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Süchtelner Vielfalt

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Süchtelner

Das Rundum-Glücklich-Paket „SÜCHTELNER VIELFALT“ MIT VERKAUFSOFFENEM SONNTAG Das Fest-Wochenende verwöhnt die Gäste mit französischem Charme Die „Süchtelner Vielfalt“ macht ihrem Namen alle Ehre: Hier ist für jeden Geschmack wieder etwas dabei. VON INGRID FLOCKEN Das Stadtfest „Süchtelner Vielfalt“ hat bereits Tradition: Seit 2013 feiern die Süchtelner im Juni ihr Fest, dessen Hauptbestandteil auch in diesem Jahr wieder die lange Reihe der Stände auf dem Lindenplatz sein wird, an dem die französischen Freunde ihre kulinarischen und andere Spezialitäten anbieten. Sie reisen schon am Freitag an und öffnen ihre Stände bereits um 18 Uhr. ROTER TEPPICH Offene Geschäfte Auch die Süchtelner Geschäftsleute leisten wieder einen wichtigen Beitrag zur „Vielfalt“, die die Besucher am Wochenende erwartet. Am Samstag haben die Geschäfte bis 20 Uhr geöffnet, und am Sonntag rollen sie ihren Kunden von 13 bis 18 Uhr mit dem verkaufsoffenen Sonntag den roten Teppich aus. Käse, typisches französisches Brot, Crèpes und Bisquit, Flammkuchen und die herrlichen französischen Weine verbreiten köstliche Düfte, vermischt mit edlen Seifen, Oliven und getrockneten Früchten. Auch Wurst aus dem Baskenland gibt es sowie schönen Schmuck. Und da es nur wenige Imbiss- und Getränkestände vorhanden sind, werden die Franzosen ihre Weine ausschenken und dazu Leckereien abgeben. Den intensiven Duft von Lavendel vermittelt Gärtnermeister Frank Bendfeldt, der diese ganz besonderen französischen Pflanzen in vielen Töpfen verteilt, dazu eine „französische Barriere“ vor dem Reisebüro Holyday Land an der Tönisvorster Straße 3 aufbaut, wo er eine Boule- Bahn anlegt. Auch Viersens Zur „Süchtelner Vielfalt“ am kommenden Wochenende hat sich das Stadtzentrum wieder besonders fein herausgeputzt. Auch die Geschäfte rollen den Besuchern den roten Teppich aus. FOTO: FRANZ-HEINRICH BUSCH Bürgermeisterin Sabine Anemüller freut sich schon auf dieses Fest, an dem die Einzelhändler wieder gerne teilnehmen: Sie öffnen am Samstag ihre Geschäfte bis 20 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Vor der Pfarrkirche St. Clemens hat Norbert Lennartz wieder 15 Stände aufgebaut, an denen er und viele Kollegen Bücher anbieten – Kinderbücher, Romane, Reiseliteratur und vieles mehr. Alle sind antiquarisch, das älteste Buch stammt aus dem Jahr 1850. Und während die Großen unter den Büchern auswählen, können die Kleinen am Weberbrunnen viele Spielangebote nutzen und sich vergnügen. Das Heimatmuseum an der Propsteistraße ist an beiden Tagen für Besichtigungen geöffnet, Mitglieder der Heimatfreunde führen gerne durch die historisch eingerichteten Räume. Im Weberhaus und im angrenzenden Tendyckhaus stellen Viersener Künstler ihre vielfältigen Werke aus und laden an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr zu Gesprächen ein. Der Organisator der Künstlerkontaktbörse, Richard Caelers, Spezialitäten aus dem Nachbarland Die kulinarischen Angebote der französischen Händler stehen bei den Stadtfest-Besuchern hoch im Kurs. FOTO: KN (flo) Der französische Markt steht wieder im Mittelpunkt: Er zeigt, wie vielfältig die Anliegen der Süchtelner sind. Denn von Freitag bis zum Sonntagabend zeigen sie ihr Interesse an hartem und weichem Käse aus dem Nachbarland, an Wurst aus dem Baskenland, an Crèpes, Baguette und Fleischspezialitäten, Bisquit und Flammkuchen und an den kostbaren Weinen und Champagner. Dies alles gibt es an der 50 Meter langen Standreihe nicht nur zum Mitnehmen, sondern wird auch an Ort und Stelle ausgeschenkt und serviert. Der Duft von edlen Seifen und Parfüms mischt sich mit lädt ebenfalls an beiden Tagen in seine private Galerie an der Gebrandstraße ein. Thema seiner Ausstellung: Choreografie – Tanz des Lichtes. Dazu hat er die Keramik-Künstlerin Hildegard Eichzenauer zu Gast. Dass die Königsburg bald wieder kultureller Mittelpunkt Süchtelns sein wird, freut Bürgermeisterin Anemüller besonders. Zur „Süchtelner Vielfalt“ gibt es am Samstagabend dort ein Konzert mit dem aus Togo stammenden Musiker Joe Kiki, der mit Gesang, Gitarre, Mundharmonika und Trommeln sein Publikum mitreißt. dem Duft der Lavendelpflanzen, die überall die Stände und auch den Lindenplatz schmücken. Französisch ist sicher die Hauptsprache am Lindenplatz, doch die meisten Marktbeschicker können Deutsch und viele Deutsche können hier ihr in der Schule gelerntes Französisch anbringen. Und auch die Musik passt dazu: Am Sonntag spaziert die holländische Band Willem Joland zwischen 12.30 und 16.30 Uhr durch das Marktgeschehen und bringt französische Chansons zu Gehör. Ein Bühnenprogramm gibt es nicht, dafür erklingt überall an den Ständen und aus den Restaurants Musik.

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