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Unser Emmerich am Rhein -ET 28.08.2017-

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Auch im Jahr 1951 liefen

Auch im Jahr 1951 liefen die Schützen winkend durch ihre Heimatstadt. 7. Zug mit Leutnant Heinrich Otten. Schützenfest im Jahr 1957 18 IM BLICKPUNKT St. Sebastian-Schützenbruderschaft: 166 Jahre Tradition Gegründet wurde die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft 1851 als „Bürgerschützenverein“ von 23 Bürgern, die „Aug’ und Hand fürs Vaterland“ üben wollten. Leider gingen die Protokolle der Gründerzeit beim Luftabgriff im Oktober 1944 verloren. Das erste Schützenfest wurde 1852 gefeiert und zwar bei van Husen an der Wassenbergstraße in der ehemaligen Gaststätte Thüß. Theo van Husen, einer der Gründer, wurde erster Schützenkönig. Der Königsschuss wurde mit einem „Kanonendonner“ kundgetan. Das eigene Schützenhaus errichteten die Emmericher Bürgerschützen bereits von 1891 bis 1893. Es entstanden ein Saal, eine Veranda, ein Wirtschaftsraum und eine Schießhalle. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde erstmals wieder im Jahr 1920 gefeiert. 1938 übernahm Willy Convent die Bürgerschützen. Bereits im August 1945, direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, fand bei ihm ein Treffen statt, um über eine Neugründung nachzudenken. 1947 bekam die Bruderschaft den Namen St. Sebastianus. Der erste Nachkriegskönig wurde Karl Gamerschlag beim Armbrustschließen.. 1851 wurde der Verein als „Bürgerschützenverein“ gegründet. Wir zeigen Fotos aus „Mannis kleinem Museum“. Antreten bei einem der ersten Schützenfeste nach dem Krieg. 1. Zug des Bürgerschützenvereins im Jahr 1928. Die Spuren des Krieges sind noch zu sehen. 1958: Jonni Daams und Frau

UnserEMMERICHam Rhein IM BLICKPUNKT 19 Antreten in der Stadt: Vorne Manfred Otten in Aktion, um Fotos für das Archiv aufzunehmen. 1985 (v.l.n.r.): Klaus Dorschel, Rainer Otten, Schützenkönigspaar: Inge und Gregor Heering, Kurt Venhoven Umzug durch die Stadt im Jahr 1988. Matinee im Jahr 2008. 2002: Empfang, Frühschoppen und Ehrungen im Saal Kapaunenberg mit dem Ehrenvorsitzenden Klaus Dorschel (l.). Die Sebastianer investieren in ihr Schützenhaus, modernisieren und erneuern es. Im Jahr 2004 gab es ein neues Dach. Weil der Krieg das Schützenhaus zerstört hatte, errichteten die St.-Sebastianus-Schützen auf dem Kapaunenberg eine Baracke, die ihnen als Gaststätte diente. Das Ehrenvorstandsmitglied Paul Maria van Aaken plante den neuen Saal, für den im Jahr 1949 der Grundstein gelegt wurde. Zwei Jahre später war das Gebäude, das vorwiegend in Eigenleistung der Schützen gebaut wurde, fertiggestellt. Seither haben die Sebastianer immer wieder in ihr Haus investiert, es verbessert, erweitert, erneuert und modernisiert. Bei ihrem 125-jährigen Stiftungsfest zählte die Schützenbruderschaft zu den mitgliedsstärksten Vereinen im Kreis Kleve und der Geist der Gründerzeit war immer zu spüren: Wo die Schützen um Mithilfe gebeten werden, fassen sie mit an. Tonangebend waren die Sebastianer für alle Emmericher Schützenvereine auch 1971, als erstmals ein Stadtschützenfest veranstaltet wurde, das die Sebastianer mustergültig organisierten und durchführten. 2008: Bundesjungschützentag mit „Eierlauf“. 2003: Weihnachtsfeier. MITGLIEDSCHAFT Regelmäßig zeigen wir hier Fotos aus „Mannis kleinem Museum“. Um das kleine Museum auf der Steinstraße zu unterstützen, wurde der Verein „Mannis kleines Museum e.V.“ gegründet. Wer Mitglied werden möchte, erhält die Beitrittserklärung direkt im Museum. Mannis kleines Museum Steinstraße 9 46446 Emmerich am Rhein 2004: Neujahrempfang der St. Sebastianus-Schützen. Maifeier 2006: Maikönig Tobias van Dülmen.

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