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Senioren aktuell -08.03.2019-

Senioren aktuell

D-WIRT C6 Düsseldorfer Wirtschaft RHEINISCHE POST FREITAG, 8. MÄRZ 2019 AUS DER WIRTSCHAFT IHK informiert über Geschäft in USA (osk) Die IHK Düsseldorf informiert am Donnerstag, 14. März, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr darüber, wie man Herausforderungen im USA-Geschäft meistert, ganz gleich, ob es sich dabei um Geschäftsgründung, Haftungsfragen, Vertrieb, Steuern oder Einreise handelt. Die Teilnahme in den Räumen am Ernst- Schneider-Platz 1 kostet pro Person für IHK-Mitglieder 107,10 Euro und für Nicht-Mitglieder 142,80 Euro. Interessenten können sich unter www. duesseldorf.ihk.de und der Telefonnummer 0211 119120812 anmelden. Seminar für Gründer und Mittelständler (osk) Die Kreissparkasse Düsseldorf und die Unternehmensberatung hs control GmbH setzen ihre Seminar-Reihe fort: Am Donnerstag, 14. März, sind alle Mittelständler und Gründer in der Zeit von 13 bis ca. 18 Uhr eingeladen, sich in der Kreissparkassen-Zentrale über die richtige Finanzierung zu informieren. Die Teilnahme an dem Seminar „Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges – die richtige Finanzierung“ in den Räumen an der Kasernenstraße 69 ist kostenlos. Anmeldungen können direkt online unter www.kreissparkasse-duesseldorf.de/workshop erfolgen. Auxmoney-Gründer sagt, wie’s geht Raffael Johnen ist CEO des Kreditportals Auxmoney, das er mit zwei Freunden in Düsseldorf gegründet hat. Im Wirtschaftsclub plauderte er mit CDU-Politiker Thomas Jarzombek über das, was man fürs Gründen braucht. VON NICOLE LANGE Raffael Johnen ist einer der drei Gründer von Auxmoney und CEO. Im Wirtschaftsclub erzählte er, wie alles begann. FOTO: AUXMONEY Der Chef der Online-Kreditplattform Auxmoney hält den festen Glauben an die eigene Geschäftsidee für einen wesentlichen Erfolgsfaktor für junge Gründer. „Es braucht schon einen großen Glauben an das eigene Geschäftsmodell“, sagte Raffael Johnen jetzt bei einem Diskussionsabend im Wirtschaftsclub. Die Statistik spreche nun einmal dagegen, dass man mit einer Neugründung auch Erfolg habe: „Eine gewisse Blauäugigkeit kann also helfen“, sagte er – und auch eine gewisse Leidensfähigkeit sei nicht falsch: „Wir haben über die Jahre viele Rückschläge erlebt.“ Der Unternehmer hatte im Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek, der zu dem Talk geladen hatte, noch weitere Tipps im Gepäck: „Nicht alleine gründen, sondern gern zu zweit oder zu dritt“, beispielsweise. Er selbst hat Auxmoney ebenfalls zusammen mit seinen Freunden Philipp Kriependorf und Philip Kamp gegründet. Bei einer Fahrt mit Kamp durch das Bankenviertel Frankfurts hatten die beiden über die Geschäftsmodelle der großen Institute nachgedacht und dabei die Idee für das Start-up gehabt, das die Welt des Kreditgeschäfts seither ordentlich aufgemischt hat. „Wir dachten uns eben, dass es eine gute Idee sein müsste, Kreditnehmer und Kreditgeber einfach online zusammenzubringen.“ Funktioniert hat die Idee bislang bestens: Auxmoney ist inzwischen nach eigenen Angaben der größte Kreditmarktplatz in Kontinentaleuropa, hat im vergangenen Jahr neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von 551 Millionen Euro ausgezahlt – ganze 74 Prozent mehr als im Vorjahr. Private und institutionelle Anleger haben 2018 insgesamt rund 73.000 Kredite über Auxmoney finanziert, im Schnitt über 8000 Euro. Als einen entscheidenden Erfolgsfaktor bezeichnet er die automatische Kreditprüfung des Unternehmens, die dank sorgsamer Daten-Analyse beste Ergebnisse erziele: „Die Maschine lässt mehr Kredite zu und produziert gleichzeitig weniger Ausfälle.