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Tag der Ausbildung in Radevormwald

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6 TAG DER AUSBILDUNG

6 TAG DER AUSBILDUNG BERGISCHE MORGENPOST ANZEIGE Neuer Studiengang der Produktionstechnik Das BZI bietet eine fachliche Weiterentwicklung zum Ingenieur. Das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) in emscheid bietet einen neuen erufs- beziehungsweise ausildungsbegleitenden Studiengang Produktionstechnik, in Kooperation mit der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH). Die staatlich anerkannte Fachhochschule bietet diverse Bachelor- und Masterstudiengänge aus unterschiedlichen Fachbereichen an. Charakteristisch für die RFH, die zu den größten Bildungsträgern in Köln gehört, sind die individuelle Förderung der Studenten durch kleine Gruppengrößen und ein hohes aß an Praxisnähe. Zu den Angeboten der RFH gehört unter anderem der Studiengang Produktionstechnik, der in Koopeation mit dem BZI an den Standorten Wermelskirchen und Remscheid erstmalig zum Wintersemester 2017/2018 angeboten wird. Dieser Studiengang ist zugeschnitten auf den Bedarf der Unternehmen im Bergischen Land: „Mit dem Einzug von Industrie 4.0 in die Unternehmen steigt auch der Bedarf an kompetenten Fachnd Führungskräften mit Ingeieurausbildung“, sagt Michael agemann, Geschäftsführer des BZI. An dieser Stelle setzen RFH und BZI an: Der Studiengang Produktionstechnik vermittelt ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, detaillierte Kenntnisse der Produktions-, Fertigungs- und Montagetechnik Mit dem Einzug von Industrie 4.0 in die Unternehmen steigt auch der Bedarf an kompetenten Fach- und Führungskräften mit Ingenieurausbildung“ Michael Hagemann und des Produktionsmanagements sowie betriebswirtschaftliche Grundlagen und Soft Skills. Das Studium richtet sich gleichermaßen an Berufseinsteiger und erfahrene Praktiker mit technischem Hintergrund und kann sowohl ausbildungs- als auch berufsbegleitend absolviert werden. Es ist auf acht Semester festgelegt und bietet hervorragende Berufsperspektiven. Denn in der Region „Bergisches Land“ sind zahlreichen mittelständisch geprägten Produktionsbetrieben beheimatet. In Zukunft besteht dort steigender Bedarf an Fach- und Führungskräften mit Ingenieurausbildung. Bereits heute ist in den Produktionsbetrieben eine Vielzahl gestandener Praktiker in verantwortlichen Positionen tätig. Um diesen Mitarbeitern die Möglichkeit einer fachlichen Weitentwicklung zum Ingenieur zu bieten, wurde der Studiengang Produktionstechnik entwickelt. Er vermittelt das benötigte Rüstzeug, um zukünftig an fachlich oder disziplinarisch verantwortlicher Stelle eines Produktionsbetriebs tätig zu werden. Das Studium ist so angelegt, dass es sich mit der Ausübung einer Vollzeit-Beschäftigung oder einer Ausbildung ideal kombinieren lässt. Die Vorlesungen finden an zwei Abenden pro Woche (18 bis 21.10 Uhr) sowie samstags (8 bis 14.30 Uhr) am Berufskolleg in Wermelskirchen und am BZI in Remscheid statt. Junge Menschen für technische Berufe zu begeistern und ihnen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen, ist das Ziel. Aus- und Fortbildung in mehr als 30 technischen Berufen Zielgerichtet gegen den Fachkräftemangel. Büffeln lohnt sich: Je besser die Ausbildung und das Fachwissen, desto höher ist die Chance auf einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz. Das BZI ist das technische Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum des Bergischen Landes und das modernste CNC-Schulungszentrum Deutschlands. In der Ausbildung junger Menschen hat das BZI eine über 60-jährige Tradition. Die Gründung erfolgte im Jahr 1952 durch die Gesellschafter, Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung und Industrie- und Handelskammer Wuppertal- Solingen-Remscheid. Das BZI übernimmt, als überbetriebliche Ausbildungswerkstatt, für die meist kleineren und mittelständischen Betriebe des Bergischen Landes die komplette Grundausbildung im ersten Ausbildungsjahr sowie die Fachausbildung vom zweiten Ausbildungsjahr bis zum Prüfungsabschluss. Insgesamt bildet das BZI in über 30 technischen Berufen für Industrie und Elektrohandwerk aus. Mit der Weiterentwicklung zum Kompetenzzentrum für Technik und Wirtschaft kamen technische Weiterbildung und Qualifizierung und auch Fortund Weiterbildungsseminare in den Bereichen Betriebswirtschaft, Management, Mitarbeiterführung, Kommunikation, Korrespondenz, EDV und Sprachen hinzu. Bei über 440 Aus- bildungs- und Qualifizierungsplätzen mehr als 2500 Teilnehmende die Bildungsangebote des BZI Das BZI leistet unter anderem Schüler. Den besten Einblick in die Berufswelt bieten der jährliche Tag der offenen Tür im November und Projektwochen für Schulklassen im Berufsbildungszentrum. Schüler nicht nur die Möglichkeit sich zu informieren, sondern können auch selbst Hand anlegen, um sich in den Bereichen Technik und Elektronik zu nehmen jedes Jahr wahr. eine Berufsorientierung für Hier haben versuchen. Kooperationspartner des BZI sind die Bergische Universität Wuppertal, die Hochschule Bochum, Campus Velbert-Heiligenhaus und die Rheinische Fachhochschule Köln. Auch Förderungen sind möglich: Die berufliche Qualifizierung ist für Arbeitnehmer wie auch für Arbeitgeber eine Investition in die Zukunft. Arbeitnehmer und Unternehmen können zahlreiche Fördermittel des Landes NRW, des Bundes und der Europäischen Union beantragen. Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie gGmbH Wüstenhagener Str. 18–26 42855 Remscheid Tel. 02191 9387-0 Fax 02191 9387-37 E-Mail: info@bzi-rs.de Internet: www.bzi-rs.de

