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Spieltag: Borussia - Hertha BSC Berlin -07.04.2018-

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Spieltag: Borussia - Hertha BSC Berlin

BORUSSIA – HERTHA BSC BERLIN Wiederholung erwünscht Laszlo Bénes schoss vor fast genau einem Jahr bei seinem Startelf-Debüt gegen die Hertha das Siegtor. Es gibt weitere schöne Erinnerungen. VON KARSTEN KELLERMANN Der Jubel nach dem Premierentor: Laszlo Bénes traf vor fast genau einem Jahr zum siegbringenden 1:0 im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin. FOTO: IMAGO So richtig viele schöne Erlebnisse hatten die Borussen in dieser Saison, in der so vieles schief gelaufen ist, nicht. Somit gibt es auch wenige Gegner, mit denen die Gladbacher schöne Erinnerungen verbinden. Nun treffen sie aber gleich zwei am Stück. Nächste Woche die Bayern, da gab es in der Hinrunde das 2:1, eine von nur zwei Liga-Niederlagen, die der Mönchengladbacher Jupp Heynckes als Wieder-Trainer des Rekordmeisters erlitten hat. Aber vor München ist Berlin, oder besser: ertha BSC. Was war das für ein Auswärtsspiel n der Hauptstadt am 18. November 017! 3:0 stand es nach 20 Minuten, nd es lief wirklich alles optimal für ie Borussen. Denis Zakaria, der ach seinem Muskelfaserriss nun urückkehren wird ins Team, war it einem unwiderstehlichen Soloauf vor dem 1:0 der Geburtshelfer es 4:2-Sieges, den Raffael mit seiem Doppelpack möglich machte. ein wunderbarer Distanzschuss war vollgepackt mit der Entschlosenheit, die Borussias Offensivkräfen vorher und nachher allzu oft ehlte. Apropos Distanzschuss: Da sind wir bei der nächsten schönen Erinnerung, die mit Hertha BSC zu tun hat. Für einen jungen Borussen geht es da um den vielleicht schönsten Tag seiner Karriere, schließlich erzielte er bei seinem Startelf-Debüt gleich das Siegtor. Und wer sich den Schuss, mit dem Laszlo Bénes das 1:0 gegen die „alte Dame“ klarmachte, in Erinnerung ruft, und sich dann seine folgende Vita anschaut, der wird den Kopf schütteln: Nur noch sieben Einsätze hatte er seitdem, in der aktuellen Saison nur einen einzigen, das war beim 2:2 in Augsburg am zweiten Spieltag. Danach brach er sich im Testspiel gegen Venlo den Mittelfuß und fiel aus. Erst vergangene Woche in Mainz war er wieder im Kader, eingewechselt wurde er jedoch nicht beim trüben 0:0. Dabei sollte es seine Saison werden, Experten trauten dem Slowaken den Durchbruch zu. Er und Zukauf Zakaria, so wurde spekuliert, rangelten um den Platz neben dem erfahrenen Christoph Kramer im zentralen Mittelfeld. Je nach Ansatz wäre es auch ein charmanter Gedanke gewesen, sich beide zusammen auf dem Platz vorzustellen. Bénes’ Verletzung jedoch beendete die Planspiele, er war raus und Zakaria machte seinen Weg, er kam ohne Umschweife an in der Bundesliga. Michael Cuisance, der junge Franzose, der eigentlich ein Lehrjahr haben sollte hinter Jung-Spielern wie Bénes und Zakaria, nutzte die Chance, um eine bislang höchst beachtliche erste Spielzeit in der deutschen Eliteklasse hinzulegen. Das Pech des einen ist im Fußball immer auch das Glück der anderen. Nun, da Bénes wieder eine Option und auch Zakaria wieder bereit ist, sind die vorsaisonalen Gedankenspiele wieder erlaubt. Zakaria ist etwas mehr der Kämpfertyp, Bénes der Filigranere mit mehr Zug zum Tor, Zakaria mehr Aufräumer und Balleroberer, Bénes mehr Regisseur, doch können mit ihrer jeweiligen Spielweise ein Team mitreißen. Beide sind heiß auf einen Einsatz. „Ich bin froh, dass diese beiden Spieler zurück sind. Wenn sie fit sind, sind sie auch Startelf-Kandidaten“, sagte Trainer Dieter Hecking. Zakaria indes ist es wohl ein bisschen mehr, hat er doch bei weitem nicht eine so lange Pause gehabt wie der Kollege. Nicht nur personell ist Borussia vielseitiger geworden, sondern auch systemisch. Zuletzt haben die Borussen zweimal im 3-1-4-2-System gespielt – in diesem könnte man sich gut Bénes als einen der beiden Achter vorstellen. Allerdings könnte auch Zakaria diese Rolle übernehmen. Setzt Hecking aber wieder auf ein System mit zwei Sechsern (4-2- 3-1, 4-4-2), dürfte Zakaria der Mann neben Kramer sein. Von der Position aus hatte der Schweizer in Berlin auch das Solo gestartet, an dessen Ende der Stindl das 1:0 auflegte. Der Kapitän hatte in Mainz keinen so guten Tag, das gilt gleichermaßen für Raffael und Thorgan Hazard. „Raffael ist noch nicht bei 100 Prozent, Toto hat im Moment nicht seine Bestform und Lars hatte für seine Qualitäten zu viele Ballverluste. Dann ist klar, dass unser Offensivspiel ins Stocken gerät. Umgekehrt gilt: Wenn die Drei gut drauf sind, ist Leben auf dem Platz“, sagte