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Stille Tage des Gedenkens -18.10.2018-

Stille Tage des Gedenkens

RHEINISCHE POST DONNERSTAG, 18. OKTOBER 2018 OP-L3 Leichlingen C3 Leichlinger ist „Übungsleiter des Jahres“ Sprechstunden beim Bürgermeister Dorian Kesterke vom LSV wurde auch dafür geehrt, dass er Geflüchteten die Angst vorm Wasser nimmt. VON CRISTINA SEGOVIA-BUENDÍA LEICHLINGEN Dorian Kesterke hat zwei große Leidenschaften: Schwimmen und Lehren. Das eine übt der 31-Jährige bereits sein halbes Leben lang im Leichlinger Schwimmverein aus, die Berufung für das andere hat er vor 13 Jahren im selbigen kennen und lieben gelernt. Kesterke ist mit Herz und Seele Übungsleiter und das – seit Neuestem – mit Auszeichnung. Im September wurde der Leichlinger als Übungsleiter des Jahres im Rheinisch-Bergischen Kreis ausgezeichnet. Die erste Ehrung überhaupt für den 31-jährigen Lehramtsstudenten. „Für mich kam es völlig überraschend. Ich hatte es nicht erwartet und war auch etwas überwältigt“, gibt Kesterke offen zu. Doch so eine Auszeichnung, sagt er auch, „zeigt einem irgendwie, dass man wertgeschätzt wird und motiviert einen auf jeden Fall, weiter zu machen.“ Im Besonderen wurde Kesterke dafür geehrt, dass er mit viel Einfühlungsvermögen jungen Geflüchteten, die häufig ihre Heimatländer mit traumatischen Erlebnissen übers Meer verließen, die Angst vor Dorian Kesterke studiert Sport auf Lehramt. Mit viel Einfühlungsvermögen nimmt er Kindern und Erwachsenen die Angst vorm Wasser. FOTO: UWE MISERIUS dem Wasser nahm. „Das wichtigste ist, dass man ganz unvoreingenommen herangeht und versucht, das Eis zu brechen, indem man sich zunächst einfach nur ins Wasser reinstellt, man sich langsam ans Element herantastet“, erklärt Kesterke, der viel Wissen auch aus seinem Sport-Lehramtsstudium mitbringt. Das Schwierigste sei eigentlich, seine natürlichen Reflexe abzustellen, also die Atmung zu kontrollieren und die Augen unter Wasser zu öffnen. „Kinder lernen das schnell, weil sie unvoreingenommen aufs Wasser treffen. Bei Erwachsenen habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mehr erklären muss, weil man viel mehr darüber nachdenkt, was man macht.“ Besonders viel Spaß macht Kesterke die Arbeit als Übungsleiter, „weil man relativ schnell auch die Entwicklung sehen kann“. Seit seinem 18. Lebensjahr lehrt und trainiert der Leichlinger immer wieder neue Schwimmschüler. Diese Erfahrung hätten ihn auch dazu bewogen, Lehrer zu werden. Seine Aufgaben beim LSV sind derweil vielfältig. Insgesamt fünf Gruppen leitet er derzeit, von Nichtschwimmern bis zur Nachwuchsmannschaft, er macht Krafttraining und Trockenübungen für jene, die bei Wettkämpfen starten, übt das Kraulen und Brustschwimmen mit Kindern und Erwachsenen, die ihre Schwimmabzeichen absolvieren wollen. „Schwimmen gehört meiner Meinung nach zu den Grundqualifikationen. Jeder sollte die Selbstrettungsfähigkeit im Wasser haben.“ Das sei vielerorts nicht mehr der Fall, weil Hallenbäder geschlossen würden. Die fehlenden Schwimmkenntnisse in der Bevölkerung belegten zuletzt Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), und vermehrte, zum Teil tödliche Badeunfälle im vergangenen Sommer verdeutlichten diese Tendenz. Doch auch als Trainer von Studierenden bemerkt Kesterke die immer häufigere Unkenntnis im Wasser. Er bereitet angehende Sportstudenten auf INFO Eine Jury wählt fünf Trainer aus dem Kreis Ehrung Dorian Kesterke wurde als einer von insgesamt fünf Trainern des Rheinisch Bergischen Kreises zum „Übungsleiter des Jahres“ gewählt. Die Bewerbungen wurden von den Vereinen selbst beim Kreis eingereicht. Eine Jury wählte fünf aus, darunter den 31-jährigen Übungsleiter des Leichlinger Schwimmvereins. die Schwimmprüfung vor. Die Leichlinger seien mit dem Hallen und Freibad in einer „privilegierten Situation“, sagt Kesterke: „Bei uns werden keine Bäder geschlossen.