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Unser Emmerich am Rhein

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Restauration Frau

Restauration Frau Heiming, Concert- Haus in der Kaßstraße. Kaßstraße/ Ecke Hottomannsdeich in Richtung Kleiner Löwe: rechts das Tabakwarengeschäft Becker, links Hotel „Rheinischer Hof“. Die hier verlegten Gleise gehörten zur Straßenbahn Emmerich-Rees. Kaßstraße, vom „Kleiner Löwe“ aus gesehen 18 IM BLICKPUNKT Die Kaßstraße im Wandel der Zeit Wie aus der Rheinuferstraße eine Fußgängerzone wurde, zeigen die Fotos aus Schon 1298 wird ein „Scheffe Goebel de castrate“ in Emmericher Akten erwähnt. Diesen Zunamen erklärt Heinz Evers, der sich sehr intensiv mit der Geschichte seines Heimatortes beschäftigte, in seinem Buch „Straßen von Emmerich“ damit, dass der Bürger Goebel in der Kaßstraße wohnte. Evers geht davon aus, dass es eine „castrate“ schon viel früher gegeben hat, aber erst im Jahr 1298 zum ersten Mal in dem „Scheffenbrief“ urkundlich erwähnt wurde. 1667 findet sich erstmals die Bezeichnung „Caststraet“ im Stadtplan, 1675 erfolgt die Wandlung zur „Caßstraße“. Evers entdeckte eine Möglichkeit der Namensdeutung in einer Schrift aus dem Jahr 1934. Die Leibeigenen und das unfreie Hofgesinde des merowingischen Hofgebietes wurden damals „casaten“ genannt. Der Name könne aber auch die Bedeutung der Kaßstraße als Uferstraße zeigen und sich aus dem Wort „Kaystraße“ entwickelt haben. Als befestigter Damm (Kai) sollte die Straße die Bürger vor Hochwasser schützen. „Mannis kleinem Museum“. Die Kaßstraße vor dem Krieg, als eine der Emmericher Hauptgeschäftsstraßen sehr belebt. Geschäfte und Gastronomiebetriebe. Bauarbeiter, die nach dem Ersten Weltkrieg die Straßenbahn aufbauen. Ecke Gaemsgasse: Kraftfahrzeug- Reparaturwerkstatt.

UnserEMMERICHam Rhein IM BLICKPUNKT 19 Beim Stadtfest 1988 war auf der Kaßstraße richtig was los. Als die Kaßstraße noch keine Fußgängerzone war. Zerstörung im Krieg, Aufräumarbeiten in der Kaßstraße. Kaßstraße im Wiederaufbau Verlegen der neuen Versorgungsleitungen. 2004: Pflasterung der Kaßstraße. So stand es im August 2004 in der Zeitung: In der Zeit vom 30. August 2004 bis zum 29. Juli 2005 wird die Neugestaltung der Fußgängerzone Kaßstraße durchgeführt. Insgesamt werden 5700 Quadratmeter Betonpflasterflächen sowie rund 600 Quadratmeter Natursteinpflasterflächen hergestellt. Die Pflasterungen werden abschnittsweise vorgenommen, die Erreichbarkeit der Geschäfte bleibt gewährleistet. Folgende Abschnittsbildung ist vorgesehen: Fläche zwischen der Christoffelstraße und dem Hottomannsdeich und die Fläche vom Hottomannsdeich bis Hinter dem Schinken vom 30. August bis zum 13. November 2004, Fläche zwischen Gaemsgasse und Kleiner Löwe vom 9. Januar bis 29. Juli 2005. Während des gleichen Zeitraumes werden die Bauabschnitte „Gaemsgasse“ und „Krekelingssteege“ fertig gestellt. Die Gesamtkosten einschließlich Planung, Beleuchtung und Ausstattung betragen 820000 Euro. Aus dem früheren Geschäft von Herrenschneidermeister Holfort wurde Ende der 90er Jahre ein Geschäft für Damenmoden. August 2004: Der Umbau beginnt. MITGLIEDSCHAFT Regelmäßig zeigen wir hier Fotos aus „Mannis kleinem Museum“. Um das kleine Museum auf der Steinstraße zu unterstützen, wurde der Verein „Mannis kleines Museum e.V.“ gegründet. Wer Mitglied werden möchte, erhält die Beitrittserklärung direkt im Museum. Mannis kleines Museum e.V. Steinstraße 9 46446 Emmerich am Rhein 2012: „Stadtstreicher“ verschönern die Kaßstraße. 2010: Frühlingsfest und Autoshow in der Kaßstraße.

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