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Stadtteilserie - Fünf Dinge, die Sie über Dießem wissen sollten -ET 22.08.2017-

Stadtteilserie - Fünf Dinge, die Sie über Dießem wissen sollten -ET

✧ KR-L5 Aus den Stadtteilen BOCKUM BISMARCKVIERTEL ELFRATH FISCHELN FORSTWALD GARTENSTADT GELLEP-STRATUM HOLTERHÖFE HÜLS INRATH KLIEDBRUCH KÖNIGSHOF LINDENTAL LINN OPPUM STADTMITTE STAHLDORF TACKHEIDE TRAAR UERDINGEN VERBERG C5 RHEINISCHE POST DIENSTAG, 22. AUGUST 2017 FREIZEIT Trödelmarkt im „Schlachtgarten“ KREFELD UND SEINE STADTTEILE Kresch-Theater: Förderverein wirkt hinter den Kulissen GEWINNSPIEL Konditorei Nethen: Individuelle Torten VON CAROLA PUVOGEL Entspanntes Sonntagvergnügen beim Schlachtgarten-Trödelmarkt. FOTO: MR (cpu) Der Trödelmarkt im Schlachtgarten an der Dießemer Straße ist anders: Hier geht es nicht um Schnäppchenjagd im Morgengrauen, sondern um ein entspanntes Sonntagsvergnügen bei Livemusik, mit Kinderspielecke und leckerem Essen. Das erzählt Organisatorin Maria Rödiger, die der Veranstaltung im letzten Jahr neues Leben eingehaucht hat. „Unser Trödelmarkt ist mehr Anziehungspunkt für die chillige Fraktion, unsere Besucher sind oft auch ein bisschen alternativ“, berichtet sie. 20 bis 25 Stände sind es im Durchschnitt, die zwischen 11 und 17 Uhr ihre Waren anbieten, um die 400 Besucher lassen sich davon anlocken. Während es 2016 noch zwei Flohmarkttermine waren, hat Rödiger in diesem Jahr fünf Märkte organisiert. Das Motto: Stoffwechsel. Dennoch sind andere Waren als Kleidung erlaubt und sogar dringend erwünscht. „Der Trödelmarkt ist sehr frauenlastig, neben Bekleidung gibt es auch handgemachte Dinge wie Schmuck und Handtaschen. Der nächste Markt findet bereits am kommenden Sonntag, 27. August, statt. Verkäufer können sich noch bis Freitag anmelden. Die Standmiete kostet für zwei Meter 16 Euro, für drei Meter 24 Euro und für vier Meter 32 Euro. Tisch und Sitzbank gibt es für vier Euro, eine Kleiderstange und 40 Bügel für drei Euro. Anmeldung: troedel@schlachthofkrefeld.de. Sie wirken hinter den Kulissen des Kresch-Theaters, fast im Verborgenen: Der fünfköpfige Vorstand des Fördervereins des Kinder- und Jugendtheaters unterstützt die Arbeit auf der Bühne mit Beständigkeit und viel Engagement. Das Team um den Vorsitzenden Bernd Scheelen, bis vor einigen Jahren noch für Krefeld im Bundestag vertreten, sorgt dafür, dass den Kreativen immer wieder kleinere und größere Wünsche erfüllt werden können. Mal sind es Kostüme für die Jugendproduktionen, mal wird für eine spendenfinanzierte Produktion der gemeinnützige Förderverein zwischengeschaltet. „Es ist sicherlich kein Nachteil, dass ich so viele Kontakte in der Stadt habe“, sagt Bernd Fünf Dinge, die Sie über Dießem wissen sollten Präsentiert von Scheelen und schmunzelt. Rund 100 Mitglieder hat der Förderverein, die Mitgliedsbeiträge à 30 Euro im Jahr sind der Grundstock für die Förderung der Theaterarbeit. Bei den Premieren kann man den ehemaligen Bundestagsabgeordneten dann auch schon mal hinter der Theke beim Getränkeausschank erleben. Denn diese besonderen Abende werden vom Förderverein mitgestaltet, oft wird das Catering von den Vorstandsmitgliedern oder anderen Ehrenamtlern des Ausschank-Teams am heimischen Herd vorbereitet. Scheelen, Silvia Westenfelder, Reiner Schütt, Bernadette Weßler und Franziska Rolauffs vom Vorstand legen mit Hand an, auch die Partner helfen dann mit, Schauspieler und Gäste zu versorgen. „Wir sind eine tolle Truppe, die Arbeit macht viel Spaß“, sagt Scheelen. „Es ist uns wichtig, das Kresch- Theater in den Köpfen der Krefelder zu verankern“, betont Silvia Westenfelder, die als Kresch-Schauspielerin im Vorstand mitarbeitet. Kreschs Produktionen seien weit über Krefelds Stadtgrenzen hinaus bekannt und müssten auch den Vergleich etwa mit dem bekannten Berliner Grips Theater für Kinder und Jugendliche nicht scheuen. „Mit unseren Produktionen können Kinder früh erleben, was Theater heißt“, sagt Westenfelder. „Wir nehmen Kinder ernst.“ Bernd Scheelen und Silvia Westenfelder engagieren sich im Vorstand des Kresch-Fördervereins. Bei Premieren kann man die beiden auch schon mal hinter der Theke beim Getränkeausschank erleben. RP-FOTO: CPU Vor vielen Jahren war das Kresch- Theater aus einer Schultheatergruppe am MSM hervorgegangen. „In der meine Tochter Rebecca mitgespielt hat“, erklärt Scheelen seine ganz persönliche Verbindung mit dem Kresch. Die 30-Euro-Mitgliedschaft im Förderverein enthält übrigens ein besonderes, exklusives Bonbon für Theaterfreunde: Förderer dürfen sich die Generalprobe der Produktionen kostenlos ansehen. Die nächste Kresch-Spielzeit wird am Freitag, 22. September, 19 Uhr, mit der Premiere des Stücks „Wir alle für immer zusammen“ eröffnet. Mehr Informationen: www.kresch.de Torten sind Familiensache: Maria, Christina und Thomas Nethen. FOTO: CC (RP) Konditormeisterin Christina Nethen ist der kreative Kopf bei „Nethen’s Traumtorten“. Seit mehr als 15 Jahren ist das Familienunternehmen am Albrechtsplatz 20 auf die Gestaltung individueller Torten nach Wunsch spezialisiert. