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Unser Emmerich am Rhein

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10 AUS DEM RATHAUS

10 AUS DEM RATHAUS UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG Zwei neue rote Flitzer Die Feuerwehr Emmerich mit neuester Technik im Einsatz Feuerwehrchef Martin Bettray und seine Kollegen Jörg Heimann und Andre Jansen haben leuchtende Augen, wenn sie von ihren neuen „Schätzen“ im Feuerwehrgerätehaus an der Pastor-Breuer-Straße erzählen. Gleich zwei rote Neuzugänge stehen seit kurzer Zeit hinter den Rolltoren und warten auf ihren Einsatz. Insgesamt 1,2 Millionen Euro hat die Stadt in neueste Fahrzeugtechnik – und damit auch in die Sicherheit seiner Bürger – investiert. Für die technische Hilfeleistung verfügt die Emmericher Wehr jetzt über einen neuen Rüstwagen Gefahrgut - im Feuerwehrjargon kurz und knapp als „RWG“ bezeichnet. Hinter den Rollladen des RWG verbirgt sich eine umfangreiche Ausstattung an hydraulischen, pneumatischen und mechanischen Werkzeugen für den Einsatz bei Betriebs- oder Verkehrsunfällen. So haben die Feuerwehrleute ein modernes Plasmaschneidegerät und Material zum Abstützen und weiteren Sicherung an Bord. Selbst ein kleines Schlauchboot zur Wasserrettung hat seinen Platz im neuen Wagen gefunden. Für den Einsatz bei Dunkelheit sind an dem Rüstwagen umfangreiche Beleuchtungssysteme installiert worden, inklusive der dafür notwendigen Energieerzeugung. Die neue Drehleiter hat eine Gesamtlänge von 30 Metern. „Der Rüstwagen ist allerdings so konzipiert, dass wir ihn neben der technischen Hilfeleistung auch für den Einsatzbereich Umweltschutz einsetzen können“, erläutert Heimann. An Bord befinden sich neben neuester Strahlenschutzausrüstung weitere Gerätschaften zum Abdichten, Auffangen, Umpumpen und Messen von Gefahrstoffen. Außerdem befinden sich im Inneren des Wagens verschiedene Martin Bettray (l.) und Jörg Heimann freuen sich über den neuen Rüstwagen Gefahrengut. Chemieschutzanzüge sowie ein vollständiger Dekontaminationsplatz inklusive schnell aufblasbarem Einsatzzelt. „Die Ausrüstung, die wir jetzt mit einem Wagen transportieren können, haben wir vorher mit zwei Fahrzeugen transportiert. Die Gerätschaften, die nicht mitgeführt werden, können mit einem ebenfalls beschafften Nachschubsystem schnell und flexibel zum Einsatzort transportiert werden“, so Heimann weiter. Mit dieser unkonventionellen Lösung hat die Feuerwehr nicht nur Platz in der Garage gespart, sondern auch erhebliche Steuermittel. „Die Anschaffung von zwei Fahrzeugen mit identischer Ausrüstung hätte rund 300.000 Euro mehr gekostet“, ist sich Martin Bettray sicher. Ein wenig aus dem Rahmen gefallen ist auch das zweite neue Fahrzeug im Feuerwehrgerätehaus: mit gerade mal etwas mehr als drei Meter Höhe ist die neue Drehleiter „DLK 23“ eine der niedrigsten, die der deutsche Fahrzeughersteller Magirus bisher gebaut hat. Und das hat seinen guten Grund, weiß Andre Jansen: „Wir haben hier in Emmerich die besondere Situation, dass wir im Einsatzfall mit der Drehleiter auch die Unterführung an der Van-Gülpen-Straße durchfahren müssen. Die hat gerade mal eine Durchfahrthöhe von 3,20 Meter. Da muss die Drehleiter auch entsprechend niedrig sein.“ Die Leiter hat eine Gesamtlänge von 30 Meter und kann im oberen Teil abgeknickt werden. Dadurch können auch Gebäudebereiche und Dachflächen erreicht werden, die mit der alten Drehleiter nicht zugänglich waren. Das Ende der Drehleiter ist mit einem Rettungskorb für vier Personen ausgestattet. Außerdem verfügt der Korb über eine Vorrichtung zur Lagerung von Krankentragen mit einer maximalen Aufnahme von 270 Kilogramm. Die Wasserleitung ist auf der Leiter fest montiert bis in den Rettungskorb. Somit entfällt das zeitaufwendige Verlegen von Schläuchen auf der Leiter und spart Zeit beim Einsatz. „Dadurch kann der zweite Drehleitermaschinist bei einem Wohnungsbrand gleichzeitig mit dem Angriffstrupp des Löschfahrzeuges in den Rettungskorb steigen und kann unverzüglich die Wohnung betreten. Deshalb ist der Beifahrersitz der Drehleiter mit einem Pressluftatmer ausgestattet“, erläutert Bettray. 800.000 Euro hat das neue Leiterfahrzeug gekostet. Schon die Einsatzbilanz der alten Drehleiter (Baujahr: 1993) macht deutlich, wie wichtig ein solches Fahrzeug für die Sicherheit der Bürger ist: 14 Menschenleben konnten über die Drehleiter nachweislich gerettet werden. Außerdem konnten zahlreiche Personen in kritischen Situationen über die Leiter in Sicherheit gebracht werden. Mehr als 300 Mal wurde sie vom Rettungsdienst zum schonenden Transport von Patienten angefordert. Wer die neuen Fahrzeuge mal aus der Nähe bewundern möchte, kann das tun. Der Rüstwagen und die Drehleiter werden am Sonntag, 2. April 2017 um 11.30 Uhr auf der Stadtplatte offiziell an die Feuerwehr übergeben und anschließend auch gesegnet. INFO Drehleiterfestival Parallel zur Übergabe der Fahrzeuge hat die Feuerwehr Emmerich für den 2. April ein Drehleiterfestival organisiert. Entlang der Promenade zwischen Stadtplatte und Martini-Stromland werden 17 historische Drehleitern aus ganz Deutschland zu sehen sein. Das Festival beginnt um 11 Uhr und endet gegen 16 Uhr.