“ Genügend Schwimmkurse würden angeboten. Auch er möchte später als fertiger Pädagoge seinen Schülern den Schwimmunterricht ermöglichen. Die Fachkompetenz dazu bringt der Leichlinger zweifelsohne mit. Fehlt nur, dass die Infrastruktur ähnlich wie in seiner Heimatstadt gegeben und sein späterer Arbeitsplatz an eine Schwimmhalle angebunden ist. Frank Steffes FOTO. UM WITZHELDEN (ena) Seit Oktober lädt Bürgermeister Frank Steffes einmal im Monat zur Witzheldener Bürgersprechstunde ein. Der nächste Termin ist am Dienstag, 6. November, 16 bis 18 Uhr im Ratsstubentreff (TV Witzhelden). Eine Anmeldung ist nicht nötig. Das persönliche Gespräch mit den Bürgern ist Steffes wichtig: „Nur wenn mir die Menschen ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre Anregungen und Kritik mitteilen, ist bürgernahe Politik möglich“, betont der Verwaltungschef. Dabei hört er sich die Anliegen der Bürger an, steht Rede und Antwort oder beauftragt die zuständigen Ämter der Verwaltung, sich einzelnen vorgetragenen Punkten anzunehmen. Die letzte Witzheldener Bürgersprechstunde des Jahre ist dann am 4. Dezember. Ab Januar 2019 wird dann um vorherige Terminvereinbarung gebeten unter Telefon 02175-992101 oder E-Mail an heike.blokesch@leichlingen.de. Stille Tage des Gedenkens EINE FEUERBESTATTUNG IST NICHT ERHEBLICH PREISWERTER ALS EINE ERDBESTATTUNG RHEINISCHE POST Bestattungskosten im Vergleich Eine Erdbestattung oder doch eine Feuerbestattung? Es gibt viele Aspekte, mit denen die Entscheidung abgewogen werden kann. Ein Aspekt sind die Kosten. VON HOLGER LODAHL RP Trauer Gemeinsam Abschied nehmen. www.rp-trauer.de Rheinische Post Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bergische Morgenpost Solinger Morgenpost RP Online Auch bei einer Feuerbestattung wird der Leichnam in einen Sarg gebettet, bevor er in einem Krematorium mit dem Sarg verbrannt wird. Die Asche wird dann in die Urne gegeben. FOTO: THOMAS BUSSKAMP „Weißt Du eigentlich, wie du mal bestattet werden willst?“ Eine Frage, die erst einmal unangenehm ist. „Wer den Tod zu Lebzeiten tabuisiert, konfrontiert seine Angehörigen nach dem Todesfall mit Entscheidungen in aller Schnelle“, sagt Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur. Oft drehen sich die Gedanken um die Möglichkeiten, ob eine Erdoder eine Feuerbestattung infrage kommt und welche Kosten auf die Hinterbliebenen zukommen. „Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass eine Feuerbestattung wesentlich preisgünstiger sei als eine Erdbestattung“, sagt Wirthmann. Die meisten Kosten seien bei beiden Varianten gleich. Zuerst einmal gilt, dass Ort und Art der Bestattung nach dem Willen des Verstorbenen ausgerichtet werden sollten. „Dieser Wunsch muss in Form einer letztwilligen Verfügung dokumentiert sein“, so Wirthmann. Fehlt eine schriftliche Erklärung, entscheiden die Angehörigen – oft unfreiwillig. Bei den Vorstellungen des Übergangs vom Diesseits zum Jenseits spielen die Elemente Erde und Feuer eine tragende Rolle. Feuer symbolisiert in vielen Kulturen die Reinigung und die Läuterung. Das Element Erde symbolisiert das Werden und Vergehen. Der dreimalige Erdwurf beim Begräbnis erinnert daran, dass der Mensch zur Erde zurückkehrt. Bei einer Erdbestattung wird der Körper in einem Sarg der Erde übergeben. Auf den meisten Friedhöfen können Angehörige zwischen