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Unser Emmerich am Rhein -25.02.2019-

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20 KRANKENHAUS

20 KRANKENHAUS UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG ZNA: Im Notfall der schnelle Weg zur kompetenten Hilfe In der Zentralen Notaufnahme des St. Willibrord-Spitals werden jährlich etwa 16.000 Patienten versorgt - Tendenz steigend as große Schild mit dem roten Koffer weist den Weg ins erste Obergeschoss des St. Willibrord-Spitals, dort prangt auf einer rot gestrichenen Wand in riesigen Lettern: Notfallambulanz. Hier, in der Zentralen Notaufnahme – kurz ZNA – werden pro Jahr etwa 16.000 Patienten versorgt, Tendenz steigend. In der ZNA wird unterschieden zwischen internistischen und chirurgischen Patienten. Die Innere Medizin diagnostiziert und behandelt konservativ (nicht-operativ), z.B. bei gesundheitlichen Störungen der Atmungsorgane, von Herz und Kreislauf oder im Bauchraum. Muss operiert werden (Verletzungen, Brüche), ist die Chirurgie am Zuge. Erfahrenes Personal, bestens ausgebildet In der Notaufnahme ist Dr. Nanni Reckwitz die internistische Oberärztin, Ralph Schmidt der chirurgische Oberarzt. Nanni Reckwitz, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, arbeitet seit 15 Jahren im Emmericher Krankenhaus; Ralph Schmidt, Facharzt für Chirurgie mit dem Schwerpunkt Unfallchirurgie mit über 28 Jahren Berufserfahrung, ist seit neun Jahren in Emmerich dabei. Schon auf 22-jährige Tätigkeit blickt Britta Heisterkamp zurück. Die Krankenschwester ist die pflegerische Leiterin der Zentralen Notaufnahme. Insgesamt zählt der Pflegedienst 20 Frauen und Männer, dazu zählen Gesundheits- und Krankenpfleger ebenso wie Medizinische Fachangestellte. Viele von ihnen haben spezielle Qualifikationen erworben, sind etwa weitergebildet in Notfallpflege, Gipstechniken, als Wundmanager, hygienespezialisierte Mitarbeiter zertifiziert sowie in der Versorgung von Patienten mit erhöhtem Überwachungsbedarf geschult (Intermediate Care Pflege). Zur Pflege von internistischen Patienten mit komplexen Krankheitsbildern gibt es in der ZNA darüber In der Zentralen Notaufnahme des Emmericher Krankenhauses versorgt ein erfahrenes, bestens qualifiziertes Team etwa 16.000 Patienten im Jahr – Tendenz steigend. Vorne im weißen Kittel: die internistische Oberärztin Dr. Nanni Reckwitz und der chirurgische Oberarzt Ralph Schmidt. hinaus ANP-Fachkräfte (Pflegefachkräfte mit zusätzlicher Spezialisierung und universitärem Abschluss). Drei Wege in die Notaufnahme Drei Wege führen in die Notaufnahme: per Rettungsdienst (Krankenwagen / Rettungswagen und Notarzt), mit einer Einweisung vom Hausarzt oder indem man sich selbstständig mit akuten gesundheitlichen Problemen vorstellt. „In jedem Fall ist es unser Anliegen, die Menschen mit der höchstmöglichen Qualität so schnell wie möglich zu behandeln“, sagt die pflegerische Leiterin Britta Heisterkamp. Dennoch lassen sich Wartezeiten nicht vermeiden. Das hat unterschiedliche Gründe. Das tägliche Patientenaufkommen in einer Notaufnahme ist nicht planbar. Behandlung nach Dringlichkeit Um die Dringlichkeit einer Behandlung festzustellen, erfolgt eine pflegerische Ersteinschätzung anhand einer Reihe von medizinisch anerkannten Eckdaten, hierzu benötigt die erstaufnehmende Pflegekraft einige Informationen vom Patienten. Ohne diese Auskünfte ist eine Festlegung der Reihenfolge nach Behandlungsdringlichkeit nicht möglich. Für die weitere Diagnostik und Behandlung werden dann je nach Beschwerdebild und Dringlichkeit in Absprache mit den ZNA-Oberärzten Fachärzte aus dem eigenen Haus hinzugerufen und weitere Schritte eingeleitet. Im St. Willibrord-Spital wird, wie in vielen anderen Kliniken auch, seit Jahresbeginn 2019 das Manchester-Triage-System eingeführt, ein standardisiertes Verfahren zur Ersteinschätzung in der Notaufnahme in fünf farbig markierten Stufen (rot bis blau). Das bedeutet: In