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Unser Emmerich am Rhein

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20 AUS DEM KRANKENHAUS

20 AUS DEM KRANKENHAUS UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG „Familiale Pflege“ - Erfolgsmodell im St. Willibrord-Spital Pflegetrainerinnen informieren am 16. März in der Reihe „Donnerstags im Willibrord“ Es kann schnell passieren: Eine Verletzung, eine schwere Krankheit, und schon wird ein Angehöriger zum Pflegefall. In Deutschland gibt es rund zwei Millionen pflegebedürftige Menschen, von denen 75 Prozent zu Hause versorgt werden. Diese Aufgabe übernehmen in den meisten Fällen – vor allem auch im ländlichen Kreis Kleve – Familienangehörige. Oft beginnen die Probleme beim Übergang von der stationären Behandlung in die häusliche Pflege. Ergänzend zu den Leistungen professioneller ambulanter Pflegedienste brauchen die pflegenden Familienangehörigen dann besondere Hilfe und Unterstützung. Deshalb fördert die AOK Rheinland/Hamburg ein von der Universität Bielefeld entwickeltes Modellprojekt, das seit 2012 sehr erfolgreich auch am St. Willibrord-Spital läuft. Insgesamt beteiligen sich bundesweit 400 Krankenhäuser an dem Projekt. Mit bisher 1443 Teilnehmern zählt das Emmericher Krankenhaus zu den „Motoren“ des Projekts. Allein 2015 lag das St. Willibrord-Spital mit 432 Angehörigen-Kontakten im Rheinland auf Rang 19. Beratung und Schulung Das Projekt „Familiale Pflege“ setzt an der Schnittstelle zwischen Krankenhaus und häuslicher Pflege an. Es gilt, bei der Aufnahme eines Patienten schon an die Entlassung zu denken. Es geht um die Beratung und Schu- Die Vorträge „Donnerstags im Willibrord“ finden im St. Augustinus statt. Ansprechpartnerinnen zum Projekt „Familiale Pflege“ im St. Willibrord-Spital (v. l.): Sabine Buiting, Iris Ellering-Möllenbeck, Maren Oostendorp und Andrea Zweering. lung von Menschen, die sich erstmals um Pflegebedürftige unmittelbar nach einer Krankenhausentlassung kümmern müssen. „Wir sorgen uns nicht nur um die Patienten, sondern auch um die Angehörigen, die sie pflegen“, erklärt Pflegetrainerin und Altenpflegerin Andrea Zweering vom St. Willibrord-Spital. „Ziel dieses Projektes ist deshalb nicht nur die optimale Versorgung des Patienten, sondern auch, die pflegenden Angehörigen vor Überforderungen zu schützen.“ „Die Angehörigen erfahren durch das Modellprojekt Beratung, Anleitung und Unterstützung. Durch Gespräche, Pflegetrainings und Pflegekurse werden Techniken und Fachwissen vermittelt, so dass die Angehörigen an Sicherheit im Umgang mit den Pflegebedürftigen gewinnen“, ergänzt Sabine Buiting, die ebenfalls Pflegetrainerin und Altenpflegerin im Emmericher Krankenhaus ist. Ausgebildete Trainerinnen Entweder direkt am Patientenbett im Krankenhaus oder in der häuslichen Umgebung werden pflegerische Tätigkeiten unter professioneller Anleitung vermittelt. Der Erstkontakt entsteht bereits im Krankenhaus durch die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes, die das Pflegenetzwerk der Familien zu unterstützen versuchen. Daraufhin wird der Kontakt zur extra ausgebildeten Pflegetrainerin hergestellt. Die Pflegetrainerin kann im Krankenhaus und bis zu sechs Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus Anleitungen vornehmen. Vor allem die Pflegetrainings zu Hause vermitteln den Angehörigen die nötige Sicherheit im Umgang mit den pflegebedürftigen Menschen. Ein weiterer Baustein des Modellprojektes sind die Initialpfle- gekurse. An drei Tagen zu je drei Stunden sollen Pflegetechniken vertieft vermittelt werden. Darüber hinaus sind der Umgang mit Hilfsmitteln und Inkontinenzmaterialien sowie Informationen zur Pflegeversicherung wichtige Bestandteile des Kurses. So sollen pflegende Angehörige zusammengebracht werden, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. In Emmerich hat sich ein Gesprächskreis für pflegende Angehörige etabliert. Treffpunkt ist jeden ersten Mittwoch im Monat von 14.30 bis 16 Uhr auf der Station 5A (hinter dem Schlaflabor). Bei dieser „offenen Sprechstunde“ (ohne Anmeldung) bekommen Angehörige wertvolle Tipps von den Pflegetrainerinnen und anderen Menschen, die ebenfalls ein Familienmitglied pflegen. Das müssen nicht immer handfeste Ratschläge sein. Oft helfen ein aufmunterndes Wort und die Erfahrung, dass man mit seinen Fragen und Sorgen nicht allein ist. Wie der Gesprächskreis, so sind alle Leistungen des Modellprojektes kostenfrei und zugängig unabhängig von der Krankenversicherung des Patienten, der nicht AOK-Mitglied sein muss. Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales „Kürzere Verweildauer im Krankenhaus, demografischer Wandel der älter werdenden Bevölkerung und Veränderungen in den Familienstrukturen machten es dringend nötig, den pflegenden Angehörigen die erforderlichen Unterstützungsleistungen zukommen zu lassen“, sagt Prof. Dr. Katharina Gröning, Projektleiterin an der Universität Bielefeld. Das bisherige Angebot von Pflegekursen orientiert sich vor allem an den notwendigen Verrichtungen zur Versorgung der Patienten und kaum an den Bedürfnissen der Angehörigen. Um zu erproben, wie ein flächendeckendes und kontinuierliches Angebot entwickelt werden kann, das den Betroffenen hilft, die häusliche Pflege ohne Überforderungen zu bewältigen, führt die Universität Bielefeld im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW das Projekt „Familiale Pflege“ seit 2006 in vielen Regionen durch. Zu den beteiligten Krankenhäusern zählt auch das Marien-Hospital in Wesel, das mit dem Emmericher Krankenhaus zur pro homine gehört. INFO In der beliebten Veranstaltungsreihe „Donnerstag im Willibrord“, die regelmäßig in der Senioreneinrichtung St. Augustinus neben dem Krankenhaus stattfindet, stehen 2017 erstmals auch Themen aus dem Pflege- Spektrum auf dem Programm. Die Pflegetrainerinnen Sabine Buiting und Andrea Zweering stellen unter der Überschrift „Wie geht es nach dem Krankenhausaufenthalt weiter?“ am 16. März das Projekt Familiale Pflege vor. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Informationen zur Familialen Pflege gibt es telefonisch unter: Tel. 02822 / 73-6219.

