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Unser Straelen -ET 28.08.2017-

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18 GESCHICHTEN AUS

18 GESCHICHTEN AUS ANDERSWO NOTDIENSTE London, Stadt der Kulturen Penny Black ist Translator in Residence im EÜK. Zu Hause ist sie in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs, im Stadtteil Kensington. SEPTEMBER 35. Woche 1.9. - 2.9. Markt-Apotheke, Markt 2, Straelen 2.9. - 3.9. Rathaus-Apotheke, Busmannstraße 58, Kevelaer 3.9. - 4.9. Barbara-Apotheke, Annastraße 1, Geldern 36. Woche 4.9. - 5.9. Löwen-Apotheke, Hochstraße 99, Aldekerk 5.9. - 6.9. Galenus-Apotheke, Markt 36, Geldern 6.9. - 7.9. Dorf-Apotheke, Kevelaerer Straße 2, Walbeck 7.9. - 8.9. Martinus-Apotheke, Veerter Dorfstraße 22 a, Veert 8.9. - 9.9. Adler-Apotheke, Klosterstraße 13, Straelen 9.9. - 10.9. Gelderland-Apotheke, Clemensstraße 4, Geldern 10.9.- 11.9. Marien-Apotheke, Webermarkt 1, Nieukerk 37. Woche 11.9. - 12.9. Rathaus-Apotheke, Busmannstraße 58, Kevelaer 12.9. - 13.9. Gelderland-Apotheke, Clemensstraße 4, Geldern 13.9. - 14.9. Südwall-Apotheke, Bahnhofstraße 9, Geldern 14.9. - 15.9. Concordien-Apotheke, Concordienplatz 4, Kempen 15.9. - 16.9. Löwen-Apotheke, Gelderner Straße 19, Issum 16.9. - 17.9. Markt-Apotheke, Markt 2, Straelen 17.9. - 18.9. Drachen-Apotheke, Issumer Straße 73, Geldern 38. Woche 18.9. - 19.9. Apo. Friedenseiche, Friedensplatz, Wachtendonk 19.9. - 20.9. Barbara-Apotheke, Annastraße 1, Geldern 20.9. - 21.9. Löwen-Apotheke, Venloer Straße 33, Straelen 21.9. - 22.9. Löwen-Apotheke, Hochstraße 99, Aldekerk 22.9. - 23.9. Dorf-Apotheke, Kevelaerer Straße 2, Walbeck 23.9. - 24.9. Südwall-Apotheke, Bahnhofstraße 9, Geldern 24.9. - 25.9. Löwen-Apotheke, Gelderner Straße 19, Issum 39. Woche 25.9. - 26.9. Kapuziner-Apotheke, Issumer Straße 31, Geldern 26.9. - 27.9. Galenus-Apotheke, Markt 36, Geldern 27.9. - 28.9. Apo. Friedenseiche, Friedensplatz, Wachtendonk 28.9. - 29.9. Drachen-Apotheke, Issumer Straße 73, Geldern 29.9. - 30.9. Barbara-Apotheke, Annastraße 1, Geldern 30.9. - 1.10. Adler-Apotheke, Klosterstraße 13, Straelen Bereitschaftszeiten gelten von 9 Uhr bis anderntags um 9 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Penny Black ist von der Großstadt London für drei Monate in die Blumenstadt Straelen gereist. Dort ist sie als Translator in Residence im Europäischen Übersetzerkollegium zu Gast. Statt Fish&Chips: Haute Cuisine. London bei Nacht mit Pool. Penny Black muss nicht lange überlegen. „Also London ist irgendwie eine tolle Stadt“, sagt die Übersetzerin, die für drei Monate im Straelener Übersetzerkollegium weilt. Wenn sie nach Hause fährt, dann wohnt sie im Stadtteil Kensington. „In London wohnen alle Menschen untereinander“, sagt die 59-Jährige. Bestes Beispiel ist das Wohnhaus, in dem sie lebt. Dort wohnen nicht nur Menschen aus Großbritannien, sondern aus dem Kosovo, Ghana, dem Libanon, Syrien und Irland. „Das finde ich so wunderbar an London, das ist ganz normal“, sagt Penny Black. Das Multikulturelle schlägt sich auch auf das Kulinarische nieder. Die Zeiten von Fish, Chips und Fleisch mit Pfefferminzsoße seien vorbei. „Fish and Chips gibt es noch an der Küste, es gibt noch vier, fünf ziemlich bekannte und teure in London“, sagt sie. Aber die Kulturmischung hat auch in den Pubs stattgefunden. „Man isst sehr gut thailändisch in englischen Pubs“, sagt Black. Sie mache dies oft. Den Wein bringt man selber mit und zahlt dafür ein Pfund, damit er aufgemacht und ausgeschenkt wird. Natürlich sei es auch kein Problem, in einem feinen und teuren Restaurant mit sieben Gänge zu speisen und 200 Euro loszuwerden. Wer es international mag, der kann zwischen einer Fülle an chinesischen und indischen Restaurants wählen. „Die sind alle spezialisiert“, erklärt die Übersetzerin. Man geht also in London nicht einfach indisch essen, son- Victoria und Albert Museum. dern Punjab, nicht chinesisch essen, sondern „Sichuan“. Absolut angesagt sei Koreanisch. „Street Food, Pho, eine Nudelsuppe mit allem drin, kann man günstig und gut bekommen“, sagt Black. Nach so