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Unser Emmerich am Rhein -ET 28.08.2017-

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10 AUS DEM RATHAUS

10 AUS DEM RATHAUS UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG Emmericher Kirche zeigt ihre Schätze Am Denkmaltag werden Besucher durch die Schatzkammer St. Martini geführt. Macht und Pracht“ lautet in diesem Jahr das Motto des Denkmaltages, zu dem bundesweit am Sonntag, 10. September, zahlreiche Denkmäler der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden – auch in Emmerich. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr vor allem St. Martini mit seinen jahrhundertealten Schätzen und Kostbarkeiten. Um 14 Uhr und 16 Uhr können Besucher die Schätze der Heiltumskammer in St. Martini bestaunen. Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kostbarkeiten stammen aus dem ehemaligen Besitz des Martinistiftes sowie aus der Schatzkammer des reichsfreien, hochadeligen Damenstiftes in Hochelten. Es handelt sich vor allem um kirchliches Altargerät zur Feier der heiligen Messe, zur Abhaltung von Prozessionen und Andachten. Von besonderer Bedeutung sind auch die Reliquienschätze der Emmericher Kirchen. Die oftmals nur sehr kleinen Fragmente wurden in kostbaren Gefäßen meist an den Namenstagen der jeweiligen Heiligen zur Schau gestellt, um eine Verbindung zwischen Himmel und Erde durch die Heiligen konkret erfahrbar werden zu lassen. Das älteste Stück dieser Sammlung ist die Arche des heiligen Willibrord. Dieser Schrein ist wahrscheinlich um 1040 herum entstanden. Da er als heiligster Besitz der Stadt galt, war es Sitte, dass die Landesherren im Mittelalter und der frühen Neuzeit mit der Hand auf diesem Schrein schworen, die Privilegien der Stadt Emmerich zu beachten. Machtvolles Denkmal: Amtsgericht Um 14 Uhr führt Gisela Lensing-Hebben durch die Schatzkammer. Wie auch die Mitglieder der Antonius-und-Odulphus- Gilde hat sie eine Schulung zur Schatzkammer erhalten. Die sozial-caritativ tätige Gilde kann in diesem Jahr ihr 600jähriges Bestehen feiern. Ihre Mitglieder haben es sich auch zur Aufgabe gemacht, Interessierten die mittelalterliche Welt und ihre Frömmigkeit anhand der in der Heiltumskammer ausgestellten Werke näher zu erschließen. Um 16 Uhr übernimmt dann der emeritierte Pfarrer Paul Seesing die Führung, der bereits über viele Jahre den Schatz betreut und maßgeblich zur Errichtung der Heiltumskammer beigetragen hat. Historische Gewänder Um 15 Uhr gibt Dechant Bernd de Baey die seltene Gelegenheit einen Blick auf die historischen Messgewänder (Paramente) zu werfen, die in St. Aldegundis und St. Martini erhalten geblieben sind. Es sind größtenteils liturgische Gewänder, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Krefeld hergestellt wurden. Krefeld war Sitz großer Seidenwebereien, die in der Lage waren, dem Mittelalter sowie der Barockzeit nachempfundene Seidenstoffe herzustellen, die in einem aufwendigen Verfahren zu Paramenten geschneidert und bestickt wurden. Die Zeit des Historismus war von der Vorstellung geprägt, vor allem die Gotik und Romanik in vollkommener Weise nachzuempfinden und nachzubilden. Auf allen Gebieten der Kunst, in Architektur, Musikstil, Malerei und Plastik wurde Großartiges geschaffen. Vielerorts machte der zweite Weltkrieg diese Schöpfungen zunichte. Vieles fiel auch dem sich radikal ändernden Kunstgeschmack der Nachkriegszeit zum Opfer. Auch in Emmerich wurden nach dem zweiten Weltkrieg noch viele erhaltenswerte bauliche Zeugnisse dieser Zeit abgerissen. Umso mehr freut sich de Baey, dass in Am Denkmaltag sehen die Besucher historische Messgewänder aus der Aldegundis- und Martinikirche. beiden Stadtkirchen ein bedeutender Paramentenschatz erhalten werden konnte. Die Führungen zum Denkmaltag sind kostenlos. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können am 10. September einfach in die Kirche St. Martini kommen. Führung durch das Amtsgericht Bereits am Donnerstag, 31. August, öffnet das denkmalgeschützte Amtsgerichtsgebäude an der Seufzerallee seine Pforten für Interessierte. Um 14.30 Uhr führt Edmund Verbeet, langjährige Direktor des Amtsgerichtes, durch das zwischen 1912 und 1914 erbaute Gebäude, das ein anschauliches Beispiel preußischer Baukunst ist. Vortrag und Führung sind öffentlich und kostenfrei. Wegen einer eventuellen Einlasskontrolle sollten sich die Teilnehmer ausweisen können. Es wird außerdem um vorherige Anmeldung im Rathaus bei Elisabeth Riepe unter der Rufnummer 02822–751510 gebeten. BÜRGERBÜRO: GEÄNDERTE ÖFFNUNGSZEITEN Ab dem 1. September gelten leicht veränderte Öffnungszeiten für das städtische Bürgerbüro. Künftig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Montags und Dienstags bis 16.30 Uhr – und nicht wie bisher bis 17 Uhr – für die Bürger in den Räumlichkeiten an der Steinstraße 34 erreichbar. Durch die veränderten Öffnungszeiten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bürgerbüro jetzt etwas mehr Zeit für Hintergrundarbeiten, die während des regulären Betriebs nicht durchgeführt werden können. Die Änderung der Öffnungszeiten wurde auf Grundlage der Besuchsstatistiken des Bürgerbüros vorgenommen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Randzeiten am Wochenanfang verhältnismäßig selten in Anspruch genommen worden sind. Das Bürgerbüro dient als zentrales Servicezentrum für die Bürger und Einwohner von Emmerich am Rhein, die dort bei durchgehenden Öffnungszeiten eine Vielzahl der am häufigsten erforderlichen Behördengänge abwickeln können. So können die Bürger dort unter anderem Personal- und Reisepässe beantragen, An- und Ummeldungen vornehmen, Führerscheine beantragen, Fundsachen abgeben oder Schwerbehindertenausweise verlängern lassen. Auch demjenigen, der neue gelbe Säcke oder einen Abfallkalender benötigt, wird im Bürgerbüro geholfen. Neue Öffnungszeiten: Montags und Dienstags: von 8.00 - 16.30 Uhr Mittwochs: von 08.00 - 13.00 Uhr Donnerstags: von 8.00 - 18.00 Uhr Freitags: von 8.00 - 13.00 Uhr Außerdem jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 9.00 - 13.00 Uhr Das Bürgerbüro ist auch per Email über buergerbuero@stadt-emmerich.de zu erreichen.

