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Senioren aktuell -08.06.2018-

Senioren aktuell

Senioren aktuell WOHNEN IM ALTER ALTENPFLEGE „Da weiß man: Alles richtig gemacht“ Marita Incalcanterra war langzeitarbeitslos. Als Altenpflegehelferin fand sie nicht nur einen neuen Job, sondern auch zu ihrer Berufung. „Als sie ging, hatte sie ein Lächeln im Gesicht.“ Frau D. lebt nicht mehr. Marita Incalcanterra erinnert sich gerne an sie, an die Zeit und die Zuwendung die sie der alten Dame auf ihrem letzten Weg schenken durfte. Daran, wie sich ihr Atem beruhigte, wenn die Pfleehelferin unzählige Male ihre ittrige Hand streichelte und n die Nacht, in der Frau D. ihr anges gelebtes Leben friedlich oslassen konnte. „Da weiß man, man hat alles ichtig gemacht. Jeder Zupruch, jede Hand, die sie auf em letzten Weg gehalten hat, ichts war umsonst. Mit Liebe nd Respekt sterben zu könen, das ist unendlich viel.“ Wenn Marita Incalcanterra ber ihre Arbeit spricht, dann pricht sie auch über den Tod. Der gehört zum Leben dazu. Verdrängen geht nicht, in einer Senioreneinrichtung sowieso nicht.“ Spaß an der Altenpflege: Geht das überhaupt? Die lachenden Augen der 50-Jährigen sprechen eine deutliche Sprache. Sie liebt und lebt ihren „Job“, den sie heute Berufung nennt. „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“, sagte einmal Franz Kafka. Marita Incalcanterra kann das bestätigen. Sie ist in ihrem Leben weit herumgekommen. Die Viersenerin zog es nach einer Ausbildung zur Erzieherin noch sehr jung in die Ferne. Eigentlich sollte es nur ein Besuch bei der Schwester in den Staaten sein. Es wurden mehr als 20 Jahre daraus. Der „American Way of Life“ gefiel ihr. Sie heiratete, gründete eine Familie, arbeitete erfolgreich mal hier und mal da, machte als Semi-Profispielerin beim Billard von sich reden. Kurz nach dem Scheitern der Ehe kam der Ruf aus der alten Heimat. Die pflegebedürftige Mutter brauchte Hilfe und Unterstützung. Die Wahl-Amerikanerin ging zurück nach Viersen. „Ich für die Pflege, meine Brüder für Haushalt und Einkäufe: „Das klappte gut“, erinnert sich Incalcanterra. Was nicht klappte, war der Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit. „Zu lange raus, keine Berufserfahrung in Deutschland, viel zu alt“, das hörte sie jetzt oft. Unzählige Bewerbungen brachten sie nicht zum Ziel. Konsequenz: Hartz IV. Keine Arbeit? Eine völlig neue Situation für die motivierte Frau. Hoffnung gab es vor knapp zwei Jahren durch ihre Sachbearbeiterin vom Jobcenter der Stadt Viersen: Wie wäre es mit Altenpflege? Natürlich, sie kümmerte sich Berührungen sind im Alter sehr wichtig (tmn) Im Alter ist Körperkontakt weniger selbstverständlich als in jungen Jahren. „Jüngere haben einen Partner oder Kinder“, sagt Christine Sowinski, Diplom-Psychologin beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Da nehme man sich öfter mal in den Arm oder streichle den anderen. Das Bedürfnis, angefasst zu werden, lasse im Alter aber nicht nach: „Man braucht das Außen, um das Innen zu fühlen“, sagt Sowinski. Wichtig sei das vor allem bei Menschen, die immobil und vielleicht ans Bett gefesselt sind. Schon kleine Gesten wie die Hand zu nehmen oder sich bei jemand anderem einzuhaken, täten gut. gerne um ihre Mutter, aber über einen professionellen Quereinstieg hatte sie nie nachgedacht. Ein Praktikum brachte die Erkenntnis: „Das ist genau mein Ding!“ Über ESF – ein Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit – kam sie schnell zu ihrem Vertrag im „Haus Greefsgarten“, Seniorenzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Viersen. Ein richtiger Glücksgriff, so sieht das auch Pflegedienstleiterin Gisela Roszler. „Pflegehilfskräfte sind wertvolle Mitarbeiter und Fachkenntnisse keine Voraussetzung. Für mich kommt es auf die richtige Grundeinstellung an. Empathie, Spaß an der Arbeit und das Herz am rechten Fleck: Alles andere kann bei uns gelernt werden. Weiterbildungen geben zusätzliche Sicherheit.“ Gerade hatte Marita Incalcanterra ihr Abschlussgespräch Für Ausflüge und Reisen Begleitung suchen (tmn) Mit zunehmendem Alter werden manche Menschen unsicher, wenn es ums Reisen oder Ausflüge etwa ins Fußballstadion geht. Wo muss ich hin? Finde ich den richtigen Eingang oder das entsprechende Gate am Flughafen? Wer sich solche Fragen stellt, sollte nicht zögern, sich helfen zu lassen. „Reisen ist heutzuta- ge eine komplexe Angelegenheit“, sagt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). „Das verunsichert selbst Jüngere.“ Insofern müsse sich niemand schämen, wenn ihn schon der Gedanke an die Abreise stresst. Sowinski rät, jemanden mitzunehmen, der das öfter macht. Marita Incalcanterra (rechts) mit Wohnbereichsleiterin Monika Jungerberg bei der Seniorin Marianne Manigel. FOTO: SENIOREN- ZENTRUM mit der Ansprechpartnerin vom Jobcenter und Wohnbereichsleiterin Monika Jungerberg. Das individuelle Förderprojekt läuft aus, die Pflegehelferin bleibt – bei ihren Seniorinnen und Senioren im „Haus Greefsgarten“. Freude pur bei Marita Incalcanterra: „Ich habe schon viel probiert im Leben, aber in diesem Beruf sind Seelenfutter und Herznahrung absolut inklusive. Alles richtig gemacht!“ „Das Leben wieder hören, mit den Hörsystemen von morgen.“ Hörsysteme Zu Hause alt werden! Nach Bedarf 24 Std. oder stundenweise Auch Not- und Sofortdienste 02234 4 3078 61 www.seniorenhilfe-graef.de WILLKOMMEN IN BESTEN WÄNDEN! Villa Sibilla | Am Kurpark | Oberstraße 21 | 53474 Bad Neuenahr Tel.: 02641 91 50 | info@villasibilla.de | www.villasibilla.de WIR LIEBEN LEBEN ! HAUS GREEFSGARTEN Wohnen im Grünen im Herzen von Viersen Telefon: 02162 3730 HAUS AM NORDKANAL Modernes Wohnen am Wasser Telefon: 02162 8190103 www.haus-greefsgarten.de . www.haus-am-nordkanal.de Jetzt Testhörer werden! 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