viel Essen wird es Zeit für einen Rundgang. „Man sollte schon in einen Bus einsteigen und die Runde machen“, empfiehlt die Londonerin Touristen, die zum ersten Mal die Hauptstadt besuchen. „Die Museen sind toll, die meisten gratis“, lautet ihr Tipp. Gerade für Kinder gebe es interessante naturwissenschaftliche Ausstellungen. Ein weiterer Tipp lautet: immer an der Themse entlang, am Parlament vorbei. Im Sommer gibt es entlang des Flusses viele Kioske, die Essen verkaufen. Weiter geht es zum Nationaltheater und dem neu erweiterten Kunstmuseum Tate. Das berühmte London Eye, das Riesenrad, befindet sich am Südufer der Themse. Weiter weg vom Fluss geht es zum Viktorianischen Viertel. „Wo Jack the Ripper gelebt hat“, sagt Black. „London ist eine historische Stadt, aber auch modern.“ Bestes Beispiel sind die Überbleibsel der olympischen Spiele. Es sind neue Häuser und Transportverbindungen entstanden. „Die Overgroundbahn hat die Stadt anders zusammengebracht. Es hat meine Stadt verändert“, sagt Black. Als Übersetzerin und Autorin von Bühnenstücken kommt sie auch auf das Theater zu sprechen. Nicht nur Camden Town hat eine ausgeprägte Musik- und Theaterszene. Sie nennt auch das Arcola-Theater. „Aus der alten Kleiderfabrik ist eines unserer renommiertesten Theater geworden“, sagt die Übersetzerin und erinnert sich an eine Begebenheit mit Sibylle Berg, dessen „Helges Leben“ sie übersetzt hat. „Das Stück war sehr schräg, Frau Berg ist sehr schräg.“ Die fand die Gegend um das Theater „ganz wunderbar“. Alleine wollte Black sie aber keinesfalls gehen lassen. Damals hieß die Gegend um Hackney noch „Mörder-Meile“. Das hat sich total geändert. Mittlerweile heißt das Gebiet Hackney-Village und ist voll von jungen Leuten. „Die Hipster kommen aus dem Viertel. Das ist total aufgeblüht“, beschreibt die Übersetzerin den Wandel. London wachse immer mehr. Allerdings könne sich nicht mehr jeder ein Leben dort leisten. „Alles ist unvorstellbar teuer.“ Ihr bereite es Sorge, dass die Kluft zwischen Reich und Nicht-Reich in der Stadt immer deutlicher hervortrete. Der Brand im Grenfell Tower in London, der zahlreiche Todesopfer forderte, weil an Sicherheit gespart wurde, sei dafür nur ein Symptom. „Viele junge Leute können sich London nicht mehr leisten, und viele Künstler werden auch aus London gehen, weil es so teuer wird“, wagt Penny Black einen Ausblick. „Doch gelungen ist, dass die Leute friedlich zusammen wohnen.“ TEXT BIANCA MOKWA FOTOS SEYBERT (1), PENNY BLACK, VISITLONDONIMAGES

Unser STRAELEN AUSBLICK OKTOBER 19 Die Lebensweisheiten des Jürgen B. Hausmann VORMERKEN Mit seinem Programm „Wie jeht et?“ – „Et jeht!“ ist der Kabarettist aus Alsdorf am 14. Oktober in der Bofrost-Halle zu erleben. Unverzichtbare Alltagsweisheiten – damit trumpft Jürgen B. Hausmann in seinem neuen Programm „Wie jeht et?“ – „Et jeht!“ auf. Mit dem ist er seit März 2016 unterwegs. Darin unterhält er das Publikum wieder mit wunderbarem „Kabarett direkt von vor der Haustür“, wirft seinen liebevoll-komödiantischen Blick in Küchen, Vereinsheime und Musiktruhen und knöpft sich all die beliebten Sprüche, Floskeln und Lebensweisheiten vor, die zu jedem gepflegten Gespräch zwischen Tür und Angel, über den Gartenzaun oder an der Käsetheke gehören. So banal solche Sprüche auch klingen mögen, enthalten sie doch oft erstaunlich tiefsinnige Erkenntnisse, davon ist der Kabarettist überzeugt. „Heut und morjen noch, dann hammer widder übermorjen!“, enthülle dem Rheinländer etwa das schier unergründliche Rätsel der Zeit, führt Hausmann als Beispiel an. Beliebter Bestandteil seines Programms sind die beruflichen Erfahrungen des Lehrers Jürgen Beckers, so der bürgerliche Name des Kleinkünstlers aus Alsdorf bei Aachen. Wer erinnert sich nicht gerne an seine Beschreibung einer Klassenfahrt nach Rom? Im richtigen Leben unterrichtet Beckers Latein, Griechisch und Geschichte. Wie er auf seiner Homepage berichtet, begann er seine Büh- Eine attraktive Plattform für Unternehmen und Schüler soll die neue Ausbildungsmesse „Bildung – AusStraelen“ sein – da sind sich der Werbering „AusStraelen“ und die Straelener Wirtschaftsförderungsgesellschaft sicher. Erstmals soll die Messe am Samstag, 7. Oktober, vormittags in der Mensa der Bofrost-Halle in Straelen stattfinden. Als Dominik Nellesen, Vorstandsmitglied von „AusStraelen“ und gleichzeitig Marketingverantwortlicher im Frisörbetrieb „Biek“ in Straelen, mit seiner Idee für eine solche Messe vergangenen Sommer an den Vorstand herantrat, stieß er sofort auf positive Resonanz. „Bei der aktuellen Situation spricht einfach sehr viel für diese Form Immer wieder stellt Jürgen B. Hausmann achselzuckend fest: „Da kannste nix dran machen.