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Unser Emmerich am Rhein

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22 KINDERSEITE Spuren im

22 KINDERSEITE Spuren im Schnee zeigen, welche Tiere hier leben Auch wenn man sie sonst nicht sieht, so hinterlassen die Waldbewohner im Schnee Neuschnee! Von dem winterkalten, fahlblauen Himmel strahlt die Sonne und bringt den Schnee an Sträuchern und Bäumen zum Glitzern. Eine förmliche Einladung, einen Spaziergang in die Natur zu wagen, die jetzt an vielen Stellen vom Leben unserer heimischen Tierwelt erzählt. Man benötigt ein gutes Auge und eine entsprechende Vorstellungskraft, um die „Botschaften“ zu entziffern. Die Fußabdrücke, sogenannte Trittsiegel, sind für jede Tierart typisch. Die Spuren, Fährten und Geläufe erzählen dem kundigen Betrachter spannende Tiergeschichten. Aus den Spuren von Hase und Fuchs, den Fährten von Reh und Hirsch oder dem Geläuf von Fasan und Taube kann man nicht nur ablesen, wer dort unterwegs war, sondern sich außerdem die Frage beantworten, ob das Tier auf Nahrungssuche war oder ob es soziale Kontakte suchte. Die ablesbaren Informationen sagen zur jeweiligen Tierart auch etwas über das Geschlecht, das Alter und die Laufrichtung aus. War die Gangart langsam, eilig oder war das Tier auf der Flucht? Hat es sich an Beute herangeschlichen, war es krank, ist es heute hier gelaufen oder ist es schon einige Tage her? Begleitet mich also auf einem Spaziergang durch die weiße Natur und lasst uns schauen, was es zu entdecken gibt. Machen wir uns also auf den Weg, über den Pfad durch die Wiesen, an den Hecken und Buschgruppen vorbei. Hier und da rieselt Schnee von den Zweigen. Es sieht aus, als schüttele jemand sein Staubtuch aus. Schaut man genau hin, haben sich ein paar hier überwin- ihre Fußabdrücke. Kannst Du sie erkennen? Spuren im Schnee verraten es: Hier waren verschiedene Tiere unterwegs ternde Singvögel von Ast zu Ast bewegt, auf der Suche nach versteckten Insekten oder restlichen Fruchtständen. Sie dürfen nicht wählerisch sein und haben daher häufig den Speisezettel umgestellt. Auf den Wiesen und Feldern offenbart sich die gesamte Artenvielfalt heimischer Tiere. Da ist das Geläuf einer Krähe, dort der Ringeltaube zu sehen. Am Heckensaum finden wir Abdrücke vom Fasan. Und immer wieder gibt es die typische Spur von Hase und Kaninchen. Die hoppelnde Fortbewegung, der sogenannte Hasensprung entsteht, weil sie die Hinterläufe paarwei- se vor die kürzeren Vorderläufe setzen. Auch die Fährte des Rehwildes ist häufig anzutreffen, manchmal in großer Zahl. Im Winter treten die Rehe in Rudeln auf. In der Gruppe finden sie Schutz und die Suche nach Nahrung kann bei einer Schneelage einfacher und kräfteschonender sein. Wenn man Glück hat, entdeckt man auch mal eine Fuchsspur. Bewegt er sich langsam vorwärts, entsteht aus den Fußabdrücken eine Spur, die sich perlenschnurartig aneinanderreihen. Der Fuchs schnürt, heißt es in der Jägersprache. Führt unser Weg an einem offenen Gewässer vorbei, sind sicherlich Abdrücke von Enten und Co. zu finden. Aber nicht nur Fährten, Spuren und Geläufe sind an einem solchen Tag mit Schneelage sichtbar, vielmehr sind hier und da auch Kampfspuren erkennbar. Da ist der Flügelschlag des Turmfalken, der eine Maus geschlagen hat, dort liegen eine Hand voll Federn einer Taube und an anderer Stelle finden wir Haare von Hase oder Kaninchen, die ein Greifvogel beim Beute machen hinterlassen hat. Die Ausscheidungen verschiedener Tiere wird man entdecken können. Alle Zeugnisse für die Anwesenheit der verschiedenen Wildtiere bieten interessante Einblicke in ihr Leben. Mit etwas Glück ist auch eine direkte Begegnung mit Tieren möglich, wenn man sich verhalten bewegt, hektischen Aktivitäten unterlässt und Ruhezonen der Tiere beachtet. Das sparsame Nahrungsangebot lässt Tiere häufig vertrauter reagieren. Der ‚Bauch‘ beeinflusst das Fluchtverhalten. Unser Spazierweg führt uns zu einem Feld auf dem ein Sprung Rehwild steht, uns genau beobachtend, um bei erkennbarer Gefahr zu flüchten. Auf einem Weidezaun sitzt der Bussard auf einem Pfahl und hält nach Beute Ausschau. Gibt es eine viel befahrene Straße im Revier des Bussards, sitzt er dort auch gerne auf hohen Pfosten, um sich die Fertiggerichte, die der Verkehr produziert, einzuverleiben. Im Zuge der Hecken wird man auch immer wieder das „schack, schack, schack“ der Elster zu hören bekommen. Der Winter ist für viele Tiere eine schwierige Zeit. Die Nahrungsbeschaffung kostet nicht nur viel Zeit, sondern benötigt auch viel Energie. Daher sollten wir Spaziergänger es vermeiden, Tiere aufzuscheuchen, den vierbeinigen Begleiter nicht stöbern lassen, ihn vielmehr an der Leine führen, um den Wildtieren Stress und unnötigen Energieverbrauch durch Störung, verbunden mit Flucht, zu ersparen. Jeder Tag ist neu und jeden Tag erzählt die Natur dem Spaziergänger eine andere Geschichte. Man muss nur genau hinhören und hinsehen. Freuen wir uns darauf. TEXT: HERBERT RIX Wildschwein Wildschwein-Spuren Rehspuren Fuchs So sieht eine Fuchsspur aus.