Charly Drost kümmert sich gemeinsam mit seinen Mitarbeitern um die Fahrzeuge seiner Kunden. Seit 80 Jahren Service rund ums Auto Das Autohaus Karl Drost repariert Autos aller Marken. Im Jahr 1937 - also vor 80 Jahren - gründete Johann Drost eine Autowerkstatt in Sorau in der Niederlausitz. Heute wird das Autohaus Drost in Emmerich in der dritten Generation geführt. „Wir bieten den ganzen Service rund ums Auto“, sagt Karl Drost, der Enkel des Gründers, der von allen „Charly“ genannt wird. Nach dem Krieg fing Großvater Johann wieder neu an mit einer Autowerkstatt in Kitzingen am Main, bevor das Familienunternehmen 1953 nach Emmerich zog. Seit 1958 ist der Standort an der Löwenberger Straße. Während die Verwaltung in den Räumen Löwenbergerstraße Nummer 6 untergebracht ist, wurde in der Nähe mit der Hausnummer 13 eine neue Werkstatt gebaut. In den 70er Jahren übernahm Karl Drost senior den Betrieb. Charly Drost wuchs im elterlichen Betrieb auf, arbeitete von Anfang an mit und machte 1985 seine Meisterprüfung. 1986 wurde das Kfz- Unternehmen Drost zur Mazda- Vertragswerkstatt. Zu dieser Zeit übernahm Charly Drost die Autowerkstatt von seinem Vater. Service- und Kundenorientiertheit werden in dem Autohaus großgeschrieben. In der Werkstatt führen Karl Drost und sein Team - dazu gehören zwei Kfz-Mechaniker und zwei Auszubildende - fachgerecht und kompetent PKW- und LKW-Reparaturen von Fahrzeugen aller Fabrikate aus. Im Büro ist eine kaufmännische Fachkraft tätig. Die Werkstatt ist auch offen für Praktikanten, so absolviert hier zurzeit ein junger Flüchtling sein Praktikum. Auch Reparaturen von Wohnwagen, Wohnmobilen, Anhänger und Booten werden übernommen. Weitere Dienstleistungen sind die Unfallinstandsetzung, wobei ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung gestellt wird. Ausbeulservice ohne Lackieren, Windschutzscheibeninstandsetzung und Windschutzscheibenaustausch und den Einbau einer Gasanlage gehören ebenfalls zur umfangreichen Angebotspalette. Das Autohaus Drost bietet seinen Kunden einen Reifenservice inklusive Reifeneinlagerung an. Neben dem Gebraucht- und Neuwagenverkauf kann hier auch Autozubehör erworben werden. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, werden die Mitarbeiter fortführend geschult. Täglich werden in der Werkstatt die Dekra-Abnahme und Abgasuntersuchungen durchgeführt. Auch Finanzierung, Leasing und Versicherung werden im Autohaus Drost angeboten. „Als anerkannter Automobil- Dienstleister steht Ihnen unser Team selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Gerne berücksichtigen wir Ihre Anregungen und Wünsche. Sprechen Sie uns an“, so Charly Drost. KONTAKT Autohaus Karl Drost Löwenberger Str. 6 /13 46446 Emmerich Telefon: 02822-97087/97088 Fax: 02822-97086 Internet: www.autohaus-drost.de Email: karl.drost@t-online.de Öffnungszeiten: Mo. - Fr.. 8 bis 18 Uhr Sa.: 9 bis 12 Uhr

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