis zu 17 Jahren wird von Kai Latz und Die jungen Schützen nehmen in Hassels selbstverständlich auch am großen Festzug durch den Stadtteil teil. FOTO: SCHÜTZEN Michael Emde gebändigt“, erzählt Kaiser. Die beachtliche Zahl an Jugendlichen kommt nicht zuletzt deswegen zusammen, weil im Verein ein kleiner „Babyboom“ festzustellen ist. Konsequenz: In den vergangenen 19 Monaten sind allein vier neue Schülerschützen in den Verein hineingeboren wurden, und quasi mit der Geburt wurde der Mitgliedsantrag durch die Eltern unterschrieben. Die Jugend ist bei den St. Antonius Schützen aber mehr als nur ein willkommener Unterbau. Die jungen Mitglieder werden Stück für Stück an die Aufgaben der Alt-Schützen herangeführt. So fällt es beispielsweise in das Aufgabengebiet der Jugend, die Straßen von Hassels vor dem Schützenfest zu schmücken. Dass eine Schützenjugend „großzuziehen“, nicht nur Arbeit ist, sondern hin und wieder auch Geld kostet, haben die Schützen in Hassels in den vergangenen Jahren gemerkt, als das Lasergewehr, eine Vorrichtung mit der auch Kinder ab sechs Jahren mittels eines Lichtpunktes auf eine Scheibe schießen können, kaputt gegangen ist und für circa 1200 Euro neu beschafft werden musste. „Diess Investition war uns jedoch jeden Cent wert, wenn man sieht, mit wie viel Begeisterung die Kleinsten bereits in den Wettkampf treten“, sagt Kaiser. Und stolz über jede Verbesserung sind sie dann natürlich ohnehin. Raumausstattung seit 1970 Boris Branicevic Gardinen ● Dekorationen ● Lieferung innerhalb weniger Tage ● Teppichböden ● Jalousien ● Rollos ● Plissees ● Markisen ● Vertikal-Lamellen ● Aufarbeiten von Polstermöbeln ● Gardinenwäsche Hasselsstraße 81 · 40599 Düsseldorf Telefon 0211/741733 · Telefax 0211/741750 B U S C H E R H O F S T R . 11 4 0 5 9 9 D Ü S S E L D O R F AM FRIEDHOF HASSELS TEL: 0211/71 34 15 FAX: 0211/718 26 94 Wir wünschen allen Besuchern, Schützen und Amazonen ein tolles Schützenfest 2018 In den schweren Stunden sind wir für Sie da! Kammerrathsfeldstraße 22 in Urdenbach Am Schönenkamp 148 in Hassels Tag- & Nachtruf 7 118717 www.bestattungen-hoerner.de

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