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Unser Emmerich am Rhein

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10 AUS DEM RATHAUS

10 AUS DEM RATHAUS UNTERNEHMENS-VERÖFFENTLICHUNG Geburtsurkunde Nr. 1: Ausgestellt am 5. Oktober 1874 Die erste Geburtsurkunde lagert im Stadtarchiv. Mit der Schließung der Geburtsstation im Krankenhaus endet auch eine lange Tradition im Emmericher Standesamt. Die neugeborenen Kinder des St. Willibrord-Spitals wurden bis jetzt im Emmericher Standesamt angemeldet. Andreas Vervoorst ist die Nummer 1. Am 5. Oktober 1874 kam sein Vater, der der Einfachheit halber ebenfalls Andreas hieß, in die damalige „Bürgermeisterei“, um dem Emmericher Standesbeamten Bock die Geburt seines Nachwuchses anzuzeigen. Dies wurde in der Geburtsurkunde Nr. 1 amtlich festgehalten. Das Dokument lagert heute leicht vergilbt, aber gut erhalten im Stadtarchiv im Keller des Rheinmuseums. Insgesamt wurden im Jahr 1874 für Emmerich noch weitere 78 Geburtsurkunden ausgestellt. Im Jahr drauf waren es dann insgesamt 204 Kinder, deren Geburt im Standesamt beurkundet wurde. Vor dieser Zeit führten in Emmerich die Kirchen Buch über die Neugeborenen in der Stadt. Durch eine Gesetzesänderung führte der preußische Staat 1874 die zivile Beurkundung des Personenstandes ein. Laut Gesetz durfte die Anzeige einer Geburt „ausschließlich durch die vom Staate bestellten Standesbeamten mittelst Eintragung in die dazu bestimmten Register“ erfolgen. Seit knapp 143 Jahren kommen also frisch gebackene Eltern ins Emmericher Rathaus um die Geburt eines Kindes anzumelden – zuletzt erhielten im letzten Jahr 468 Kinder den Eintrag „geboren in: Emmerich am Rhein“. Mit der Schließung der Geburtenstation im Emmericher Willibord-Spital Ende Juni endet dieses Kapitel. Elke Linde arbeitet seit 1999 als Standesbeamtin im Emmericher Rathaus. „Geburtsanzeigen“ steht an ihrer Bürotür. Tausende Kinder haben Elke Linde und ihre Standesamtskollegen Horst Hollenders und Waltraud Thyssen-Brömmeling in den letzten Jahren in den letzten Jahren und Jahrzehnten ins Emmericher Personenstandsregister eingetragen und – zumeist den glücklichen Vätern – die entsprechenden Geburtsurkunden ausgestellt. Bei ihr kommt schon ein bisschen Wehmut auf: „Wir merken jetzt schon, dass deutlich weniger Kinder hier in Emmerich zur Welt kommen. Und wenn die Station vollständig geschlossen ist, wird sich die Zahl der Geburtsanzeigen auf einige ganze wenige Kinder beschränken, die zu Hause zur Welt gekommen sind. Aber das sind maximal ein bis zwei Fälle pro Jahr.“ In besonderer Erinnerung wird Elke Linde den Kontakt zu den kinderreichen Familien behalten: „Ab dem siebten Kind übernimmt ja der Bundespräsident eine Patenschaft. Wir haben dann hier im Standesamt den Antrag fertig gemacht und zum Bundespräsidialamt geschickt. Von dort gab es dann eine Urkunde und 500 Euro. Wir haben die Familien dann ins Rathaus eingeladen und dann wurde die Urkunde feierlich vom Bürgermeister überreicht. Die Familien haben sich immer sehr gefreut.“ Insgesamt gab es in ihrer Zeit fünf solcher präsidialen Patenschaften. Kuriose Vornamen sind Elke Linde in der Zeit natürlich auch untergekommen. (Über konkrete Beispiele möchte sie aber lieber schweigen.) „Wenn wir nicht mehr weiter wissen, hilft uns das internationale Handbuch der Vornamen weiter. Darin sind alle international gebräuchlichen Vornamen vermerkt. Jeweils mit dem Zusatz, ob sie als männliche oder weibliche Vornamen eingetragen werden dürfen.“ Dabei gibt es reichlich Spielraum für elterliche Kreativität: Namen wie „Fanta“, „Windsbraut“ oder „Pumuckl“ sind möglich – im Emmericher Standesamt allerdings bisher nicht vorgekommen. Es gibt aber auch Vornamenswünschen, den können Standesämter nicht entsprechen: so sind „Moewe“, „Verleihnix“ oder „Tom Tom“ per Gerichtsurteil für nicht eintragungsfähig erklärt worden. INFO Weiter Dienstleistungen für Eltern im Rathaus Das Emmericher Standesamt bietet auch weiterhin einige Dienstleistungen für werdende oder frisch gebackene Eltern an. So können Beurkundungen von Vaterschaftsanerkennungen und Anträge zu Namenserklärungen (bei unverheirateten Paaren) weiterhin im Rathaus gestellt werden. Das Team des Standesamtes ist unter 02822/ 75-1602, -1635 und -1636 zu erreichen.

