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Unser Emmerich am Rhein

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20 AUS DEM KRANKENHAUS

20 AUS DEM KRANKENHAUS UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG Neurologische und geriatrische Patienten besser versorgt „Uns verbindet viel“: St. Willibrord-Spital und LVR-Klinik Bedburg-Hau unterzeichneten Kooperationsvereinbarung Für eine bessere Versorgung neurologischer und geriatrischer Patienten kooperieren jetzt das St. Willibrord-Spital Emmerich und die Föhrenbachklinik des LVR (Landschaftsverband Rheinland) in Bedburg-Hau. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Dr. Dieter Morlock, Geschäftsführer des Emmericher Krankenhauses, und Stephan Lahr, Kaufmännischer Direktor der LVR-Klinik. Verabredet ist, dass künftig die stationäre akute neurologische Behandlung zunächst in Bedburg-Hau und in der Klever Stroke Unit (spezielle Klinikabteilung für Schlaganfallpatienten) stattfindet. Die anschließende frührehabilitative, geriatrische Weiterbehandlung erfolgt dann optimal in der Fachabteilung für Geriatrie am St. Willibrord-Spital in Emmerich. Chefarzt Dr. Orth: Expertise auf universitärem Niveau An der Föhrenbachklinik werden jährlich rund 800 Patienten mit einem Schlaganfall behandelt. Davon kommen etwa 300 Patienten aus Emmerich. Die dortige Geriatrie betreut jährlich ca. 1300 Patienten. Deren Chefarzt Dr. Guido Orth und LVR- Chefarzt Dr. Christoph Baumsteiger versprechen sich von der neuen Kooperation für die betroffenen Patienten beider Kliniken eindeutige Vorteile. „Das ist Blick in die geriatrische Station des St. Willibrord-Spitals. Zufriedene Kooperationspartner (v. l.): Holger Hagemann (stv. Geschäftsführer St. Willibrord-Spital Emmerich), Dr. Guido Orth (Chefarzt Geriatrie St. Willibrord-Spital), Dr. Dieter Morlock (Geschäftsführer St. Willibrord-Spital), Anita Tönnesen-Schlack (Ärztliche Direktorin LVR-Klinik Bedburg-Hau), Dr. Christoph Baumsteiger (Chefarzt LVR-Klinik), Stephan Lahr (Kaufmännischer Direktor LVR-Klinik) und Dr. Jochen Heger (Ärztlicher Direktor St. Willibrord-Spital) unser gemeinsames Ziel“, betont Dr. Orth. Er lobte während der offiziellen Unterzeichnung der Vereinbarung die kurzen Wege und den respektvollen, kollegialen Umgang miteinander. Dr. Orth verwies auf sein Team „universitärer Expertise“ (Ärzte, Therapeuten) und darauf, dass die Struktur- und Prozessqualität in seiner Abteilung sehr hoch sei. Dies bringe den Patienten Vorteile. „Uns verbindet viel“, stellte Geschäftsführer Dr. Dieter Morlock fest. Er unterstrich, dass beiden Seiten an der Kooperation liege und dass sie gut funktioniere – auch über den Rhein hinweg. Chefarzt Dr. Christoph Baumsteiger (Bedburg-Hau) sieht es ebenso: „Der Rhein stellt inzwischen keine Barriere mehr dar bei der Behandlung unserer Patienten. So können sowohl rechts- als auch linksrheinische Patienten von den jeweiligen Spezialisierungen unserer Kliniken problemlos profitieren.“ „Wichtig ist uns zudem der teambasierte Ansatz sowohl bei der akut-neurologischen als auch bei der geriatrischen Behandlung“, ergänzte Dr. Guido Orth. „Schließlich arbeiten wir in beiden Kliniken mit spezialisierten Fachärzten, Fachtherapeuten und Fachpflegepersonal zusammen, um so die beste Versorgung zu ermöglichen.“ Einige Grundsätze der Geriatrie An dieser Stelle ergänzend noch einige grundsätzliche Aussagen von Chefarzt Dr. Guido Orth zu seinem Fachgebiet: Die Geriatrie hat sich zum Ziel gesetzt, den alten Patienten umfassend in seiner Krankheit, seinen Funktionsstörungen, aber auch in seinen Ressourcen zu begreifen und mit den gewonnenen Erkenntnissen nicht nur die Akutkrankheit zu behandeln, sondern auch Fähigkeitsstörungen aufzuhalten oder im besten Fall zu beheben. Um diese schwierige Aufgabe bewältigen zu können, hat die Geriatrie spezielle Arbeitstechniken entwickelt: 1. Das Geriatrische Assessment Assessment heißt, dass Fähigkeiten und Fähigkeitsstörungen des Patienten durch die Mitglieder des geriatrischen Teams gemessen werden. Hierzu bedient man sich standardisierter Messverfahren. Darüber hinaus kann eine Aussage über den Erfolg der geriatrischen Therapie gemacht werden, so dass das Assessment hilft, therapeutische Prozesse ständig zu kontrollieren, sie zu hinterfragen und zu verbessern. Gemessen werden z. B. die Selbsthilfefähigkeit des Patienten, seine soziale Wirklichkeit, Hirnleistung, Mobilität und vieles mehr. 2. Die Arbeit im geriatrischen Team Es wäre unmöglich, das Geriatrische Assessment und die daraus entstehenden Behandlungsaufträge allein durchzuführen. Daher vertritt die Geriatrie die Philosophie einer streng teambasierten Arbeit. Zum Geriatrischen Team gehören speziell geschulte Kranken- und Gesundheitspfleger, die den Patienten aktivierend pflegen, Ärzte, Krankengymnasten und Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Psychologen und Neuropsychologen, Sozialarbeiter und Seelsorger und nicht zuletzt, im Mittelpunkt, der Patient und seine Bezugspersonen. Nur aus den professionellen Erkenntnissen des Teams und des fachspezifischen Assessments kann ein maßgeschneiderter, individueller und an den Wünschen des Patienten orientierter Therapieplan entstehen. Die Erkenntnisse des Teams werden wöchentlich mindestens einmal zusammengetragen. 3. Interdisziplinarität Aus all dem wird klar, dass die Geriatrie ein typisches Querschnittsfach ist, bei dem Kenntnisse aus fast allen medizinischen Spezialgebieten erforderlich sind. Daraus folgt die hohe Relevanz der Zusammenarbeit zwischen Geriatern und Vertretern der übrigen Spezialgebiete, um eine erfolgreiche Medizin für den alten Menschen zu machen. So bietet die Geriatrie des St. Willibrord-Spitals ein optimales Nebeneinander aus individuell abgestimmten akuten und frührehabilitativen Therapien. INFO Durch die Kooperationsvereinbarung können künftig u.a. auch gemeinsame Fortbildungen angeboten werden, um die Teams mit den Gegebenheiten der jeweiligen Kooperationsklinik vertraut zu machen und auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen.

