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Unser Emmerich am Rhein

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Konzentriertes Zuhören

Konzentriertes Zuhören vor dem Spiel Trainer Piet Viergever und Ramona Multhaup Die U11-Rasselbande 8 SPORT 128 Tore für die U11-Mädchen Damit belegte die Spielgemeinschaft VfB Rheingold/Eintracht Emmerich den zweiten Platz in der Liga. Die Geschichte der U11 bei Rheingold begann 2015 mit fünf Mädels, die von Ramona Multhaup trainiert wurden. Mittlerweile ist diese U11-Mädchenmannschaft eine Spielgemeinschaft von VfB Rheingold und Eintracht Emmerich mit über 20 munteren Mädels, die gemeinsam Fußball spielen möchten. Die Jüngsten vom Jahrgang 2010 INFO Im August beginnt wieder das Training. Mädchen, die Interesse haben, in der U11 und der U13 mitzuspielen, sind herzlich zum Schnuppertraining eingeladen. Training der U11: Dienstag und Freitag von 17.30 bis 19 Uhr im Eugen-Reintjes-Stadion Trainerinnen: Eva Heinen (mobil: 0176-34100979) und Nicole Heinen Training der U13: Montag und Donnerstag von 17.30 bis 19 Uhr im Eugen-Reintjes-Stadion Trainer: Rex Herentrey und Ramona Multhaup (mobil: 0173- 7342329) In der Saison 2016/2017 belegten die U11-Mädchen der Spielgemeinschaft einen tollen zweiten Platz. Und obwohl die Spielerinnen zum Teil noch sehr jung sind und einige vorher noch nie Fußball gespielt haben, standen sie nach ihrer ersten Saison auf einem mittleren Tabellenplatz und beendeten die diesjährige Saison mit dem zweiten Platz. „Von 18 Spielen haben wir 14 gewonnen und eines unentschieden gespielt“, freut sich Trainerin Ramona Multhaup, die das Team gemeinsam mit Piet Viergever betreut und trainiert. Dabei schossen die Emmericher Nachwuchskickerinnen unglaubliche 128 Tore, ließen aber nur 29 zu. Die jüngsten in der Mannschaft sind vom Jahrgang 2010, die Älteste ist Emily Multhaup, die im Januar 2006 geboren ist und nach der Saison in die U13 geht. Von Anfang an spielten die jungen Fußballerinnen der Spielgemeinschaft gut in der Liga mit. „Nur gegen Lankern II, dem Tabellenführer haben wir zwei Mal unglücklich verloren, so wurde es zum Schluss Platz 2“, sagt Trainerin Ramona Multhaup. Die Mädchen haben viel Spaß beim Training und den Spielen. Emily Multhaup begann mit dem Fußballspielen bei den Rheingolder Bambini. 2015 wechselte sie dann in die U11. Meist wird sie im Mittelfeld oder im Sturm eingesetzt, hat schon etliche Tore geschossen. „Mädchen schießen nicht so hart wie Jungen“, hat sie festgestellt. Ihr Vorbild ist Pierre- Emerick Aubameyang. Auch ihre achtjährige Schwester Mira ist ein BVB-Fan, ihr Idol ist Marc Bartra. Mira spielt seit August 2016 in der Mannschaft mit, war vorher in der DLRG. Sie steht im Tor. „Das wollte ich gerne“, sagt sie. „Und sie ist richtig gut, hat sogar schon Elfmeter gehalten“, lobt Vereinskollegin Josefine Deland. Toller Zusammenhalt Die Neunjährige hat früher bei den Jungs mitgespielt, ist seit einem Jahr in der U11 der Spielgemeinschaft dabei. „Bei den Jungs ist mehr Kraft im Spiel, die sind stärker und haben mich oft umgestoßen“, erzählt sie. Bei den Mädels mache es mehr Spaß, da könne sie viel besser mitspielen. Aileen Gertzen spielt oft Fußball mit ihrem Bruder Justin, der D-Jugend-Spieler ist, und hat auch schon mit dessen Mannschaft mittrainiert. „Bei uns geht es ruhiger zu“, sagt die Zehnjährige, die im Mittelfeld eingesetzt wird, ebenso wie die gleichaltrige Philine Venendaal. Paula Jansen ist seit zwei Jahren dabei. Sie hatte Ballett gemacht, war auch Schwimmerin. Neben dem Fußball reitet die zehnjährige Sportlerin auch. Sie hat immer Fußball in der Pause auf dem Schulhof gespielt und so die Sportart für