Aufrufe
vor 13 Monaten

Unser Emmerich am Rhein -23.04.2018-

  • Text
  • Emmerich
  • Kleve
  • Rhein
  • Rees
  • Emmericher
  • Juni
  • Elten
  • Apotheke
  • Stadt
  • April

20 KRANKENHAUS

20 KRANKENHAUS UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG Differenzierte Versorgung von Lungen- und Herzpatienten Die Innere Medizin im St. Willibrord-Spital stellt die Basisversorgung aller inneren Erkrankungen sicher. Das sind jene, die nicht in das Fach der Chirurgie fallen. Im Emmericher Krankenhaus verfügt die Abteilung für Innere Medizin insgesamt über 80 Betten. Sie umfasst drei Schwerpunkte mit je eigenem Chefarzt: Pneumologie / Kardiologie / Schlafmedizin (Chefarzt Dr. Andreas Klimkiewicz), Gastroenterologie (Chefarzt Dr. Christian Niemeyer) und Rheumatologie (Chefarzt Volker Fischer-Kahle). Diese Struktur wurde geschaffen, weil sich das Wissen über die einzelnen Organe dank des medizinischen Fortschritts zunehmend verfeinert und Diagnostik sowie Therapie immer spezialisierter werden. Damit einher geht eine sehr differenzierte und individuell ausgerichtete Patientenversorgung, die das St. Willibrord-Spital mit bestens ausgebildeten und langjährig erfahrenen Kräften in Medizin, Pflege und Physiotherapie gewährleistet. In einer kleinen Serie stellen wir nacheinander die drei Schwerpunkte der „Inneren“ vor. Nach der ersten Folge zur Gastroenterologie geht es diesmal um Pneumologie / Kardiologie / Schlafmedizin. Bronchoskopie, Funktionstests Die Innere Medizin im St. Willibrord-Spital hat Spezialisten für alle Fälle – Chefarzt Dr. Andreas Klimkiewicz, Schwester Rita Schütte, pflegerischer Leiter Rainer Niehoff, Oberarzt Alexander Schweers und Assistenzarzt Robert Körei (v. l.) beim Einsatz der elektromagnetischen Navigations-Bronchoskopie (Superdimension). Beispiel Pneumologie / Kardiologie / Schlafmedizin In der Pneumologie (Lungenheilkunde) ermöglicht das Emmericher Krankenhaus die komplette umfangreiche Lungenfunktionsdiagnostik. Dazu zählt etwa der Asthmatest ebenso wie die Bodyplethysmographie (große Lungenfunktion) und die CO- Diffusionsmessung (indirekte Messung des Sauerstoff-Übertritts ins Blut). Zur Kontrolle der Atemmuskulatur kann die Atemkraft gemessen werden. „Der Patient kann bei Bedarf auf eine Heim-Beatmungstherapie eingestellt werden“, sagt Chefarzt Dr. Klimkiewicz. Der Brustkorb- Ultraschall, gegebenenfalls mit Punktion von Flüssigkeitsansammlungen oder Tumoren, zählt ebenfalls zum Spektrum der Pneumologie. Hinzu kommen alle endoskopischen Verfahren, insbesondere die flexible und starre Bronchoskopie (Lungenspiegelung unter Narkose). Mit dem endobronchialen Ultraschall können Tumore und bösartige Lymphknoten punktiert werden. Die BAL (Lungenspülung) hilft bei der Diagnose von Entzündungen, bei immunologischen Erkrankungen oder Sarkoidose (Gewebeknötchen in der Lunge). Blick in die Tiefe der Lunge Lungenkrebs wird im Emmericher Krankenhaus umfänglich behandelt – von der Diagnose bis zur ambulanten und stationären Chemotherapie. Die Einrichtung eines Lungenkrebs-Zentrums ist geplant. Das St. Willibrord-Spital zählt zu den wenigen Kliniken in Nordrhein-Westfalen, die mit der elektromagnetischen Navigations-Bronchoskopie arbeiten. Superdimension heißt das Gerät, das einen virtuellen Blick in die Lungentiefe möglich macht. Der gelbe Punkt markiert einen verdächtigen Tumor. „Superdimension“ heißt das Gerät, mit dem der Lungenfachmann verdächtigen Tumoren in der Tiefe und den Randbereichen der Lunge auf die Spur kommt. Dazu navigiert er per Endoskop eine Sonde zum Zentrum der verdächtigen Geschwulst, um Proben zu entnehmen. „Superdimension“ kommt in schwierigen Fällen zum Einsatz, wenn der vermutete Tumor mit der herkömmlichen Lungenspiegelung nicht zu erreichen ist. Der Patient liegt