BERGISCHE MORGENPOST TAG DER AUSBILDUNG 7 ANZEIGE Im Steuerbüro ist Sorgfalt und Diskretion gefragt Zum ersten Mal bildet die Kanzlei Lüttgenau und Thunich einen Berufsanfänger zum Steuerfachangestellten aus. Der Schreibtisch ist ordentlich sortiert, nur eine Reihe Ordner warten darauf bearbeitet zu werden. Die Daten der Unterlagen gibt Robin Kormannshaus in den Computer ein. Der 24-Jährige Hückeswagener ist im zweiten Ausbildungsjahr zum Steuerfachangestellten. In der Kanzei Lüttgenau und Thunich in adevormwald fühlt er sich pudelwohl. „Der Beruf ist zwar icht so populär, aber die Chancen und Berufsaussichten sind gut“, sagt Robin Kormannshaus. Steuern werde es auch in Zukunft geben und Steuerbüros seien nicht von der wirtschaftlichen Lage abängig wie beispielsweise Industrieunternehmen. „Wobei an als Steuerfachangestellter auch später in einem Unternehmen arbeiten könnte“, fügt er hinzu. Eigentlich wollte der Hückeswagener nach dem Abitur Geschichte studieren. Nach eier Berufsberatung und einem entsprechenden Test hat er jedoch den Weg zur Höheren andelsschule eingeschlagen. ier erreichte der 24-Jährige sein Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Bei einem Praktikum in der Kanzlei der beiden Finanzwirte Klaus üttgenau und Matthias Thuich habe er dann schnell geerkt, dass ihm die Arbeit mit ilanzen und Gesetzestexten Spaß bereitet. Die Steuerberater boten Robin Kormannshaus daraufhin einen Ausbildungslatz an – als erster Azubi der anzlei. „Das ist eine Premiee“, sagt Matthias Thunich, der it der Arbeit seines Schützings zufrieden ist. Robin Kormannshaus (li.) macht die Arbeit im Steuerbüro viel Spaß. Diplom-Finanzwirt Matthias Thunich wirft ihm dabei immer wieder einen Blick über die Schulter, vertraut dem Berufseinsteiger aber auch verantwortungsvolle Aufgaben an. Für eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten benötigt man mindestens einen Realschulabschluss. Mit Abitur, Fachhochschulreife oder einem Abschluss von einer Wirtschaftsschule oder Höheren Handelsschule verbessern sich die Chancen, einen Ausbildungsplatz bei einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu ergattern. Die Einarbeitung fiel dem 24-Jährigen nicht schwer: „Durch den BWL-Unterricht und der Erfahrung aus der Schule konnte ich schon nach zwei Wochen meine erste Jahresbuchhaltung unter Aufsicht erstellen“, berichtet der Be- rufseinstei- ger. An zwei Berufsschultagen pro Woche lernt er die Theorie, in der Kanzlei in Radevormwald die Praxis. Der Arbeitstag beginnt um 7.30 Uhr. Am Arbeitsplatz beschäftigt er sich mit der Buch- „Durch den BWL-Unterricht aus der Schule konnte ich schon nach zwei Wochen meine erste Jahresbuchhaltung unter Aufsicht erstellen.“ Robin Kormannshaus haltung und Steuererklärung von Privat- und Geschäftsleuten. Gewinnermittlungen, Bescheidprüfun- gen und das Klären von Differenzen zählen ebenso zum Arbeitsalltag. „Der Beruf ist relativ vielseitig, erfordert jedoch auch viel Sorgfalt und Diskretion“, sagt Kormannshaus. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder dem Abitur ist es zudem möglich, die dreijährige Ausbildungszeit um ein halbes Jahr zu verkürzen. Am Tag der Ausbildung am Samstag, 1. Juli, gewährt die Kanzlei Lüttgenau und Thunich von 10 bis 13 Uhr einen Einblick in die Räumlichkeiten und den Arbeitsalltag der insgesamt 13 Mitarbeiter. Dann wird auch der erste Auszubildende der Kanzlei für Fragen zur Verfügung stehen. Wusstest Du schon, dass.... …für die Steuererklärung von Bill Gates wegen der hohen Zahlen mal ein eigener Rechner benötigt wurde? …es zu Zeiten Peters des Großen eine spezielle Steuer für Bartträger gab? …in Deutschland Kaffee und Tee steuerrechtlich als Grundnahrungsmittel gelten – Mineralwasser aber nicht? …du 200 Prozent Steuern zahlen musst, wenn du Tabakwaren ins Königreich Bhutan mitnehmen möchtest? Es ist nämlich das erste nikotinfreie Land der Welt.

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