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Unser Emmerich am Rhein

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22 SCHULPROJEKTE Mit dem

22 SCHULPROJEKTE Mit dem Bienenroboter „Bee-Bot“ spielend lernen Seit Neuestem gibt es eine AG an der Grundschule Leegmeer, die diese Mini-Roboter testet, damit sie in den regulären Unterricht integriert werden können. Digitale Medien bereichern den Unterricht in der Leegmeer-Grundschule. Alle Klassen sind mit Smartboards ausgestattet und seit dem Schuljahr 2015/2016 arbeiten die Schüler mit dem Snappet Grundschultablet. Und weil Lehrer und Schüler der Grundschule keine Angst vor digitalen Geräten haben, sind sie auch immer offen für Neues. Tina Achternkamp kam vor kurzem als Referendarin an die Schule. Sie ist sehr engagiert im Bereich „Digitale Medien für die Grundschule“ und wurde deshalb zum Informatiktag nach Dortmund geschickt. Sachthemen wie die Verkehrserziehung können mit den Bee-Bots bearbeitet werden. nerhalb von zwei Tagen vorliegen musste. Das Lehrerteam schrieb diesen unter dem Projektnamen „Informatik schon in der Grundschule? - Bee Bots machen es möglich“ noch am selben Tag. Und die Schule bekam die Zusage für 2000 Euro Fördergelder, davon wurde ein Klassensatz angeschafft. Hoher Motivationsfaktor „In einer AG erproben wir, wie wir die Bee Bots im Unterricht einsetzen können“, erklärt Lehrer Marco Nadorp, der das Schulprojekt „Digitale Medien“ mit betreut. „Die Bienen stellen ei- Entwickelt von der Uni Münster Von dort brachte sie etwas Neues mit. „Sie erzählte uns von einem Referenten der Uni Münster, der zum Thema „Informatik in der Grundschule“ vortrug. Und er berichtete unter anderem von sogenannten ’Bee-Bots’, die an der Universität in Münster entwickelt wurden“, sagt Schulleiterin Nadja Scherer. Der Dozent, Alexander Best, war bereit, einen Vortrag in der Lehrerkonferenz zu halten und die „Roboter-Bienen“ vorzuführen. Natürlich durften die Lehrer die „Bee- Bots“ auch selber ausprobieren. „Wir waren alle sofort Feuer und Flamme“, erzählt Nadja Scherer. Der Bee-Bot ist ein programmierbarer Roboter in Form einer Biene. Er lässt sich über Tasten auf dem „Rücken“ programmieren und steuern. Durch die Verwendung verschiedener Spielpläne, die gemeinsam mit den Kindern gestaltet werden können, kann der Bee-Bot mit Inhalten der Bildungspläne verknüpft werden. So erhalten die Kinder vom ersten Schuljahr an systematisch einen Zugang zu den Themen Robotik, Programmieren und Technologie im Allgemeinen. „Die Kinder erkennen, dass Programmieren keine Zauberei ist, sondern die Biene nur das macht, was sie selber vorher eingegeben haben“, erklärt Scherer. Da ein Bee-Bot etwa 60 Euro kostet, man für einen Klassensatz 24 Stück braucht, dazu kommen noch die Spielpläne, war eine Anschaffung für die Schule zunächst nicht möglich. Zum Ausprobieren wollten die Emmericher die Mini-Roboter in Münster ausleihen. Genau zu dieser Zeit kam ein Hinweis der Stadt, dass noch Gelsenwasser-Gelder für besondere Schulprojekte zum Thema „von klein auf“ zur Verfügung stehen, der Antrag dafür aber innen hohen Motivationsfaktor dar. Der Umgang damit macht den Kindern nicht nur Spaß, sie bieten auch einen hohen Lerneffekt.“ Die Kinder lernen, die Bienen zu programmieren, verschlüsseln und entschlüsseln. Es gibt Spielpläne zu verschiedenen Themen, unter anderem Buchstaben, Zahlen, Farben und Formen, es lassen sich aber auch eigene Spielpläne herstellen, die der Sprachförderung oder der Förderung mathematischer Kompetenzen dienen. „Durch die verschiedenen Spielmatten sind die Bee Bots fächerübergreifend einsetzbar, das räumliche Vorstellungsvermögen und die Problemlösefähigkeit werden geschult. Den Kindern macht der Umgang mit den Roboter-Bienen viel Spaß. „Da sind Pfeile auf dem Rücken der Biene, die die Richtung anzeigen, in die sich die Biene bewegt. Wenn man auf den ’go-Knopf’ drückt, fährt der Bee Bot los oder stoppt. Und das Kreuz löscht alles, was man vorher einprogrammiert hat“, erklärt der neunjährige Christian. „Das ist toll, wie die sich bewegen und die Augen aufleuchten“, sagt Pierre, acht Jahre. „Wir durften selber ausprobieren und da lernt man eine Menge über die Funktion. Schön ist es auch, wenn man mit einem Partner zusammenarbeitet“, sagt die achtjährige Isabella. Melina, neun Jahre, findet es gut, dass man auch Englisch lernt, weil die Befehlskarten in Englisch sind. Mia, acht Jahre und Lukas, neun Jahre, finden es spannend, zu verfolgen, ob die Biene auch an dem Ziel landet, das man einprogrammieren wollte. „Manchmal gibt es ganz verrückte Fahrwege oder die Biene fällt von der Matte, das ist lustig“, sagt Lukas. Inzwischen war Alexander Best, Dozent der Uni Münster, noch mal da und hat weitere Einsatzmöglichkeiten vorgestellt, dort wird der Bee-Bot ständig weiterentwickelt. Die Schule wurde auf der Homepage der Uni Münster aufgenommen, weil man dort sehen kann, wie die Bee-Bots funktionieren. Die Lehrer der Leegmeer- Schule haben die Bee-Bots inzwischen auch anderen Lehrerkollegen und der niederländischen Walburgis-Partnerschule vorgestellt. „Alle waren begeistert“, so Nadja Scherer. TEXT: MONIKA HARTJES FOTOS: SCHULE PROJEKTE GESUCHT! Auf dieser Seite berichten wir über besondere Projekte an Schulen. Ob soziale Projekte, Benefizveranstaltungen, besondere sportliche Events, Engagement für den sozialen Zweck, Theatergruppe oder bespielsweise Ausbildung zum Ersthilfer oder Streitschlichter - wir freuen uns über Eure Geschichten, in denen Ihr die Projekte vorstellt. Bitte meldet Euch unter 02822-922070 oder in der RP-Redaktion. Spannung: Wurde das Ziel richtig einprogrammiert? Man könnte den „Bee-Bot“ für ein besonderes Lego-Spielzeug halten, aber im Bauch der „Biene“ steckt eine Menge Technik. Auch Lehrer sind fasziniert vom Lernen mit dem Bee-Bot.