während der Untersuchung auf einem Magnetfeld und „verschläft“ den Eingriff unter Narkose. Zur Erstellung individueller INFO Kontakt zur Abteilung für Innere Medizin im St. Willibrord-Spital unter Tel. 02822 / 73-1140 (Sekretariat) bzw. 73-1720 (Innere Ambulanz, Terminvergabe) Therapiekonzepte betreibt Pneumologe Dr. Klimkiewicz eine intensive Kooperation mit der Thorax-Chirurgie im eigenen Hause (Leitender Arzt: Dr. Uwe Monser). Eng ist auch die Zusammenarbeit mit der Radiologie im St. Willibrord-Spital. Die Bildgebung erfolgt mittels CT, MRT sowie Lungen- und Knochenszintigraphie. Die Diagnostik einer Lungenembolie ist möglich per Angio-CT (Darstellung der Lungenarterien). Besonderheit: Herz-Untersuchung per Ultraschall in 3D Zur Versorgung von Patienten mit Herzproblemen verfügt die Klinik über ein umfangreiches Leistungsspektrum mit allen Formen der Diagnose und konservativen Therapie. Zu den Besonderheiten gehört eine Ultraschall-Untersuchung in 3D (Echokardiographie), mit der der Arzt z. B. spezielle Herzklappenfehler finden und untersuchen kann. Ein Schluckecho per Schlauch (vergleichbar einer Magenspiegelung) kommt bei der Diagnose von Herzklappenfehlern speziell zum Ausschluss von Blutgerinnseln in den Herzhöhlen zum Einsatz. Hat ein Patient Probleme mit den Herzkranzarterien, insbesondere einen akuten Herzinfarkt, die eine Untersuchung im Herzkathetermessplatz erforderlich machen, wird dies im Mari- en-Hospital Wesel, dem Partnerkrankenhaus unter dem Dach der pro homine, veranlasst. Die Implantation und Kontrolle von Herzschrittmachern geschieht ebenfalls in Emmerich. Behandlung von Luftnot, Insuffizienz, Rhythmusstörungen Zum „Standardprogramm“ des Kardiologen gehören das Erkennen und die Behandlung von Herzerkrankungen (etwa Pumpleistungsstörungen als Folge einer erweiterten Herzkammer), Herzrhythmusstörungen, entzündliche Herzerkrankungen, die Abklärung von Luftnot und Verlaufskontrollen bei koronarer Herzerkrankung. Medikamentöse Therapien, etwa bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Herzrhythmusstörungen, Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG sowie Ultraschall der Halsgefäße und elektrische Kardioversionen in Kurznarkose zählen zu den weiteren Basis-Leistungen, die im Emmericher Krankenhaus erbracht werden. Per Stress-Echokardiographie wird – auch in der dynamischen Variante – untersucht, ob eine Erkrankung der Herzkranzgefäße vorliegt. Der Ultraschall kommt auch zum Einsatz, wenn die Durchblutung der Beine untersucht wird, Stichworte in diesem Zusammenhang sind Beinvenen-Thrombosen und das „Raucherbein“. Untersuchungen des Schlafverhaltens Gut etabliert ist in Emmerich das Schlaflabor mit sechs Betten. „Hier setzen wir alle komplexen Beatmungsverfahren ein“, sagt Dr. Klimkiewicz. Zur Untersuchung des Schlafverhaltens, besonders bei einem Verdacht auf ein Schlafapnoe-Syndrom, steht die ambulante Polygraphie zur Verfügung. Auch Testungen zur Messung der Tagesmüdigkeit sind im Schlaflabor möglich. Patienten, die dort untersucht werden, brauchen Geduld. „Derzeit beträgt die Wartezeit vier Monate“, so der Chefarzt.

Ruth Reuß (Hostess) Karla Laßeur (Hostess) Astrid Wellink (Küche) Gisela Lang (Hostess) Ursula ter Smitten (Hostess) UnserEMMERICHam Rhein KRANKENHAUS 21 St. Willibrord-Spital: Mitarbeiter und Pflegepersonal Die Mitarbeiter in der Küche sorgen für leckeres Essen. Jürgen Haller (Koch) Sabine Vermaas (Küche) Hardy Kersten (Küchenleitung) Ebru Keles (Küche) Elke Oppermann (Pforte) Detlef Tomazik (Küche) Walburga Bockhorn (Küche) Iknur Keles (Küche) Thorsten Kurkowski (stellvertretender Küchenleiter) Luitgard Tück (Küche) Yvonne Werder (Küche) Michael Steenbreker (Küche) Estifanos Tekle (Küche) Kathrin Selter (Küche) Dirk Kolbergen (Pforte)

Sonderveröffentlichungen