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Stille Tage des Gedenkens -19.10.2017-

Stille Tage des Gedenkens

Stille Tage des Gedenkens BESTATTUNGSVERMITTLUNG IM INTERNET HAT IHRE TÜCKEN Begleitung in Trauerzeiten erfordert Fachwissen und Einfühlungsvermögen Die Digitalisierung macht auch vor dem sensiblen Bereich einer Bestattung nicht halt. Die Kosten für eine würdevolle Bestattung kann ein Bestatter nicht pauschal angeben, betont der Bundesverband Deutscher Bestatter. FOTO: BDB (rps) So geschieht die Suche nach qualifizierten Bestattern in der akuten Notsituation eines Todesfalles heute auch über das Smartphone oder das Internet, nicht mehr nur über Telefonbücher. So selbstverständlich für die Deutschen die Suche nach einem Bestatter im Netz mittlerweile also ist, so eindeutig ist aber auch das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts Dimap: 92 Prozent der Befragten würden niemals eine Bestattung für ihren verstorbenen Angehörigen über das Internet beauftragen und bezahlen, ohne den Bestatter und sein Unternehmen vorher persönlich gesehen zu haben. Hier zählt der persönliche Eindruck und das tiefe Vertrauen, den Verstorbenen bei einem Bestatter in guten Händen zu wissen. Stephan Neuser, der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter, betont: „Der Bestatter lebt in ganz besonderer Weise von seinem guten Ruf, und für einen würdigen Abschied gibt es keine zweite Chance.“ Immer mehr sogenannte Internet-Vergleichsportale für Bestattungen haben sich in letzter Zeit zu etablieren versucht. Sie suggerieren den Suchenden, dass Preise oftmals viel zu hoch seien und enorme Sparpotenziale möglich wären, wenn man über sie eine Bestattung beauftragen würde, so Neuser weiter. Wenige wissen hingegen, dass es sich dabei häufig nicht um uneigennützige Serviceleistungen von Verbraucherschützern handelt, sondern um provisionsbasierte Makler und Vermittler. Knapp 80 Prozent der Befragten der Dimap- Umfrage gaben an, solche Portale nicht nutzen zu wollen. 77 Prozent aller Befragten wussten auch nicht, dass im Falle einer Beauftragung Provisionen zwischen zwölf und 20 Prozent für die vermittelte Dienstleistung an das Vergleichsportal fällig werden. Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, rät zu Preisvergleichen, jedoch nicht auf Basis einiger weniger Klicks, bei denen nur Rahmenparameter abgefragt werden können, sondern vielmehr zu einem Vergleich in der eigenen Region auf Basis klar umrissener Leistungswünsche. Neuser ergänzt, dass es stets auf transparente Kostenvoranschläge ankomme, bei denen jedoch gleiche Leistungen miteinander ins Verhältnis gesetzt werden müssen. „Problematisch ist insbesondere die Tatsache, dass im Bereich der Bestattung Menschen oftmals kein realistisches Preisgefühl haben und daher anfällig sind für Lockvogelangebote und scheinbare Verheißungen von Preisen, die bei näherer Betrachtung niemals realistisch sein können.“ So kennen Bestatter die stereotype Frage von INFO Suchportale Das Suchportal des Bundesverbands Deutscher Bestatter lockt nicht mit dem vermeintlich günstigsten Preis, sondern hilft bei der Suche nach einem ortsnahen und vertrauenswürdigen Bestatter – ebenso das Trauerportal der Rheinischen Post. www.bestatter.de www.rp-trauer.de Kunden: „Was kostet bei Ihnen eine Bestattung?“ Die Frage sei zwar verständlich, lasse sich aber mit einer schnellen Zahl nicht beantworten. Die ehrliche Antwort laute stets: „Es kommt darauf an.“ Die Beauftragung einer Bestattung sei stets ein sehr persönlicher Vertrauensbeweis, merkt Neuser an und unterstreicht, dass man sich beim Gespräch mit einem Bestatter und in dessen Geschäftsräumen angenommen wissen möchte. Auch bei geringen finanziellen Spielräumen können Bestatter einen persönlichen Abschied ermöglichen. Zu Vorsicht sei stets dann geraten, so Neuser, wenn intransparente Pauschalpreise aufgerufen werden, bei denen nicht ersichtlich sei, welche Leistungen der Bestatter selbst erbringt und welche er in Form von weitergereichten Kosten über die Rechnung einfordert. Fünfter RP-Forumstag „Vorsorge zu Lebzeiten“ Experten referieren am Samstag, 18. November, in Düsseldorf und beleuchten das Thema aus vielen Blickwinkeln. (rps) Vorsorge ist ein vielschichtiges Thema, das alle angeht. Daher lädt die Rheinische Post für Samstag, 18. November, von 10 bis 15.30 Uhr (Einlass ab 9.30 Uhr) zu ihrem mittlerweile fünften Forumstag „Vorsorge zu Lebzeiten“ ein. Der findet statt im Konferenzzentrum der Rheinischen Post (Zülpicher Straße 10, 40549 Düsseldorf-Heerdt). Erstmals wird dazu auch ein kostenloser Shuttlebus eingesetzt, der in Düsseldorf vor der Deutschen Oper am Rhein (Heinrich-Heine-Allee 16a) abfährt. Experten aus unterschiedlichen Bereichen informieren an diesem Tag über die vielen Facetten dieser Thematik, geben Tipps und berichten in ihren jeweils halbstündigen Vorträgen über sinnvolle Vorsorgemöglichkeiten schon zu Lebzeiten. Im Einzelnen sind dies: Bestatter und Trauerbegleiter Claus Frankenheim (Thema: „Gut vorbereitet? Wissenswertes für den letzten Weg“), die Steuerberater Christoph Joußen und Ingo Jansen („Steueroptimierung durch Schenkung“), Oliver Wirthmann vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur („Eine Sorge weniger – dank guter Bestattungsvorsorge“), Monika Hofmeister und Bettina Kutzscher vom Hospizverein Düsseldorf- Nord („Wie soll ich mit meiner Familie über mein Sterben sprechen?“), Dr. Thomas Franke von der National-Bank Vermögenstreuhand („Finanzplanung – Vermögensvorsorge zu Lebzeiten“), Rechtsanwalt Jens Gartung („Erben und Vererben“) und Wulf Merkelbach von der Genossenschaft Düsseldorfer Friedhofsgärtner („Mit Sicherheit gepflegt – Vorsorge durch einen Dauergrabpflegevertrag“). Der reguläre Eintrittspreis inklusive Getränke und Snacks beträgt 27,50 Euro – RP-Abonnenten zahlen 22,50 Euro. Weil es für den Forumstag nur ein begrenztes Ticketangebot gibt, ist eine vorherige Anmeldung im Internet erforderlich: www.westticket.de/rp-expertenzeit

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