Christian Preuth (l.) und Dennis Hartung kümmern sich kompetent und freundlich um die Fahrräder ihrer Kunden. Fahrradecke am Großen Löwen: Service und Beratung rund ums Fahrrad Christian Preuth bietet eine große Auswahl. Wer sich ein neues Fahrrad zulegen möchte, ist in der Fahrradecke am Großen Löwen bei Christian Preuth an der richtigen Adresse. Denn ein Fahrrad muss seinem Besitzer nicht nur gefallen, es muss auch zum Fahrer passen. Ohne fachkundige Beratung geht es nicht, zumal auch der Sicherheitsaspekt eine große Rolle spielt. Christian Preuth bietet Räder aller Art – vom Kinderfahrrad bis zum Citybike, vom Hollandrad bis zum E-Bike – mit dem entsprechenden Zubehör. Am 1. Februar 2010 eröffnete Christian Preuth das Fahrradgeschäft an der Ecke Hühnerstraße/Großer Löwe in den Räumen der Babystube Dickerboom. Der 40-jährige Zweiradmechaniker, der seine Ausbildung von 1994 bis 1997 absolvierte, war der letzte Lehrling im renommierten Fahrradgeschäft Paul Jansen, ehe dieser seinen Betrieb aus Altersgründen aufgab. Nach seinem Zivildienst arbeitete Preuth bis 2008 in der Fahrradwerkstatt von Peter Messink und danach bei KONTAKT Fahrradecke am Großen Löwen Christian Preuth Zweiradmechaniker Großer Löwe 8 46446 Emmerich am Rhein Tel.: 02822-539327 Rad Arendsen in Rees, bevor er sich selbstständig machte. Der Name Preuth ist bei den alten Emmerichern bekannt: Opa Heinrich verlieh in seinem Geschäft am Hasenberg nach dem Krieg Bottich-Waschmaschinen für 50 Pfennig die Stunde. Sein Vater Konrad und sein Onkel Gregor Preuth wurden Zweiradmechaniker, beide waren im Fahrradgeschäft van Uehm tätig. Christian Preuth nimmt sich viel Zeit, um die Zweiradwünsche seiner Kunden zu erfüllen. Neben der Beratung gehört natürlich auch dazu, dass das Rad entsprechend eingestellt und gewartet wird. Die erste Inspektion nach dem Neukauf ist kostenlos. Kleinere Reparaturen wie ein gelockertes Schutzblech werden, wenn möglich, gleich erledigt. Größere dauern nicht lange. In der eigenen Werkstatt werden unter anderem Überprüfungen des Bremssystems oder Einstellung der Schaltungen und die Wartung eines E-Bikes fachgerecht ausgeführt. Seit März wird Preuth unterstützt von dem Zweiradmechaniker Dennis Hartung aus Empel, der unter anderem Erfahrungen bei Fahrrad Kemkes in Rees und Rose in Bocholt gesammelt hat. Besucher der Stadt, die ein Leihrad suchen, können hier zwischen einem einfachem Rad, E-Bike und sogar einem Tandem wählen. Zum Stadtfest im Frühjahr organisiert Preuth die beliebte Fahrradbörse, auf der so manches Schnäppchen zu machen ist.

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