“ Es erhalte auch mancher einen Kredit, der vorher von Banken abgelehnt worden sei. Ist man bei den Summen, die inzwischen von dem Unternehmen vermittelt werden, überhaupt noch ein Start-up? Was die Mitarbeiter-Zahl angeht, sei man wohl definitiv keines mehr, sagt Johnen – 260 Menschen arbeiten inzwischen in Düsseldorf für Auxmoney. „Aber was die Unternehmenskultur angeht, vielleicht schon.“ Er versuche, die Agilität, die mit einem jungen neuen Unternehmen einhergehe, zu bewahren. Neu-Gründern empfiehlt der gebürtige Düsseldorfer Johnen nicht zuletzt, beim Wachstum eines Unternehmens auch die Organisationsstrukturen nicht zu vernachlässigen. „Bei uns war es so: Wir waren drei Gründer, irgendwann waren wir zu sechst – da sitzt man noch immer zusammen in einem Raum, und jeder weiß, was der andere macht.“ Dann aber waren es plötzlich 25 Mitarbeiter, kurz darauf wieder mehr. „Und von einem Tag auf den anderen hat plötzlich nichts mehr funktioniert.“ Bei 100 Leuten, so seine Erkenntnis, liegt die magische Grenze, ab der es neue Strukturen braucht. „Wie ich höre, soll bei 300 Leuten die nächste Grenze sein, aber diesmal sind wir vorbereitet.“ Und nicht nur auf die Struktur kommt es an, auch die Auswahl der ersten Mitarbeiter sei zentral. Dass das Kreditportal seine Heimat in Düsseldorf hat, ist übrigens weitgehend dem Zufall geschuldet – Johnen stammt von hier, seine beiden Mit-Gründer arbeiteten damals in der Landeshauptstadt. Er sei mit dem Standort an der Kö auch durchaus zufrieden, sagt der CEO jetzt. „Allerdings würde ich mir wünschen, ein paar neue Programmierer einstellen zu können“, fügt er hinzu. Und neben den entsprechenden Fachkräften fehlt es ihm in Düsseldorf auch an guten Austausch-Möglichkeiten mit anderen, nicht-konkurrierenden Startups. „Diese Treffen haben wir in der Regel dann eher in Berlin.“ Senioren aktuell ÄLTER WERDEN UND TROTZDEM MOBIL BLEIBEN RHEINISCHE POST Rollatoren sind häufig zu schwer Wer nicht mehr fit genug ist, hat Anspruch auf eine Gehhilfe. Doch die von den Krankenkassen bezahlten Modelle sind oft nicht alltagstauglich. Die Alternativen sind teuer. (tmn) Einkaufsbummel und Spaziergänge sind auch und gerade im Alter wichtig – auch dann, wenn man eine Gehhilfe benötigt. Doch macht nicht jeder Rollator den Alltag im Alter wirklich leichter. Und oft sind es vor allem die Standardrollatoren auf Rezept, die ihren Besitzern mehr Ärger als Freude bereiten. Das hat die Stiftung Warentest bei einer Untersuchung von zwölf Rollatoren herausgefunden („test“-Ausgabe 3/2019). Vier davon waren sogenannte Querfalter aus Stahl für 60 bis 100 Euro pro Gerät. Wegen des recht niedrigen Preises zahlen Krankenkassen oft nur für solche Rollatoren, im Test schnitten alle vier aber eher schlecht ab: Drei der vier Kandidaten bekamen nur die Note „ausreichend“, der Vierte sogar ein „Mangelhaft“ – wegen eventuell krebserregender Schadstoffe im Griff. Das Modell ist seit Herbst 2018 aber nicht mehr auf dem Markt, wie die Stiftung unter Berufung auf den Hersteller erklärt. Zu Hause alt werden! Deutschsprachige, erfahrene Pflegekräfte Nach Bedarf 24 Std. oder stundenweise Auch Not- und Sofortdienste Aus Ihrer Umgebung 0 2234/4 30 78 61 www.seniorenhilfe-graef.de Die Alternative zum Pflegeheim Ambulant betreute Wohngemeinschaft design DC2-com.de Betreutes