verschiedenen Grabstätten für die Erdbestattung wählen. Während in einem Einzel oder Reihengrab nur ein Verstorbener beigesetzt werden kann, ist ein Wahlgrab meist größer und kann auch mehrere Grabstellen für Lebensgemeinschaften umfassen. Bei der Feuerbestattung wird der Körper ebenfalls in einem Sarg gebettet, bevor er in einem Krematorium dem Feuer übergeben wird. Die Kosten für einen Sarg sind stets gleich. Ein Unterschied besteht bei der Frage, wie die Identität des Verstorbenen bei der Einäscherung gewahrt wird. „Dem Sarg wird eine mit einer Nummer versehene Schamottmarke beigelegt, die nach der Kremation mit der Asche zusammen in der Aschenkapsel beigesetzt wird“, erklärt Wirthmann. Einen festen Preisvergleich zwischen einer Erd- und einer Feuerbestattung zu nennen, sei kaum möglich, sagt der Fachmann. Er unterscheidet grob zwischen den Kosten, die zwischen dem Todeszeitpunkt und der vollzogenen Bestattung entstehen, und den Kosten, die anschließend anfallen. Je nach Leistungen des Bestatters (und unabhängig von der Frage ob Erd- oder Feuerbestattung) summieren sich die Kosten anfangs auf ei- Christiane Merkel e.K. Beerdigungsinstitut Im Rosengarten 5 51381 Leverkusen nen Betrag zwischen 2500 und 5000 Euro. Anschließend kommt es auf die Grabstätte an. Gibt es schon einen Grabstein, auf den der Name des Verstorbenen nur noch eingetragen wird? Wie aufwendig ist die Pflege des Grabes? Als groben Rahmen nennt Wirthmann Kosten zwischen 800 und 8000 Euro. „Der Bestatter des Vertrauens ist verpflichtet, dem Kunden auf Wunsch einen transparenten Kostenvoranschlag zu erstellen“, betont er. Das Angebot eines Bestatters setzt sich aus drei Blöcken zusammen: eigene Dienstleistungen und Lieferungen; Fremdleistungen (Todesanzeigen, Blumen und Ähnliches) sowie Friedhofs- und sonstige Gebühren. Bei der Bestattung handelt es sich um eine sehr individuelle und hochkomplexe Dienstleistung, für die im Vorfeld eine seriöse und eingehende Beratung nötig ist. „Lockvogelangebote zu vermeintlichen Billigund Pauschalpreisen halten nicht, was sie versprechen“, erklärt Oliver Wirthmann. So rät der Bundesverband Deutscher Bestatter, rechtzeitig einen Kostenvoranschlag einzuholen, gegebenenfalls auch Vergleichsangebote. Der Anteil der Fremdleistungen kann bei 60 Prozent und höher liegen. Deshalb kann kein seriöses Unternehmen ohne genaue Informationen einen Festpreis vorab nennen. Menschliche Trauerbegleitung Christiane Merkel Tel.:+49 (0) 2171 74 30 650 Mobil: +49 (0) 152 029 12 190 E-Mail: info@trauerbegleitung-merkel.de Web: www.trauerbegleitung-merkel.de Inh. Christian Schneider Einziger fachgeprüfter Bestatter in Langenfeld Übernahme sämtlicher Formalitäten ·Vorsorge zu Lebzeiten Wir sind Tagund Nacht für Sie erreichbar. Grünewaldstraße 56 +58·40764 Langenfeld-Reusrath Telefon 02173/912998·www.bestattungen-schneider.com Von-Ketteler-Straße 115 51371 Leverkusen - Bürrig CLEMEN Tag und Nacht erreichbar. Erledigung aller Formalitäten und Überführungen. Informationen zur Vorsorge Leichlingen, Mittelstraße 65b, fi021 75 /4259 www.bestattungen-aschenbroich.de BESTATTUNGEN Telefon 02 14 - 676 19 Fax 02 14 - 860 70 49 Halt geben, wenn Sie loslassen müssen. Bestattungsinstitut Wir sind immer für Sie erreichbar. Herbertz Bestattungen GmbH Telefon: 02173 – 7 24 28 Kirschstraße 18a, 40764 Langenfeld Mail: info@herbertz-bestattungen.de nternet: .herbertz-bestattungen.de www.bestattung-schmitz.de info@bestattung-schmitz.de Kolberger Str. 92 A · 51381 Leverkusen Telefon: 02171 54429 info@clemen-bestattungen.de www.clemen-bestattungen.de

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