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – weder beim Anlass, für den die Torte bestellt wird, noch bei der Umsetzung von Kundenideen. Eine eingehende Beratung gehört selbstverständlich zum Service. In der Konditorei werden ständig eine große Auswahl an Schautorten und umfassendes Bildmaterial bereit gehalten. Auf der Webseite der Konditorei können Kunden einen Eindruck des Angebots von einfachen Torten bis hin zu Festtagstorten gewinnen. In unserem Gewinnspiel gibt es heute drei Gutscheine à 20 Euro zu gewinnen, die auf eine individuell gestaltete Torte angerechnet oder aber frei verfügbar in der Konditorei eingesetzt werden können. Mitmachen und gewinnen! Wer unter 01379-883024 (50 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) anruft, kann gewinnen. Oder SMS mit dem Kennwort „rp11“, Leerzeichen, Ihrem Namen und Adresse an 1111 (ohne Vorwahl, 50 Cent/ SMS) oder unter „www.rp-online.de/gewinnspiel-krefeld“. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags oder verbundener Unternehmen. Das Los entscheidet, die Gewinner werden kurzfristig benachrichtigt. Im Übrigen finden Sie die Teilnahmebedingungen auch unter www.rp-online.de/teilnahmebedingungen. Teilnahme ab 18. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Teilnahmeschluss ist Sonntag, 27. August. Nachbarschaftsfest Großes Sommerfest in Dießem (RP) Das Nachbarschaftsfest rund um das Haus St. Antonius in Dießem wird zur Tradition: Zum sechsten Mal laden der Alexianer Wohnverbund Krefeld, weitere Sozialträger, Kirchengemeinden und Vereine aus dem Krefelder Stadtteil Dießem zum Nachbarschaftsfest auf den Antoniusplatz. Am Samstag, 2. September , 15 bis 19.30 Uhr, gibt es neben kreativen Mitmachangeboten sowie Musikund Tanzvorführungen vor allem viel Gelegenheit zum Gespräch über die vielen Dinge rund um die Nachbarschaft in Dießem. Die idyllisch unter großen Bäumen gelegene Rasenfläche vor dem Pfarrheim wird dann wieder zum Ort der Begegnung, Unterhaltung und Freude. Einige hundert Gäste werden erwartet. Das Programm beginnt um 15 Uhr mit einem „Gottesdienst für alle“. Das Majorettencorps Krefeld und die Cheerleadergruppe der Kindertagesstätte St. Antonius treten auf. Die Kita lädt auch alle Kinder zum Schminken und weiteren Mitmach- Angeboten ein. Durch das Programm führt Joachim Niering. Für dieses Jahr konnte das Festkomitee die Pfarrbläser St. Stephan gewinnen. Maria Jäger, Leiterin des Alexianer Wohnverbundes, freut sich: „Es ist uns wichtig, neben den liebgewonnenen Attraktionen immer wieder auch neue Glanzlichter zu setzen. Die Stephansbläser werden unserem Fest zusätzlichen Schwung verleihen.“ Die Vorbereitung und Durchführung des Festes sei eine echte Gemeinschaftsaktion, bei der sich jeder einbringe, sagt Maria Jäger. „Da ist die Arbeit für das Gelingen bisweilen schon Teil des Festes, ganz im Sinne von `Der Weg ist das Ziel’.“ Bürgerverein Krefelds jüngster Bürgervereins-Chef (cpu) Unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden die Aktiven des Bürgervereins Dießem auf jeden Fall nicht. „Werdet Mitglied in Krefelds schönstem Bürgerverein“ heißt es auf der Facebook-Seite. Ziemlich sicher ist auf jeden Fall, dass die Dießemer Krefelds jüngsten Bürgervereinsvorsitzenden haben. 28 Jahre alt ist Philipp Geldmacher, der das Amt im März übernommen hat. Im Alter von vier Jahren ist Geldmacher nach Krefeld gezogen und später in Dießem heimisch geworden. Der junge Vorsitzende ist zudem in der Politik aktiv, Philipp Geldmacher ist Vorsitzender des Bürgervereins Dießem. FOTO: BVD Bezirksvertreter für die SPD und im Vorstand der SPD Krefeld-Süd aktiv. „Mitglied des Bürgervereins bin ich, seit ich denken kann“, erzählt er. Hineingewachsen ist er durch familiäre Vorbilder: Sieben der etwas mehr als 100 Vereinsmitglieder stammen aus seiner Familie. Im Vorstand ist er schon länger, organisiert seit Jahren den großen Martinszug des Viertels, an dem vier Kindergärten teilnehmen. „Es wäre schade, wenn diese oder andere Traditionen sterben würde, nur weil niemand mehr bereit ist, sich zu engagieren“, meint er.

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