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Sind Sie sicher? -ET 13.07.2017-

Sind Sie sicher? -ET

Sind Sie sicher? Einbrechern das Leben schwer machen Mechanische Sicherungen sind auch bei der Haustür immer noch der wirksamste Einbruchschutz. Sicherheitsschlösser sind immer noch ein gutes Mittel, um sich vor Einbrechern zu schützen. Experten empfehlen Zylinder- oder Einsteckschlösser mit Mehrpunktverriegelung.. QUELLE: INITIATIVE K-EINBRUCH „Mein Haus ist mein Schloss“: Viele Hausbesitzer nehmen diesen Spruch inzwischen wörtlich. Eigenheime werden mit professionellen Sicherheitsanlagen aufgerüstet – bis zum Fingerabdrucksensor für die Haustür. „Einbruchhemmung ist das Thema Nummer eins“, sagt Frank Horhäuser, Produktmanager beim hessischen Türund Fenstergriffhersteller Hoppe – eines von mehreren Unternehmen, die Fingerscanner für die Haustür anbieten. Verbreitung für den privaten Hausgebrauch finden somit auch Technologien, die bis vor einigen Jahren ausschließlich in Hochsicherheitsbereichen von Firmen, Behörden und Forschungsinstituten zu finden waren. Polizei und Versicherungen allerdings legen weniger Wert auf Hightech, als auf solide mechanische Sicherung – etwa einbruchhemmendes Fensterglas und Türbeschläge oder zusätzliche Schlösser für die Fenster. Denn die polizeiliche Erfahrung lehrt, dass es Einbrecher eilig haben. Gelingt es ihnen nicht, innerhalb kurzer Zeit in ein Haus oder eine Wohnung einzudringen, ziehen viele wieder ab. Bevorzugte Einbruchmethode ist nach wie vor das Aufhebeln von Fenster oder Tür – das lässt sich durch ein gutes Schloss oft verhindern. Bei der Haustür empfehlen Experten Zylinder- oder Einsteckschlösser mit Mehrpunktverriegelung, deren Riegel mindestens 20 Millimeter tief in das Schließblech greifen. Das Schloss soll sich weder durch Gewalt noch durch falsche Schlüssel öffnen lassen. Schutz vor nachgemachten Schlüsseln bietet ein Schließzylinder mit Sicherungskarte. Wirkungsvoll ist eine Systemeinheit aus Schloss, Schließzylinder, einbruchhemmendem Schutzbeschlag und Schließblech. Ein zusätzliches Schloss mit Mauerverankerung sowie ein Querriegelschloss, das rund 30 Zentimeter unterhalb des Hauptschlosses installiert ist, können sinnvoll sein. INFO Unterstützung Für den Einbau von Sicherheitstechnik gibt es staatliche Hilfe. Die öffentliche KfW-Bank fördert diese Maßnahmen mit bis zu 1500 Euro Zuschuss – jeweils abhängig von der Investitionssumme. Für das Jahr 2017 standen ursprünglich 50 Millionen Euro an zusätzlichen Fördermitteln zur Verfügung – das sind fünf Mal so viel wie im Vorjahr. Noch ist Geld im Topf. Da das Interesse an dieser Förderung aber sehr groß ist, sollten Interessierte sie schnell beantragen.

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