Hecking. Lässt er dennoch einen aus dem Trio draußen, könnten Bénes und Zakaria auch zusammen spielen. Was Bénes angeht, gibt es einen romantischen Grund, ihm mindestens Einsatzzeit, wenn nicht sogar seinen vierten Startelf-Einsatz bei Borussia zu gönnen. Denn sein siegbringender Schuss gegen die Hertha passierte vor fast auf den Tag genau einem Jahr, am 5. April. Und der Fußball beliebt zuweilen, seltsame Geschichten zu schreiben aus der „Ausgerechnet“-Kiste. Sollte also Bénes spielen, ob nun von Beginn an oder als Joker, kann man ihm nur mit auf den Weg geben: Wiederholung erwünscht. Ebenso lässt sich das mit Blick auf all die schönen Erlebnisse, die Borussia in den vergangenen Jahren mit Hertha BSC hatte, gerade daheim: 3:0, 3:2, 5:0 und 1:0 endeten der letzten vier Vergleiche im Borussia-Park. RP ONLINE Historie Die letzte Heimniederlage gegen Hertha BSC liegt fast zehn Jahre zurück. Am 20. September 2008 gab es ein 0:1 gegen die Berliner, Borussia war damals gerade wieder aufgestiegen, Trainer war Jos Luhukay. Hertha- Coach war Lucien Favre und im rechten offensiven Mittelfeld der Berliner spielte Raffael. Aktuelles Spiel Anstoß ist um 15.30 Uhr, rund 51.000 Karten sind verkauft, bei RP Online gibt es einen Liveticker. Mehr zu Borussia online unter www.rp-online.de/fohlenfutter BORUSSIAS GEGNER Hertha ist offensiv namhaft besetzt, es fehlt da aber an Konstanz Borussia M‘Gladbach - Hertha BSC 1 X 2 2.00 3.40 3.60 Quotenänderungen vorbehalten. 18+ Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter gluecksspielhilfe.de Heute (15.30 Uhr) empfängt der Tabellen-Neunte Borussia den Tabellenelften Hertha BSC Berlin, der nur einen Punkt weniger hat. Taktik Die Hertha ist in der Regel in einem 4-2-3-1-System aufgestellt, das nur geringfügig variiert – etwas defensiver 4-4-2 wie auch im Hinspiel oder etwas offensiver 4-3-3. Beste Spieler Gerade offensiv sind die Berliner namhaft besetzt: Kapitän Vedad Ibisevic ist seit einem Jahrzehnt in der Bundesliga treffsicher, auch wenn er nicht mehr an seine Quote aus der ersten Erstliga- Saison mit der TSG Hoffenheim herankam, als er in 18 Spielen bis zu seinem Kreuzbandriss 17-mal traf. In Salomon Kalou hat Ibisevic einen regelrechten Star an seiner Seite, der Ivorer schoss unter anderem sechs Jahre Tore beim englischen Top- Team FC Chelsea. Hinter dem Duo stehen in Julian Schieber und Davie Selke zwei weitere Akteure, die ebenfalls schon Torgefahr nachgewiesen haben. Matthew Lecki und Alexander Esswein können über die rechte Außenbahn Tempo machen, dahinter kann Mitchell Weiser sich ebenso ins Offensivspiel einschalten. Vladimir Darida ist die ordnende Hand im Mittelfeld, in dem Fabian Lustenberger es dem Gegner schwer macht. Defensiv ist vor dem guten Torwart Rune Jarstein noch Marvin Plattenhardt zu nennen – immerhin Nationalspieler auf der Position des Linksverteidigers. Letztes Aufeinandertreffen In einer der besten Anfangsphasen der Saison führte Borussia nach 20 Minuten durch die Treffer von Lars Stindl, Thorgan Hazard per Elfmeter und Raffael – ein herrlicher Distanzschuss aus rund 25 Metern – bereits 3:0 in Berlin. Durch Ibisevic (28. Minute) und Weiser (71.) kam die Hertha noch einmal heran, Raffael machte aber mit seinem zweiten Treffer zum 4:2 alles klar (77.). Stärken Die Hertha ist mit all ihren Offensivspielern schwer ausrechenbar, Kalou hat bereits zehnmal getroffen, doch auch Selke (5 Tore), Ibisevic und Leckie (je 4) sind immer gefährlich. Mit 32 Gegentoren gehört Berlin zu den defensivstärkeren Mannschaften hinter dem FC Bayern, dem es in München ein 0:0 abtrotzte, Schalke und Stuttgart, gleichauf mit Frankfurt. Zudem ist Hertha auswärts stark, hat in 14 Spielen in der Fremde 18 Punkte geholt – nur fünf Teams sind da besser. Schwächen So variabel es im Sturm zugehen kann: In fünf der jüngsten sechs Spiele erzielten die Berliner kein Tor. Zuletzt gab es ein 0:0 gegen die Remis-Könige der Liga: Der VfL Wolfsburg hat 14-mal unentschieden gespielt, Hertha bereits zwölfmal. Das Hinspiel zwischen den beiden war übrigens 3:3 ausgegangen. Trainer Pál Dárdai wird heute sein 130. Bundesligaspiel als Hertha- Coach leiten. Der 42-Jährige hat noch für keinen anderen Klub in dieser Funktion gearbeitet, war aber siebenmal für sein Heimatland Ungarn verantwortlich. Berlin ist im Übrigen auch seine einzige Station als Spieler in Deutschland. GEORG AMEND PLAMECO-Fachbetrieb Lammerding Adolf-Kempken-Weg 90–92, MG Borussia M'Gladbach : 07. April 2018 Hertha BSC Wirwünschenein erfolgreiches Spiel www.wilmskkl.de Hauptstraße 97 •MG/RY Unterhaltungselektronik

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