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Unser Alpen -25.04.2018-

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10 UNSER ALPEN Die

10 UNSER ALPEN Die Amaliengalerie (links mit der St. Ulrich Kirche im Hintergrund) ist ein Vorzeigeprojekt der Gemeinde und sichert die ärztliche Versorgung im Ort. Zu den markantesten Gebäuden zählt auch das alte Rathaus im Ortszentrum (rechts). Fotos: Rainer Kaußen Gemeinsam viel erreichen Vereine, Verbände, Parteien, Initiativen, Organisationen: Mit vereinten Kräften sind in Alpen viele Projekte verwirklicht worden. Die Alpener sind zu Recht stolz auf ihre Heimat. VON RAINER KAUSSEN Dem platten Niederrhein gibt sogar ein Höhenzug vom Kalier der Bönninghardt Profil. Aber dieser Sprung von einigen Metern hat natürlich niemanden verleitet, bei der Taufe der Gemeinde im östlich angrenzenden Flachland eine Anleihe in der Welt des Hochgebirges zu nehmen. Bei der Namensgebung von Alpen spielte nicht die Geografie eine Rolle, wohl aber die Geschichte: Ehemals Alpheim www.sparkasse-am-niederrhein.de genannt, wird der Ort urkundlich erstmals 1074 erwähnt. Bis um 1300 war die Siedlung mit der Burg und Herrschaft im Besitz eines Geschlechtes, das sich „von Alpen“ nannte. Von 1330 bis 1422 besaßen die Vögte von Köln die Herrschaft und nahmen ebenfalls den Namen von Alpen an. Es sind die ersten Kapitel der langen Geschichte, die in Alpen bis heute lebendig ist – die sich sogar im heutigen Bild des Ortes spiegelt, mit dem sich mittlerweile bei der kommunalen Neugliederung auch die einst selbstständigen und nach wie vor selbstbewussten Orte Bönninghardt, Veen und Menzelen zusammenschlossen. Ein besonderes Zeugnis der Historie ist die „Motte“ vor den Toren Alpens. Der Hügel, auf dem einst die im zwölften Jahrhundert durch Heinrich von Alpen errichtete Burg stand. In den sich die Alpener während des Zweiten Weltkrieges hineingruben, um in den Stollen Schutz vor Fliegerbomben zu finden und dabei die Standfestigkeit der Anlage so schwächten, dass nun eine umfassende Sanierung nötig ist. Im Rahmen des Stadtumbaus sollen die Motte und die umgebene Zone als Park aufgewertet und hier neben Natur Ortsgeschichte erlebbar werden. Dass sie bei diesem Flexibel ist einfach. Wenn die Beratung des Finanzpartners so individuell ist wie das Leben. Das Sparkassen-Finanzkonzept. Die evangelische Barockkirche ist ein Hingucker. Ziel an einem Strang ziehen, ist für die Alpener keine Frage. Gemeinsinn ist in Alpen Trumpf. Arbeiten im Ehrenamt. Für Historie und Heimat. Bei Kultur und Sport. Das uneigennützige Wirken in Vereinen, Verbänden, Parteien, Initiativen, Organisationen und in der Kirche wird wertgeschätzt und anerkannt. Das nutzt allen. Ein herausragendes Beispiel: Aus Kostengründen hätte in den 90er Jahren das Hallenbad geschlossen werden müssen. Ein Schwimmverein wurde gegründet, um genau das zu verhindern. Das Rechenbeispiel damals: Wenn sich 500 Mitglieder fänden, könnte das Experiment finanziell gelingen – am Ende standen sogar 2000 Namen in der Mitgliederliste des Vereins, der dann sogar eine Erweiterung des Hallenbades stem- men konnte. Privatisierung half ebenfalls dabei, die Gemeindebücherei zu erhalten. Auch der Bürgerbus rollt dank des Engagements der Ehrenamtlichen, die schon über 170.000 registrierte Fahrgäste auf der Strecke zwischen Alpen nach Veen chauffierten. So wird ein Gesamtangebot geschaffen, das Alpen zum gefragten Wohnort macht. Für Alteingesessene wie auch für Neubürger, die in verschiedenen Baugebieten ihre neue schaft investiert ebenso. Allen voran die mit Riesenschritten gewachsene Firma Lemken, größter Arbeitgeber im Ort und mit Norgren und Gardemann lange gerne stolz als „unsere drei Branchenführer“ Grundschule und Sekundarschule Nachwuchs das Rüstzeug fürs Leben. Auch durch ein Projekt mitten im Ort fand Alpen in der ganzen Region Beachtung: Die neue „Amaliengalerie“ mit ihren Arztpraxen soll die medizinische Versorgung der knapp 13.000 Menschen im Ort so sichern, wie es im ländlichen Raum als beispielhaft Also alles eitel Sonnenschein in der Gemeinde, deren Wappen einen elfmal von Gold und Rot geteilten Schild schwarzen Adler zeigt? Nicht ganz: Sinkende Einnahmen aus der Gewerbesteuer ließen den kommunalen Haushalt in die Miesen rutschen. Bürgermeister Thomas Ahls weiß: „Wir müssen und wir werden hier gegensteuern“. Mit Augenmaß. Aber effizient. Damit Alpen auch in Zukunft der liebenswerte Wohnort im Grünen Heimat fanden. Die Wirt- präsentiert. vermitteln dem gilt. mit einem rot bewehrten bleibt.