UnserEMMERICHam Rhein FAMILIENSEITE 21 Die niedlichen Neugeborenen aus dem St.-Willibrord-Spital Die Babys aus den Monaten März und April Nana Asante, geboren am 31. März, wohnt mit der Familie in Rees. Louisa Bartholomey, geboren am 24. März, in Mama Janines Armen Sophie Straetmans freut sich über Clara, geboren am 31. März. Marie und Andreas Bröcheler freuen sich über ihre Tochter Luisa. Die kleine Prinzessin kam am 22. März zur Welt. Die junge Familie wohnt in Kleve. Mirkan Cemal Dag kam am 24. März zur Welt und wog 4260 Gramm. Elian Mahmudor, der am 6. April im Krankenhaus zur Welt kam, fühlt sich bei Papa Hajibar wohl. Der Kleine wog 4240 Gramm. Bineta Seck erblickte am 24. März das Licht der Welt. Mia Kolaszewska, geboren am 23. März, mit dem stolzen Papa Grazean Benjamin erblickte das Licht der Welt am 17. März. Mona Peters, geboren am 24. März, wohnt mit der Familie in Goch. Lotta Schmitz kam am 5. April zur Welt. Sie wog 2900 Gramm. Emma Narzynski, geboren am 23. März, ist in Goch zuhause. Mario Groza ist der Stolz von Mama Daria und Papa Marius. Der kleine Junge kam am 22. März im Krankenhaus zur Wélt und wog 4290 Gramm. Amalia Hermsen erblickte am 17. April im St. Willibrord-Spital das Licht der Welt. Sie hatte ein Geburtsgewicht von 3490 Gramm. Yara Marie Eggert, geboren am 24. März, fühlt sich wohl bei Mama. Neele Aigner ist der Stolz von Mama Michelle und Papa Kevin. Ava Keles, geboren am 26. März, im Arm von Mama Karina

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