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Unser Emmerich am Rhein -25.06.2018-

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Die Auszubildenden

Die Auszubildenden leiteten an ihrem Aktionstag auch die Wassergymnastik und die Aquakurse. Beim Schwimmtraining ging es um den richtigen Stil. Einen Blick hinter die Kulissen konnten die Badegäste bei den Technikführungen werfen. 6 STADTWERKE UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG „Alles erlaubt – außer Wettrutschen“ Aktionstag der Auszubildenden zum Fachangestellten im Embricana Es war ein aufregender Tag für die Auszubildenden zum Fachangestellten für Bäderbetriebe im zweiten Lehrjahr. Für einen Tag übernahmen die angehenden Schwimmmeister das Kommando im Emmericher Freizeitbad. „Den Aktionstag gibt es bereits seit 20 Jahren. Jedes Jahr findet er in einem anderen Schwimmbad statt“, erklärte Michael Scholten, Lehrer am Franz-Jürgens-Berufskolleg Düsseldorf. Joel Lentjes, Azubi im Embricana Bereits Wochen vorher haben die Auszubildenden mit den Vorbereitungen begonnen. Zum einen wurden Gruppen gebildet, die sich um die Organisation, die Pressearbeit, die Sponsorenakquise, die Werbung, die Dokumentation und den Infostand für den Aktionstag zu kümmern hatten. Zum anderen mussten die Auszubildenden selbst Aktionen vorbereiten, die sie am Aktionstag eigenständig im Embricana durchführten. „Im Prinzip konnte jeder das machen, was er wollte. Aber es musste zu bewerten sein. Nur ein Wettrutschen durchzuführen, wäre nicht gegangen“, berichtete Joel Lentjes, Auszubildender im Embricana. Für ihn war die Vorbereitung und der Aktionstag noch einmal eine besondere Herausforderung, wurde er als „Hausherr“ im Vorfeld doch mit so einigen Fragen und Aufgabenstellungen konfrontiert. „Das ist schon eine Verantwortung, die man hat. Aber die Vorbereitung An einem Informationsstand informierten die angehenden Fachangestellten über das Berufsbild, die Ausbildung und die Fortbildungsmöglichkeiten. hat auch sehr viel Spaß gemacht.“ Er selbst hatte für den Aktionstag gemeinsam mit einem Klassenkameraden zwei Technikführungen vorbereitet und gab eine Anleitung zum Streckentauchen. Andere Auszubildende übernahmen die Durchführung der kostenlosen Wassergymnastik, die jeden Dienstag und Donnerstagvormittag im Embricana angeboten wird, oder leiteten am Abend die regulären Aqua-Kurse. Doch auch „ernstere“ Themen wurden dem Badepublikum vermittelt. So erklärten Angelique aus Kempen und Andre aus Geilenkirchen bei der Rettungsübung die verschiedenen Rettungsgeräte und führten die stabile Seitenlage vor, in die sich die Teilnehmer in Anschluss gegenseitig legen mussten. Auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde an Hand von Erste-Hilfe- Puppen demonstriert. Um das Thema „Wassergewöhnung“ ging es beim Abzeichen „Chlormäuse“. Dieses hatten sich Celina aus Wuppertal und Kim aus Velbert ausgedacht. Infos zur Ausbildung Es richtete sich an Kindergarten-Kinder, die zu verschiedenen Gleichgewichtsübungen im Wasser angeleitet wurden. Bevor Celina und Kim am Nachmittag mit ihrer Aktion starteten, informierten sie vormittags am Infostand über das Berufsbild des Fachangestellten für Bäderbetriebe, die Ausbildung und die Fortbildungsmöglichkeiten. „Mein Vater ist Schwimmmeister und ich selbst schwimme seit Jahren im Verein“, erklärt Celina, dass für sie schon früh feststand, eine Ausbildung als Fachangestellte absolvieren zu wollen. Kim kam als Leistungsschwimmerin ebenfalls früh mit dem Wasser in Kontakt. Ein Praktikum hat ihr gezeigt, dass die Ausbildung genau das Richtige ist. „Ich wollte immer etwas mit älteren und jüngeren Kindern machen und habe nach wie vor Spaß am Sport im Wasser, auch wenn ich das Leistungsschwimmen aufgegeben habe. Als Fachangestellte kann ich alles miteinander kombinieren.“ Michael Scholten und sein Lehrerkollege Franz Dunkel schauten sich die Aktionen im Übrigen ganz genau an. Schließlich benoteten sie die Angebote. Neben der eigentlichen Durchführung floss auch ein schriftliches Konzept, dass die angehenden Schwimmmeister im Vorfeld erstellen mussten, in die Benotung mit ein. „Im Konzept sollte die Übung genau beschrieben werden. Genauso wie die Zielgruppe, an die sie sich richtete, sowie das Ziel, das mit der Übung verfolgt wurde. „Die Aktionen wurden gut vorbereitet und umgesetzt. Entsprechend positive Noten haben wir verteilt“, waren die Lehrer am Ende genauso zufrieden mit dem Praxistag wie ihre Berufsschulklasse.

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