Aiden, geboren am 11. Januar, ist der Stolz von Mama Sabrina Ingenhorst. Die Familie von Bruno Voß, geboren am 21. Januar, wohnt in Goch. Renata und Jozef Meosli freuen sich über Patrik, geboren am 21. Januar. Surafuel Leul erblickte am 20. Januar das Licht der Welt und wog 3910 g. Theo Melcher, geboren am 12. Januar, ist in Goch zuhause. UnserEMMERICHam Rhein FAMILIENSEITE 21 Die neugeborenen Babys aus dem Willibrord-Spital Die Wonneproppen vom Jahresbeginn Dawid Mysliwiec wog bei seiner Geburt am 28. Januar 3410 Gramm. Jonas van Holt wog bei seiner Geburt am 21. Januar 3310 Gramm. Lea Franziska Kropmanns kam am 23. Januar zur Welt, sie wog 3790 g. Über Joelina, geboren am 20. Januar, freuen sich Katja und Tim Intveen. Ewelina und Mateusz Kasprzyk freuen sich über die Geburt ihrer Tochter Maja, die am 22. Januar zur Welt kam und 3290 Gramm wog. Dilwa Saleh, geboren am 26. Januar, wohnt mit der Familie in Kleve. Lea heißt die kleine Prinzessin von Anja und Sascha Christoph. Sie erblickte am 11. Januar das Licht der Welt. Die junge Familie wohnt in Elten. Mia Stender wog bei der Geburt am 29. Januar 3200 Gramm. Johannes Shanmo, der am 16. Januar zur Welt kam, wohnt in Rees. Leni Verheyen kam am 16. Januar zur Welt, sie ist in Kleve zuhause. Elias Burghard ist jetzt der große Bruder von Leo, geboren am 12. Januar. Neo Lionel Schürmann erblickte am 22. Januar das Licht der Welt. Sabine und Achim Tuxhorn sind stolz auf Katja, geboren am 30. Januar. Über die kleine Antonia freuen sich Angelika und Rafal Kulak. Der Nachwuchs erblickte am 27. Januar das Licht der Welt und wog 3430 Gramm. Thilo Johannes Arntz kam am 17. Januar zur Welt, er wohnt in Kleve.

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