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Unser Emmerich am Rhein -25.02.2019-

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6 STADTWERKE

6 STADTWERKE UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG s war in den letzten Wochen das beherrschende Thema im Energiemarkt: Der Insolvenzantrag des sogenannten „Billig-Energieanbieters“ Bayrische Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV). Die achte Insolvenz innerhalb von 24 Monaten Die achte Insolvenz eines Energieanbieters in nur binnen 24 Monaten zeigt, dass das Geschäftsmodell der „Energie-Discounter“, die mit Niedrigpreisen um Kunden werben, nicht zukunftsfähig ist – weder für die Anbieter noch für die Kunden, die sich am Ende mit den Folgen der Insolvenz ihres Anbieters auseinandersetzen müssen. 80 Millionen Euro Vorsicht vor „Billig-Energieanbietern“ Die jüngste Insolvenz der Bayrischen Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV) zeigt: „Billig ist nicht immer gut.“ Am Ende zahlen die Verbraucher drauf. Im Falle der BEV-Insolvenz warten laut vorläufigem Insolvenzverwalter Axel Bierbach 250.000 Kunden auf fast 80 Millionen Euro. Hoffnung, dass die BEV-Kunden auch nur einen Bruchteil ihres Geldes wiederbekommen, besteht kaum. Keiner bleibt im Dunkeln sitzen, die Stadtwerke Emmerich springen ein und übernehmen die Versorgung. (Bildquelle ist iStock: Arman Zhenikeyev) “Es sieht leider schlecht für die Kunden aus. Die Zahlen für 2018 zeigen einen immensen Verlust”, äußerte sich Axel Bierbach jüngst gegenüber dem Handelsblatt. Die BEV hatte zuletzt noch versucht das Ruder herumzureißen und seine Preise massiv erhöht, sogar gegenüber Kunden, die eigentlich eine Preisgarantie vereinbart hatten. Auch versprochene Boni wurden nicht mehr ausgezahlt. Riskantes Geschäftsmodell der Energie-Discounter gehalten werden konnten. Auch Emmericher Haushalte waren von der BEV-Insolvenz betroffen. Im Kalten oder Dunkeln musste aber keiner sitzen, denn die Stadtwerke Emmerich sprangen ein und übernahmen die Versorgung der betroffenen Kunden mit Strom und Erdgas. Außerdem standen sie beratend zur Seite und halfen bei Bedarf bei der Abwicklung der Modalitäten. Wer den Stromanbieter wechselt, sollte sich nicht von Niedrigpreisen locken lassen. „Es ist ein riskantes Geschäftsmodell, das die Energie-Discounter betreiben. Mit Kampfpreisen und hohen Neukunden-Boni, die versprochen werden, lässt sich nicht seriös wirtschaften, wenn die Energie kurzfristig zu gestiegenen Preisen an den Börsen beschafft werden muss“, so Sigmund. Die Stadtwerke Emmerich haben vorgesorgt. Sie haben zu Zeiten, zu denen die Börsenpreise noch niedriger waren, größere Tranchen eingekauft, so dass die Strompreise in Emmerich stabil Börsenpreise für Strom sind rasant gestiegen Doch wieso mehren sich in letzter Zeit die Insolvenzen der Energieanbieter? „Die Börsenpreise für Strom sind in den letzten Monaten rasant gestiegen. Da trägt das Geschäftsmodell der Schnäppchenanbieter halt nicht mehr“, erläutert Ingo Sigmund, der wie Energieexperten damit rechnet, dass es in der näheren Zukunft noch weitere Pleiten von Energieanbieten geben wird.

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