UNSER ALPEN 11 Alpens Sommerparadies Der Freizeitsee in Menzelen Ost lockt bei schönem Wetter zahlreiche Besucher zum Schwimmen oder Surfen an. VON ERWIN KOHL Ein ganzer Hektar feinster Sandstrand, kristallklares Wasser, dazu verührerische Cocktails und heie Salsa-Rhythmen. Wer jetzt n den nächsten Urlaub in üdlichen Gefilden denkt, ann sich den Gang zum Reiebüro sparen. Die Badehose itsamt Handtuch einpacken nd aufs Fahrrad setzen geügt völlig. Denn für das gewünschte Urlaubsflair reicht ein Besuch des Freizeitsees in Menzelen Ost. Hier fühlen sich übrigens nicht nur Wasserratten wohl: Auch wer den Stress des Alltags abschütteln möchte, ist hier gut aufgehoben. Dafür sorgt Rick Marckardt, der mit seiner Frau Nadine einen Gastronomiebetrieb nach kubanischem Vorbild betreibt. Direkt am Strand befinden sich zwei komfortable Sonnenterrassen auf verschiedenen Ebenen, daneben bietet sich die urgemütliche „Chill-Lounge“ zur Entschleunigung an. Zu kubanischen Salsa- Klängen lässt sich der Sonnenuntergang über dem See dann so richtig genießen. Sollte sich nach einem Tag im Strandbad der kleine Hunger melden, empfiehlt sich die Bestellung einer Currywurst. „Ich gebe einen Schuss Cola in die Currysauce, das sorgt für den einzigartigen Geschmack“, verrät „Chefkoch“ Rick Marckardt. Aber auch, wenn das Wetter mal nicht mitspielt, hat der Freizeitsee viel zu bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem gemütlichen Spaziergang auf dem 3,3 Kilometer langen Rundweg um das Gewässer. Die kurvenreiche und landschaftlich abwechslungsreiche Strecke ist vor allem bei Joggern und Hundebesitzern äußerst beliebt. Der Freizeitsee trägt seinen Namen nicht umsonst: Neben den sommerlichen Badegästen wird das Areal von Windsurfern, Anglern und der DLRG genutzt. Unter der Oberfläche gleiten die Mitglieder des Alpener Tauch- Am Freizeitsee Menzelen Ost findet jeder die passende Möglichkeit zum Entspannen. Foto: Olaf Ostermann clubs Mobula schwerelos in bis zu 18 Metern Tiefe durch den See. Für Tauchanfänger bietet der Verein zwei Übungsplattformen in drei und sechs Meter Tiefe an. Wer die Lust verspürt, einfach mal abzutauchen, kann sich auf der Homepage des Clubs (www.tca-mobula.net) zu einem kostenlosen Schnupperkurs anmelden. ANZEIGE PORTRÄT InJoy Fitness Training im Minuten-Takt Vom Latzug zum Beinbeuger und weiter: as Zirkeltraining mit den eGym-Kraftgeräen der InJoy-Fitness-Studios in Rheinberg nd Alpen machen das Training noch indiidueller effektiver. Wer sich fit halten will, muss Sport treiben. Wer abnehmen will, muss die Muskeln trainieren: Sie sind der Motor des Körpers, wenn der nicht richtig läuft, kann man kein Fett verbrennen. Jürgen Schepers ist durchtrainiert. Und der 54-Jährige kennt sich nicht nur mit Sportgeräten im Fitness-Center aus, sondern auch mit seinen Kunden. 52 Prozent von ihnen sind Frauen, 48 Prozent Männer. 