Beim Hauskauf und -verkauf ist Sigrid Bisschop eine vertrauensvolle und persönliche Betreuung wichtig. Professioneller Partner für die Vermarktung von Immobilien Sigrid Bisschop setzt auf ein ganzheitliches Konzept. Ein Immobilienverkauf ist mehr als ein Vertragswerk. Er ist eine finanzielle und emotionale Ausnahmesituation, die meist nur einmal im Leben entsteht. „Umso wichtiger ist eine vertrauensvolle und persönliche Betreuung und Begleitung vom ersten Gedanken bis zum Notartermin. Und gerne auch darüber hinaus“, sagt Sigrid Bisschop, Immobilienmaklerin und Home Staging Professional. „Als erfahrene Immobilienmakler sind wir uns der großen Bedeutung eines Kaufs oder Verkaufs sehr bewusst. Für uns bedeutet das: Zuverlässigkeit und Transparenz in allen Belangen. Wir nehmen uns Zeit für unsere Kunden.“ 2009 machte sich Sigrid Bisschop als Maklerin selbstständig, war für zwei Unternehmen tätig. Vorher hatte die gebürtige Emmericherin eine kaufmännische Ausbildung absolviert und 27 Jahre in einem Emmericher Unternehmen auf verschiedenen Ebenen, teilweise in Leitungspositionen, gearbeitet Als Maklerin hat Bisschop einen hohen Anspruch an ihre Arbeit. Deshalb gründete sie 2014 in den ehemaligen Räumlichkeiten von Juwelier Willing ein eigenes Unternehmen, um erstklassige Quali- KONTAKT Bisschop Immobilien Geistmarkt 14 46446 Emmerich am Rhein Telefon: +49 2822 915 66 90 E-Mail: info@bisschop-immobilien.de tät bieten und eigene Ideen umsetzen zu können. Da jeder Makler werden kann, stehen für Bisschop Weiterbildung und Qualifizierung im Mittelpunkt. „Fortlaufende Seminare und Schulungen sowie Zertifizierungen sind für mich selbstverständlich, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und meine Arbeit transparent zu machen.“ So ist Sigrid Bisschop die erste Maklerin in der Region mit der DIN EN 15733-Zertifizierung. Diese bescheinigt die Qualifizierung und Fortbildungen der Maklerin und weist die Kunden- Makler-Beziehung, insbesondere die professionelle Behandlung von Kundenbeschwerden, die Einhaltung der Berufsethik und die erfüllten Versicherungsanforderungen nach. Kombiniert mit einer persönlichen Begleitung, steter Präsenz und absoluter Kundennähe entsteht für ihre Kunden so das gute und sichere Gefühl, den besten Partner für ihren Verkauf gefunden zu haben. Jede einzelne Immobilie liegt ihr am Herzen. Sie erstellt nach einem ausführlichen Beratungsgespräch ein passendes Marketingpaket mit virtuellen Video- Rundgängen, einem hochwertigen Exposé mit ansprechenden Fotos und Flyern, wobei sie von ihrem Ehemann Frederic unterstützt wird. Ein wichtiges Thema ist „Homestaging“, das „Aufarbeiten“ von Immobilien. „Wir wollen den bestmöglichen Preis für unsere Kunden erzielen“, so Sigrid Bisschop, die auf Basis langjähriger Markterfahrung ein ganzheitliches Konzept rund um den Immobilienverkauf anbietet. Auszeichnungen wie „Best Property Agents“ (2016 und 2017) und „Top 1000 Makler“ (Focus, 2016) schenken dem Kunden zusätzliche Sicherheit.

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