der Notaufnahme richtet sich die Reihenfolge der Behandlung nicht danach, wer zuerst eingetroffen ist. Entscheidend ist allein, wer zuerst medizinische Hilfe benötigt. Einen weiteren Einfluss auf die Wartezeit haben Prozesse, die „im Hintergrund“ laufen: Auswertungen von radiologischen Befunden, Laboruntersuchungen, das Verfassen von Arztbriefen, die Organisation der stationären Weiterversorgung (nicht in jedem Fall erforderlich) oder die Aufbereitung der Behandlungsräume. Eine Entwicklung, die den Notaufnahmen der Krankenhäuser bundesweit arg zu schaffen macht, hat auch Emmerich längst erreicht: Der „Missbrauch“ der ZNA als vermeintlich bequeme Möglichkeit, sich „mal eben“ durchchecken zu lassen, sich mit vergleichsweise harmlosen „Wehwehchen“ einem Arzt vorzustellen oder den Dienst des Krankenhauses in Anspruch zu nehmen, weil die Hausarzt-Praxis geschlossen ist. „Weil wir niemanden ungesehen abweisen dürfen, kann dieses Verhalten dazu führen, dass möglicherweise echte Notfälle nicht so schnell wie angestrebt behandelt werden können“, merkt Oberarzt Ralph Schmidt kritisch an. Er verweist ausdrücklich auf den hausärztlichen Notdienst, der bundesweit einheitlich unter Tel. 116117 kostenlos rund um die Uhr erreichbar ist – den aber offenbar kaum jemand kennt (oder beherzigt). Luftnot, Allergien, Bänderriss… „Internistisch versorgen wir alles“, sagt Oberärztin Dr. Nanni Reckwitz – von unklaren Bauchbeschwerden über Luftnot, hier als Schwerpunkt in einer umfassenden Lungenfachabteilung, bis hin zu kardiologischen Krankheitsbildern. Auch rheumatologische und allergologische Krankheitsbilder werden abgedeckt. Chirurgisch reicht die Palette vom Bänderriss bis zu Mehrfach-Verletzungen (Polytrauma). Die ZNA kooperiert eng mit den Abteilungen für Innere Medizin sowie mit der Orthopädie und Unfallchirurgie, der Wirbelsäulenchirurgie, der Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie der Kolo-Proktologie im eigenen Haus. Keine Rezepte, keine „gelben Scheine“ Was die Notaufnahme nicht darf: Rezepte oder Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen ausstellen. „Das ist ausschließlich Sache der niedergelassenen Ärzte“, betont Dr. Nanni Reckwitz. Sie und ihre Kollegen machen häufig die Erfahrung, dass viele Menschen nicht wissen, welche Medikamente sie einnehmen. Dabei ist die fehlerhafte Einnahme von Tabletten immer wieder die Ursache internistischer Probleme. Im Sinne des ZNA-Teams, aber auch jedes Einzelnen raten die Oberärzte deshalb, stets einen Zettel bei sich zu tragen, auf dem alle regelmäßig eingenommenen Medikamente und Allergien verzeichnet sind. Das hilft auch, im (echten) Notfall die Wartezeit in der ZNA zu verkürzen und sicherere Hilfe zu bekommen. INFO In der ZNA des St. Willibrord-Spitals gibt es auch Mitarbeiter, die in Strategien zur De-Eskalation geschult sind. Vor allem an Wochenenden und nachts passiert es, dass sich Patienten in der Notaufnahme aggressiv verhalten. „Wir sind froh über eine gute Anbindung an die Polizeiwache, die nicht weit vom Krankenhaus entfernt ist“, sagt die pflegerische Leiterin Britta Heisterkamp.

Anne Malangeri Geriatrie Shari Braun Schülerin Melanie Kevelaer Fallmanagerin Beate Cormann Pflegeüberleitung Lesley Verhaaf Schülerin nserEMMERICHamRhein KRANKENHAUS 21 Die Mitarbeiter aus dem St. Willibrord-Spital Wie stellen Menschen vor, die im Krankenhaus arbeiten Dominique Schöning-Hirsch Radiologie MRT Dr. Bernhard Müller-Leben Oberarzt Radiologie Dr. Birgit Haan Diplom-Psychologin Andrea Schneider Radiologie Empfang Dr. Thomas Maiworm Leitender Oberarzt Geriatrie Martin Scheele Leitung Radiologie Auda Fares Facharzt Geriatrie Sabine Priebe Sozialdienst Teresa Heeks Schülerin Andrea Zweering Pflegetrainerin Ann-Kathrin Koinig Sozialarbeiterin Lena Fricke Schülerin Christine Schulte-Sent Radiologie MRT Margret Degen Sekretariat Geriatrie Tanja Evers Servicekraft

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