sich entdeckt. Ihr gefällt der Zusammenhalt in der Mannschaft und sie mag die schönen Abschlussfahrten nach Dankern. „Die Trainer sind auch toll“, lobt sie. Die zehnjährige Aaliyah Taylan hat ebenso wie die elfjährigen Mädchen Medine Akpinar und Sami Rehm Spaß am Fußballspielen. „Das Schönste ist natürlich das Toreschießen“, sagt Medine. Heves Kayar, elf Jahre, und ihre zwei Jahre jüngere Schwester Lorin gehören ebenfalls zur Mannschaft. Die achtjährige Mina Rahimi ist eine der jüngsten Fußballerinnen im Team, sie ist seit fast einem Jahr dabei. Emilia Eikeln, elf Jahre, wird in der Abwehr und im Mittelfeld eingesetzt. „Bei jedem Training lernt man etwas Neues“, sagt sie. Trainer Piet Viergever lobt den Nachwuchs: „Die Mädels quatschen zwar gerne, aber wenn wir ein Spiel haben, dann sind sie auch sehr konzentriert dabei.“ Bei allen Spielen und Turnieren, unter anderem nahmen die Kids am Ladys Cup, bei den Stadtmeisterschaften und bei speziellen Mädchenturnieren in Spellen und im niederländischen Winterswijk teil, wird auch immer das Maskottchen Hund „Zottel“ mitgenommen. Da viele der Mädchen bereits elf Jahre alt sind oder es bald werden, wechseln sie in die nächste Altersklasse. „Im letzten Jahr gaben wir sechs Spielerinnen in die U13 ab, in diesem Jahr werden es 14 sein“, sagt Ramona Multhaup, die ab der neuen Saison die U13 gemeinsam mit Rex Herentrey trainiert. Die U11-Mädchen übernehmen dann Eva Heinen, die auch die erste Damenmannschaft von Rheingold trainiert, und ihre Schwägerin Nicole Heinen, die Spielerin bei den ersten Damen ist. Beide Mannschaften freuen sich über weitere Mitspielerinnen. TEXT: MONIKA HARTJES FOTOS: PRIVAT Jubel über ein Tor

Die Gruppe „Allround Kids“ mit ihren Trainerinnen Die „Allround Kids“ im Jahre 2002, kurz nach Gründung ihrer Gruppe Vor dem Rosengarten in Mannheim UnserEMMERICHam Rhein SPORT 9 „PatchWork“: Deutscher Meister in Videoclip-Dance Die Gruppe der Tanzschule Böhm überzeugte in Mannheim bei den Junioren II. Deutscher Vizemeister bei den „Adults“ wurde die Gruppe „Allround Kids“. Sie haben es geschafft: Als Deutscher Meister fuhr die Videoclip-Dance-Gruppe „Patchwork“ der Tanzschule Böhm nach dem Wettbewerb im Mannheimer Rosengarten Mitte Juni nach Hause. Dabei waren sie eigentlich ohne große Erwartungen hingefahren. „Wir wussten, das die Konkurrenz sehr stark ist“, sagt Sabine Böhm. „PatchWork“ gegründet in 2015 PATCHWORK Trainerin: Patricia Koenen Mitglieder: Julia Butsch, Maria Laing, Louisa Dreis, Celina Saat, Lisa Verhalen, Elena Andrianov, Ariadna Gergert, Kristina Soleni, Arina Lokschin, Anita Werwein, Kathrin Asmus, Michelle Elbers, Lea Loefs, Christin Kösters, Pia Göttler, Lea Kösters, Greta Punter, Tamara Woitge, Mara Borrmann, Kim Brouwers, Maja Gogolin, Sophia Hövelmann, Laura Baus, Leonie Bock und Semina Kahraman. Gut gelaunt zeigen die zwei Dutzend Mädels der Gruppe „PatchWork“ ihre Urkunden und den Siegerpokal. Doch die 24 Mädels zwischen 14 und 18 Jahren überzeugten mit ihrer tollen Vorstellung die Jury und gewannen bei den Junioren II. Ebenfalls gefeiert wurde die Vizemeisterschaft der Allround Kids in der Altersklasse „Adults“. „VideoClipDance ist ein Mix aus verschiedenen Tanzstilen, unter anderem Hip Hop, Jazzdance, Latin und Club Style. Er entstand Ende der 90er Jahre, als viele Gruppen die Tänze aus dem Fernsehen nachtanzten“, erklärt Tanzlehrer Hubert Böhm. „Später entwickelten sich eigene Choreographien. Getanzt wird nach Musik, die im Studio zusammengeschnitten wird.