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Tiere im Fokus -05.09.2017-

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Foto: ThinkstockPhotos-Andypott Wo Hund und Katze gut aufgehoben sind Von Corinna Kuhs Der Klassiker unter den Haustier-Dienstleistungen ist der Hundesalon. Denn nicht nur Pudel gehören dort zur Kundschaft, sondern auch bei diversen anderen Rassen ist die Fellpflege aufwendig – oder für die Besitzer zu umständlich, weil Bello zu zappelig ist. So müssen einige Terrier wie der West Highland-White-Terrier regelmäßig gebürstet werden, damit das Fell nicht verfilzt. Bobtails wird der Pony für freie Sicht geschnitten, Rauhaardackel müssen getrimmt werden, Schnauzer bekommen den rassetypischen „Bart“ gestutzt. Um Haut- und Krallenpflege kümmern sich Hundefriseure 20

Dienstleistungen Foto: ThinkstockPhotos_Brand X Pictures ebenfalls, und wenn Rassehundebesitzer oder -züchter einen Ausstellungsbesuch planen und bei den Preisrichtern punkten wollen, werden die Tiere nach „Vorschrift“ der jeweiligen Rasse zurechtgemacht. Die Universität Göttingen hat 2014 die Studie „Wirtschaftsfaktor Heimtierhaltung“ veröffentlicht, in der sie berechnet, dass die Haustierbesitzer in Deutschland zusammen pro Jahr etwa 700 Millionen Euro für Dienstleistungen rund um Hund und Katze ausgeben. Besuche beim Hundefriseur machten davon bis zu 60 Millionen Euro aus. Hundebesitzer sorgen der Studie zufolge für 95 Prozent des gesamten Umsatzes bei Haustierdienstleistungen – zum Beispiel, indem sie Retriever oder Pinscher in einer Tierpension oder einem Hundehotel unterbringen. Es gibt Pensionen mit Animation, Pool und Kameras, sodass die Besitzer aus der Ferne am Laptop sehen können, wie Bello sich die Zeit vertreibt. Unterkünfte gibt’s natürlich auch für Katzen und andere Haustiere. Eine Art Kindergarten für Hunde ist eine „Huta“ – die Hundetagesstätte. Das Angebot richtet sich vor allem an berufstätige Hundebesitzer, die ihren vierbeinigen Liebling während der Arbeitszeit betreut wissen wollen und bereit sind, dafür zu bezahlen – je nach Einrichtung und Serviceleistungen sind pro Tag rund 25 Euro fällig. Nach der Huta geht’s in die Hundeschule oder zum Hundetrainer. Für die bessere Sozialisierung der Tiere gibt’s Welpenspielgruppen. Bis zu 1000 Euro investiert ein Besitzer pro Jahr in solche Erziehungsmaßnahmen. Auch beliebt: Das Haustier ausführen zu lassen, statt sich selbst in den Park zu bewegen. Dog-Walker, Hundeausführer, übernehmen die Gassi-Gänge mit Hunden, wenn deren Besitzer keine Zeit haben oder beispielsweise verletzungsbedingt ausfallen. Einmal im Jahr bieten viele Freibäder der Region übrigens einen besonderen Service an: Wenn die Saison zu Ende ist, öffnen sie die Bäder für Hunde, da das Wasser anschließend abgelassen wird. Hundeschwimmen gibt’s unter anderem in Düsseldorf am 16. September 2017 im Freibad Rheinbad, bei dem auch ein Unterwasser-Tierfotograf Bilder der tauchenden Hunde macht. Tiere haben freien Eintritt, für Herrchen und Frauchen werden je sieben Euro fällig. Im Gelderner Waldfreibad Walbeck schwimmen Vierbeiner am 9. und 10. September, im Freibad Wiembachtal in Opladen am 17. September, im Rheinbad Wesel am 7. Oktober, im Sport- und Freizeitbad Embricana in Emmerich am 5. November. Weitere Infos und Termine aus NRW unter www.hundimfreibad.de. 21

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