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Stille Tage des Gedenkens -18.10.2018-

Stille Tage des Gedenkens

Stille Tage des Gedenkens RHEINISCHE POST EINE FEUERBESTATTUNG IST NICHT ERHEBLICH PREISWERTER ALS EINE ERDBESTATTUNG DONNERSTAG, 18. OKTOBER 2018 D5D−K29 Bestattungskosten im Vergleich Eine Erdbestattung oder doch eine Feuerbestattung? Es gibt viele Aspekte, mit denen die Entscheidung abgewogen werden kann. Ein Aspekt sind die Kosten. VON HOLGER LODAHL „Weißt Du eigentlich, wie du mal bestattet werden willst?“ Eine Frage, die erst einmal unangenehm ist. „Wer den Tod zu Lebzeiten tabuisiert, konfrontiert seine Angehörigen nach dem Todesfall mit Entscheidungen in aller Schnelle“, sagt Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur. Oft drehen sich die Gedanken um die Möglichkeiten, ob eine Erdoder eine Feuerbestattung infrage kommt und welche Kosten auf die Hinterbliebenen zukommen. „Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass eine Feuerbestattung wesentlich preisgünstiger sei als eine Erdbestattung“, sagt Wirthmann. Die meisten Kosten seien bei beiden Varianten gleich. Zuerst einmal gilt, dass Ort und Art der Bestattung nach dem Willen des Verstorbenen ausgerichtet werden sollten. „Dieser Wunsch muss in Form einer letztwilligen Verfügung dokumentiert sein“, so Wirthmann. Fehlt eine schriftliche Erklärung, entscheiden die Angehörigen – oft unfreiwillig. Bei den Vorstellungen des Übergangs vom Diesseits zum Jenseits spielen die Elemente Erde und Feuer eine tragende Rolle. Feuer symbolisiert in vielen Kulturen die Reinigung und die Läuterung. Das Element Erde symbolisiert das Werden und Vergehen als natürlichen Prozess. Der dreimalige Erdwurf beim Begräbnis erinnert bis Auch bei einer Feuerbestattung wird der Leichnam in einen Sarg gebettet, bevor er in einem Krematorium mit dem Sarg verbrannt wird. Die Asche wird dann in die Urne gegeben. FOTO: THOMAS BUSSKAMP erklärt Oliver Wirthmann. So rät der Bundesverband Deutscher Bestatter, rechtzeitig bei einem Bestattungsinstitut einen Kostenvoranschlag einzuholen, gegebenenfalls auch Vergleichsangebote. Der Anteil der Fremdleistungen kann bei 60 Prozent und höher liegen. Deshalb kann kein seriöses Unternehmen ohne genaue Informationen einen Festpreis vorab nennen. Vergleichsportale im Internet sind mit Vorsicht zu genießen. Sie können aufgrund regionaler preislicher Unterschiede kaum zu einer vernünftigen Preistransparenz beitragen. „Es ist ratsam, hiervon Abstand zu nehmen“, sagt Wirthmann. Der Bundesverband Deutscher Bestatter empfiehlt, auf der Grundlage detailliert ermittelter Kosten eine Bestattungsvorsorge über das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur oder die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG bereits zu seinen Lebzeiten abzuschließen. „Lockvogelangebote zu vermeintlichen Billig- und Pauschalpreisen halten nicht, was sie versprechen“ Oliver Wirthmann Kuratorium Deutsche Bestattungskultur heute daran, dass der Mensch zur Erde zurückkehrt. Bei einer Erdbestattung wird der Körper in einem Sarg der Erde übergeben. Auf den meisten Friedhöfen können Angehörige zwischen verschiedenen Grabstätten für die Erdbestattung wählen. Während in einem Einzel oder Reihengrab nur ein Verstorbener beigesetzt werden kann, ist ein Wahlgrab meist größer und kann auch mehrere Grabstellen für Lebensgemeinschaften umfassen. Bei der Feuerbestattung wird der Körper ebenfalls in einem Sarg gebettet, bevor er in einem Krematorium dem Feuer übergeben wird. Die Kosten für einen Sarg sind stets gleich. Ein Unterschied besteht bei der Frage, wie die Identität des Verstorbenen bei der Einäscherung gewahrt wird. „Dem Sarg wird eine mit einer Nummer versehene Schamottmarke beigelegt, die nach der Kremation mit der Asche zusammen in der Aschenkapsel beigesetzt wird“, erklärt Wirthmann. Einen festen Preisvergleich zwischen einer Erd- und einer Feuerbestattung zu nennen, sei kaum möglich, sagt der Fachmann. Er unterscheidet grob zwischen den Kosten, die zwischen dem Todeszeitpunkt und der vollzogenen Bestattung entstehen, und den