“ In den Wettbewerben dauert eine Vorführung zwischen 2:30 und 3:15 Minuten. „Das ist schon Leistungssport“, so Hubert Böhm. „Patchwork“ ist noch eine sehr junge Tanzgruppe. Sie wird trainiert von Patricia Koenen. Im Januar 2015 wurde die Gruppe gegründet. In der letzten Saison trat sie zum ersten Mal zum Wettbewerb an und wurden gleich Westdeutscher Meister. Damit qualifizierten sich die Mädels für die Deutschen Meisterschaften, wo sie den achten Platz belegten. Ende April fanden dann die diesjährigen Westdeutschen Meisterschaften im Videoclip- Dance des Berufsverbandes Deutscher Tanzlehrer in der Stadthalle Unna statt. Hier belegten sie den zweiten Platz, ebenso wie die Gruppe „Allround Kids“, die in der Altersklasse ’Adults’ ab 19 Jahre antrat. Diese Tanzgruppe wird von einem Trainertrio, bestehend aus Ann-Kristin Hell, Melina te Beck und Kim van Straaten, trainiert. Alle drei kommen aus den Reihen der „Allround Kids“, Kim van Straaten ist von Anfang an dabei. Trainiert wird im „Salvea Allround Sports“-Fitnessstudio in Kleve. Am Wochenende 17./18. Juni ging es dann zu den Deutschen Meisterschaften. „Im Regelfall trainieren wir ein Mal in der Woche, je näher der Termin für die Wettbewerbe rückt, umso mehr wird trainiert. Zuletzt bis zu fünf Mal in der Woche“, erzählt Trainierin Patricia, die ebenfalls vorher bei den „Allround Kids“ tanzte. „Ich habe viel von Hubert und Sabine Böhm gelernt, bevor ich die Gruppe übernahm. Sie stehen mir auch weiterhin mit Tipps zur Seite.“ Die PatchWork-Mädels waren gekleidet in weißen Hosen und weißem Shirt mit den Glitzerbuchstaben „PW“ für „Patch- Work“. Darüber trugen sie petrolfarbene Pilotenjacken und an den Füßen silberne Schuhe. „Außerdem werden wir geschminkt und die Harre werden zurecht gemacht. Bis alle fertig sind, dauert es bis zu zwei Stunden“, erzählt Patricia Koenen. Starke Konkurrenz Die Aufregung war groß. „Wir waren als siebte Gruppe dran und konnten uns deshalb die anderen Gruppen anschauen. Das war schon eine starke Konkurrenz“, erzählt die 15-jährige Kim Brouwers, die von Anfang an in der Gruppe mit tanzt. „Auf der einen Seite waren wir ein bisschen eingeschüchtert, auf der anderen Seite hat uns das auch motiviert“. sagt sie. Die 24 PatchWork-Mädels lieferten dann eine fehlerfreie Vorstellung ab. Bewertet werden unter anderem die Choreographie, Bilder, Synchronität, die Kostüme, die Bilder und der Gesamteindruck. „Wir konnten es kaum glauben, dass wir gewonnen haben. Das war ein hoch emotionaler Moment, in dem viele Freudentränen liefen“, sagt Kim Brouwers. Auch die 13 jungen Damen der Gruppe „Allround Kids“ im Alter von 16 bis 26 Jahren lieferten eine tolle Leistung ab und wurden Deutscher Vizemeister. Gemeinsam mit den anderen wurde natürlich kräftig gefeiert. Mit acht Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahre begann die Tanzgruppe im Jahre 2002. „Wir waren einer der ersten Tanzschulen, die Videoclip-Dance anboten“, erzählt Hubert Böhm, der ebenso wie seine Frau auch als Juror in Wettbewerben tätig war. Bereits bei ihren ersten Turnieren wurden die „Allround Kids“ Westdeutscher Meister und Deutscher Vizemeister, danach wurden sie fünf Mal Deutscher Meister in den Jahren 2006, 2009, 2010, 2011 und 2015. Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf und so wird zurzeit eifrig weiter trainiert, weil „Patchwork“ am 1. Juli bei den Westdeutschen Meisterschaften eines anderen Verbandes in Ratingen teilnimmt. TEXT: MONIKA HARTJES FOTOS: PRIVAT ALLROUND KIDS Trainerinnen: Ann-Kristin Hell, Melina te Beck, Kim van Straaten Mitglieder: Shirin Elsner, Jennifer Portugall, Maike van Hall, Nina Gerritzen, Hannah Janßen, Jana Tepperink, Luba Frank, Gila Schättle, Celina Pereira, Katharina Trilsbeek, Anna Zibajew, Julia Heek, Mercedes Mrozinski, Lena Schättle

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