UnserEMMERICHam Rhein RÄTSEL/VORSCHAU 23 DAS REZEPT Original und Fälschung IM NÄCHSTEN HEFT Erdbeer-Spargel-Salat Die Frauen vom Motor Club Emmerich haben dieses Rezept zur Verfügung gestellt. Der MCE wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Zutaten: Rezept für 8 Personen 2 kg grünen oder weißen Spargel- geschält (schmale Stangen) 1 kg Erdbeeren schwarzer Peffer aus der Mühle eine Prise Salz 2 EL Stevia-Streuzucker ca. 8 EL Passionsfruchtessig (oder weißer Balsamico) ca. 2 EL frischer Zitronensaft ca. 5 EL Traubenkernöl etwas Rapsöl zum Anbraten Zubereitung: Den Spargel vom harten Strunk befreien (ggf schälen), in mundgerechte Stücke schneiden und in wenig Rapsöl anbraten. Vorsichtig wenden! Zum Karamellisieren den Spargel mit etwas Stevia (ca. 2 EL) bestreuen und mit Spargelsud (oder Wasser) ablöschen. Nicht zu viel Flüssigkeit benutzen. Den Spargel dann ca. 8 - 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen, damit er etwas weicher wird, erst dann salzen. Die Erdbeeren inzwischen säubern und ggf. halbieren oder vierteln - je nach Belieben. Mit Essig, Kernöl und Zitronensaft vermischen und nun dem Spargel zufügen. Einige Minuten ziehen lassen und kurz vor dem Servieren mit Pfeffer aus der Mühle bestreuen. Man kann den Salat auch mit Feldsalat mischen, Serano-Schinken dazu essen oder Mozarella. Alle Lösungen in der nächsten Ausgabe. Ausstellung im Rheinmuseum In der unteren Abbildung sind fünf Fehler versteckt. Finden Sie heraus, welche. Brunnenfest in Hüthum am Donnerstag, 15. Juni Traditionell am Fronleichnams- Donnerstag findet das beliebte Brunnenfest in Hüthum statt, in diesem Jahr bereits zum 22. Mal. Am 15. Juni geht es nach der Fronleichnamsprozession gegen 11.30 Uhr mit dem bunten Treiben auf dem Georgsplatz rund um den Brunnen los. Ein Konzert des Musikvereins Hüthum, Tanzgruppen und Kinderaktivitäten stehen auf dem Programm. Dazu gibt es ein Kuchenbuffet und Köstliches vom Grill. Straßenmusik-Festival am Samstag, 24. Juni Im letzten Jahr waren die Besucher vom ersten Festival der Straßenmusikanten so begeistert, dass sie eine Neuauflage wünschten. Diese wird am Samstag, 24. Juni, stattfinden. Organisiert wird es von der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Emmerich am Rhein in Zusammenarbeit mit der Rockschule Marco Launert. Die Besucher dürfen sich auf einen bunten Musikmix freuen. Die nächste Ausgabe von UNSER EMMERICH erscheint Ende Mai. Lösungen aus der April-Ausgabe SUDOKU CARTOON ORIG. & FÄLSCHUNG SUDOKU Das aus 81 Feldern bestehende Quadrat muss so vervollständigt werden, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem Neunerblock jede Ziffer zwischen 1 und 9 nur einmal vorkommt.

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