48,4 Jahre alt sind die Frauen im Schnitt, die sein Studio an der Marsstraße in Xanten aufsuchen, um den Körper und damit auch den Geist gesund zu halten. „AktiVital“ heißt das Fitness-Center, das er am 1. Dezember von Stephan Gehnen übernommen hat und in dem er sich nach und nach von der reinen Frauen-Quote verabschieden und auch Männer willkommen heißen will. So wie es der Geschäftsmann und seine Frau Edith (50) auch schon seit 2000 in Rheinberg und noch viel länger, nämlich seit knapp 30 Jahren in Alpen halten. Seine Fitness-Center gehören zum InJoy-Verbund, genau wie mehr als 200 andere Studios, deren Inhaber sich wie die Eheleute Schepers „betreutes Muskeltraining“ auf die Fahnen geschrieben haben. Nein, kein Schreibfehler: Nicht betreutes Wohnen, sondern tatsächlich kontrolliertes Training, einfach sicher und effektiv, mit dem Ziel, Muskeln aufzubauen, fit zu bleiben und vielleicht auch an Körpergewicht zu verlieren. Jürgen Schepers selber stemmt „seit dem 13. Lebensjahr irgendwelche Gewichte“, zwei Jahre später fing er damit an, regelmäßig ins Fitness-Center zu gehen. „Ich habe nie gerne Fußball gespielt“, sagt der AktiVital-Inhaber Jürgen Schepers muss Hermine Baltes die Geräte nicht mehr erklären. Sie beherrscht sie längst perfekt. 54-Jährige und lacht. Aber die Zeit des Pumpens ist lange vorbei: Gesundes Training heißt heute die Devise, und zwar an Geräten, die auf jeden einzelnen eingestellt sind. „eGym Kraftgeräte“ nennt man die Geräte, die Jürgen und Edith Schepers in allen Fitness-Studios aufgebaut haben. Verschiedene Geräte gehören zu einem Zirkel. Alter, Gewicht, Größe werden in einen PC eingegeben und in einem Armband auf einem Chip festgehalten. Der Chip wird einfach ans Display am Gerät gehalten, dieses stellt sich dann automatisch auf den Kunden ein. 60 Sekunden nach vorgegebenem und auf jeden persönlich eingestellten Trainingsplan die Übung durchziehen, 60 Sekunden Pause, um zum nächsten Gerät zu wechseln, den Chip einzulesen, und so weiter. Vom Latzug geht es zum Beinbeuger, von da aus zum Bankdrücker im Sitzen (Brustpresse), beim nächsten Gerät wird der untere Rücken trainiert, danach der äußere Oberschenkel (Abduktion). eGym- Kraftgerät Nummer sechs ist der Ruderzug, Nummer sieben der Rotator (gut für die seitliche dem Gerät Nummer acht trainiert man die Aduktoren (innere zum Schluss geht es auf den Seit circa fünf Jahren sind Markt und finden sich in immer mehr Fitness-Studios, Tendenz steigend. „Zwei Runden sollte man schon machen, zwei bis drei Mal in der Woche trainieren“, rät Jürgen Schepers, der natürlich auch Cardio-Geräte kömmlichen Geräte fürs reine Krafttraining in seinen beiden Studios in Rheinberg und Alpen Muckibude sagt man übrigens schon lange nicht mehr zum Fitness-Center, „Gesundheitszentrum“ passt besser, findet Jürgen Schepers, der aktuell insgesamt 30 Angestellte hat und seit mehr als zehn Jahren Bauchmuskulatur), mit Oberschenkelmuskulatur), Bauchtrainer. eGym-Kraftgeräte auf dem (Crosstrainer) und alle her- hat. in seinem Betrieb ausbildet. Weitere Infos online unter www.active-sports-nrw.de

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