UnserEMMERICHam Rhein RÄTSEL/VORSCHAU 23 DAS REZEPT Original und Fälschung IM NÄCHSTEN HEFT Häuser in der Steinstraße Apfelpuddingkuchen Lisa Buiting ist seit dem Jahr 2003 Mitglied im Musikverein Elten, wo sie Klarinette spielt. Die 23-jährige Eltenerin bekleidet dort das Amt der Satzführerin 3. Klarinetten. Zutaten: Knetteig: 250 gr. Mehl 150 gr. Zucker 150 gr. Butter oder Margarine 1 Ei ½ Päckchen Backpulver Puddingmasse: 3 Becher Sahne (á 250 gr.) 1 Päckchen Vanillezucker 125 gr. Zucker 1 Päckchen Vanillepudding Zubereitung: Aus den Zutaten Mehl, Zucker, Butter, Ei und Backpulver einen Knetteig herstellen, damit eine Springform belegen. 8 bis 10 große Äpfel schälen und halbieren, auf dem Teig verteilen. Von der Sahne etwas aufheben zum Anrühren des Puddingpulvers, restliche Sahne zum Kochen bringen und den angerührten Pudding in die kochende Sahne rühren. Puddingmasse über die Äpfel gießen. Backzeit: 70 Minuten bei 175 Grad Alle Lösungen in der nächsten Ausgabe. In der unteren Abbildung sind fünf Fehler versteckt. Finden Sie heraus, welche. „Emmerich live!“ am Samstag, 8. April Die Kneipennacht geht in seine zwölfte Auflage. Am Samstag, 8. April, findet das Event wieder statt. Das Konzept hat sich bewährt: Ein Mal bezahlen und rund ein Dutzend mal tolle Musik erleben. Die Lokale bieten einen unterhaltsamen Musikmix. Die Kernzeiten der Auftritte liegen zwischen 20 und drei Uhr, so ist die ganze Nacht etwas los. Stadtfest mit Autoshow und Drehleiterfestival Am Sonntag, 2. April, findet die beliebte Autoshow statt. Chromblinkende Luxuskarossen, Familienautos und Cabrios lassen die Augen der Besucher glänzen. In diesem Jahr gibt es dazu ein besonderes Highlight: Feuerwehrdrehleitern verschiedenster Art werden präsentiert. Die Geschäfte sind von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Die nächste Ausgabe von UNSER EMMERICH erscheint Ende März. Lösungen aus der Januar/Februar-Ausgabe SUDOKU CARTOON ORIG. & FÄLSCHUNG SUDOKU Das aus 81 Feldern bestehende Quadrat muss so vervollständigt werden, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem Neunerblock jede Ziffer zwischen 1 und 9 nur einmal vorkommt. Früh-Links-Erwachen. ZEICHNUNG Heinrich Schwarze-Blanke

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