Kosten, die anschließend anfallen. Je nach Leistungen des Bestatters (und unabhängig von der Frage ob Erd- oder Feuerbestattung) summieren sich die Kosten anfangs zwischen 2500 und 5000 Euro. Anschließend kommt es auf die Grabstätte an. Gibt es schon einen Grabstein, auf den der Name des Verstorbenen nur noch eingetragen wird? Wie aufwendig ist die Pflege des Grabes? Als groben Rahmen nennt Wirthmann Kosten zwischen 800 und 8000 Euro. „Der Bestatter des Vertrauens ist verpflichtet, dem Kunden auf Wunsch einen transparenten Kostenvoranschlag zu erstellen“, betont er. Das Angebot eines Bestatters setzt sich aus drei Kostenblöcken zusammen: eigene Dienstleistungen und Lieferungen; Fremdleistungen (Todesanzeigen, Blumen und Ähnliches) sowie Friedhofs- und sonstige Gebühren. Bei der Bestattung handelt es sich um eine sehr individuelle und hochkomplexe Dienstleistung, für die im Vorfeld eine seriöse und eingehende Beratung nötig ist. „,Lockvogelangebote zu vermeintlichen Billig- und Pauschalpreisen halten nicht, was sie versprechen“, INFO Pflege ganzjährig Friedhofsgärtner bereiten jetzt die Gräber auf die kalte Jahreszeit vor. Die Gestaltung des Grabes im Winter ist Bestandteil einer ganzjährigen Grabpflege durch den Friedhofsgärtner, der seine Kunden beispiels-weise im Rahmen eines Dauergrabpflege-Vertrages über viele Jahre betreut. In Düsseldorf sorgt die regionale Genossenschaft der Friedhofsgärtner, die Friedhofsgärtner Düsseldorf eG, seit 1951 für gepflegte Gräber über Jahrzehnte. www.duesseldorfgrabpflege.de Allerheiligen läutet den Monat der Trauer ein Katholische wie evangelische Christen gedenken am 1. November den Toten. (rps) Der November ist der Monat, der durch das Totengedenken bestimmt ist. An seinem Anfang, an Allerheiligen (1. November), gedenken besonders katholische Christen ihrer verstorbenen Angehörigen, besuchen und schmücken deren Gräber. Sie drücken damit die Zuversicht aus, nach dem Tod in der Gemeinschaft mit Gott zu sein. Gedacht wird nicht nur heiliggesprochener Frauen und Männer, sondern auch jener Menschen, die ihren Glauben eher unspektakulär gelebt haben. Der Ursprung dieses Feiertags liegt in den ersten christlichen Jahrhunderten, als es wegen der steigenden Zahl von Heiligen zunehmend unmöglich wurde, jedes einzelnen Heiligen an einem besonderen Tag zu gedenken. Eng mit Allerheiligen verbunden ist das dem Gedächtnis aller Verstorbener gewidmete Allerseelenfest am 2. November, dieses Jahr ein Freitag. Das Fachgeschäft seit 1850 Derendorf/Pempelfort ∙ Liebigstr. 3 Garath ∙ Emil-Barth-Straße 1 Grützner Blumenkunst Natürlichgestalten Öffnungszeiten: Sonntags geöffnet ! So. 10.00-12.00 Uhr Mo.-Fr. 08:00-18:30 Uhr Sa. 08.00-13.00 Uhr helfen ∙ beraten ∙ betreuen Telefon 0211.48 50 61 www.schwietzke.com ErnEut ausgEzEichnEt! So erreichen Sie uns: Grützner Blumenkunst Urdenbacher Allee105 40593 Düsseldorf Tel. 0211 -717983 www.gruetzner-blumenkunst.de In der evangelischen Kirche wird am Totensonntag aller Toten gedacht. Dieser auch Ewigkeitssonntag genannte Tag wird stets am Sonntag vor dem ersten Advent begangen, in diesem Jahr also am 25. November. Der Sonntag davor (in diesem Jahr also der 18. November) ist der Volkstrauertag. Er ist ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen und erinnert an die Kriegstoten und die Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. TOP- PREIS BESTATTUNGEN 595 * ab ,- . Rufen Sie uns an: Düsseldorf 0211-37 37 20 Bestattungshilfe PFG GmbH Neuss 02131-840 340 www.bestattungshilfepfg.de Zuverlässig in Preis und Leistung * Im Preis von € 595,- sind folgende Leistungen enthalten: Nadelvollholzsarg „Kopenhagen“, einfache Deckengarnitur und Sterbehemd, Einbetten und Ankleiden, Überführung im Stadtgebiet sowie ausführliche Beratung in unseren Geschäftsräumen Mo.-Fr. von 9.00 bis 17.00 Uhr. Nicht enthalten: Friedhofsgebühren, sonstige öffentl. rechtl. Gebühren sowie individuelle Zusatzleistungen. LEBEN BRAUCHT ERINNERUNG Gerne unterbreiten wir Ihnen ein kostenfreies, individuelles Angebot. Sprechen Sie uns an. 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