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Tiere im Fokus -05.09.2017-

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Hunde Liebevolle

Hunde Liebevolle Erziehung ist der Beginn einer langen Freundschaft Von Mariel Bernert In vielen Familien wächst mit den Kindern auch deren Wunsch nach einem vierbeinigen Gefährten. Bevor der Familienrat sich für einen bestimmten Hund entscheidet, sollten alle Mitglieder darüber aufgeklärt sein, dass ein Hund tierische Bedürfnisse hat, jahrelange Verantwortung bedeutet und – je nach Rasse – auch besondere Ansprüche geltend macht. Wurden Hunde früher mit Strenge dressiert, hat sich die Hundeerziehung heutzutage zum Glück und Wohle des Vierbeiners sehr gewandelt. Mit liebevoller Konsequenz, jeder Menge Geduld sowie ganz viel Lob und unter Berücksichtigung von hundepsychologischen Aspekten wird aus dem Jungspund ein treuer und feinfühliger Begleiter in allen Lebenslagen. Da spielt es während der Erziehung schon eine Rolle, wer als erstes durch die Tür hindurch- oder die Treppe hinaufgeht. Und alles, was der kleine Fellkollege richtig macht, wird ausgiebig mit lieben Worten, Streicheleinheiten und am liebsten mit Leckerchen belohnt – und somit verstärkt. Trotz intensiver Zuwendung durch seine Menschen, ist es für jeden jungen Hund extrem wichtig, den Umgang mit Artgenossen zu lernen. So führt man später nicht ein kleines Monster an der Leine spazieren. Das geht am besten in einer qualifizierten Welpenschule. Aber bitte erst, nachdem der kleine Vierbeiner seine ersten Impfungen erhalten hat. Dort lernen die Hundekinder unterschiedlichster Größe und Rassen ab dem zarten Alter von etwa zwölf Wochen schon spielerisch das artgerechte und soziale Miteinander. Wächst der Hund heran, geht es nach dem Hundekindergarten in die „Schule“, wo die Ansprüche an Erziehung und Gehorsam höher sind. Viele Hundetrainer bieten ihre Dienste nicht nur auf dem Gelände einer Hundeschule, sondern auch in einem dem Hund und Menschen bekannten, freien Gelände oder Waldstück, im Haus und Garten der Hundebesitzerfamilie an. Wenn man von Anfang an in der Hundeerziehung am Ball bleibt, haben Mensch und Tier viel Spaß miteinander – und Wuffi muss später nicht wegen schlechten Benehmens beim Hundepsychologen nachsitzen. 8

Katzen Kleine Happen für die Katze Von Birthe Rosenau Foto: ThinkstockPhotos-Rasulovs Hier ein Rezeptvorschlag: 45 Gramm Muskelfleisch vom Huhn, 40 Gramm Muskelfleisch von der Pute, 20 Gramm Herz vom Huhn, 23 Gramm Magen von der Pute, 15 Gramm Gemüse, 7 Gramm Reis, 1 Prise Salz, 1 Tagesportion Knochenmehl. Zubereitung: Das Fleisch klein schneiden, das Gemüse reiben, Reis, Salz und Knochenmehl zugeben. Das Futter kann auch in größeren Mengen vorbereitet werden und dann portionsweise eingefroren und wieder aufgetaut werden. Ganze Regale füllen Supermärkte und Fachhandel mit diversen Leckereien für Katzen. Doch fast noch wichtiger als das Was im Napf ist das Wie. „Eine wild lebende Hauskatze fängt zwischen acht und zwölf Mäuse pro Tag“, weiß die Tierärztin Yvonne Lambach. Sie hat für die Deutsche Gruppe Katzenmedizin ein Infoblatt zum Thema Ernährung erstellt. Darin empfiehlt sie vor allem, das Futter auf mehrere Portionen am Tag zu verteilen. „Nach Möglichkeit kann man dies auch mit etwas Beschäftigung und Anstrengung für die Katze verbinden“, sagt sie. Denn es liegt einfach in der Natur der Katze, auf Beutejagd zu gehen. Beliebt sind sogenannte „Katzenfummelbretter“, in denen das Futter so versteckt ist, dass der Vierbeiner Köpfchen, Geschick und Pfoten einsetzen muss, um satt zu werden. Alternativ können Katzenbesitzer auch Trockenfutter in den Raum werfen oder verstecken. Lieber keinen immer gefüllten Napf hinstellen: „Das kann sehr schnell zu Übergewicht führen.“ Wichtig ist auch, dass die Katze ausreichend trinkt. Das sind bei der Fütterung mit Trockenfutter bis zu 50 Milliliter pro Kilogramm und Tag. Bei Nassfütterung ist der Wasserbedarf deutlich niedriger. Manche Katzen sind sehr wählerisch, was die Wasserqualität angeht. Daher sollten ihre Besitzer ein Auge darauf haben, wie es der Katze am liebsten ist. „Manche trinken zum Beispiel am liebsten direkt aus dem Wasserhahn“, weiß Lambach. Was sollte nun aber drin sein, im guten Futter? Wichtig ist „Taurin“, ein Eiweißbestandteil, den die Katzen nicht selbst produzieren können. Ein Mangel kann zu schweren Krankheiten führen. Zudem sollte die Kost wenig Kohlenhydrate enthalten. Die Menge des Futters richtet sich nach der körperlichen Aktivität des Tieres – einen Anhaltspunkt geben die Angaben des Herstellers auf der Packung. Foto: ThinkstockPhotos-Murika BARF – Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung Wie auch bei Hunden gibt es zurzeit einen Trend, Katzen wieder mit selbst zubereiteten Mahlzeiten auf roher Fleischbasis zu ernähren. Die Tierärztin Hanna Katrin Stephan erläutert auf ihrer Internetseite www.katzen-richtig-barfen.de, wie es geht: Die Fleischsorte ist beliebig und kann nach dem Geschmack der Katze gewählt werden. Der Besitzer ergänzt Vitamine, essentielle Fettsäuren, Mineralstoffe, Taurin und Vitamine. Die Vorteile von BARF liegen für die Expertin auf der Hand: Die Fütterung beugt Zahnstein vor, fördert die Gelenkgesundheit, ist ausgewogen und natürlich und vor allem artgerecht. Auch Katzen sollten Zähne putzen… … zugegeben, keine Katze wird dies alleine und selbstständig tun. Dennoch: Tierärzte empfehlen, schon ab Kätzchenalter die Zahnpflege einzuüben, es gibt dafür spezielle Tierzahnbürsten und Katzenzahnpasta. Aber auch wer damit absolut nichts anfangen kann, sollte seiner Katze regelmäßig ins Maul schauen. Oft überspielen die Tiere Zahnprobleme lange. Knapp drei Viertel aller Katzen über drei Jahren leiden laut der Deutschen Gruppe Katzenmedizin bereits an Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen. Die häufigste ist „FORL“ (Feline Odontoklastische Resorptive Läsion), die zu einem langsamen Abbau des Zahnes führt. Alarmzeichen sind unter anderem Speicheln und Zähneknirschen sowie das Schieflegen des Kopfes beim Fressen. 9

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