“ Seit Jahren ist er mit seinen Programmen erfolgreich unterwegs. nenlaufbahn in der Kellerbar eines Schulfreundes, wo er mit elf Jahren seine erste Büttenrede hielt. „Der Büttenrede und dem Karneval bin ich bis heute treu geblieben und war zwischendurch auch Sitzungspräsident und Prinz Karneval, auf der Bühne sogar Tanzmariechen.“ 1999 schrieb er sein erstes Soloprogramm mit dem Titel „Hausmannskost“. Immer wieder lässt Hausmann auch stets zum Schmunzeln anregende Betrachtungen über die Eigenheiten der rheinischen Mundart einfließen. Und hin und wieder versucht sich der Kabarettist auch als Sänger, musikalisch begleitet von Harald Claßen. Auf Einladung des Kulturrings Straelen gastiert Hausmann am Samstag, 14. Oktober, in der Bofrost-Halle. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Die Eintrittskarten kosten 29,90 Euro, Kulturring-Mitglieder zahlen 25 Euro. Vorverkaufsstellen sind der Bürgerservice im Rathaus der Stadt Straelen, Schreibwaren Op de Hipt am Markt in Straelen, Bücher Keuck in Geldern, Issumer Straße 15-17, sowie der Bücherkoffer in Geldern, Issumer Straße 63. Erstmals Ausbildungsmesse in der Mensa Auszubildenden statt – die Schüler bekommen einen intensiveren Einblick in die verschiedenen Berufe und können Fragen direkt loswerden oder auch erste Konler Netzwerke oder gezielterer Werbung. Im Rahmen der Messe findet der direkte Kontakt zwischen Unternehmen und möglichen „De Frau Kühne“ kommt ins Forum Ihr Lebensmotto heißt „Geht nicht gibt’s nicht“. Und das gilt für „de Frau Kühne“ sowohl auf als auch hinter der Bühne. Davon kann sich das Publikum in Straelen am Donnerstag, 19. Oktober, überzeugen. Dann präsentiert die schlagfertige Kabarettistin im Forum des Gymnasiums an der Fontanestraße ab 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) ihr Programm „Wie war das no(ch)rmal?“ Schnell wird da klar, dass eine gestandene Frau auf der Bühne steht, die mal so richtig aufräumen will mit dem normalen Wahnsinn vor und hinter ihrer Haustür. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 16,50 Euro (für Kulturring-Mitglieder 13 Euro). An der Abendkasse sind sie zwei Euro teurer. Vorverkaufsstellen sind der Bürgerservice im Straelener Rathaus, Schreibwaren op de Hipt am Straelener Markt sowie in Geldern Bücher Keuck und der Bücherkoffer. Ausstellung mit Hobbykünstlern Bereits ihre 15. Auflage erlebt die Hobbykünstler-Ausstellung. Sie findet am Samstag und Sonntag, 7. und 8. Oktober, in der Volksbank Straelen an der Kuhstraße statt. der Kommunikation zwischen Schülern und Unternehmen“, so Nellesen. Mit der „aktuellen Situation“ sei vor allem der Fachkräftemangel in vielen Branchen gemeint sowie die fehlenden Investitionen im Geschäftsbestand. „Aus Sicht der Wirtschaftsförderung ist so eine Ausbildungsmesse eine tolle Sache“, bestätigt Uwe Bons von der Straelener Wirtschaftsförderung die Planung. Gespräche mit den Schulleitern des Straelener Gymnasiums und der Sekundarschule erwiesen sich bereits als sehr fruchtbar. Mit Hilfe eines Forschungsprojekts von Fabian Koppers von der Fontys-Universität versuchen die Organisatoren zudem, die Schüler direkter anzusprechen, ob mittels soziatakte knüpfen. Mit 40 bis 50 fest teilnehmenden Unternehmen rechnet das Organisationsteam um Nellesen zur Premiere der Ausbildungsmesse. Nah dran an den Schülern ist die Mensa als Veranstaltungsort für die Ausbildungsmesse. Der Veranstaltungsort befindet sich im Schulzentrum.

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