Wohnen im „Belgischen Viertel“ Selbstbestimmtes Wohnen aufder einen Seiteund Sicherheitund Unterstützung im Alltag durch unsere integrierten Leistungen auf deranderen Seite. Die behaglichen,stilvollen Wohnungenbieten modernstenKomfort undeinebarrierearme Ausstattung. Sie erreichen uns unter 0160 1588655 www.betreutes-wohnen-viersen.de ab SOMMER 2019 WIRLIEBENLEBEN! SENIORENZENTRUM DER EV. KIRCHENGEMEINDE VIERSEN Die Stiftung Warentest hat zwölf Rollatoren getestet. Glatter Asphalt ist für die meisten Gehhilfen kein Problem, doch auf unebenem Boden gibt es große Unterschiede. FOTO: ANDREA WARNECKE/DPA-TMN Hauptkritikpunkt an den Standardmodellen ist das Gewicht. Dieses Problem wird auch nicht behoben durch die Änderung des Verzeichnis der Hilfs- und Pflegehilfsmittel, die der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) jüngst angekündigt hat. Nach den Plänen sollen Rollatoren künftig höchstens zehn Kilo wiegen. Dieses Kriterium erfüllen drei der vier getesteten Standardmodelle aber schon jetzt. Mit einem Gewicht zwischen neun und zehn Kilo sind sie trotzdem zu schwer, urteilten die Tester. In Kombination mit der unhandlichen Bedienung seien die schweren Stahl-Rollatoren im Alltag kaum zu gebrauchen: Kopfsteinpflaster oder Kieswege lassen sich damit nur schwer befahren, Bordsteinkanten werden zum unüberwindlichen Hindernis. Und der umständliche Klappmechanismus sorgt dafür, dass sich die Kassenrollatoren für den Transport nur schwer falten lassen. Selbst wenn der Mechanismus funktioniert, landet schnell ein Finger darin. Die Alternative zu den Stahl-Querfaltern sind Längsfalter aus Karbon oder Aluminium. Sie sind teils deutlich leichter – selbst der schwerste Kandidat wiegt nur 7,5 Kilogramm – und damit alltagstauglicher. Oft lassen sie sich mit einem Handgriff zusammenklappen. Im Test erhalten die meisten Längsfalter die Note „befriedigend“, „gut“ sind nur die Modelle Vital Carbon von Russka und Troja 2G Premium von Topro für 535 beziehungsweise 410 Euro. Die anderen Längsfalter sind günstiger, mit Preisen ab etwa 200 Euro aber noch immer deutlich teurer als die Querfalter. Die leichten und teuren Rollatoren gibt es nur in Ausnahmefällen auf Rezept, erklärt die Stiftung Warentest – nämlich dann, wenn betroffene Menschen zudem unter schwerer Atemnot oder Muskel- und Gelenkerkrankungen zu leiden haben. Wer nur Anspruch auf ein Standardmodell hat, aber trotzdem einen besseren Rollator will, muss dafür selbst bezahlen. Die Krankenkasse schießt dann Geld zu – meist etwa so viel, wie sie auch für einen Standardrollator bezahlen würde. Der ASB/Gemeinsam bietetals gewählter Betreuungsbetreiber diese Wohnform in Viersen, Dülken und Schwamtal Schwalmtal an. Kutscherhaus Heinz-Luhnen-Haus Haus am Kaiserpark Werträumt nicht davonimAlter selbstbestimmt in den eigenen 4Wänden alleine zu wohnenund trotzdem die Vorteile eines Gemeinschaftslebens zu genießen. Das bietenunsereambulant betreuten Wohngemeinschaftendemenzerkrankten Senioren. In individuell eingerichteten Zimmern und großzügigen Gemeinschaftsräumen fühlt man sich in familiärer Atmosphäre wiezuHause. Gemeinsame Aktivitäten wie z. B. das täglich frische Kochen werden hier unterstützt. Unserefreundlichen Mitarbeiter sorgen füreine 24-Stunden-Betreuung und sind da, wenn sie gebraucht werden. Ihre Ansprechpartnerin: Ilona Behrend, Tel. 02162/8172235 Pflege- und Sozialzentrum 41748Viersen SittarderStraße 19 mehr Info:www.asb-viersen.de

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